Kulturzentrum Kesselhaus

  • Am Kesselhaus 13
  • 79576 Weil am Rhein
  • Tel.: 07621 704 412
  • Webseite

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  • Mississippi Heat kommen aus Chicago und spielen »traditionellen Blues mit einem einzigartigen sound«. Die Band um den Sänger und Mundharmonikaspieler und Sänger Pierre Lacoque und Sängerin Inetta Visor gehört zum Besten was derzeit auf den Bühnen zu sehen ist. Davon konnte sich das Publikum schon bei ihrem Auftritt 2015 in Weil am Rhein überzeugen, 2018 sind sie erneut auf Tour und wir buchen sie gerne wieder! Die Band um den Harp Virtuosen Pierre Lacoque (*1952, Israel) pflegt Tradition und Moderne mit Kraft und Leidenschaft. Ihre Musik ist tief verwurzelt im Chicago Blues der goldenen 50er Jahre, den Zeiten von Muddy Waters, Howlin´ Wolf, Jimmy Reed und natürlich Harplegenden wie Sonny Boy Williamson oder Junior Wells. 1969 zog die Familie Lacoque nach Chicago, weil Pierres Vater als Professor an die Universität von Chicago berufen worden war. Der 16-jährige Pierre, der sich zuvor noch nie mit Blues beschäftigt hatte, besuchte eher zufällig ein Konzert von Big Walter Horton und infizierte sich unheilbar mit dem Bluesvirus. Schon am nächsten Tag kaufte er sich seine erste Bluesharp. Nach Studienabschluss spielte er zuerst in verschiedenen Bands, 1991 gründete er Mississippi Heat. Die Liste der Bluesgrössen, die im Lauf der Jahre in der Band spielten, ist lang. Mit tausenden packenden Shows auf der ganzen Welt und etlichen CDs haben Mississippi Heat bewiesen, dass sie im traditionellen Chicago Blues zum Feinsten gehören und dennoch ausgetretene Pfade vermeiden. Pierre als treibende Kraft hat ein Händchen für gefühlvolle Melodien, Ton und Phrasierung, sein Harp-Spiel ist in der Tradition verwurzelt, aber immer frisch und frei von Klischees. Pierre Lacocque begeisterte im Laufe der Bandgeschichte immer wieder Spitzenmusiker für die Band: die wunderbare Deitra Farr übernahm zunächst den Gesangspart ihr folgten Zora Young und bis heute die großartige Inetta Visor. Carl Weathersby und Lurrie Bell traten als Gastmusiker auf, Bob Stroger spielte den Bass. Seit 1997 gehört Kenny Beedey Eyes Smith zu festen Besetzung. Er hat übrigens gerade den Living Blues Award erhalten. Die Band wurde mit Preisen überschüttet, spielte jedes große Festival und wurde durch TV Auftritte und dokumentationen weltweit bekannt. Der Bandleader und sein Songwriting bestimmen den Sound der Band. Dass die Harp eine zentrale Rolle spielt, überrascht denn auch nicht. Man kann lesen, dass sich Mississippi Heat dem frühen Chicago Sound verschrieben hat. Das ist aber nur ein Teil des Sounds, die Basis. Durch häufigen Percussionseinsatz und das Einbinden südamerikanischer Rhythmen erhält die Musik deutlichen New Orleans-, vielleicht sogar Karibik-Touch. Sie ist mitreißend, tanzbar und vermittelt gute Laune. Damit spricht sie über die Freunde des Chicago Blues hinaus einen größeren Kreis von Musikliebhabern an.

    Weil am Rhein | Kulturzentrum Kesselhaus

    Di 24.04.18
    20 Uhr
    Ticket
    Mississippi Heat - Weiler Bluesnacht
  • Dagmar Dümchen Sie nimmt die Zuhörer auf eine Reise durch Bolivien und Südamerika mit, die in Heidelberg geborene und in Bolivien aufgewachsene Sängerin und Liedermacherin Dagmar Dümchen. Sie singt Lieder aus dem Kulturgut ganz Boliviens und Südamerikas, rundet sie mit Erzählungen und Hinergrundinformationen ab, Lieder mit sozialkritischem Kontext aber auch typische Folklore, die vom Alltag der Menschen dort spricht. Dagmar zog als Sechsjährige mit Ihrer Familie nach La Paz, Bolivien, wo sie wesentliche Jahre ihrer Kindheit verbrachte. Nach neun Jahren zurück in Deutschland fiel es ihr schwer, sich einzugewöhnen. Die Sehnsucht war Nahrung für ihre Musik, in der Zeit bereicherte sie ihr Repertoire bedeutungsvoll, und nach dem Abitur zog sie alleine wieder nach La Paz, wo sie weitere elf Jahre lebte, eine Ausbildung zur Krankengymnastin machte und heiratete. Nach der Geburt zweier Töchter zogen sie für neun Jahre nach Deutschland, um eine Fachausbildung zu machen. Anschliessend zog Dagmar mit ihren Töchtern nach Bolivien zurück, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Ihre Musik, die sie mit einer angenehm ruhigen, ausdruckstarken Stimme mit überraschend breiter Tonlage zwischen Sopran und Alt vorträgt, sind Lieder voller Melancholie und Hoffnung, Liebe und Schmerz, voller Intensität und Eindringlichkeit. Sie versteht es, die Zuhörer in ihren Bann zu schlagen, auch wenn die Sprache unverständlich ist. Viele CDs hat Dagmar auf private Weise aufgenommen, sie hält nicht viel von der Kommerzialisierung von Musik heute, und zählt sich selber auch nicht zu dem leichtverdaulichen Musikgenre. Dagmar Dümchen möchte einfach Brücken schlagen zwischen Kulturen, da es in einer zunehmend multinationalen Gesellschaft wichtig ist, Grenzen zu überwinden. Im Juli 2011 erhielt sie von der Bolivianischen Regierung anlässlich ihres 25 jährigen musikalischen Wirkens in diesem Land eine Ehrenmedaille.

    Weil am Rhein | Kulturzentrum Kesselhaus

    Fr 11.05.18
    20 Uhr
    Ticket
    Dagmar Dümchen - Die von mir gewählte Heimat

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