Abschied nehmen

Aufbahrung zu Hause

Die Aufbahrung Verstorbener zu Hause war lange Zeit üblich, ist aber zunehmend in Verges senheit geraten. Dabei kann eine Verabschiedung in Ruhe viel Trost spenden,

Zum einen liegt es daran, dass nur jeder Vierte im eigenen Zuhause verstirbt. Zum anderen werden zunehmend mehr Aufgaben rund um die Versorgung und Bestattung Verstorbener in die Hände von Bestattern gelegt. Dazu kommt der weit verbreitete Gedanke, dass Verstorbene möglichst schnell aus dem Haus gebracht werden sollten. In Baden-Württemberg müssen Verstorbene jedoch erst 36 Stunden nach Eintritt des Todes in eine Leichenhalle oder Räumlichkeiten beim Bestatter überführt werden, um gekühlt aufbewahrt zu werden. Sondergenehmigungen für einen längeren Verbleib Verstorbener zu Hause können beantragt werden. Verstorbene dürfen darüber hinaus nach dem Tod in einem Krankenhaus oder Heim auch noch einmal nach Hause gebracht werden. Für Angehörige bietet sich zu Hause die Möglichkeit zu einem besonders persönlichen Abschied. Betroffene berichten, dass sie durch die Nähe des Verstorbenen dessen Tod und den endgültigen Charakter erst begriffen und akzeptiert hätten. Im Nachhinein hätten sie dies als sehr heilsam empfunden.

Weitere Infos gibt es im Leitfaden "Abschied nehmen zu Hause" unter http://www.aeternitas.de

Hilfe in Krisen

Telefonseelsorge
Rund um die Uhr ist die Telefonseelsorge kostenfrei erreichbar für Menschen in Notsituationen, Krisen oder alltäglichen Belastungen.
Tel. 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222
http://www.telefonseelsorge.de

Arbeitskreis Leben (AKL)
Beratungsstelle für suizidgefährdete Menschen, Menschen in Lebenskrisen und Hinterbliebene nach Suizid
Tel. 0761/3 33 88, Mo., Mi., Fr.: 10–13 Uhr; Di., Do. 14–16 Uhr
https://www.ak-leben.de
von BZ
am Mi, 20. November 2019 um 00:00 Uhr

Badens beste Erlebnisse