Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

  • Place Hans Jean Arp 1
  • 67000 Straßburg (Frankreich)
  • Tel.: 00333 233131
  • Webseite

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Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg: Alle Termine

  • Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und die Aubette 1928 zeigen vom 10. Dezember 2016 bis 30. April 2017 die Ausstellung »Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst«. Vor dem Hintergrund des 1928 von Theo van Doesburg, Jean Arp und Sophie Taeuber-Arp gestalteten Dekors der Straßburger Aubette treten die Gestaltungsprinzipien der künstlerischen und architektonischen Avantgarde der 1920er Jahre in Dialog mit den Werken von zehn zeitgenössischen Künstlern, die sich in ihrem Schaffen mit dieser Periode beschäftigen. Die Avantgarde-Utopien sind ein häufiges Sujet der Gegenwartskunst, die sich auf vielfältige Art mit der daraus hervorgegangenen Formensprache auseinandersetzt, sie mal verwirft, mal kopiert, verfremdet oder neuinterpretiert. In vier Abschnitten stellt die Schau repräsentative Positionen und Bewegungen der künstlerischen Avantgarde ihrer zeitgenössischen Rezeption gegenüber. Ryan Gander, Bertrand Lamarche, Cyprien Gaillard, Haegue Yang, Edi Rama, Anri Sala, Xavier Veilhan, Nicolas Godin, Farah Atassi und Michel Aubry setzen sich in ihren Werken mit den bahnbrechenden Ideen des beginnenden 20. Jahrhunderts auseinander: Gesamtkunstwerk, Elementarismus, Raum/Zeit, Architektone, Ende des Modernismus. Zwei Werkserien von Xavier Veilhan und Ryan Gander entstehen eigens für die Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und in der Aubette 1928. Auch der Titel der Schau Heterotopien (eine Kategorie, mit der Michel Foucault wirkliche Orte realisierter Utopien beschreibt) und das von Theo van Doesburg umgesetzte Raum-Zeit-Konzept schlagen die Brücke zwischen den Ideen der künstlerischen Avantgarde und der Gegenwart. Die zeitgenössischen Werke in der Ausstellung spiegeln diese Prinzipien an heutigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen und machen ihre Wirkung bis hinein in die moderne Gesellschaft deutlich.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Sa 25.03.17
    10 - 18 Uhr
    Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst
  • Aus neun Straßburger Privatsammlungen uf Einladung des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst gewähren neun Straßburger Sammler und Sammlerinnen Einblicke in eine Auswahl der schönsten Werke aus ihrem Fundus, den sie seit vielen Jahren zusammentragen und pflegen. Es ist für diese Kunstliebhaber eine ungewohntes, aber zugleich reizvolles Spiel, diese Stücke, die sie normalerweise nur in ihren Privaträumen zeigen, nun dem Blick der Öffentlichkeit preiszugeben. Alle neun in der Schau vertretenen Sammler verbindet eine besondere Geschichte mit »ihrem« Museum: Sie haben ihm eine Schenkung oder eine Dauerleihgabe überlassen, sind sein Botschafter der ersten Stunde. Mit der Ausstellungsreihe »Geteilte Leidenschaften« wollen die Museen das Engagement von Privatsammlern würdigen und darüber hinaus das sehr unterschiedliche Vorgehen beim Aufbau einer privaten und einer öffentlichen Sammlung nachvollziehbar machen. Ob leidenschaftlich und impulsiv oder methodisch und wohlbedacht konzipiert, immer entspringt eine Privatsammlung dem ausschließlichen Wollen und Wünschen eines Einzelnen. Für ihn macht seine Sammlung Sinn, auch wenn sie vom Wandel seines Kunstgeschmacks und widersprüchlichen Entscheidungen zeugt. Beim Aufbau öffentlichen Sammlungen dagegen sind Intuition und Spontaneität nicht gefragt. Sie entstehen im Zusammenwirken zahlreicher Akteure, die für die ordnungsgemäße Verwendung der öffentlichen Gelder verantwortlich sind, und fließen in das gemeinsame Kulturerbe ein. Deshalb ist es für beide Seiten ein ebenso kühnes wie stimulierendes Unterfangen, die normalerweise hinter verschlossenen Türen aufbewahrte Kunst mit Werken aus öffentlichen Museen zu konfrontieren. Genau dieses Anliegen verfolgt die Ausstellung »Das Auge des Sammlers« mit zwei aufeinanderfolgenden, sehr unterschiedlichen Präsentationen im MAMCS. Manche der gezeigten Ensembles konzentrieren sich auf eine kunstgeschichtliche Periode, eine Bewegung oder auch ein bestimmtes Trägermedium, und immer zeichnen sie indirekt auch das Porträt der jeweiligen Sammlerpersönlichkeit. Damit stellt die Schau die These in den Raum, dass auch das Sammeln von Kunst eine Kunstäußerung ist. Außerdem zeigt dieses ungewöhnliche Ausstellungsprojekt, wie sich öffentliche und private Sammlungen gegenseitig inspirieren und ergänzen und dass

