Galerien

Ob Gemälde oder Zeichnungen, Skulpturen oder Objektkunst, Foto- oder Videoarbeiten: Galerien laden zum Entdecken und Staunen ein. Sie sind Orte des Austauschs zwischen Künstlern, Kunstliebhabern und Neugierigen – und vielleicht die heimlichen Stars einer lebendigen Kulturlandschaft.


Alle Termine

  • Ausstellung - Galerie im Kurhaus: Peter Liebe Denkt, schreibt, malt und fotografiert seit 1970, in bunt. Fotografieren tut er Mädels, Narren und Blumen, auch in bunt. Und zwar in Berlin, Basel, Wien und am Patscherkofel. Na gut, in Bamlach im Garten auch .... Termin Samstag, 03. November - 15. Dezember 2018 Uhrzeit tägl. 09.00 - 18.00 Uhr Ort Galerie im Kurhaus Bad Bellingen Künstler Peter Liebe

    Bad Bellingen | Galerie im Kurhaus

    Sa 15.12.18
    9 - 18 Uhr
    Peter Liebe
  • In der Ausstellung werden 101 ausgewählte Arbeiten auf internationalem Niveau präsentiert, wobei diese eine Zusammenfassung der spannendsten Facetten der geometrisch-abstrakten Gegenwartskunst bietet.

    Riegel | Kunsthalle Messmer

    Sa 15.12.18
    10 - 17 Uhr
    Internationaler André Evard-Preis für konkret-konstruktive Kunst
  • Freiburg | Haus der Graphischen Sammlung

    Sa 15.12.18
    10 - 17 Uhr
    Haus der Graphischen Sammlung
  • Druckgraphische Arbeiten 8. Dezember 2018 - 17. März 2019 Faszination Norwegen. Edvard Munch Der expressive Stil Edvard Munchs ist weltbekannt. Mit Dramatik und Leidenschaft widmete er sich existentiellen Themen. Tod, Angst und Krankheit, Liebe und Sexualität - was ihn innerlich beschäftigte, stellte er auf virtuose Weise dar. Das Haus der Graphischen Sammlung zeigt eine Auswahl seiner druckgraphischen Arbeiten. Bilder, in denen er mit dem Blick des Künstlers in die Abgründe der modernen Seele sieht. Die gezeigten Werke stammen aus der Sammlung des Museums Kunst der Westküste auf der Nordseeinsel Föhr.

    Freiburg | Haus der Graphischen Sammlung

    Sa 15.12.18
    10 - 17 Uhr
    Faszination Norwegen. Edvard Munch
  • Figuration und Abstraktion der 50er Jahre

    Freiburg | Museum für Neue Kunst

    Sa 15.12.18
    10 - 17 Uhr
    Klassische Moderne
  • Das Phänomen des Gespentischen. Werke der eigenen Sammlung 27. Oktober 2018 - 24. März 2019 To Catch a Ghost Das Unheimliche, Geisterhafte und Unerklärliche beschäftigt Künstlerinnen und Künstler aller Zeiten und Kulturen. Zu einer Erkundungstour ins Paranormale lockt das Museum für Neue Kunst mit der Ausstellung »To Catch a Ghost«. Installationen, Gemälde und Skulpturen von der Klassischen Moderne bis zur Gegenwart geben manch unheimliches Geheimnis preis und ermöglichen so einen ungewöhnlichen Blick auf die Sammlung des Museums für Neue Kunst.

    Freiburg | Museum für Neue Kunst

    Sa 15.12.18
    10 - 17 Uhr
    To Catch a Ghost
  • Ein Leben für die Kunst Ausstellung: 1.12.18 bis 31.3.19

    Konstanz | Wessenberg-Galerie

    Sa 15.12.18
    10 - 17 Uhr
    Heinrich Schmidt-Pecht (1854-1945)
  • Meisterwerke aus der Sammlung Wilhelm Brandes Ausstellung: 15.09.18 bis 6.1.19

