Kommentar

Bürgermeisterwahl in Löffingen: Endlich ein Konkurrent

Es geht also doch. Kurz vor Schluss hat sich ein zweiter Kandidat für den Posten des Bürgermeisters in Löffingen gefunden. Gut so. Fast wäre aus dem Löffinger Wunsch, am besten nur Kandidaten aus der Stadt selbst auf der Liste zu haben, ein Eigentor geworden. Die Angst vor einer blutigen Nase für Auswärtige könnte potentielle Bewerber abgehalten haben. Und nur ein Kandidat, so geeignet er sein mag, ist eben zu wenig für eine Wahl. Jetzt hat sich ein ernsthafter Konkurrent gefunden. Tobias Link tritt nicht an, um als selbstloser Notnagel die Demokratie zu retten. Er will Bürgermeister werden. Der Rechtsanwalt ist ein erfahrener Lokalpolitiker, sitzt seit vielen Jahren im Stadtrat seines Wohnortes Korntal-Münchingen im Raum Stuttgart. Und er weiß bereits, wie Wahlkampf geht. Bei der Bürgermeisterwahl in Rickenbach unterlag er im zweiten Wahlgang mit nur wenigen Stimmen Unterschied. Trotz Heimvorteil für Dieter Köpfler: Das kann eine spannende Zeit bis zur Wahl werden. In diesem Sinne und frei nach den alten Römern: Ludi incipant – mögen die Spiele beginnen.
von Sebastian Wolfrum
am Mo, 11. November 2013

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