Forum Merzhausen

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Forum Merzhausen: Alle Termine

  • Jazz. Carla Bley (Klavier), Steve Swallow (Bassgitarre), Andy Sheppard (Saxophon) Ein Superstar des Jazz im FORUM Merzhausen! Carla Bley (Klavier) · Steve Swallow (Bassgitarre) · Andy Sheppard (Tenor- und Sopransaxophon) Für Carla Borg, Tochter eines Organisten in Oakland, begann die Musik in der Kirche, bevor sie an anderer heiliger Stätte, dem legendären Club Birdland in New York, den Pianisten Paul Bley kennenlernte. Den heiratete sie 1959. Die Ehe war kurz, aber wegweisend: Sie schrieb fortan selbst Stücke, etwa für Jimmy Guiffre oder Art Farmer. 1964 gründete sie mit Michael Mantler das Jazz Composers Orchestra; sie legte Anfang der 70er mit Escalator Over The Hill eine Oper vor, arrangierte für Charlie Hadens Liberation Orchestra und fügte dem Liedkatalog des Jazz mindestens 500 Kompositionen hinzu. Ziemlich umtriebig, wenn man bedenkt, dass die 1936 geborene Pianistin zudem seit Jahrzehnten eigene Formationen leitet, und eine davon nun auch schon seit den frühen 90ern: Zusammen mit dem E-Bassisten Steve Swallow (Ihrem 3. Ehemann) und dem britischen Saxophonisten Andy Sheppard hat sie sich ein Trio geschaffen, das auf wunderbare Weise harmoniert. Mit Carla Bley, die am 11. Mai 2016 ihren 80. Geburtstag feiern konnte, kommt ein echter Superstar des Jazz in das FORUM Merzhausen. Zu hören gibt es u.a. Kompositionen der beiden letzten auf ECM erschienenen Alben »Trios« (2012) und Andando el Tiempo (2016). Freuen Sie sich auf ein einmaliges Konzertereignis! Was für Melodien! Welche Transparenz! Brüchig, spröde und doch federleicht wirkt Carla Bleys Klavierspiel, und beschwingt tanzen die Melodien aus Andy Sheppards Tenor- oder Sopransax. Steve Swallows obertonreicher Elektrobass umturtelt dieses Geschehen [] ein Opus voll unerwarteter Wendungen, mit tiefer innerer Harmonie und der für das annähernd gesamte Werk Bleys typischen Melancholie. Wie diese drei in der klanglich perfekten Produktion miteinander kommunizieren, wie sie Räume öffnen und schließen, zählt zum Feinsten im komponierten Jazz der letzten Jahre. Werner Stiefele, Stereoplay Bewusst langsam vergeht die Zeit in dieser Musik. Jede Art von Muskelspiel, von virtuosem Beeindrucken-Wollen vermeidet sie. Und es entsteht eine Magie wie bei Gedichten aus ganz wenigen Worten oder Erzählungen