Kunst

Charmion von Wiegand - Coloring Modernism

Gemälde und Collagen (Neubau)

Wann
Mi, 25. November 2020, 10:00 - 20:00 Uhr
Weitere Termine
Wo
Basel
Kunstmuseum

UPDATE:
Aufgrund stetig steigender Infektionszahlen haben Bund und Länder beschlossen, dass ab dem 02. November 2020 bis voraussichtlich Ende November alle Theater, Konzerthäuser, Museen, Messen und Freizeitparks schließen müssen. Veranstaltungen, die für diesen Zeitraum geplant waren, müssen abgesagt werden.Auch in der Schweiz und im Elsass gelten Einschränkungen. Wir empfehlen, sich direkt beim Veranstalter zu informieren, ob die Veranstaltung stattfindet oder nicht.

Ausstellung "Charmion von Wiegand - Coloring Modernism"
12. September 2020 bis 10. Januar 2021
Di-So 10 bis 18 Uhr
Mi 10 bis 20 Uhr

Die New Yorkerin Charmion von Wiegand (1896 - 1983) erlangte nach 1950 viel Anerkennung für ihre Gemälde und Collagen; in ihren Werken vereinte sie die westliche Tradition geometrischer Kunst mit spiritueller, mehrheitlich fernöstlicher Ästhetik. Die Praxis der abstrakten Malerei war damals noch relatives Neuland für sie. Sehr vertraut war ihr hingegen die New Yorker Szene: Als aktives Mitglied der literarischen Zirkel der 1920er-Jahre und als Reporterin im sowjetischen Moskau der 1930er-Jahre hatte sie sich als Kunstkritikerin einen Namen gemacht. In dieser Funktion kontaktierte sie Piet Mondrian, kurz nachdem dieser in den USA angekommen war. In der Folge widmete sie sich eingehend Mondrians Theorie des «Neoplastizismus». Seine Überlegungen wurden zum Ausgangspunkt ihrer eigenen Auseinandersetzung mit Abstraktion.

Charmion von Wiegand. Coloring Modernism ist die erste institutionelle Ausstellung ihrer Werke seit 1982. Um die in Europa nahezu unbekannte Künstlerin vorzustellen, werden Gemälde und Collagen aus allen Schaffensperioden gezeigt. Ihr Werk fasziniert durch die Vielfalt ihrer künstlerischen und intellektuellen Interessen. Die Ausstellung erweitert deswegen den kuratorischen Fokus über von Wiegands Kunstwerke hinaus. Ihre Position als im äussersten Masse aufgeschlossene Intellektuelle wird mit Schriften und Dokumenten sowie beispielhaften Werken ihrer Zeitgenossen veranschaulicht. Die Präsentation ausgewählter historischer buddhistischer Werke zeigt, wie offen sie für nicht-westliche Kulturen war. Tibetisch-buddhistische Objekte hat von Wiegand ebenso intensiv studiert wie die Gemälde und Collagen von Wassily Kandinsky, Mondrian oder Kurt Schwitters. Die ihren Werken gegenübergestellten Referenzen zeigen ihre politische Einstellung und ihre Geisteshaltung ebenso wie ihre Arbeit als Kritikerin und Kuratorin.
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Do, 01. Oktober 2020 um 08:02 Uhr

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