Evang. Stadtkirche

  • Schlossplatz 2
  • 79312 Emmendingen
  • Tel.: 07641 8704
  • Webseite
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Evang. Stadtkirche: Alle Termine

  • Kammerchor Emmendingen Heinrich Schütz: Zwischen Lutherischer Tradition und Italienischen Vorbildern. Unter diesem Titel veranstaltet der Kammerchor Emmendingen zwei Konzerte im Frühjahr 2017. Heinrich Schütz (1585-1672) war - lange vor Bach, Händel und Beethoven - der erste deutsche Komponist von Weltrang. Fast 40 Jahre lang wirkte Schütz als Hofkapellmeister in Dresden, wo es damals einen der bedeutendsten und glanzvollsten Fürstenhöfe Mitteleuropas gab. Das erste Konzert wird in Emmendingen am Samstag, 25. März, um 19 Uhr in der evangelischen Stadtkirche aufgeführt. Für die zweite Aufführung begibt sich der Kammerchor in die Heimat von Heinrich Schütz, der 1585 in Bad Köstritz geboren ist und 1672 in Dresden starb. Am Freitag, den 31. März reist der Chor nach Chemnitz. In der Stadt am Fuße des Erzgebirges ist der frühere Dirigent des Kammerchores Matthias Böhm Kantor. Am 1. April findet das zweite Konzert in Probstei-Kirche statt. Außerdem wird der Kammerchor den Sonntagsgottesdienst in St. Josefs Kirche mitgestalten. Den weiteren Sonntag verbringt der Chor an der langjährigen Wirkungsstätte von Heinrich Schütz in Dresden. Auf der Rückfahrt am Montag, den 3. April besucht der Kammerchor das Museum im Geburtshaus von Heinrich Schütz in Bad Köstritz. So wird Geschichte, Musik selbst aufführen und hören und das Umfeld erleben in diesem Chorprojekt verbunden.

    Emmendingen | Evang. Stadtkirche

    Sa 25.03.17
    19 Uhr
    Heinrich Schütz: Zwischen Lutherischer Tradition und italienischen Vorbildern
  • Ulrike Wettach-Weidemaier (Blockflöte), Sonja Kanno-Landoll (Traversflöte), Beate Rux-Voss (Cembalo), Gisela Grote-Messmer (Sprecherin). Zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann Am Sonntag, dem 2. April 2017, um 19 Uhr erklingt in der Evangelischen Stadtkirche Emmendingen ein Konzert für zwei Flöten und Cembalo zum 250 Todestag von Georg Phillip Telemann. Es musizieren Ulrike Wettach-Weidemaier - Blockflöte, Sonja Kanno-Landoll - Traversflöte und Beate Rux-Voss - Cembalo. Der Schriftsteller Christian Friedrich Daniel Schubart schrieb begeistert über Georg Philipp Telemann: »Er schwang sich bald zu einem der ersten Tonsetzer Europas empor.« Aus Anlass des 250. Todesjahres von Georg Philipp Telemann (1681-1767) möchten wir diesen vielseitigen Komponisten, geschickten Diplomaten und Pädagogen einmal genauer betrachten und einige seiner kammermusikalischen und solistischen Werke vorstellen. Ergänzend werden autobiographische Texte und Texte über Telemann vorgetragen. Als Auftakt erklingt sein Trio für zwei Flöten und Cembalo, es folgen eine Methodische Sonate für Blockflöte, ein Solo für Traversflöte, Soli für Cembalo, die Triosonate a-moll und abschließend das Scherzo A-Dur für zwei Flöten und Cembalo. »Den schönsten Zeitvertreib in unserem Leben, weiß doch Music allein zu geben«, schrieb Georg Philipp Telemann 1723.

    Emmendingen | Evang. Stadtkirche

    So 02.04.17
    19 Uhr
    Zwei Flöten & Cembalo
  • Kantorei Emmendingen, Streichquintett, Oboe und Orgel, Irene Leicht (Liturgin), Jörn Bartels (Leitung) Am Karfreitag, 14. April um 17 Uhr werden im Rahmen der Musica Crucis vier Chorstücke aus dem Messias von Händel aufgeführt. Die Kantorei der Stadtkirche singt Chorstücke aus dem Anfang des zweiten Teils, der die Passion Christi zum Thema hat. Die ganze Wucht des Leidens erklingt gleich in dem Stück »Seht an das Gotteslamm«. Langsames Tempo, abwärtsgerichtete Motive und ein scharf punktierter Rhythmus ergeben zuerst ein Bild der Schwere. In der Mitte hellt sich die Stimmung auf wenn der Chor »es träget hinweg die Sünde der Welt« singt. Das zweite Stück »Surely« bekommt seine Dramatik durch die harten, punktierten Tonwiederholungen der Streicher-Begleitung. Ein Streichquartett plus Kontrabass sowie eine Oboe (Franziska Grehling) werden die Basis bieten, auf der der Chor agieren kann. Bewußt werden die Chorstücke abwechselnd auf deutsch und in der englischen Originalsprache gesungen, denn bei einigen Stücken gelingt die Übersetzung aus dem Englischen besser als bei anderen. Das dritte Messias-Chorstück ist eine groß angelegte Fuge und am Ende steht mit »We all like sheep« ein einfaches, aber doch geniales Stück Hirtenmusik, wo das herumirren wie die Schafe in immer neuen Variationen in Szene gesetzt wird. Pfarrerin Irene Leicht ist die Liturgin. Dorothea Grube wird das Leben von Gertrud Koch beleuchten, die im Nazideutschland in einer Jugend-Widerstands-Bewegung, den sogenannten Edelweiß-Piraten, mutig für menschliche Ideale eingetreten ist. Die musikalische Leitung hat Jörn Bartels. Die Kantorei wird entsprechend vier österliche Chorstücke aus dem Messias im Gottesdienst am Ostersonntag um 10 Uhr singen - hier begleitet von Orgel und Oboe.

    Emmendingen | Evang. Stadtkirche

    Fr 14.04.17
    17 Uhr
    Musica Crucis: Chorstücke aus dem Messias von G. F. Händel

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