GRAFMÜLLERS POSITION

Werner Grafmüller hat in einem Leserbrief an die Badische Zeitung am 19. Juli 2006 seine Ablehnung der Waschanlage begründet. Wir zitieren auszugsweise:

"Da in solchen offenen Waschanlagen entstehender Sprühnebel durch Wind auf andere Grundstücke abgeweht werden kann, haben Anwohner rechtzeitig Einspruch gegen dieses Bauvorhaben erhoben. Man hat deshalb in der Baugenehmigung zur Auflage gemacht, dass zum Schutterbereich eine 18 Meter lange und zirka 1,70 Meter hohe geschlossene Elementwand zu installieren ist, welche eine Weiterleitung von Wasserdampf/Nebelschwaden angeblich verhindern wird. Der manchmal drei bis vier Meter hoch steigende Sprühnebel (...) wird aber nach Erfahrungen in der Praxis bei entsprechenden Windverhältnissen bis zu 200 Meter abgetrieben. Mit der 1,70 Meter hohen Wand kann man dies nicht verhindern. Wenn die SB-Waschanlage in Betrieb gehen sollte, ist es möglich, dass der mit Fremdstoffen belastete Sprühnebel den zirka 100 Meter entfernten Kindergarten und die Balkons von einigen Wohnhäusern in der Dinglinger Hauptstraße erreicht. (...) Es ist nicht verständlich, dass eine offene Waschanlage neben einem Oberflächengewässer betrieben werden darf. Bekanntlich sind Waschmittel giftig für Fischnährtiere (...)."
von bz
am Do, 12. Juni 2014

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