Klassik

Linie-Zwei-Konzert mit Stockhausens Mixtur 2003 im Freiburger E-Werk

Erstmals in Freiburg: Stockhausens "Mixtur" von 2003 beim SWR-Linie-Zwei-Konzert.

Das Stück hat ihn vier Jahrzehnte beschäftigt: 1964 komponierte Karlheinz Stockhausen seine "Mixtur für Orchester, 4 Sinusgeneratoren und 4 Ringmodulatoren" und begleitete danach viele Neueinstudierungen. 2003 schließlich setzt er seinen langgehegten Wunsch einer neuen Partitur um. Zusammen mit dem Freiburger SWR-Experimentalstudio. Nun wird Mixtur in dieser Fassung erstmals in Freiburg aufgeführt. Vom SWR-Experimentalstudio (Klangregie: Joachim Haas) und dem SWR-Symphonieorchester unter Leitung von Titus Engel.

Die Grundidee des Stücks ist, wie SWR-Neue-Musik-Redakteurin Lydia Jeschke schreibt, geblieben: die Verbindung von verschiedenen Instrumentengruppen, Sinusgeneratoren und Ringmodulatoren. Wobei die – in der ursprünglichen Fassung – analoge Technik nach Stockhausens Wunsch in weiten Teilen nicht der Digitalisierung gewichen ist. Allerdings, so Jeschke, "entstanden in diesem Zusammenhang auch neue Geräte für die Aufführung des Stücks – drehbare Räder, durch die die Interpreten jetzt die Sinusgeneratoren computergestützt steuern können". In jedem Fall eine farbige Konstellation, die der Komponist durch seinen Vorschlag unterfütterte, die Interpreten in "farbigen Hemden" auftreten zu lassen.
Termin: Freiburg, Linie-Zwei-Konzert,
E-Werk, Sa, 10. März, 21 Uhr

von adi
am Fr, 09. März 2018


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