    Konstanz | Wessenberg-Galerie

    Sa 15.12.18
    10 - 17 Uhr
    Das gezeichnete Leben
  • Eine Retrospektive Oskar Kokoschka: Eine Retrospektive 14. Dezember 2018 - 10. März 2019 Oskar Kokoschka (1886 - 1980) zählt heute zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Sein nachhaltiges Erbe für die Kunstproduktion der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart ist unbestritten und dennoch rätselhaft: Im von zwei Weltkriegen erschütterten Europa, wo realistische Kunst in Verruf geraten war, setzte sich Kokoschka unerschrocken für die Anerkennung der figurativen Kunst ein. Zeitlebens hielt er an der integralen Kraft einer Kunst jenseits von Staatspropaganda fest, was sich in seinem gesamten Werk niederschlägt. In Kokoschkas Worten: «Offizielle Kunst ist immer Kitsch, weil sie dem anonymen Besteller dient, wodurch das Erlebnis ausgeschaltet wird.» - «Möglicherweise ist die zeitgemässe Flucht vor der Gegenständlichkeit weniger mit einer Unfähigkeit zur Gestaltung und richtiger mit einer Schrumpfung der Erlebnisfähigkeit zu erklären.» Die Ausstellung ist als Retrospektive angelegt und soll mit rund 150 Exponaten sämtlichen Schaffensphasen des Künstlers Rechnung tragen. Auch die von Kokoschka verwendeten Techniken wie Ölmalerei, Pastell, Zeichnung, Aquarell, Druckgrafik sowie die Theaterstücke und Kostümentwürfe werden vorgestellt. Schon früh spielte das Kunsthaus Zürich eine wichtige Rolle in Kokoschkas Laufbahn. Folglich ist der Sammlungsbestand mit über zehn Ölgemälden, darunter Meisterwerken wie «Liebespaar mit Katze» (1917), gut bestückt. Aufgrund seines Schweizer Domizils in seinen letzten 27 Lebensjahren befinden sich ausser in Wien auch in Vevey und Zürich wichtige Teile dieses Künstlernachlasses. Die letzte Retrospektive in der Schweiz zu Kokoschka fand 1986 am Kunsthaus Zürich statt. Es ist also an der Zeit, die spektakulären Originale dieses expressiven Malers mit dem unverkennbaren Pinselstrich sowohl einer jüngeren Generation wie auch langjährigen Bewunderern wieder näherzubringen.

    Zürich - Schweiz | Kunsthaus

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Oskar Kokoschka
  • Stuttgart | Staatsgalerie

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Marcel Duchamp
  • Gemälde, Wandobjekte, Reliefs. Frischzelle_25: Benjamin Bronni 27. Oktober 2018 - 29. September 2019 In seinen abstrakt-geometrischen Arbeiten widmet sich Benjamin Bronni der rhythmischen Durchdringung von Form und Raum. Gemälde, Wandobjekte und Reliefs sind die Medien seines Ausdrucks, die einander bedingen und anregen. Bronni studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Birgit Brenner und Andreas Opiolka und war dort in den Jahren 2015/2016 Meisterschüler im Weißenhof-Programm der Bildenden Kunst. Die »Frischzelle_25« ist seine erste museale Einzelausstellung.

    Stuttgart | Kunstmuseum

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Benjamin Bronni
  • Von der Antike bis zur Gegenwart Ausstellung: 29.09.18 bis 24.02.19 Ekstase ist eines der ältesten und zugleich erstaunlichsten Phänomene europäischer wie außereuropäischer Kulturen. Ursprünglich im rituell-religiösen Kontext geprägt, wurde die ekstatische Grenzerfahrung begrifflich erstmals in der Antike erfasst. Seither ist sie ein fester Bestandteil westlicher Gesellschaftstheorien. Dabei veränderte und erweiterte sich die Definition und Bewertung kontinuierlich. Während die Ekstase gerade in indigenen Kulturräumen vornehmlich positiv konnotiert ist und im Rahmen ritueller Handlungen gelebt wird, wurde und wird sie in den von Industrialisierung, Kapitalismus und Globalisierung dominierten Gesellschaften heute oft als etwas Bedrohliches wahrgenommen. Ekstase bedeutet hier Kontrollverlust und birgt die Gefahr eines aus der Norm fallenden Individuums oder gar Kollektivs. Ausnahmen bilden Grenzerfahrungen in religiösen Kontexten oder aber profane Ekstasen, wie sie bei sportlichen Ereignissen, Konzerten oder politisch motivierten Veranstaltungen zu beobachten sind. In ihrer kulturellen Bedeutung und Vielschichtigkeit nahm die Ekstase auch Einzug in die Bildenden Künste und geht dabei außergewöhnliche Verbindungen mit den benachbarten Disziplinen Musik und Tanz ein. Ab Herbst 2018 spürt das Kunstmuseum Stuttgart diesen und weiteren Beziehungen nach und widmet sich in einer großen Themenausstellung erstmals dem Phänomen der Ekstase. Anhand paradigmatischer Beispiele von der Antike bis in die Gegenwart beleuchtet die Ausstellung die unterschiedlichen spirituellen, politischen, psychologischen, sozialen, sexuellen und ästhetischen Implikationen von Euphorie- und Rauschzuständen zwischen Askese und Exzess.