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Sa 25.03.17
    10 - 18 Uhr
    Das Auge des Sammlers
  • Aus neun Straßburger Privatsammlungen uf Einladung des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst gewähren neun Straßburger Sammler und Sammlerinnen Einblicke in eine Auswahl der schönsten Werke aus ihrem Fundus, den sie seit vielen Jahren zusammentragen und pflegen. Es ist für diese Kunstliebhaber eine ungewohntes, aber zugleich reizvolles Spiel, diese Stücke, die sie normalerweise nur in ihren Privaträumen zeigen, nun dem Blick der Öffentlichkeit preiszugeben. Alle neun in der Schau vertretenen Sammler verbindet eine besondere Geschichte mit »ihrem« Museum: Sie haben ihm eine Schenkung oder eine Dauerleihgabe überlassen, sind sein Botschafter der ersten Stunde. Mit der Ausstellungsreihe »Geteilte Leidenschaften« wollen die Museen das Engagement von Privatsammlern würdigen und darüber hinaus das sehr unterschiedliche Vorgehen beim Aufbau einer privaten und einer öffentlichen Sammlung nachvollziehbar machen. Ob leidenschaftlich und impulsiv oder methodisch und wohlbedacht konzipiert, immer entspringt eine Privatsammlung dem ausschließlichen Wollen und Wünschen eines Einzelnen. Für ihn macht seine Sammlung Sinn, auch wenn sie vom Wandel seines Kunstgeschmacks und widersprüchlichen Entscheidungen zeugt. Beim Aufbau öffentlichen Sammlungen dagegen sind Intuition und Spontaneität nicht gefragt. Sie entstehen im Zusammenwirken zahlreicher Akteure, die für die ordnungsgemäße Verwendung der öffentlichen Gelder verantwortlich sind, und fließen in das gemeinsame Kulturerbe ein. Deshalb ist es für beide Seiten ein ebenso kühnes wie stimulierendes Unterfangen, die normalerweise hinter verschlossenen Türen aufbewahrte Kunst mit Werken aus öffentlichen Museen zu konfrontieren. Genau dieses Anliegen verfolgt die Ausstellung »Das Auge des Sammlers« mit zwei aufeinanderfolgenden, sehr unterschiedlichen Präsentationen im MAMCS. Manche der gezeigten Ensembles konzentrieren sich auf eine kunstgeschichtliche Periode, eine Bewegung oder auch ein bestimmtes Trägermedium, und immer zeichnen sie indirekt auch das Porträt der jeweiligen Sammlerpersönlichkeit. Damit stellt die Schau die These in den Raum, dass auch das Sammeln von Kunst eine Kunstäußerung ist. Außerdem zeigt dieses ungewöhnliche Ausstellungsprojekt, wie sich öffentliche und private Sammlungen gegenseitig inspirieren und ergänzen und dass

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    So 26.03.17
    10 - 18 Uhr
    Das Auge des Sammlers
  • Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und die Aubette 1928 zeigen vom 10. Dezember 2016 bis 30. April 2017 die Ausstellung »Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst«. Vor dem Hintergrund des 1928 von Theo van Doesburg, Jean Arp und Sophie Taeuber-Arp gestalteten Dekors der Straßburger Aubette treten die Gestaltungsprinzipien der künstlerischen und architektonischen Avantgarde der 1920er Jahre in Dialog mit den Werken von zehn zeitgenössischen Künstlern, die sich in ihrem Schaffen mit dieser Periode beschäftigen. Die Avantgarde-Utopien sind ein häufiges Sujet der Gegenwartskunst, die sich auf vielfältige Art mit der daraus hervorgegangenen Formensprache auseinandersetzt, sie mal verwirft, mal kopiert, verfremdet oder neuinterpretiert. In vier Abschnitten stellt die Schau repräsentative Positionen und Bewegungen der künstlerischen Avantgarde ihrer zeitgenössischen Rezeption gegenüber. Ryan Gander, Bertrand Lamarche, Cyprien Gaillard, Haegue Yang, Edi Rama, Anri Sala, Xavier Veilhan, Nicolas Godin, Farah Atassi und Michel Aubry setzen sich in ihren Werken mit den bahnbrechenden Ideen des beginnenden 20. Jahrhunderts auseinander: Gesamtkunstwerk, Elementarismus, Raum/Zeit, Architektone, Ende des Modernismus. Zwei Werkserien von Xavier Veilhan und Ryan Gander entstehen eigens für die Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und in der Aubette 1928. Auch der Titel der Schau Heterotopien (eine Kategorie, mit der Michel Foucault wirkliche Orte realisierter Utopien beschreibt) und das von Theo van Doesburg umgesetzte Raum-Zeit-Konzept schlagen die Brücke zwischen den Ideen der künstlerischen Avantgarde und der Gegenwart. Die zeitgenössischen Werke in der Ausstellung spiegeln diese Prinzipien an heutigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen und machen ihre Wirkung bis hinein in die moderne Gesellschaft deutlich.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    So 26.03.17
