Kunst

Gedok Freiburg - kunstfrisch 3

Annette Leupolz, Irmgard Maurer, Beatriz Rubio, Michaela Zangiacomi-Busch, Miriam Zschoche

Wann
Do, 23. März 2017, 08:00 - 16:00 Uhr
Weitere Termine
Wo
Freiburg
Amtsgericht
Die GEDOK Freiburg präsentiert neue Werke:

Annette Leupolz | Irmgard Maurer | Beatriz Rubio | Michaela Zangiacomi-Busch | Miriam Zschoche

Ausstellungsdauer: 21.1.2017 - 24.3.2017

Vernissage: 21. Januar 2017, 11 Uhr

Ort: Amtsgericht Freiburg
Holzmarktplatz 2 | 79098 Freiburg

Öffnungszeiten: Mo bis Do, 8 bis 16 Uhr und Fr, 8 bis 14 Uhr

Begrüßung: Gabriele Frey, 1. Vorsitzende

Einführung: Dr. Caroline Yi, Kunsthistorikerin

www.GEDOK-Freiburg.de

Pressetext:

Die GEDOK-Ausstellungsreihe »kunstfrisch« präsentiert im Amtsgericht Freiburg bereits zum 3. Mal Künstlerinnen, die bislang selten bei der GEDOK ausgestellt haben bzw. der GEDOK erst seit kurzem beigetreten sind.

Zu sehen sind vom 21. Januar bis 24. März Arbeiten von Annette Leupolz, Irmgard Maurer, Beatriz Rubio, Michaela Zangiacomi-Busch und Miriam Zschoche.

Annette Leupolz aktuelle Arbeiten bilden alltägliche Materialien ab, wie bedruckte Papiere, die durch den Prozess des Faltens und Knitterns zu dreidimensionalen Objekten und so zur malerischen Vorlage werden. Durch das Arrangieren entstehen Raum und Tiefe, Schatten und Licht - die Funktionalität des Materials, mithin der Inhalt des Gezeigten tritt in den Hintergrund. Der alleinige Fokus liegt nur mehr auf der haptischen Präsenz und deren ästhetischer Reflexion.

Irmgard Maurers Malerei spielt mit Kontrasten und dem (fast naturhaften) Ausgleich von Polaritäten. Sei es durch warme oder kalte Farbtonigkeit, sei es durch kräftigen oder eher aquarellartigen Farbverlauf, sei es durch Verdichtung oder Befreiung: Stets entwickeln ihre Werke eine innere Dynamik, die der musikalischen Komposition nahekommt oder dieser zumindest sehr verwandt ist.

Beatriz Rubio holt den Betrachter gewissermaßen schon während des Malprozesses ab und lässt ihn so an der Erschaffung ihrer Werke teilhaben. Schicht um Schicht erschließen sich ihm so auf geheimnisvolle Weise die verschiedenen Farbgeflechte, die zunächst miteinander ringen, um dann schließlich zueinander zu finden. Vereinzelte, leicht gesetzte Striche fixieren diesen Werdegang am Ende wie einen in Worte gefassten Traum.

Michela Zangiacomi-Buschs Hauptaugenmerk gilt der Darstellung von Licht und Schatten. In fotorealistischer Malweise werden vor einem monochromen Hintergrund alltägliche Gegenstände wie beispielweise Drahtbügel, Mokkakannen, Glühbirnen oder Papiertüten als Motiv exponiert. Ihre befremdende Wirkung wird durch die serielle Reihung noch potenziert.

Miriam Zschoche widmet sich in Malerei und Fotografie Räumen; besser gesagt Zwischenräumen, Durchgängen, Übergängen, Passierwegen - meist in Form von Hallen oder Fluren, die mittels Spiegelung sämtlich in die Irre führen oder zumindest irritieren und so stets die Frage nach dem Innen oder Außen aufwerfen.
(FriZi)
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Di, 31. Januar 2017 um 12:00 Uhr

  • Holzmarktplatz 2
  • 79098 Freiburg im Breisgau
Zum Routenplaner



Weitere Lokalitäten in der Umgebung


Badens beste Erlebnisse