Ein erstes Wahlplakat hängt schon

Gut 24 000 Bürger sind gefragt.

RHEINFELDEN (ibö). Es ist Wahlkampfzeit und die Bewerbungsfrist läuft noch. Die CDU scheidet inzwischen zwar aus als eigener Kandidatenmacher, dennoch ist nicht gesagt, dass es bei einem Bewerberfeld mit drei Namen bleibt. Wer in der Stadt unterwegs ist, wird seit Montag, dem ersten möglichen Tag, erstmals optisch damit konfrontiert, dass es um ein Kopf-an-Kopf-Rennen geht, wenn am 22. April ein neuer Oberbürgermeister/in gewählt wird. Cornelia Rösners Konterfei (parteilos) lächelt bereits in Plakatgröße von Laternenmasten und ist bereits im Stadtbild präsent. Vom SPD-Kandidaten Klaus Eberhardt ist noch nichts zu sehen. Auch das hat seinen Grund. Gegenüber der Badischen Zeitung erklärt er, dass er sich an die Üblichkeit halte, erst nach Ende der Bewerbungsfrist mit dem Plakatieren zu beginnen. Somit wird Cornelia Rösner wohl noch zwei Wochen konkurrenzlos den Bürgern begegnen und die volle Zeit von sechs Wochen ausschöpfen.

In der Stadtverwaltung laufen derweil die bekannten Wahlmechanismen an. Fachmann Klaus Steinegger kann zwar noch nicht genau sagen, wie viel Stimmberechtigte am 22. April zu den Urnen gehen dürfen, aber basierend auf dem Stand der Kommunalwahl werden es mindestens 24 000 Wahlberechtigte sein. Nächste Woche geht es an das Wählerverzeichnis. Die Benachrichtigungen werden die Stimmberechtigten in der letzten Märzwoche bis spätestens 1. April in die Briefkästen zugestellt. Diese Aufgabe übernimmt das Rechenzentrum.

Parallel dazu hat bereits die Rekrutierung der Wahlhelfer begonnen. Rund 200 Leute werden für den Wahltag gebraucht. Sie zusammenzubringen fällt nicht ganz leicht, denn am 22. April bindet auch das Fest der Kommunion bewährte Kräfte.
von ibö
am Mi, 14. März 2012

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