    10 - 18 Uhr
    Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst
  • Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und die Aubette 1928 zeigen vom 10. Dezember 2016 bis 30. April 2017 die Ausstellung »Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst«. Vor dem Hintergrund des 1928 von Theo van Doesburg, Jean Arp und Sophie Taeuber-Arp gestalteten Dekors der Straßburger Aubette treten die Gestaltungsprinzipien der künstlerischen und architektonischen Avantgarde der 1920er Jahre in Dialog mit den Werken von zehn zeitgenössischen Künstlern, die sich in ihrem Schaffen mit dieser Periode beschäftigen. Die Avantgarde-Utopien sind ein häufiges Sujet der Gegenwartskunst, die sich auf vielfältige Art mit der daraus hervorgegangenen Formensprache auseinandersetzt, sie mal verwirft, mal kopiert, verfremdet oder neuinterpretiert. In vier Abschnitten stellt die Schau repräsentative Positionen und Bewegungen der künstlerischen Avantgarde ihrer zeitgenössischen Rezeption gegenüber. Ryan Gander, Bertrand Lamarche, Cyprien Gaillard, Haegue Yang, Edi Rama, Anri Sala, Xavier Veilhan, Nicolas Godin, Farah Atassi und Michel Aubry setzen sich in ihren Werken mit den bahnbrechenden Ideen des beginnenden 20. Jahrhunderts auseinander: Gesamtkunstwerk, Elementarismus, Raum/Zeit, Architektone, Ende des Modernismus. Zwei Werkserien von Xavier Veilhan und Ryan Gander entstehen eigens für die Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und in der Aubette 1928. Auch der Titel der Schau Heterotopien (eine Kategorie, mit der Michel Foucault wirkliche Orte realisierter Utopien beschreibt) und das von Theo van Doesburg umgesetzte Raum-Zeit-Konzept schlagen die Brücke zwischen den Ideen der künstlerischen Avantgarde und der Gegenwart. Die zeitgenössischen Werke in der Ausstellung spiegeln diese Prinzipien an heutigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen und machen ihre Wirkung bis hinein in die moderne Gesellschaft deutlich.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Di 28.03.17
    10 - 18 Uhr
    Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst
  • Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und die Aubette 1928 zeigen vom 10. Dezember 2016 bis 30. April 2017 die Ausstellung »Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst«. Vor dem Hintergrund des 1928 von Theo van Doesburg, Jean Arp und Sophie Taeuber-Arp gestalteten Dekors der Straßburger Aubette treten die Gestaltungsprinzipien der künstlerischen und architektonischen Avantgarde der 1920er Jahre in Dialog mit den Werken von zehn zeitgenössischen Künstlern, die sich in ihrem Schaffen mit dieser Periode beschäftigen. Die Avantgarde-Utopien sind ein häufiges Sujet der Gegenwartskunst, die sich auf vielfältige Art mit der daraus hervorgegangenen Formensprache auseinandersetzt, sie mal verwirft, mal kopiert, verfremdet oder neuinterpretiert. In vier Abschnitten stellt die Schau repräsentative Positionen und Bewegungen der künstlerischen Avantgarde ihrer zeitgenössischen Rezeption gegenüber. Ryan Gander, Bertrand Lamarche, Cyprien Gaillard, Haegue Yang, Edi Rama, Anri Sala, Xavier Veilhan, Nicolas Godin, Farah Atassi und Michel Aubry setzen sich in ihren Werken mit den bahnbrechenden Ideen des beginnenden 20. Jahrhunderts auseinander: Gesamtkunstwerk, Elementarismus, Raum/Zeit, Architektone, Ende des Modernismus. Zwei Werkserien von Xavier Veilhan und Ryan Gander entstehen eigens für die Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und in der Aubette 1928. Auch der Titel der Schau Heterotopien (eine Kategorie, mit der Michel Foucault wirkliche Orte realisierter Utopien beschreibt) und das von Theo van Doesburg umgesetzte Raum-Zeit-Konzept schlagen die Brücke zwischen den Ideen der künstlerischen Avantgarde und der Gegenwart. Die zeitgenössischen Werke in der Ausstellung spiegeln diese Prinzipien an heutigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen und machen ihre Wirkung bis hinein in die moderne Gesellschaft deutlich.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Mi 29.03.17
