Bühne

Das Phantom der Oper in Villingen-Schwenningen

Mit Weltstar Deborah Sasson und Uwe Kröger in den Hauptrollen. Das deutschsprachige Meisterwerk mit großem Orchester.

Wann
Mi, 22. Januar 2020, 20:00 Uhr
Wo
Villingen-Schwenningen
Neue Tonhalle
Vorverkauf
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Veranstalter
Konzertlogistik
DAS PHANTOM DER OPER
Das Musical von Sasson/Sautter nach der Romanvorlage von Gaston Leroux
Die erfolgreiche Tournee Produktion kommt zurück mit einer hochkarätigen Starbesetzung.
Nach vielen Jahren mit dieser Erfolgsproduktion feiert Weltstar Deborah Sasson ihre Abschiedstournee in der Rolle der Christine. Zu diesem Anlass übernimmt Deutschlands Musicalstar Nummer 1, Uwe Kröger, die Rolle des Phantoms. Christine ist hin und her gerissen zwischen zwei faszinierenden Männern, ihrem geheimnisvollen Mentor, dem Phantom der Oper, und ihrer Jugendliebe, dem reichen und attraktiven Grafen Raoul. Ein echtes Musicalhighlight!
Das spektakuläre Bühnenbild, das vom Zusammenspiel von effektvollen, dreidimensionalen Videoprojektionen des international gefeierten Multimediakünstlers Daniel Stryjecki und von den grandiosen Bühnenelementen, gebaut von Michael Scott der Metropolitan Opera in New York, lebt, wurde für diese Jubiläumstournee noch einmal komplett überarbeitet. Der dramatische Sturz des Lüsters, das geheimnisvolle Stelldichein auf dem Dach der Oper, die unterirdische Bootsfahrt, die unheimliche Begegnung auf dem Friedhof und die furchterregende Unterwelt der Oper werden nun noch plastischer dargestellt.

Seit 2010 fesselt Das Phantom derOper des Autoren TeamsDeborah Sasson und JochenSautter die Zuschauer auf über 450 Bühnen Europas. Damit ist diese musikalische Neuinszenierung, die einst zum 100. Geburtstags des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans Le Fantôme de l´Opéra entstand, eines der erfolgreichsten Tournee Musicals Europas. Die Produktion hebt sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes ab, indem es sich näher an die Romanvorlage hält und in Teilen der von Sasson komponierten Musik bekannte Opernzitate einbindet.
Die Rolle der Christine interpretiert die weltweit gefeierte Bostoner Sopranistin und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson. Ihre facettenreiche und kraftvolle Stimme ist perfekt für diese Mischung aus Oper und Musical. Das Phantom wird von Uwe Kröger gespielt, der seit seinem Durchbruch in der Rolle des Todes in der Welturaufführung von Elisabeth die Herzen des Publikums eroberte. Er spielte unter anderem die Hauptrollen in den Uraufführungen Rebecca, Mozart, Der Besuch der alten Dame, Heidi und in den deutschsprachigen Erstaufführungen von Sunset Boulevard, Miss Saigon, Doctor Dolittle, The Addams Family sowie Napoleon am Londoner Westend. Nun schlüpft er bei dieser Produktion in die Rolle des von der Welt gefürchteten und innerlich zerrissenen Phantoms.
Jochen Sautter ist in der Rolle des reichen, attraktiven Grafen Raoul de Chagny zu sehen.

Des Weiteren wirkt ein großes Ensemble ausgewählter Sänger, Tänzer und Schauspieler aus dem deutschsprachigen Raum mit. Ein 18 köpfiges Orchester spielt die Musik live.