mit vielen kleinen Rätseln zwischen knappen, wohlformulierten Sätzen. Lieder ohne Worte, leiser Jazz und Trio-Kammermusik zugleich. Das ist die aktuelle Musik von Carla Bley. Musik, die sich in eigenen Kategorien bewegt. Der Lauf der Zeit: Die Komponistin Carla Bley hat ihn bewundernswert im Griff. Roland Spiegel BR Klassik Wenn ich fürs Trio schreibe, sagt die Meisterin solch schöner und rätselhafter Klanggebäude, ist das wirklich reduzierte Big Band-Musik. Vor allem aber lässt sich Bley, die von sich sagt, sie sei zu einem Prozent Klavierspielerin und zu neunundneunzig Prozent Komponistin, im Trio als Pianistin zu, meist sparsam und überlegt, nicht unähnlich ihrem grossen Ahnen Duke Ellington. Mit Sheppards sonorem Tenor- und intensiv strahlenden Sopransaxophon, mit Swallows Bass-Fundamenten und seinen schönen melodischen Ausflügen im Gitarrenregister ergibt das ein wunderbar integriertes Klanguniversum. Peter Rüedi, Die Weltwoche Her coolly ravishing new album, Andando el Tiempo (In the Course of Time) [] features a handful of inventions for her longtime trio with Mr. Swallow and the saxophonist Andy Sheppard. Chamberlike and willowy, suffused with melancholy, it reflects her sly noncompliance with jazz and classical conventions, which has been a prevalent theme of her half-century career. Nate Chinen, The New York Times Man darf davon ausgehen, dass die Schöpferin von mehr als fünfhundert stilistisch vielschichtigen, innovativen, geistreichen und oft auch von einer gepflegten Ironie aufgeheiterten Kompositionen an ihrem Jubeltag viel Schönes und Wohltuendes zu hören bekam. Aber kaum etwas wird sich mit dem messen können, was Carla Bley den Jazz-Fans wenn man so will, als umgekehrtes Geburtstagspräsent schenkt, denn auf ihrem von Manfred Eicher produzierten 23. Album als Band-Leaderin findet sich eine Handvoll neuer Kompositionen, die alles in sich tragen, was ihre kreativen Qualitäten ausmacht: klare Strukturen mit verblüffenden Wendungen, intelligente Leichtigkeit anstelle brachialen Virtuosentums und feinsinniger Witz als Salz in der musikalischen Haute cuisine. Peter Füssl, Kultur Andando el Tiempo (ECM) is a showcase for Ms. Bleys intimate music, and it features superb, reserved performances in a trio setting featuring two longtime collaborators, bassist Steve Swallow and saxophonist Andy Sheppard. Martin Johnson, THE WALL STREET JOURNAL

