Hirschsprung

B31 nach Frontalunfall mit Lkw im Höllental wieder frei

Ein Lastwagen und ein Auto sind auf der B31 im Höllental zusammengestoßen. Die Bundesstraße war in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Polizei hatte Umleitungen eingerichtet.

Update: Die Unfallstelle war gegen 19.30 Uhr geräumt, die B31 sowie die Umleitungsstrecken sind wieder frei befahrbar.


Schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt wurden eine Frau und ihre Beifahrerin bei einem Unfall, der sich am Dienstag gegen 15 Uhr im Höllental ereignet hat. Nach Polizeiangaben war die aus Freiburg kommende 69-jährige Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug in der Hirschsprungkurve auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß ihr Pkw mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Während der Lkw-Fahrer unverletzt blieb, wurden die Frau und ihre 44-jährige Beifahrerin mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Mit im Auto saß der Polizei zufolge auch ein Kind, das mit leichteren Verletzungen ebenfalls in eine Klinik gebracht wurde.

Zwei Frauen und ein Kind sind verletzt

Durch den Unfall ist die Bundesstraße 31 im Höllental in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Polizei richtete Umleitungen ein. Der aus Freiburg kommende Verkehr wird über Buchenbach in Richtung Thurner umgeleitet, von Donaueschingen her kommend wurde eine Umleitung bei Hinterzarten eingerichtet. Weil sich durch die Vollsperrung auf der B 31 selbst, aber auch auf den Umleitungsstrecken lange Staus gebildet haben, dringen nach Aussage eines Polizeisprechers die Abschleppfahrzeuge nur schwer zum Unfallort vor. Die Rettungskräfte waren laut Polizei mit dem Helikopter zum Unfallort gekommen.

Der am Unfall beteiligte Lastwagen, der eine portugiesische Zulassung hat, war offenbar nur leicht beschädigt worden, der Wagen der verletzten Autofahrerin hat jedoch einen Totalschaden. Fahrtüchtig waren beide Fahrzeuge nach dem Zusammenstoß nicht mehr.

Die Polizei, die mit fünf Fahrzeugen vor Ort ist, hat die Hoffnung, dass die B 31 gegen 18 Uhr einspurig wieder freigegeben werden kann, sie konnte aber bisher keine verbindliche Prognose abgeben.
von Andrea Drescher
am Di, 23. Juli 2019 um 17:20 Uhr

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