Horst-Weitzmann-Hörsaal (KG I, Hörsaal 1098)

  • Platz der Universität 3
  • 79098 Freiburg im Breisgau

Horst-Weitzmann-Hörsaal (KG I, Hörsaal 1098): Alle Termine

  • Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion. Autorenlesung mit Kerem Schamberger und Michael Meyen Kerem Schamberger und Michael Meyen Lesung aus "Die Kurden - Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion" Dienstag, 25.9., 18h30 Uni Freiburg, Hörsaal 1098 (KG1) Die Autoren Kerem Schamberger und Michael Meyen, beide von der Ludwig - Maximilian Universität München werden ihr neues Buch "Die Kurden - Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion" vorstellen. Erdogan kann die Kurden verfolgen, weil der Westen sein Bündnis mit dem Autokraten nicht gefährden will. Wer weiß um den Krieg, den die Regierung in Ankara seit 2015 gegen die Kurden führt? Wer erinnert sich an die Repressionen in den 1990er Jahren? Hierzulande kennt man allenfalls die PKK und fragt sich vielleicht verwundert, warum immer noch Tausende mit den Farben und Symbolen dieser »Terrororganisation« in ganz Europa auf die Straßen gehen. Kerem Schamberger und Michael Meyen zeigen, dass die Verfolgung der Kurden in der Gründungsgeschichte der Türkei wurzelt und dass Ankara diesen Krieg heute auch führen kann, weil die Weltöffentlichkeit wegschaut. Insbesondere Deutschland sieht diesen Krieg durch die Brille von Erdogan und lässt deshalb ein ganzes Volk im Stich. Wie lange sollen die Kurden noch Spielball des Westens bleiben? Die Autoren fuhren nach Rojava und in den Nordirak, um Journalisten und Wissenschaftler zu interviewen. Sie berichten von der kurdischen Bewegung, ihrer Geschichte und dem unbedingten Willen nach Demokratie und Gleichberechtigung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit einer offenen Diskussion.

    Freiburg | Horst-Weitzmann-Hörsaal (KG I, Hörsaal 1098)

    Di 25.09.18
    18:30 Uhr
    Die Kurden
  • Eine Analyse. Jackson Janes Die Herausforderungen an das deutsch-amerikanische Verhältnis wachsen spürbar, und transatlantische Entscheidungsfindungen werden sich in den kommenden Jahren nur noch verkomplizieren. Die erhöhte Fliehkraft, die an der Substanz unserer Beziehung, den gemeinsamen Erfahrungen und Werten und bis hin zu Prioritäten, Erwartungen und Verantwortungen zieht, lässt national-isolierte Debatten mehr und mehr an den Rand rücken. Wir befinden uns mitten in einem Fragmentierungsprozess mit sich vertiefenden politischen und kulturellen Kluften in unseren Gesellschaften. Das erschwert das Zuhören und Verstehen der Debatten jenseits unseres eingeschränkten Horizonts, der zwar globalisiert, aber mehr und mehr fragmentiert ist. Wir müssen lernen, neue Antworten auf alte Fragen zu finden und zu geben: Wann, wo, wie und warum haben Deutschland und die USA im 21. Jahrhundert zuletzt als Partner zusammengefunden oder auch gegenseitige Hilfe in Anspruch genommen? Dr. Jackson Janes ist Präsident des American Institute of Contemporary German Studies, Washington D.C. und seit mehr als vier Jahrzehnten Transatlantiker, u.a. war er Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Tübingen und in den 80er Jahren beim German Marshall-Fund in Bonn.

    Freiburg | Horst-Weitzmann-Hörsaal (KG I, Hörsaal 1098)

    Mi 14.11.18
    20:15 Uhr
    Transatlantic Stress Tests

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