    Merzhausen | Forum Merzhausen

    Sa 20.05.17
    20 Uhr
    Ticket
    Carla Bley Trio
  • ECHO Jazz Preisträger - Europa hat einen neuen Jazzstar! Zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten, schrieb die FAZ nach dem umjubelten Auftritt des damals 26-jährigen polnischen Geigers Adam Baldych beim Jazzfest Berlin 2011. Auf Imaginary Room, seinem ersten Album für das Label ACT, erlebt man einen Jazzgeiger, wie man ihn noch nie gehört hat: Hier klagt und schluchzt nichts, eher erinnern Baldychs technisch atemberaubende Linien an die eines Bläsers, und mehrstimmige Passagen an das Akkordspiel eines Pianisten, immer unterlegt von einem leicht rauhen, bluesigen Unterton. Zuletzt sorgte er auf der JazzBaltica 2012 und dem Montreux Jazz Festival für Furore und macht klar: Europa hat einen neuen Jazz Star! »Eine wunderbare Expedition.« (Stereo, September 2015) Baldych ist in dieser Umgebung gut aufgehoben: ein kleiner folkloristischer Dialog mit Lien zum Auftakt wie zum Freischwimmen, dann elegische Sounds, bei denen Baldych sein Instrument wie eine flirrende Erhu streichelt, oder kraftvolle Beats mit melodischem Gespür, wo der Bogen fett die Saiten trifft und es beinahe so herb-wuchtig wie ein 3-Saiten-Akkord der Hardangerfidel tönt. (Jazzthing, September / Oktober 2015) Mit unerhörter instrumentaler Virtuosität überschreitet der polnische Geiger Grenzen: seines Instrumentes, zwischen den Genres, zwischen Komposition und Improvisation und im verschmelzenden Zusammenspiel mit seinen Mitmusikern. Das macht ihn zu einem erfrischend anderen europäischen Jazzstar wie das englische Jazzwise Magazin feststellt, der virtuos und hochemotional (Fono Forum) wie derwischhaft intensiv (Jazzthing) mit der Tradition als Basislager neue Jazz-Forschungsreisen unternimmt. Wie unendlich groß das klangspektrum der violine doch wird, wenn man ihr neben den klassischen techniken auch die möglichkeiten des jazz und der popmusik erschließt. mal packt ADAM BALDYCH zu wie ein rockmusiker, mal malt er lyrisch wie claude debussy. mal schwebt er melancholisch durch die osteuropäische volksmusik und landet dann wieder sicher auf dem groove des jazz. es ist dieses unvorhersehbare und grenzenlose, das Adam BALDYCHS musik weit über die zirkel des jazz hinaus zum ereignis macht. in polen galt der 29-jährige Jazzgeiger schon früh als ausnahmetalent. spätestens mit der echo jazz auszeichnung 2013 ist deutlich, dass er zu den wenigen großen virtuosen der violine im jazz gehört. und niemand interpretiert dieses instrument dabei so heutig und vielfältig wie Adam Baldych. bei seinem projekt bridges mit dem HELGE LIEN TRIO aus norwegen (helge lien, piano; frode berg, bass; per oddvar johansen, drums), verknüpft BALDYCH einflüsse aus der klassischen spätromantik mit den ideen des jazz der gegenwart. da entstehen melodien, wie sie chopin nicht schöner hätte schreiben können, aus trip-hop beats von massive attack. da verschmilzt die musik aus Adam BALDYCHS heimat ostpolen mit einer typisch nordischen atmosphäre. Nicht immer erweist es sich als glückliche Fügung, ein für sich funktionierendes Trio um ein weiteres Instrument zu erweitern. Hier aber ist das Experiment rundum gelungen: Wer das (immer schon großartige) Helge Lien Trio (mit Frode Berg am Bass, Helge Lien am Piano und Per Oddvar Johansen am Schlagzeug) mag, der wird auch dieses um den polnischen Geigenvirtuosen Adam Baldych erweiterte Quartett mögen. Eine sehr schöne Produktion, bei der die Musiker zueinander (wie zu den Hörern) tatsächlich »Brücken« bilden. Ganz, wie der Titel das verspricht. Robert Fischer (München) Der 1986 geborene Baldych galt in seiner Heimat früh als Wunderkind und musste nach einem ausgedehnten USA Aufenthalt an der berühmten Berklee College of Music in Boston und in New York - auch nicht lange auf den internationalen Durchbruch warten: Nach dem umjubelten Auftritt beim Jazzfest Berlin 2011 erklärte ihn die FAZ zum zweifellos größten lebenden Geigentechniker des Jazz. Für sein 2012 aufgenommenes ACT Debüt unter eigenem Namen Imaginary Room erhielt er den ECHO Jazz. Und mit Blick auf Baldychs im Jahr darauf folgendes Duo-Album The New Tradition (mit dem Pianisten Yaron Herman) schrieb die Süddeutsche Zeitung: Wer einen neuen Debussy, einen neuen Grieg, einen neuen Strawinsky sucht, der sollte heute eher beim Jazz nachschauen, als in der Modernen Klassik.

