Klassik

Benefizkonzert für das Hospiz Karl Josef in Freiburg

Chor Cappella Nova Freiburg. »Ein deutsches Requiem« von Johannes Brahms

Wann
Mi, 1. November 2017, 17:00 Uhr
Wo
Freiburg
Mutterhauskirche
Vorverkauf
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Vorverkauf auch unter
Tel.: 0761 - 496 88 88 oder bei den
BZ-Geschäftsstellen
Veranstalter
Hospiz Karl Josef
Mit Brahms´ deutschem Requiem wird eines der bekanntesten und bedeutendsten Chorwerke überhaupt aufgeführt. Auch in diesem Jahr wird der Chor Cappella Nova Freiburg e.V. unter der Leitung von Jannik Trescher den Chorpart übernehmen. Das Sopran Solo singt Svea Schildknecht, der in Freiburg geborene Georg Gädker übernimmt die Bass Solopartie. Auch das u.a. aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Freiburg zusammengesetzte Orchester ist hochkarätig besetzt: Konzertmeisterin ist Anke Ohnmacht-Döling. Der gesamte Erlös des Benefizkonzertes kommt wieder dem Hospiz Karl Josef in Freiburg zugute.
Versteht man unter einem Requiem gemeinhin kirchenmusikalische Kompositionen zum Totengedenken orientierte sich Johannes Brahms (1833-1897) bei der Auswahl seiner Texte für das Deutsche Requiem nicht am traditionellen Kanon des Requiems als Totenmesse, sondern wählte aus Texten des Alten und Neuen Testamentes. Es ging ihm vor allem darum den Trost der Hinterbliebenen in den Mittelpunkt zu stellen; er wollte eine von Ernst, Würde und Zuversicht getragene Musik für die Lebenden. Beim streng symmetrisch konzipierten Requiem bilden Satz I und VII eine musikalische und inhaltliche Klammer. So beginnen beide Sätze mit den Worten Selig sind, der Schlusssatz greift motivisch auf Elemente aus Satz I zurück. Inhaltlich lässt sich eine Zweiteilung ausmachen: Bis zum Satz III geht es überwiegend um Trauer über die Vergänglichkeit des menschlichen Daseins, Todes- und Vernichtungsangst. Nach einem idyllischen Ruhepunkt im Satz IV überwiegt der Gedanke an Trost, die Verwandlung von Trauer und Ausweglosigkeit in Zuversicht und die Gewissheit, dass der Tod zu besiegen sei und hinter ihm ewiges Leben warte.

»Ein deutsches Requiem« von Johannes Brahms wurde im Original für einen Chor mit 200 Sängern komponiert. Im Laufe der Jahre hat sich eine Fassung für Chor, Klavier (vierhändig) und Pauken etabliert, die sich mit heute verfügbaren Chorgrößen realisieren lässt. Die im Benefizkonzert aufgeführte Fassung wurde vom Freiburger Flötisten Joachim Linckelmann bearbeitet. Die große Originalbesetzung reduziert er sehr geschickt auf Streicherstimmen, fünf Bläser und Pauke. Diese Bearbeitung überzeugt mich deutlich mehr, als die gängige Bearbeitung für Klavier, da die Farbigkeit des Originals fast erhalten bleibt, betont Dirigent Jannik Trescher. Die Chorstimmen sind von der Bearbeitung unberührt.

Das Hospiz Karl Josef, ein Ort des Lebens und Sterbens in Würde
Die meisten Menschen wünschen sich für die letzte Phase ihres Lebens ein Umfeld, in dem sie schmerzfrei und umgeben von Angehörigen und Freunden Abschied nehmen können. Nicht immer ist dies im eigenen Zuhause möglich. Das von der Familie Leibinger und dem Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser gGmbH (RKK) getragene Hospiz Karl Josef hat sich den sensiblen Prozess des Sterbens und den Umgang mit dem Tod mit Hilfe von pflegerisch-medizinischem Fachpersonal
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Do, 21. September 2017 um 21:14 Uhr

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  • 79104 Freiburg im Breisgau
  • Tel.: 0761 27131-0
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