Berufsbild

Medienkaufleute: Viele verschiedene Möglichkeiten

2006 wurde aus dem Verlagskaufmann der Beruf des Medienkaufmanns. Hierdurch wurde das Berufsbild neben Print um weitere Medien erweitert und dadurch vielseitiger und bereichsübergreifender.

2006 wurde aus dem Verlagskaufmann der Beruf des Medienkaufmanns. Hierdurch wurde das Berufsbild neben Print um weitere Medien erweitert und dadurch vielseitiger und bereichsübergreifender.

Somit haben die Auszubildenden jetzt die Möglichkeit, in noch mehr unterschiedlichen Bereichen zu lernen und bereits während der Ausbildung Projektarbeit zu leisten. Ausgelernte Medienkaufleute können in verschiedenen Verlagen eingesetzt werden, meistens jedoch in Zeitungs- oder Zeitschriftenverlagen. Aber auch die Türen zu anderen Medienhäusern oder zum Bücher- und Zeitschriftengroßhandel bleiben ihnen nicht verschlossen.

Während der Ausbildungszeit – etwa beim Badischen Verlag als Ausbildungsbetrieb, der die Badische Zeitung herausgibt – durchlaufen die Auszubildenden alle kaufmännischen Abteilungen im Betrieb sowie die Redaktion und lernen auf diese Weise die gesamten unternehmerischen Prozesse im Verlag kennen.

Außerdem kristallisiert sich so mit der Zeit auch ein genaueres Bild der persönlichen Stärken und Interessen heraus. "Man sollte sich genau überlegen, ob man sich als Medienkauffrau oder Medienkaufmann bewirbt. Aber wenn man sowohl belastbar als auch zuverlässig ist und viel Spaß am Umgang mit Menschen hat, ist das genau der richtige Beruf", sagt eine Auszubildende, die derzeit ihr zweites Lehrjahr beim Badischen Verlag absolviert. "Es ist toll, dass man viel Verantwortung übernehmen darf, es einem nie langweilig wird und man viel Neues lernt". Besonders gefällt ihr das Arbeiten mit Menschen und unterschiedlichen Medien.

Zum Ende der Ausbildung muss sich der Auszubildende auf eine kaufmännische Abteilung spezialisieren. Hier gibt es allerdings viele verschiedene Möglichkeiten, denn Medienkaufleute werden zum Beispiel im Finanz- und Rechnungswesen, Marketing, Vertrieb, Personal oder aber im direkten Kundenkontakt eingesetzt. Anschließend besteht auch die Möglichkeit eine Hochschule zu besuchen um dort sein Fachwissen auszubauen.

Um als Auszubildender in Betracht zu kommen, benötigt man kaufmännisches Denken und besonderes Geschick im Umgang mit Menschen. Als Schulabschluss ist mindestens die mittlere Reife erforderlich. Die Autorin ist Auszubildende beim Badischen Verlag in Freiburg
von Janina Pieldner
am Di, 22. September 2009

Badens beste Erlebnisse