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    Sa 23.09.17
    20 Uhr
    Ticket
    Jazzfestival Freiburg: Adam Baldych & Helge Lien Trio
  • Zwei ECHO JAZZPREIS 2017 Nominierungen! Überraschende Klänge, verträumte Passagen, expressive Ausbrüche und experimentelle Verästelungen lösen einander ab und machen die elf Stücke bis auf eine Beethoven(!)-Bearbeitung alles Originale der Meyer-Brüder- zu einer atmosphärischen Klangreise, die sowohl Rock-Freaks als auch Jazz-Fans begeistern dürfte. rt - Jazzthing # 115, 9/2016 Das Melt Trio aus Berlin versteht die Kunst der nuancenreichen Dynamik, des kunstvollen Akzentesetzens, wo andere bestenfalls durch harte Druckluft glänzen wollen. Peter Meyer (Gitarre), Bernhard Meyer (Bass) und Moritz Baumgärtner (Schlagzeug) agieren schon lange als eng verzahntes Team und können sich daher eine Spontaneität leisten, die weder schmerzhaft ausufert, noch wirre Assoziationen weckt, dafür aber durch eine hohe kreative Atmosphärik geprägt ist. Es ist vor allem die Gitarrenarbeit von Peter Meyer, die bei diesem Trio so hervorragend den Ton angibt. Es gibt wohl kaum einen vergleichbaren Gitarristen in Deutschland, der so vielseitig orientiert ist und so schöpferisch arbeitet wie Meyer. Das Melt Trio kann mit Stroy die beiden Vorgängeralben noch einmal toppen. sound-and-image.de, 26.08.2016 Das Melt Trio baut sich eigene Klangräume. Eine Prise Prog Rock gehört ebenso dazu wie Kammermusikalisches, irrlichternder Sound und instrumentale Direktheit. Es ist Musik eines Teams, das zu gleichen Teilen auf kollektive Schaffenskraft wie divergierende Erfahrungen baut. Stroy ist das dritte Album der gemeinsamen Jahre und es führt vom opulenten Bombast über experimentelle Freiheit bis zu fein geschichteten, assoziativen Hörskizzen. Sound zum Entdecken. RD Stereoplay, September 2016 - Musik: ******** Klang: ******** Hier entsteht Musik, die noch überraschend ist, die provoziert, die etwas riskiert, die forscht und die auf klanglichen Pfaden unterwegs ist, wie sie so bislang im Jazz kaum beschritten worden sind. Aufregendere und abenteuerlichere Musik als die, die jetzt auf dem neuen AlbumHymnolia zu hören ist hat es in der Weit des Gitarrenjazz schon seit langer Zeit nicht mehr gegeben. Thorsten Hingst, Jazzpodium 2/2014 Das Melt Trio spielt und schreibt eine Musik, die so voller Leben ist, dass man gar nicht genug von ihr bekommen kann. Jazzpodium 11/2013 Dieses Gitarren-Trio, das mit den Begriffen Post-Rock oder Bill Frisell 2.0 nur unzureichend beschrieben ist, dürfte eines der verblüffendsten innerhalb der aktuellen Jazz-Szene sein. Rondo 5 von 5 Sternen! Jazz´n More 1/2014 Diese subtile Fusion aus so vielem, atmet die vielen Strömungen aus Jazz, Pop und Elektronik in der Musikstadt Berlin. Selten haben wir ein elektrisches Gitarrentrio so frisch, räumlich und akustisch erlebt. JazzZeitung 11/2013 Selten gibt es ein elektrisches Gitarrentrio so frisch, räumlich und akustisch zu erleben. Warme, emotionale Klangflächen zieheh ins Geschehen hinein, dann geht es nach vorne blickend zur Sache. Rockstilistiken strömen in andere, spährischere Umfelder oder aber die reiche Könnerschaft in Sachen Jazz durchdringt dieses oft filigrane Gefüge aus Pop, Elektronik und Neuer Musik Jazzthetik 11/2013

