Unsere Tipps für heiße Tage

Kühle Plätze bei Hitze

Wasser, Luft und Erde: An manchen Orten weht selbst bei Sommerhitze ein frisches Lüftchen – unsere Tipps.

Wer an heißen Tagen der Hitze entkommen möchte, dem bieten sich viele Alternativen: spritzige Touren mit Bade- und Abkühlmöglichkeiten am Wegesrand, luftige und aussichtsreiche Routen, an deren Ende einem auf dem Gipfel ein erstaunlich frischer Wind um die Nase weht oder Ausflüge in die Tiefen einer Bergwelt, wo sich ein geheimnisvolles Reich auftut.

Nah am Wasser

Nicht nur brav am Ufer, nein, mittendrin im Element Wasser: So fühlt es sich für Kids am besten an, ist abenteuerlich und spannend obendrein: Was zappelt dort im Schlamm und unterm Lupentisch? Und wie funktioniert Feuerschutz? – solchen Fragen gehen Kinder am Zeller Bachsteig nach. Zwar ist im Sommer 2018 nur der erste Abschnitt begehbar, aber der bietet 50 abwechslungsreiche Plansch- und Gehminuten (http://mehr.bz/zell

Vier Kilometer lang ist der Wasserpfad Lahr-Sulz, der am idyllischen Sulzbach entlangleitet. Dort können junge Wasserläufer sich an Experimentierstationen und natürlich im Wasser selbst austoben (http://mehr.bz/h2o

Den Schwarzwald von einer seiner ursprünglichen Seiten erleben Wanderer in der Wehra-Schlucht: Dort hat sich der Fluss durch urwaldartige Wälder und schroffe Felsen gefressen und eine zeitlos schöne Schluchtlandschaft gezaubert. Die kann auf zwei spektakulären Wegen durchwandert werden: entweder auf dem Wehratal-Erlebnispfad (http://mehr.bz/wehrtal oder auf einer Etappe des Schluchtensteigs (http://mehr.bz/schlucht Dabei wichtig: Kondition, Trittsicherheit und festes Schuhwerk mitbringen.

Das gilt auch für den Wasserfallsteig, der auf dem Feldberg beginnt und bis Todtnauberg führt. Dazwischen gibt’s viel Wasser in jeglicher Ausprägung zu sehen – und mit dem Fahler und dem Todtnauer auch zwei spektakuläre Wasserfällen (http://mehr.bz/wassersteig

Weiter Blick

Wenn Bernau nicht gerade ZDF-Tatort-Schauplatz ist, geht es dort eher beschaulich und urig zu. In Bernau-Hof tut sich vor solch filmreicher Kulisse mit schönen, alten Schwarzwaldhäusern teils aus dem 16. Jahrhundert ein abwechslungsreicher Weg zum Herzogenhorn auf. Vom Wanderparkplatz in der Ortsmitte leiten ausgeschilderte Wege an vielen Aussichtspunkten vorbei bis zum luftigen Gipfel auf 1415 Meter Höhe. Auf dem Herzogenhorn kann der Blick nicht nur prima bis zu den Alpen gleiten. Dort reihen sich auch viele regionale Bergschönheiten auf: der 1310 Meter hohe Blößling beispielsweise, ein Tipp für alle, die rummelige Buckel eher meiden (http://mehr.bz/bloess

Oder der Belchen, für viele der schönste Aussichtsberg, den der Schwarzwald zu bieten hat. Zu erreichen ist er bequem mit der Belchenbahn (http://mehr.bz/belchen oder zu Fuß über Schönau, Wieden (http://mehr.bz/belchen1 und vom Münstertal aus (http://mehr.bz/belchen2

Tief im Berg

Doch wohl nirgends ist es im Sommer kühler als im Inneren der Berge. Im Schauinsland Museumsbergwerk beispielsweise haben Bergleute ehemals mühsam nach Silber gegraben, sind in 22 Etagen und auf 100 Kilometer Länge immer tiefer in den Berg vorgestoßen. Während einer Untertagetour zeigen fachkundige Führer die Stollen, führen verschiedene Abbautechniken vor und lüften so manches Geheimnis der acht Grad kalten Untertagewelt (http://www.schauinsland.de

Eine Treppe führt hinab in das Reich der Erdmännchen, der zwergen- und sagenhaften Bewohner der Erdmannshöhle Hasel. Ob es sie wirklich gibt, ist ungewiss, ganz sicher aber schlägt die Fantasie in solcher Umgebung Purzelbäume: Die Luft riecht feucht, kalt und steinig, es tröpfelt überall. Warmes Licht strahlt Riesentropfsteine an, es gibt Steinhallen mit Namen wie Tempel, Märchenreich, Fürstengruft und Rittersaal sowie einen märchenhaften Höhlensee (http://mehr.bz/hasel
von anfe
am Mi, 16. Mai 2018


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