    Stuttgart | Kunstmuseum

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Ekstase
  • Variation und Vollendung 28.9.2018 - 24.2.2019 Wilhelm Lehmbruck Variation und Vollendung Wilhelm Lehmbruck (1881-1919) zählt zu den bedeutendsten deutschen Bildhauern des 20.Jahrhunderts. Sein OEuvre umfasst ca. 100 Skulpturen, mehr als 1000 Zeichnungen, 80 Gemälde und großformatige Zeichnungen und 200 Druckgraphiken. Diese Vielseitigkeit und das Erproben verschiedener Techniken und Materialien sind charakteristisch für die Generation der Expressionisten. Ausgehend von ihrem umfangreichen eigenen Bestand wird die Ausstellung in der Staatsgalerie der Arbeitsweise Wilhelm Lehmbrucks nachspüren und Schnittvarianten seiner bedeutendsten Plastiken wie die Große Sinnende, der Emporsteigende Jüngling, die Große Stehende oder die Kniende zeigen. Unter den deutschen Künstlern gehört Lehmbruck zu den ersten, die neben den traditionellen Materialien wie Bronze und Marmor auch in hohem Maße in seiner Zeit innovative Werkstoffe wie Terrakotta, Stein- / Zementguss und Stuccoguss für ihre Werke verwendeten. Ob diese unterschiedliche Materialität innerhalb seiner Plastiken auf eine bewusste inhaltlich-ästhetische Entscheidung oder auf erheblich günstigere Produktionskosten zurückzuführen ist, gehört zu den schwer lösbaren Fragestellungen in der Lehmbruck-Forschung.

    Stuttgart | Staatsgalerie

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Wilhelm Lehmbruck
  • Sammlung Beyeler Die dritte Präsentation der Sammlung Beyeler im Jahr 2018 zeigt in spannenden Gegenüberstellungen viele beliebte Meisterwerke und eine Auswahl der bedeutenden Dauerleihgaben, die dem Museum anvertraut worden sind. Wenn man so will, sind die Karten (oder Werke) wieder neu gemischt: Es geht um Kontraste, die zum Nachdenken über die Kunst anregen, und um faszinierende Korrespondenzen zwischen Kunstwerken und Künstlern.

    Riehen - Schweiz | Fondation Beyeler

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Mondvogel und Spinne
  • Französische Zeichnungen Sehen Denken Träumen Französische Zeichnungen aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe 29. September 2018 - 13. Januar 2019 Sehen, denken, träumen - dazu inspirieren rund 160 Zeichnungen französischer Künstler aus dem Kupferstichkabinett der Kunsthalle, die erstmalig in dieser Zusammenstellung präsentiert werden. Mit Werken von Claude Lorrain (um 1600-1682) über Jean-Honoré Fragonard (1732-1806) bis hin zu Edgar Degas (1834-1917) bildet die Sammlung ein vielfältiges und qualitätsvolles Ensemble französischer Zeichenkunst vom 17. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Dabei sind nicht nur Werke zeichnender Maler zu entdecken, sondern auch Blätter von Architekten, Bildhauern und Illustratoren. Öffnungszeiten Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr montags geschlossen

