Heimattage: Markgräflerland präsentiert sich drei Tage lang

Höhepunkt der Heimattage.

STUTTGART (bö). Gleich drei Jahre hintereinander gastieren die Heimattage in Baden. Den Anfang der vom Land unterstützten Marketingaktion macht jetzt das Markgräflerland, hernach folgen Bühl und 2012 Donaueschingen. Und zum ersten Mal schließen sich neun Kommunen zu einer gemeinsamen Präsentation zusammen: Auggen, Badenweiler, Ballrechten-Dottingen, Buggingen, Eschbach und Heitersheim sowie Müllheim, Neuenburg und Sulzburg richten die 33. Heimattage gemeinsam aus. Das Motto: "Heimat der Sinne". Die ersten Programmhöhepunkte stehen mit dem Baden-Württemberg-Tag am 14. bis 16. Mai ins Haus.

Das Markgräflerland will sich dabei unter anderem als Wirtschaftsstandort profilieren, und die neun Gemeinden wollen auch die Genussfreude und die Weltoffenheit zeigen, die ihre Lage im Grenzland zu Frankreich und der Schweiz mit sich bringe. Die Heimattage, so der ehemalige Staatsminister Wolfgang Reinhart (CDU), böten nicht nur Unterhaltung, sondern informierten auch über das Land, die Region, ihre Wirtschaft, die Kultur und die Bevölkerung. Ursprünglich hatte sich nur die Stadt Müllheim beworben, auf Anregung des Staatsministeriums zog dann die ganze Region mit. Die Idee, ein halbes Jahr lang sich auf Tradition, Musik, Gastronomie, Geschichte und Kultur einer überschaubaren Region zu konzentrieren, stammt aus Hessen. Zum ersten Mal fanden die Heimattage 1978 in Konstanz und danach nur in großen Städten statt. Seit 1986 gehen sie aufs Land.

Die diesjährigen Heimattage werden vom Staatsministerium und dem Regierungspräsidium Freiburg koordiniert, der Landesausschuss für Heimatpflege und der Arbeitskreis Alemannische Heimat wirkten an der mehrjährigen Vorbereitung mit. Das Land schießt 155 000 Euro jährlich zu, die Veranstalter müssen weit mehr einbringen.

Information: www.heimattage-      markgraeflerland.de
von abö
am Di, 04. Mai 2010

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