Autoren: Deborah Sasson, Jochen Sautter
Musikarrangements: Peter Moss
Liedtexte und Dialoge:Jochen Sautter
Komposition und
Musikalische Gestaltung: Deborah Sasson
Regie und Choreografie: Jochen Sautter
Bühnenausstattung: Michael Scott
Multimedia Technik: Daniel Stryjecki
Musikalische Direktion Sebastian Peter Zippel
Künstlerischer Gesamtleitung: Deborah Sasson und Jochen Sautter

Pressestimmen Von Christel Voith:
Deborah Sassons Phantom der Operhält Überraschungen bereit

Das Musical von Sasson/Sautter nach der Romanvorlage von Gaston Leroux

Eine Freude ist es, unter den teils sehr dürftigen Produktionen zum Dauerbrenner Phantom der Oper wieder dem
Phantom von Deborah Sasson und Jochen Sautter zu begegnen, das am Dienstagabend im Graf-Zeppelin-Haus gastiert hat.

Die amerikanische Star-Sängerin hat die Musik komponiert, ihr Gesangspartner Jochen Sautter das Libretto
dazu geschrieben, das sich eng an die Romanvorlage von Gaston Leroux hält. Sassons Musik, die unter der Leitung von Sebastian Peter Zippel voller Dynamik live aus dem Graben kommt, bewegt sich zwischen Musical und Oper. Dem Schauplatz Oper gemäß, fließen bekannte Opernarien von Puccini, Gounot und Bizet ein, das Phantom lässt Christine
eine Arie von Pergolesi singen, der Maskenball dreht sich zu Johann Strauß Tritsch-Tratsch-Polka, das
Finale wird mit Verdis Traviata gefeiert, zuletzt glänzt Christine/Deborah noch mit Carmens Habanera.
Hervorragende Stimmen machen die Aufführung zu einem Fest der Koloraturen, singt doch Opernstar Deborah Sasson selbst die Christine, die vom kleinen Chormädchen zum gefeierten Star aufsteigt, und Jochen Sautter mit viel Charme den Grafen Raoul de Chagny. Zum bewährten Duo kommt Axel Olzinger als sehr präsentes Phantom Eric. In köstlich humorvollen Szenen präsentieren sich Ann Jennings als überdrehte, aber stimmgewaltige Diva Carlotta
und Sebastian Ciminski-Knille und Michael Fernbach als aufgeblasendümmliche Operndirektoren.

Zudem ist das Team Sasson/Sautter immer für Überraschungen gut, ihre Produktion ist ständig im Fluss,
wird immer noch optimiert. Nicht nur die umwerfende Licht- und Projektionstechnik auf verschiedene
Ebenen von Gazevorhängen wird noch perfektioniert. In Sekundenschnelle werden Schauplätze herangezoomt, wird die Fassade der Pariser Opera Garnier durchsichtig oder man blickt durch die Wand in Christines Garderobe. Die Bilder wechseln zwischen oben und dem Untergrund der Oper, wo Eric die heißbegehrte Christine auf einem Kahn
über den unten durchfließenden Seitenarm des Flusses Seine in seine Gemächer bringt.
Neue interaktive Elemente beleben die Schauplätze, in denen Direktoren, Gendarmen und Opernpersonal
vergeblich das Phantom jagen, das tief unten Christine mit Orgelspiel zu gewinnen sucht und seine Verfolger Raoul und den Perser in den Folterblock sperrt. Und da wären wir bei der eigentlichen Überraschung, denn für einen weiteren
Stargast ist die Partie des Persers, der Erics Vergangenheit kennt und ihn vergeblich von seiner Grausamkeit abbringen will, erweitert worden. In einer großen Arie hat der Perser schon im ersten Akt in dramatischem Duett eine Konfrontation mit
dem Phantom, wirft ihm seinen Hass, seine Unmenschlichkeit vor. Dafür wurde kein Geringerer als der Schauspieler, Sänger, Moderator und Regisseur Uwe Kröger gewonnen, der unter anderen schon in Webbers Phantom brillierte. Verraten sei, dass er im nächsten Jahr das Phantom darstellen wird.
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Mi, 12. Juni 2019 um 09:53 Uhr

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