    Karlsruhe | Staatliche Kunsthalle

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Sehen Denken Träumen
  • Tacita Dean 20 | 10| 2018 -- 06 | 01 | 2019 Die renommierte britisch, europäische Künstlerin Tacita Dean war bereits 2003/2004 im Kunsthaus Bregenz zu sehen. In der Gruppenausstellung Remind... mit Eija-Liisa Ahtila, Anri Sala sowie Jane and Louise Wilson bespielte sie das erste Obergeschoss. Dean gilt als eine der herausragendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie beschäftigt sich mit den Grundlagen des Films und wurde vor allem durch ihre unverwechselbaren 16-mm-Filmarbeiten bekannt. Ihre Filme von brutalistischen Architekturen im Süden Englands und vom Palast der Republik der ehemaligen DDR in Berlin vor seiner Demontage gehören zu den wichtigsten Werken der Gegenwartskunst. Deans Filme sind ebenso politisch wie poetisch. Auch in ihren grafischen Arbeiten verknüpft sie das Medium Film, Fotografie, Zeichnung und Buch. Ihre Arbeiten auf Kreidetafeln funktionieren wie Filmanweisungen. Ihre Fotogravuren von fiktionalen Landschaften weisen einen Reichtum an Formen und eine Vielfalt an Linien auf. In den großformatigen Bildern finden sich kleine Notizen, die miniaturhaft, persönlich und, geschrieben in ihrer Handschrift, kaum zu entziffern sind. Dennoch wird deutlich, dass jede Szene, jeder Blick, jedes Bild von einer Regie, einem Drehbuch durchdrungen ist. Im Kunsthaus Bregenz ist eine umfangreiche Ausstellung geplant, die das breite Spektrum und den spezifischen Charakter ihres Werks zum Ausdruck bringt

    Bregenz - Österreich | Kunsthaus

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Tacita Dean
  • Werke von Peter Fischli, Carsten Höller, Costa Vece, Susann Walder Installationen WERK-PRÄSENTATION IN DREI ETAPPEN 26. Oktober 2018 bis 20. Januar 2019 (Etappe 2): Peter Fischli / David Weiss, Falsche Götzen, 1983 Polyurethan, 131 x 160 x 134 cm Kunsthaus Zürich, Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1984 Peter Fischli / David Weiss, Son et lumière - Le rayon vert, 1990 Installation mit geripptem Plastikbecher auf Drehscheibe mit Elektromotor und Ordonnanz-Taschenlampe, Klebeband, ca. 15 x 19 x 36 cm Kunsthaus Zürich, Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1994 Carsten Höller, Ballhaus, 1999 Orangefarbener Stoff (Lycra), Fiberglas, Aluminiumverbindungen, PVC, Sand, 200 x 530 x 530 cm. Kunsthaus Zürich, Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1999 Costa Vece, Dressed to Kill, 1997 Videoinstallation; Projektor, 1 VHS, 5.58-Min.-Loop, Karton, 352 x 285 x 460 cm Kunsthaus Zürich, 1998 Susann Walder, Making Sense of the Millenium, 1997 Accumulage, diverse Materialien: Sternenfolie, Neonschrift, Fundobjekte u. a., Masse variabel. Kunsthaus Zürich, Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 1998

    Zürich - Schweiz | Kunsthaus

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Installationen (Teil 2)
  • Ausstellung: 19.10.18 bis 03.03.19 Ernst Wilhelm Nay (1902-1968) gilt als einer der eigenständigsten Vertreter der abstrakten Nachkriegsmalerei. Als junger Künstler noch von den Nazis diffamiert, wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg mehrfach auf Biennale- und documenta-Ausstellungen gewürdigt. Die Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart beherbergt mit über 20 Gemälden und Zeichnungen einen repräsentativen Bestand seiner Arbeiten, von denen eine Auswahl und die Leihgabe eines »Späten Bildes« anlässlich des 50. Todesjahres des Künstlers im zentralen Info-Raum in der Sammlung ausgestellt werden. Nays konsequente, in markanten Sequenzen ablaufende Entwicklung stellt immer den »Gestaltwert der Farbe« ins Zentrum. Bis in die 1940er-Jahre ist noch die Nähe zu den »Fauves« und Ernst Ludwig Kirchners gegenständlichen Zeichen und heftigem Farbauftrag spürbar. In der Folge treten die gegenständlichen Bezüge immer mehr in den Hintergrund und Nay findet zu seinem ganz besonderen Expressionismus, der gekennzeichnet ist durch eine rhythmische Verzahnung von farbigen Scheiben (1954-1962). Diese klingen mal in zart modulierten, monochromatischen Fugen zusammen, mal scheint der Bildraum in einem leuchtenden, festlichen Farbfeuerwerk zu explodieren. Nach den »Scheibenbildern« und den folgenden »Augenbildern« wird in den »Späten Bildern« (ab 1965) der sich weitende Bildraum von farbintensiven Wellen und Streifen durchzogen

