Bühne und Tribüne für die Domfestspiele sind bestellt

Gemeinderat hat den Auftrag für 2018 beschlossen / Stadt kauft 17 neue Parkscheinautomaten.

ST. BLASIEN (sb). Im Jahr 2018 finden die nächsten Domfestspiele statt, die Teilnehmer auf und hinter der Bühne haben schon längst mit den Vorbereitungen begonnen. Die Bühne selbst und auch die Zuschauertribüne muss von einem Unternehmen aufgebaut werden. Dafür hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend den Auftrag erteilt. Höchstens 37 194 soll die Stadt dafür zahlen müssen.

Ein Unternehmen aus Bad Schönborn (in der Nähe von Bruchsal) hatte ein Angebot abgegeben: Die Miete und der Aufbau der Tribünenanlage wird circa 18764 Euro kosten, die der Bühnenanlage circa 18430 Euro. Die Bühne werde geringfügig günstiger werden, da sie tatsächlich kleiner ausfallen werde, hieß es.

Stehen werden die Bühne in der Zeit von Anfang Juli bis Ende August 2018. Für die Tribüne ist eine Mietzeit von Mitte bis Ende August vereinbart worden. Da solche Anlagen frühzeitig gebucht werden müssen, habe man auch eine mögliche Terminverschiebung wegen schlechten Wetters in die Mietzeit einbezogen, erläuterte Bürgermeister Rainer Fritz auf eine Frage von Ralf Weber.

Beschlossen hat der Gemeinderat auch den Kauf 17 neuer Parkscheinautomaten für 52275 Euro netto. Der Stadtverwaltung lagen auch Angebote für eine Miete vor. Allerdings sei es günstiger, die Geräte zu kaufen und für die Wartung (insgesamt 1360 Euro für die ersten beiden Jahre) und die Inbetriebnahme (3400 Euro) jeweils zu zahlen, erläuterte Kämmerer Michael Spitz. Liefern, montieren und betreuen wird die in Bonndorf hergestellten Geräte das Unternehmen Gleichauf aus Villingen-Schwenningen. Die Lieferzeit betrage sechs Wochen, sagte Spitz.

Die derzeit vorhandenen Geräte seien teilweise mehr als 20 Jahre in Betrieb, sagte Hauptamtsleiterin Sylvia Huber. Die Technik habe sich bewährt, inzwischen bekomme man aber keine Ersatzteile mehr. Tatsächlich häufen sich die Ausfälle der Geräte, hieß es.

Ist es bekannt, wie lange es dauert, bis sich die Investition bezahlt macht, wollte Ralf Weber. 130 000 bis 140 000 Euro nimmt die Stadt jährlich über die Parkscheinautomaten ein, berichtete Michael Spitz. Allerdings decke die Stadt mit 120 000 Euro das Defizit aus dem Betrieb der Tiefgarage am Busbahnhof. Dazu kamen bislang noch die Betriebskosten für die Parkscheinautomaten in Höhe von 22 000 Euro. Dieser Posten wird allerdings in den kommenden beiden Jahren nicht ins Gewicht fallen. Erst für die Zeit danach muss die Stadt einen Wartungsvertrag abschließen.

von sb
am Fr, 07. April 2017

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