Martinskirche

  • Martinskirchplatz 4
  • 4000 Basel (Schweiz)
  • Tel.: 0041/61 2614507
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Martinskirche: Alle Termine

  • Christian Lampert (Horn). Violine und Leitung: Brian Dean. Werke von Haydn und Mozart

    Basel - Schweiz | Martinskirche

    So 28.01.18
    11 Uhr
    Chamber Academy Basel
  • La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel. Leitung: Andrea Marcon Das La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel ist ein international führendes Orchester der Alten Musik unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon. «Das grösste Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat» - so äusserte sich anno 1811 Carl Friedrich Zelter nicht etwa über das Bildnis der Mona Lisa, sondern über Bachs kirchenmusikalisches opus magnum, das heute unter dem Namen «Messe in h-Moll» bekannt ist. Wie aber kam es, dass der protestantische Leipziger Thomaskantor sein Vokalschaffen ausgerechnet mit einer lateinischen «grossen catholischen Messe», so der Werktitel im Nachlassverzeichnis seines Sohnes Carl Philipp Emanuel Bach von 1790, krönte? Diese Frage ist bis heute offen. Die monumentale Anlage der Messe in h-Moll sprengt jedenfalls den Rahmen sowohl des katholischen als auch des protestantischen Gottesdienstes dieser Zeit. Doch sie kann fraglos als «summa» von Bachs kirchenmusikalischen Schaffens gelten. Kyrie und Gloria entstanden bereits 1733 als Missa brevis. Bach erweiterte sie 1748/49 zur Missa tota durch Credo, Sanctus und Agnus Dei zum kompletten Messzyklus. Dabei integrierte er nicht nur ein Sanctus, das er ein Vierteljahrhundert zuvor für einen Weihnachtsgottesdienst komponiert hatte, sondern griff bei der Mehrzahl der anderen Stücke auf Kantatensätze aus verschiedenen Schaffensperioden zurück. Dennoch ist die Messe in h-Moll weit mehr als eine «best of»-Kompilation. Denn zum einen komponierte Bach auch neue Musik und bearbeitete zum anderen die vorhandenen Vorlagen, so dass sie zu Bausteinen eines Gesamtwerkes wurden, das den theologischen Gehalt der Messtexte Klang werden lässt. «Das grösste Kunstwerk der Welt» sehen? Das ginge - die Partitur aus Bachs Feder ist in der Staatbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Doch dieses Kunstwerk muss man hören, immer wieder neu. Beste Gelegenheit dazu bietet seine erste Aufführung durch La Cetra Barockorchester und Vokalensemble Basel unter der Leitung von Andrea Marcon, aus dessen Reihen auch die Solistinnen und Solisten stammen. Preiskategorie 1: CHF 86.90 Preiskategorie 2: CHF 61.60 Preiskategorie 3: CHF 41.20 Weitere Info: www.lacetra.ch

    Basel - Schweiz | Martinskirche

    Fr 02.03.18
    19:30 Uhr
    Bach: Messe in h-Moll
  • La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel Das La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel ist ein international führendes Orchester der Alten Musik unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon. Antonio Caldara - auch ein exzellenter Cellist seiner Zeit - machte grosse Karriere in Wien. Dort wurde er 1716 Vize-Kapellmeister, erhielt aber eine viel höhere Gage als der Kapellmeister. Somit wusste ganz Wien und die Musikwelt: Der Hauptkomponist am Kaiserhof ist Caldara - er hat nicht weniger als 3\'500 Werke komponiert, darunter 78 Opern, 38 Oratorien, 50 Messen, 200 Motetten und zahlreiche Instrumentalwerke. Laut Andrea Marcon war er zu Lebzeiten sogar berühmter als Bach. Bis 1716 komponierte Caldara im italienischen Stil: leicht und frisch. In Wien am Kaiserhof war aber Opulenz gefragt. Das spiegelt sich auch in der sehr grosszügigen Besetzung der Opern und Oratorien. Caldara sucht dort eher das Majestätische, den grossen Klang. In diese Zeit fällt sein Werk La concordia de' pianeti. Keine Oper, sondern eine «theatralische Komposition», eine Serenata. Dramaturgisch handelt das Stück vom harmonischen Frieden der Planeten, die miteinander über Kaiserin Elisabeth kommunizieren, ob sie auch als ein Stern des Himmels angesehen werden dürfe. La concordia de' pianeti wurde seit der ersten und einzigen Aufführung vor beinahe 300 Jahren lange nicht mehr öffentlich gespielt. Die Uraufführung fand am 19. November 1723 in Form eines Opern-Air Konzerts auf Schloss Znaim im Süden Moraviens statt. Anlass war die Rückreise des Habsburger Herrschers Karl VI von Prag, wo er zum König von Böhmen ernannt wurde, nach Wien. Nach einem Konzert und der Aufnahme La Cetras für die Deutsche Grammophon 2014 ist die Aufführung in Basel nun die dritte überhaupt. Preiskategorie 1: CHF 86.90 Preiskategorie 2: CHF 61.60 Preiskategorie 3: CHF 41.20 Weitere Info: www.lacetra.ch

    Basel - Schweiz | Martinskirche

    Mi 25.04.18
    19:30 Uhr
    Antonio Caldara: La concordia de' pianeti
  • Mozart & More Das La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel ist ein international führendes Orchester der Alten Musik unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon. Schon klar, dass zu Mozarts Zeiten noch nicht wie heute Stimmfächer unterschieden wurden und dass zum Beispiel im Rollen- verzeichnis von Le Nozze di Figaro anstatt «Koloratursopran», «Soubrette», «lyrischer Sopran» usw. geschrieben stand «Contessa (Sopran)», «Susanna (Sopran)», «Barbarina (Sopran)», ja sogar «Cherubino (Sopran)» und «Marcellina (Sopran)». Natürlich ging man auch damals nicht davon aus, dass eine einzige Sängerin die melancholischen Selbstre exionen der Grä n, die koketten Gesänge der Zofe Susanna und die zarte Kavatine des Bauernmädchens Barbarina gleichermas- sen beherrschen könne, verlangt doch jede Figur nach einer eigenen, genauen Zeich- nung und Persönlichkeit. Andererseits ist es auch wieder wahr, dass grosse Komponisten solch unterschiedliche Seelenzustände oft in eine einzige Rolle hineinkomponierten, je nach der betreffenden Situation. So erlebt zum Beispiel Giunia im Verlauf des Lucio Silla eine nicht weniger breite Spanne an Emotionen wie alle Sopran- rollen in Le Nozze di Figaro zusammen- genommen. Tatsächlich gibt es heute eine Sopranistin, die eine solche Fülle an Charakteren und Seelenzuständen überzeugend darzu- stellen vermag: Patricia Petibon mit ihrer atemberaubenden Stimmtechnik, ihrer aufs Ganze gehenden Dramatik und ihrem alle Möglichkeiten der Stimme ausnützenden Gestaltungswillen. Zu Recht hat sie daher einige der schöns- ten und sowohl vom Ausdruck, wie von den technischen Anforderungen her schwierigs- ten Arien Mozarts, Haydns und Glucks auf dieses wunderbar zusammengestellte Pro- gramm gesetzt, welches Sie sich garantiert mit grosser Begeisterung anhören werden. Preiskategorie 1: CHF 66.70 Preiskategorie 2: CHF 46.30 Preiskategorie 3: CHF 31.00 Weitere Info: www.lacetra.ch

    Basel - Schweiz | Martinskirche

    Do 14.06.18
    19:30 Uhr
    La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel

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