Kandidatencheck

Daniel Poznanski (FDP) im Wahlkreis 288 Waldshut

Stets neue Gesetze, durchgeregelte Lebensbereiche: All das behindere die wirtschaftliche Entwicklung, belaste das Verhältnis von Bürger und Staat, beschädige den Rechtsstaat und führe doch nicht zu mehr Sicherheit. Die Entbürokratisierung ist für Daniel Poznanski, der ausgebildeter Jurist und Geschäftsführer einer Schule in freier Trägerschaft ist, deshalb das wichtigste politische Ziel.

Stets neue Gesetze, durchgeregelte Lebensbereiche: All das behindere die wirtschaftliche Entwicklung, belaste das Verhältnis von Bürger und Staat, beschädige den Rechtsstaat und führe doch nicht zu mehr Sicherheit. Die Entbürokratisierung ist für Daniel Poznanski, der ausgebildeter Jurist und Geschäftsführer einer Schule in freier Trägerschaft ist, deshalb das wichtigste politische Ziel.

von Sebastian Barthmes
am Do, 14. September 2017

"Was ich im Sinn habe..."

"Die Förderung von Bildung muss den absoluten Vorrang vor vielen anderen staatlichen Aufgaben und Leistungen haben. Bildung heißt Kindergärten, Schulen, Hochschulen, überbetriebliche Ausbildung. Unser Land lebt nicht von Bodenschätzen. Köpfe sind unser Kapital und in die müssen wir investieren. Und Firmen im Hochschwarzwald können ihre Leute nur halten, wenn die Infrastruktur auch da ist. Für die nötige finanzielle Ausstattung muss unter anderem auch der Bund sorgen – zum Beispiel um Erzieherinnen sowie Grund-, Haupt- und Realschullehrer besser zu bezahlen."  

Autor: bz

"Was ich anpacken will..."

"Es ist Aufgabe der Liberalen – und ich sehe es auch speziell als meine Aufgabe an – für Entbürokratisierung zu sorgen. Das gilt für alle Bereiche, es bezieht sich auch auf die mittelständische Wirtschaft. Entbürokratisierung würde sich positiv auf das Miteinander von Bürgern und Staat auswirken. Ich will im Bundestag eher dafür sorgen, dass Gesetze abgeschafft werden, als dass neue dazu kommen."  

Autor: bz

"Mein Herz schlägt für..."

"Mein Herz schlägt für meine Familie, für die Natur des Südschwarzwaldes und für Mittelmeerländer. Und natürlich für gutes Essen – das ist mein großes Laster. Und es schlägt natürlich für die Politik, die ist mein Hobby. Dieses Hobby kostet viel Zeit und auch viel Geld. Das ist Idealismus."  

Autor: bz

"An die Nieren geht mir..."

"An die Nieren geht mir, dass wir in Teilen unseren Rechtsstaat aufgeben (zum Beispiel mit Späh- und Lauschangriffen), um ihn zu verteidigen. Rechtsstaatliches Handeln gilt auch da, wo es ungemütlich wird. Man kann ihn nicht verteidigen, wenn man ihn aufgibt. Ein Beispiel ist die Präventivhaft in Bayern. Der Gedanke, jemanden einzusperren, bevor er etwas getan hat, ist unerträglich. "  

Autor: bz

Drei Ziele...

... für meinen Wahlkreis

» Die A98 am Hochrhein muss weiter ausgebaut, die Hochrheinstrecke elektrifiziert, die Nahverkehrsversorgung verbessert werden.
Verbesserung der Kindergarteninfrastruktur. Die Erzieherinnen müssen auch besser bezahlt werden.
» Sicherung der ärztlichen Versorgung. Ich bin für ein Zentralkrankenhaus im Landkreis Waldshut.

... für die Bundespolitik

Bessere Rahmenbedingungen für die mittelständische Wirtschaft, zum Beispiel durch Entbürokratisierung.
» Konsequente Verteidigung des Rechtsstaates
Schaffung eines Einwanderungsgesetzes nach kanadischem Vorbild  

Autor: bz

"Beweglichkeit in der Politik..."

"Die Politik erstarrt oft in Ritualen, Forderungen der Oppositions- oder Regierungsparteien werden oft nur deshalb abgelehnt, weil sie von den anderen kommen. Gute Konzepte sollten sich aber durchsetzen, egal, von wem sie stammen. Die Politik muss beweglich bleiben, damit es nicht zu einem gesellschaftlichen Stillstand kommt."  

Autor: bz

"Mein weiterer Weg führt mich..."

"weiter in die Region Südbaden. Entweder bin ich auch in Zukunft im Kolleg St. Blasien oder aber in Berlin für Südbaden tätig. Für 22 Sitzungswochen werde ich direkt in Berlin sein, den Rest der Zeit verbringe ich im Wahlkreis oder auch zum Beispiel auf Reisen oder bei Konferenzen."  

Autor: bz

ZUR PERSON: Daniel Poznanski

Der 46-Jährige wohnt in Bonndorf und arbeitet in St. Blasien. Daniel Poznanski ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Geboren: 6. Januar 1971 in München
Wohnort: Bonndorf
Beruf: Geschäftsführer Kolleg St. Blasien

Karriere: Er hat bei verschiedenen Bildungseinrichtungen, Vereinen und Verbänden gearbeitet. Vor seinem Wechsel ans Kolleg (Sommer 2015) war er Mitglied der Geschäftsführung einer Bildungsgesellschaft in Dortmund
Ausbildung: Schreinerlehre, Jurastudium

Parteimitglied seit 1989

http://www.daniel-poznanski.de

http://www.facebook.com/daniel.poznanski  

Autor: bz


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