Familien in Südbaden

Familienleben: Wie setzen sich regionale Gestalter dafür ein?

"Weil sie mein Glück bedeutet", sagt Bärbel Schäfer über die Bedeutung der Familie für sie. Regionale Gestalter des Familienlebens erzählen, was sie für Familien in Südbaden tun - und warum das wichtig ist.

Familie ist mir wichtig,
"... weil sie mein Glück bedeutet."
So setze ich mich für Familien ein:
"Ich setze mich ein, indem ich als Regierungspräsidentin dafür sorge, dass unsere Beschäftigten Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. So haben wir flexible Arbeitszeiten, und ich lege großen Wert darauf, dass meine Mitarbeiter – auch in verantwortungsvollen Positionen – ihre Zeit so einteilen können, dass sie ihren Aufgaben als Väter und Mütter nachkommen können. Wir haben auch Beschäftigte, die einen Telearbeitsplatz haben. Außerdem gibt es im Regierungspräsidium mit unserer Kita und unserer Ferienkinderbetreuung zwei tolle familienfreundliche Einrichtungen, die sehr stark frequentiert werden."
– Bärbel Schäfer, 56 Jahre, Regierungspräsidentin Freiburg

Familie ist mir wichtig,:
"... weil sie stets der Kern von allem ist: Aus Familien entsteht Nachwuchs, und daraus entstehen neue Generationen."
So setze ich mich für Familien ein: "Als Firmenlenker teile ich die Familien in verschiedene Lebensabschnitte ein: Da gibt es die jungen Familien, die Familien mit Nachwuchs, aber auch die älteren Familien – wenn zum Beispiel die Pflege von Angehörigen eine Rolle spielt. Wir bieten flexible Arbeitszeiten ohne Kernzeiten an, wir führen gerade ein Homeoffice-Modell ein, welches Müttern und Vätern erlaubt, von zu Hause aus zu arbeiten, oder wir bieten Orientierungsseminare für Hinauswachsende an. Außerdem gibt es eine Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder und deren Freunde."
– Peter Ohmberger, 57, Geschäftsführer der Hekatron Vertriebs GmbH Sulzburg

Familie ist mir wichtig,
" … weil sie ein sicherer Ort des Vertrauens ist und große Vielfalt bedeutet."
So setze ich mich für Familien ein:
"Wir setzen uns als Wirtschaftsförderer seit beinahe zehn Jahren für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie für die Pflege ein. Aus diesem Grund haben wir lokale Bündnisse initiiert und begleiten diese. Beispiele sind der Generationenfreundliche Landkreis Lörrach oder das Lokale Bündnis für Familie im Mittleren Wiesental oder Rheinfelden. Gerade für das Thema Pflege – wenn Beschäftigte Angehörige pflegen müssen – konnten wir Unternehmen stark sensibilisieren."
– Andrea Lutz, 55, stellvertretende Geschäftsführerin der Wirtschaftsregion Südwest

Familie ist mir wichtig,
" … weil sie prägend fürs Leben und die Persönlichkeitsentwicklung ist sowie ein Ort der Liebe, in dem christliche Werte gelebt und vermittelt werden."
So setzen wir uns für Familien ein:
"Wir bieten Kurse an – wie zum Beispiel den Elternkurs ,Kess erziehen‘ für eine starke Eltern-Kind-Beziehung, den Kurs ,Zeit für Familie‘ oder ,Zeit für Partnerschaft‘, um die Qualität der Paarbeziehung zu stärken, da das Auswirkungen auf die Familie hat. Zudem haben wir Ehevorbereitungskurse und Angebote für Menschen, die in Trennung oder Scheidung leben sowie für Alleinerziehende. Familiäres Engagement kommt zudem vom Familienbund. Darüber hinaus unterstützen wir die Weiterentwicklung der katholischen Kindertagesstätten."
– Judith Weber, 38,
Leiterin des Familienreferats im Erzbischöflichen Seelsorgeamt Freiburg

Familie ist mir wichtig,
" … weil sie eine Stütze und ein wesentlicher Teil des Lebens ist."
So setze ich mich für Familien ein:
"Wenn ein Mitarbeiter im familiären Bereich Probleme hat, wirkt sich das auf die Arbeit aus. Deshalb müssen Familie und Beruf vereinbar sein. Wir ermöglichen flexible Arbeitszeiten. Bei uns ist es üblich, dass Väter Elternzeit nehmen. Zudem wird unsere Kinderkrippe, in der wir bis zu zehn Kinder aufnehmen können und die es seit sechs Jahren gibt, geschätzt. Der Mitarbeiter bringt sein Kind in die Kita und ist sofort am Arbeitsplatz. Kinder von Mitarbeitern haben Vorrang, wir nehmen auch andere Kinder auf."
– Lutz Mayer, 45, Geschäftsführer der Hellma GmbH & Co. KG in Müllheim

Familie ist mir wichtig,
" … weil sie ein Ort der Freude und Geborgenheit ist."
So setze ich mich für Familien ein:
"Es muss noch mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf getan werden. Deshalb setze ich mich für den Ausbau eines umfassenden Betreuungsangebots für Klein- und Grundschulkinder ein. Schon vor der Einführung des individuellen Rechtsanspruches auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung hat die Stadt ein hochwertiges Betreuungsangebot für Kinder bis drei Jahre vorangetrieben. Die Versorgungsquote beträgt etwa 44 Prozent. Das entspricht einer Steigerung der Platzzahlen in Kindertageseinrichtungen um 190 Prozent im Vergleich zu 2005. Zudem führen wir an allen 30 Freiburger Grundschulen ein Ganztagesbetreuungskonzept mit Schulverpflegung ein."
– Gerda Stuchlik, 56, Bürgermeisterin für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung
von bz
am Do, 30. Oktober 2014 um 00:00 Uhr

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