    10 - 18 Uhr
    Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst
  • Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und die Aubette 1928 zeigen vom 10. Dezember 2016 bis 30. April 2017 die Ausstellung »Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst«. Vor dem Hintergrund des 1928 von Theo van Doesburg, Jean Arp und Sophie Taeuber-Arp gestalteten Dekors der Straßburger Aubette treten die Gestaltungsprinzipien der künstlerischen und architektonischen Avantgarde der 1920er Jahre in Dialog mit den Werken von zehn zeitgenössischen Künstlern, die sich in ihrem Schaffen mit dieser Periode beschäftigen. Die Avantgarde-Utopien sind ein häufiges Sujet der Gegenwartskunst, die sich auf vielfältige Art mit der daraus hervorgegangenen Formensprache auseinandersetzt, sie mal verwirft, mal kopiert, verfremdet oder neuinterpretiert. In vier Abschnitten stellt die Schau repräsentative Positionen und Bewegungen der künstlerischen Avantgarde ihrer zeitgenössischen Rezeption gegenüber. Ryan Gander, Bertrand Lamarche, Cyprien Gaillard, Haegue Yang, Edi Rama, Anri Sala, Xavier Veilhan, Nicolas Godin, Farah Atassi und Michel Aubry setzen sich in ihren Werken mit den bahnbrechenden Ideen des beginnenden 20. Jahrhunderts auseinander: Gesamtkunstwerk, Elementarismus, Raum/Zeit, Architektone, Ende des Modernismus. Zwei Werkserien von Xavier Veilhan und Ryan Gander entstehen eigens für die Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und in der Aubette 1928. Auch der Titel der Schau Heterotopien (eine Kategorie, mit der Michel Foucault wirkliche Orte realisierter Utopien beschreibt) und das von Theo van Doesburg umgesetzte Raum-Zeit-Konzept schlagen die Brücke zwischen den Ideen der künstlerischen Avantgarde und der Gegenwart. Die zeitgenössischen Werke in der Ausstellung spiegeln diese Prinzipien an heutigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen und machen ihre Wirkung bis hinein in die moderne Gesellschaft deutlich.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Do 30.03.17
    10 - 18 Uhr
    Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst
  • Das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und die Aubette 1928 zeigen vom 10. Dezember 2016 bis 30. April 2017 die Ausstellung »Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst«. Vor dem Hintergrund des 1928 von Theo van Doesburg, Jean Arp und Sophie Taeuber-Arp gestalteten Dekors der Straßburger Aubette treten die Gestaltungsprinzipien der künstlerischen und architektonischen Avantgarde der 1920er Jahre in Dialog mit den Werken von zehn zeitgenössischen Künstlern, die sich in ihrem Schaffen mit dieser Periode beschäftigen. Die Avantgarde-Utopien sind ein häufiges Sujet der Gegenwartskunst, die sich auf vielfältige Art mit der daraus hervorgegangenen Formensprache auseinandersetzt, sie mal verwirft, mal kopiert, verfremdet oder neuinterpretiert. In vier Abschnitten stellt die Schau repräsentative Positionen und Bewegungen der künstlerischen Avantgarde ihrer zeitgenössischen Rezeption gegenüber. Ryan Gander, Bertrand Lamarche, Cyprien Gaillard, Haegue Yang, Edi Rama, Anri Sala, Xavier Veilhan, Nicolas Godin, Farah Atassi und Michel Aubry setzen sich in ihren Werken mit den bahnbrechenden Ideen des beginnenden 20. Jahrhunderts auseinander: Gesamtkunstwerk, Elementarismus, Raum/Zeit, Architektone, Ende des Modernismus. Zwei Werkserien von Xavier Veilhan und Ryan Gander entstehen eigens für die Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst und in der Aubette 1928. Auch der Titel der Schau Heterotopien (eine Kategorie, mit der Michel Foucault wirkliche Orte realisierter Utopien beschreibt) und das von Theo van Doesburg umgesetzte Raum-Zeit-Konzept schlagen die Brücke zwischen den Ideen der künstlerischen Avantgarde und der Gegenwart. Die zeitgenössischen Werke in der Ausstellung spiegeln diese Prinzipien an heutigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen und machen ihre Wirkung bis hinein in die moderne Gesellschaft deutlich.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Fr 31.03.17
    10 - 18 Uhr
    Heterotopien. Die Avantgarden in der zeitgenössischen Kunst

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