Dieter Köpfler ist erster Bewerber

Der Löffinger Gemeinderat will Bürgermeister werden.

LÖFFINGEN. Der erste Kandidat hat sich in der Baarstadt um den Posten des Bürgermeisters beworben. Gestern begann die Frist, in der die Gemeinde Löffingen Bewerbungen für die Bürgermeisterwahl am 8. Dezember annimmt. Um 8 Uhr warf Dieter Köpfler (46) aus Löffingen seine Bewerbung in den Rathausbriefkasten. Er ist zwar Mitglied im SPD Ortsverein Löffingen tritt aber als unabhängiger Kandidat an.

Köpfler ist 46 Jahre alt und wuchs in Unadingen auf. Er war mit Susanne Köpfler-Walz verheiratet, seit 2005 ist er verwitwet. Aus dieser Familie hat er zwei erwachsene Stiefsöhne.

Nach dem Abschluss der Realschule in Löffingen und Berufskolleg in Neustadt absolvierte er eine Lehre als Bankkaufmann bei der Volksbank Löffingen eG. Nach dem Abschluss leistete er von 1988 bis 1989 den Zivildienst als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz in Markdorf. 2003 legte er die Prüfung als Betriebswirt VWA ab. Von 1990 bis 2008 war er bei der heutigen Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau eG und seit 2009 bei der Sparkasse Bonndorf-Stühlingen jeweils in leitender Funktion mit Personalverantwortung tätig. Zudem ist er Ansprechpartner für Privatkunden bei Finanzierung und Kapitalanlage.

Köpfler bringt auch vielfältige Erfahrungen aus seinen zahlreichen Tätigkeiten in Ehrenämtern innerhalb der Gemeinde mit: Seit 2004 vertritt der Sozialdemokrat die Interessen der Bürger im Gemeinderat, 2009 wurde er zum stellvertretenden Bürgermeister bestimmt. Er ist Vorsitzender des Wirtschaftsverbundes Löffingen-Friedenweiler-Eisenbach und Mitglied des Aufsichtsrats der Baugenossenschaft Löffingen sowie zahlreicher Vereine. In diesen Funktionen erlebt er auf verschiedenste Art und Weise, wie das gemeinschaftliche Leben in der Stadt Löffingen mit ihren Ortsteilen organisiert und gepflegt werden muss.

Vorstellung in Stadt und Ortsteilen

In der Wahlkampfzeit bis zum 8. Dezember will Köpfler sich den verschiedenen Gremien in der Stadt und den Ortsteilen persönlich vorstellen und auch viele Haushalte persönlich besuchen, um den Bürgerinnen und Bürger umfassend Gelegenheit zu geben, sich ein Bild zu machen, warum er um deren Vertrauen wirbt.
von Christa Maier
am Di, 01. Oktober 2013

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