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    Fr 13.10.17
    20 Uhr
    Ticket
    Melt Trio Berlin Stroy Tour 2017 - NEU! - Foyer Jazz
  • Christmas Jazz im FORUM Merzhausen Spielfreude und meisterliches Können. Florian Weber (Piano), Echo- und WDR-Jazz-Preisträger, und Markus Stockhausen, der renommierte Trompeter und Komponist und ebenfalls WDR-Jazz-Preisträger, sind Meister ihres Fachs. Seit 2008 spielen sie zusammen und haben sich die Freude am Experimentieren stets bewahrt. Farbenreiche Kompositionen der beiden Musiker, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, den Instrumenten werden ungeahnte Klänge entlockt. Beide Musiker sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur. Im Konzert lassen sie die Zuhörer teilhaben an ihrem musikalischen Dialog, immer auf der Suche nach dem Magischen Augenblick auf der Bühne. Durch ihr intuitives Zusammenspiel bringen sie mit musikalischem Feingefühl innere Welten zum Klingen. Sie werfen sich die Themen wie Bälle zu, mitunter komplexe, virtuose Ton- oder Akkordfolgen, lebhaft und jazzig, dann wieder harmonisch-melodiös, ruhig und innerlich, das sanfte Flügelhorn untermalt von einfühlsamen Klängen des Klaviers. Ein fesselndes musikalisches Erlebnis. Der Zauber von Inside Out kann sich im FORUM Merzhausen mit seiner exquisiten Akustik und Atmosphäre in besonderer Weise entfalten. Erkundung von Klang und Stille, gleichberechtigter Dialog und die Schaffung von magischen Augenblicken durch intuitives Zusammenspiel, davon handelt dieser intime Kammerjazz. [] Stockhausen schafft schon enorme Klangvielfalt durch den Wechsel zwischen Flügelhorn, Jazz-, Piccolo- und anderen Trompeten sowie unterschiedlichen Dämpfern. Über seinen Partner sagt er: Florian hat dieses ungeheure Gespür und die Möglichkeiten, den Klang des Klaviers zu modulieren. Da stehen so viele Klangfarben zur Verfügung. Berthold Klostermann, FonoForum On his new CD Alba with recently Konitz pianist Florian Weber (Stockhausens first far Manfred Eichers ECM in 15 years) theres a track just a fragment really - where he blasts impromptu trumpet notes into the body of Weber´s piano. The effect is mesmerizing, transporting, as of a glorious colour field slowly rising. Richard Ogier, Jazz Journal While it´s not a live album per se, the structure of this fifteen-track, sixty-minute collection of original compositions by either the trumpeter or pianist (with one collaboration, the spontaneously composed Ishta) possesses the feeling of what a concert performance might be like as the duo covers considerable ground, ranging from fugue-driven energy and polyrhythmic propulsions to sparer, prepared piano-based musings. [] In many ways, every track on Alba explores something different and yet, through the singular voice built together by Stockhausen and Weber, these fifteen compositionsliberally filled, as they are, with plenty of the unexpectedcome together to create a cogent, unified statement. A welcome return to ECM for Stockhausen and an impressive label debut for Weber John Kelman, All About Jazz We get accustomed to a few long tracks on an hour-long CD these days, but Stockhausen and Weber operate in a different way, with no fewer than 15 tracks here, some under two minutes long. The effect is like wandering through an audio-gallery of small musical sculptures, some delicate miniatures, some bolder in their impact, all exquisitely formed. Peter Bacon, The Jazz Breakfast Florian Weber und Markus Stockhausen gehen ihr Duo-Projekt ohne jede kraftmeierische Attitüde mit genau jener entspannten Gelassenheit an, die Voraussetzung für ein intensives Hörerlebnis ist. Konzentration auf Kernaussagen statt Kaskaden von Noten; Abwarten, Zuhören und Pausen statt krawalliger Konkurrenz. Heribert Ickerott, JazzPodium Stockhausens trumpet and flugelhorn and Webers piano produce some of the most beautiful sounds, often hanging suspended to catch all the facets. Thoughtful and complementary, with some exquisite playing from both. Peter Bevan, Northern Echo Sechs Jahre und einen Umweg über elektronische Versuche dauerte es, bis das virtuose Duo nun seinen idealen, rein akustischen Klang gefunden hat. Beide Duo-Partner lieferten Kompositionen für das nunmehr vorliegende Debüt Alba, fünfzehn farbenreiche Stücke, die ein breites Spektrum an Stimmungen und sich niemals verselbständigender Virtuosität bereit halten. Selbst spontan, ohne jegliche Minimalabsprache improvisierte Stücke klingen in ihrer absoluten, aber keineswegs steril wirkenden Perfektion wie durchkomponiert. Ob von träumerischer Romantik oder von eleganter Beschwingtheit getragen, ob kunstvoll unterkühlt oder emotional aufwühlend das Hörvergnügen ist stets ein intimes, das sich proportional zur Konzentrationsbereitschaft des Zuhörers steigert. Peter Füssl, Kultur