    Stuttgart | Staatsgalerie

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Ernst Wilhelm Nay
  • Balthus 2. September 2018 - 13. Januar 2019 Die Fondation Beyeler widmet dem legendären Künstler Balthus, mit vollem Namen Balthasar Klossowski de Rola (1908-2001), eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Balthus (1908-2001) zählt zu den letzten grossen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts. Die Retrospektive in der Fondation Beyeler vereint zahlreiche bedeutende Gemälde aus sämtlichen Schaffensphasen dieses legendären Künstlers und reflektiert seine vieldeutigen Bildinszenierungen. In seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken treffen Gegensätze zusammen, die Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden. Die Fondation Beyeler in Riehen/Basel widmet dem legendären Künstler Balthus, mit vollem Namen Balthasar Klossowski de Rola (1908-2001), eine retrospektiv angelegte Ausstellung. Es ist die erste zu Balthus in einem Schweizer Museum seit zehn Jahren und die erste umfangreiche Präsentation seines Schaffens in der deutschsprachigen Schweiz überhaupt. Von Balthus' späten Kindheitsjahren in Bern, Genf und Beatenberg über seine Heirat mit der Schweizerin Antoinette de Watteville und die gemeinsamen Aufenthalte in der französischen wie auch der deutschen Schweiz bis hin zu den letzten Jahrzehnten seines Lebens im alpinen Rossinière bestand fortwährend eine enge Beziehung des Künstlers zur Schweiz. Balthus zählt zu den grossen Meistern der Kunst des 20. Jahrhunderts und erweist sich dabei als einer der singulärsten. In seinem vielschichtigen und facettenreichen Schaffen, das ebenso Verehrung wie Ablehnung erfährt, verfolgte Balthus einen künstlerischen Weg, der alternativ, ja geradezu entgegengesetzt zu den Strömungen der modernen Avantgarden verlief. In dieser Abkehr bezieht sich der exzentrische Maler auf eine Vielzahl kunsthistorischer Traditionen und Vorläufer. In seiner beinahe als »postmodern« zu beschreibenden Distanzierung von der Moderne entwickelte er jedoch zugleich seine ganz eigene Form von Avantgarde, die heute umso aktueller erscheint. Den Ausgangspunkt für die Ausstellung in der Fondation Beyeler markiert Balthus' monumentales Meisterwerk Passage du Commerce-Saint-André von 1952-1954, das sich seit längerer Zeit als Dauerleihgabe im Museum befindet. In diesem rätselhaften Gemälde verdichtet sich in besonderem Masse Balthus' intensive Beschäftigung mit räumlichen wie zeitlichen Dimensionen im Bild und deren Verhältnis zu Figur und Objekt. Ausgehend von diesem Aspekt, wird die Ausstellung rund 50 zentrale Gemälde des Künstlers aus sämtlichen Schaffensphasen vereinigen. In dieser Perspektive sollen auch Balthus' teilweise provokanten Strategien der bildlichen Inszenierung und damit nicht zuletzt die Ironie und Abgründigkeit seiner Kunst beleuchtet werden. So treffen in seinen ebenso ruhevollen wie spannungsreichen Werken Gegensätze aufeinander, indem sich Wirklichkeit und Traum, Erotik und Unschuld, Sachlichkeit und Rätselhaftigkeit sowie Vertrautes und Unheimliches auf einzigartige Weise verbinden. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler, die mit grosszügiger Unterstützung der Familie des Künstlers realisiert wird, wird von Dr. Raphaël Bouvier, Kurator, und Michiko Kono, Associate Curator, kuratiert. Als zweite Station wird die Ausstellung im Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid gezeigt. Weitere Info: www.fondationbeyeler.ch/balthus

    Riehen - Schweiz | Fondation Beyeler

    Sa 15.12.18
    10 - 18 Uhr
    Balthus
  • Ausstellung: 29.11.2018 bis 09.02.2019 Winterpause der Galerie Claeys vom 27.12.18 bis 08.01.19

    Freiburg | Galerie Claeys

    Sa 15.12.18
    11 - 13 Uhr
    Irina Lozinskaia - Landschaften

Badens beste Erlebnisse