Klassik

Giulio Cesare in Egitto

Werk von Händel

Wann
Do, 20. Mai 2021, 18:30 Uhr
Wo
Basel
Martinskirche

UPDATE:
Aufgrund stetig steigender Infektionszahlen haben Bund und Länder beschlossen, dass ab dem 02. November 2020 bis voraussichtlich Ende November alle Theater, Konzerthäuser, Museen, Messen und Freizeitparks schließen müssen. Veranstaltungen, die für diesen Zeitraum geplant waren, müssen abgesagt werden.Auch in der Schweiz und im Elsass gelten Einschränkungen. Wir empfehlen, sich direkt beim Veranstalter zu informieren, ob die Veranstaltung stattfindet oder nicht.

Dramma per musica in tre atti (London, 1725) - ein Meisterwerk von Georg Friedrich Händel in einem neuen Gewand.

Die heute noch geläufigen Namen der Protagonisten -- Julius Cäsar, Kleopatra, Ptolemäus usw. -- und die andauernde Rezeption der zentralen Episoden durch Literatur, Kunst, Musik, Film und sogar Comics hilft dem Publikum, sich im Verlauf der Handlung zurechtzufinden. Musikalisch ist Giulio Cesare ungewöhnlich vielfältig: Im Orchester reich besetzt, sind mehrere Arien mit obligaten Soloinstrumenten versehen. Kleopatra verführt Cäsar durch ein prächtig inszeniertes Spektakel, an dem sogar ein Bühnenorchester teilnimmt -- eine zusätzliche kleine Instrumentalgruppe, welche nicht im Graben, sondern auf der Bühne spielt. Cäsars Aufruf zum Kampf wiederum beantwortet aus den Kulissen ein streitsamer Chor. Der normalerweise mit Da Capo-Arien streng geordnete Ablauf einer Opera seria wird vielfach mit Instru- mentalsätzen, Accompagnati und kleinen Ensembles aufgebrochen. Ganz ohne Neuigkeit kommt La Cetra übrigens auch in diesem Fall nicht aus: Gespielt wird nicht die bekannte Version der Uraufführung, sondern die der Londoner Wiederaufführung von 1725. Speziell an dieser Fassung ist vor allem, dass die Rolle von Cornelias Sohn Sesto nicht länger von einem Sopran gesungen wird, sondern von einem Tenor. Händel schrieb die Rolle für Francesco Borosini um, einen berühmten italienischen Sänger, mit dem er in dieser Zeit sehr gerne arbeitete. Neben weiteren Änderungen komponierte er drei neue virtuose Arien für den Tenor, welche heute nur noch ganz selten gehört werden können.

Emöke Baráth: Cleopatra
Beth Taylor: Cornelia
Carlo Vistoli: Cesare
Carlos Mena: Tolomeo
Juan Sancho: Sesto
José Antonio López: Achilla
Andrea Marcon: Leitung
La Cetra Barockorchester Basel

Weitere Info: https://lacetra.ch/konzerte/giulio-cesare
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Mo, 23. November 2020 um 08:40 Uhr

  • Martinskirchplatz 4
  • 4000 Basel (Schweiz)
  • Tel.: 0041/61 2614507

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