    Merzhausen | Forum Merzhausen

    Sa 09.12.17
    20 Uhr
    Ticket
    Markus Stockhausen & Florian Weber
  • Foyer Jazz. Beate Wein Piano | Matyas Wolter Sitar | Aaron Christ Drums Feinkost für die Ohren! - Pulsar Trio Gewinner des Global Music Contest CREOLE 2014! Ein Pulsar, dass weiß nicht nur der Star Trek-Fan, ist ein schnell rotierender Neutronenstern, der beständig Form und Farbe ändert. Eine Band, die sich diesen Begriff zum Namen nimmt, sollte sich einigermaßen sicher sein, ihm mit einer entsprechend wendigen, schillernden Musik gerecht werden zu können, um nicht unfreiwilliger Belustigung anheim zu fallen. Das Pulsar Trio bewältigt dies mit Leichtigkeit. Im Mittelpunkt des hochdifferenzierten, ungewöhnlichen Bandsounds steht die indische Langhalslaute Sitar, die in den späten sechziger Jahren vor allem durch Ravi Shankar in der westlichen Welt bekannt wurde und beim Pulsar Trio von Matyas Wolter bedient wird. 2012 veröffentlichen sie ihr Debüt-Album Erpelparka-Suite auf dem britischen Label First Hand Records. In den Jahren 2008 2014 hat das Pulsar Trio auf diversen Festivals (TFF Rudolstadt, Fusion Festival, Glastonbury Festival, Bayerisches Jazzweekend etc.) gespielt und mit dem sehr einmaligen Sound gelang es immer rasch zum Geheim-Tip des jeweiligen Festivals zu avancieren. schon nach wenigen Augenblicken entsteht da eine Faszination, der man sich nur schwer wieder entziehen kann. Es ist ein musikalisches Gipfeltreffen der ungewöhnlichen Art, zu dem sich die Musiker im Pulsar Trio zusammengefunden haben Dirk Becker, Potsdamer Neue Nachrichten das Zusammenspiel von Beate Wein am Flügel und Matyas Wolter an der Sitar wurde von einer berauschenden Exaktheit geleitet, als wären beide Instrumente nicht eine Zwangsheirat zweier Kulturen, sondern in einer natürlichen Symbiose verwurzelt. Aaron Christ spielte dazu so gelassen jazzig Schlagzeug, dass man nur die Ohren anlegen konnte. Ein bemerkenswertes Konzert! Oliver Dietrich, PNN was beim Pulsar Trio und ihrer jazzy Weltmusik mit feinem psychedelischem Einschlag angenehm auffällt, ist die lockere Selbstverständlichkeit, mit der Matyas Wolter an der Sitar und die Pianistin zusammen agieren. Fusion für das 21. Jahrhundert. Für dieses traumwandlerische Sichverstehen, das nur aus langjähriger Zusammenarbeit heraus entstehen kann, hat es bei so manchem Jazz-Sitar-Experiment in der Vergangenheit leider nicht gereicht. Deswegen, und weil mit Aaron Christ das Trio auch noch mit einem ebenso querdenkenden wie bei Bedarf auch hoch sensiblen Schlagzeuger komplettiert wird, sind die Drei aus Potsdam absolut hörenswert. Beim Gute-Laune-Faktor reicht sowieso kaum einer der Großen an sie ran Thomas Göttinger, Mittelbayrische Zeitung

    Merzhausen | Forum Merzhausen

    Fr 19.01.18
    20 Uhr
    Ticket
    Pulsar Trio

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