Vergütung

Leichenschau kostet mehr

Stirbt ein Mensch in Deutschland, führt möglichst schnell ein Arzt eine Leichenschau durch. Dabei stellt er den Tod fest und untersucht die näheren Umstände.

Seit Januar müssen Erben dafür laut der Gebührenordnung für Ärzte regulär mehr zahlen. Künftig sei mit Kosten zwischen 103 Euro und 265 Euro zu rechnen, schätzt Aeternitas, die Verbraucherinitiative Bestattungskultur. Für die eingehende Leichenschau werden künftig nach Angaben der Bundesärztekammer im Normalfall 165,77 Euro in Rechnung gestellt, für die vorläufige Leichenschau 110,51 Euro. Abschläge gibt es, wenn es besonders schnell geht. Zuschläge sind für Leistungen zu besonderen Zeiten oder weiter entfernten Orten möglich. Die genaue Höhe der Kosten richtet sich somit nach Uhrzeit und Wochentag, Dauer und Umfang der Leistung sowie der Entfernung der Arztpraxis zum Ort der Leichenschau. Bislang durfte die Leichenschau nur bis zu 76,56 Euro kosten.
Hilfe in Krisen

Telefonseelsorge
Rund um die Uhr ist die Telefonseelsorge kostenfrei erreichbar für Menschen in Notsituationen, Krisen oder alltäglichen Belastungen.
Tel. 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222
http://www.telefonseelsorge.de

Arbeitskreis Leben (AKL)
Beratungsstelle für suizidgefährdete Menschen, Menschen in Lebenskrisen und Hinterbliebene nach Suizid
Tel. 0761/3 33 88, Mo., Mi., Fr.: 10–13 Uhr; Di., Do. 14–16 Uhr
https://www.ak-leben.de
von dpa
am Mi, 22. Januar 2020 um 17:00 Uhr

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