Museen

Sammeln. Bewahren. Zeigen. Vermitteln. Museen wecken Kindheitserinnerungen und Träume. Sie fördern Neugierde, bilden und unterhalten. Sie zeigen, was und wer in der Kunstwelt Rang und Namen hat(te). Sie dokumentieren Seltsames und Skurriles, bewahren es vor dem Vergessen. Vielleicht sind Museen die schönsten Orte auf der Welt.


Alle Termine

  • Basel - Schweiz | Schweizerisches Architekturmuseum

    Do 21.03.19
    Dichtelust – Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz
  • Der Begriff der Dichte ist in der Schweiz auffällig negativ konnotiert und wird oft emotional eingesetzt. Politische Kampagnen mit Bildern von Altstädten, die von Hochhäusern überwuchert sind, illustrieren einen vermeintlichen «Dichtestress» und verunmöglichen eine ausgewogene Diskussion. Die Ausstellung «Dichtelust - Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz», die das S AM Schweizerisches Architekturmuseum mit Unterstützung des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt erarbeitet hat, widerlegt diese irrationalen Argumente und veranschaulicht, was Dichte eigentlich bedeutet: die massvolle und kompakte Ausnutzung des bebaubaren Territoriums. Sie untersucht unterschiedliche Formen historischer Dichte und zeitgenössischer Nachverdichtung und macht klar, wie Dichte zur Lebensqualität beiträgt: Sie schafft für den Einzelnen, die Gesellschaft und die Umwelt einen konkreten Mehrwert.

    Basel - Schweiz | Schweizerisches Architekturmuseum

    Do 21.03.19
    11 - 20:30 Uhr
    Dichtelust - Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz
  • Animationen, Installationen Ausstellung "Golden Shower - Wong Ping" 18. Januar bis 5. Mai 2019 Di / Mi / Fr 11-18 Uhr Do 11-20.30 Uhr Sa / So 11-17 Uhr Der in Hongkong lebende Künstler Wong Ping (* 1984) macht fesselnde, farbenfrohe Animationen und Installationen, die leicht und unbeschwert erscheinen, jedoch mit ironischem, düsterem Humor unseren gegenwärtigen, urbanen Zustand porträtieren. Produziert mit der Unterstützung von Huayu Group und Huayu Youth Award.

    Basel - Schweiz | Kunsthalle

    Do 21.03.19
    11 - 20:30 Uhr
    Golden Shower - Wong Ping
  • Ausstellung "Mammalian Fantasies - Daniel Dewar & Grégory Cicquel" 18. Januar 2019 bis 14. April 2019 Di/Mi/ Fr 11-18 Uhr Do 11-20.30 Uhr Sa/So 11-17 Uhr Daniel Dewar (* 1976) und Grégory Gicquel (* 1975) erschaffen als britisch-französisches Künstlerduo außergewöhnliche bildhauerische Gegenstände, die traditionelles Kunsthandwerk, figurative Motive und eine wild surreale Sensibilität in sich vereinen.

    Basel - Schweiz | Kunsthalle

    Do 21.03.19
    11 - 20:30 Uhr
    Mammalian Fantasies - Daniel Dewar & Grégory Cicquel
  • Basel - Schweiz | Schweizerisches Architekturmuseum

    Fr 22.03.19
    Dichtelust – Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz
  • Wie historische Modelle entstehen Ausstellung "Die Welt im Kleinen. Wie historische modelle entstehen" 2. März bis 28. April 2019 Di-So 10-17 Der Basler Künstler Marius Rappo schuf für verschiedene Museen 18 Modelle in unterschiedlichen Größen und Maßstäben - vom gallischen Tempel über eine römische Mannschaftsbaracke bis hin zum Schloss Prangins. Die Ausstellung zeigt Marius Rappos Arbeiten und sein Vorgehen. Am Werktisch werden die Besucherinnen und Besucher zu Modellbauerinnen und Modellbauern. Freier Eintritt; Sonderausstellung: 02.03.-28.04.2019; www.museum.bl.ch

    Liestal - Schweiz | Museum.BL

    Fr 22.03.19
    10 - 17 Uhr
    Marius Rappo - Die Welt im Kleinen
  • Familienausstellung zum Thema Ohr Sonderausstellung "Unterwegs im Ohr" 18. November 2018 bis 5. Mai 2019 Spielend lernen und ausprobieren, emotional berührt werden und den eigenen Körper spüren: Entlang dieser Leitlinien hat sich das Konzept der Sonderausstellung entwickelt. Zum ersten Mal hat sich das Museum zur Aufgabe gemacht, eine Familienausstellung zu realisieren, die durch aussergewöhnliche Modelle, eine sinnliche Stimmung und zahlreiche interaktive Stationen besticht.

    Basel - Schweiz | Naturhistorisches Museum

    Fr 22.03.19
    10 - 17 Uhr
    Unterwegs im Ohr
  • Sammlungsausstellung Ausstellung "Picasso Panorama" 14. Januar bis 5. Mai 2019 Mo-So 10-18 Mi 10-20 Die Sammlungsausstellung «Picasso Panorama» bildet den Auftakt für die kommenden Monate, die in der Fondation Beyeler im Zeichen des Künstlers Pablo Picasso stehen werden. Höhepunkt ist die grosse Ausstellung «Der junge Picasso - Blaue und Rosa Periode», die vom 3. Februar bis 26. Mai 2019 zu sehen sein wird. Mit beiden Ausstellungen zusammen verwandelt sich die Fondation Beyeler bis Ende Mai in ein Museum, das ganz und gar den Werken von Pablo Picasso gewidmet ist. Pablo Picasso (1881-1973), der zu den bedeutendsten Künstlern überhaupt zählt, hat die moderne Kunst des 20. Jahrhunderts wie kein anderer geprägt. Mit über 30 seiner Werke ist die Fondation Beyeler heute im Besitz einer der größten und qualitätsvollsten Picasso-Sammlungen weltweit. «Picasso Panorama» versteht sich als Hommage an die Museumsgründer Ernst und Hildy Beyeler, die in Picasso den idealen Künstler sahen, weshalb sie im Laufe der Jahrzehnte nicht nur über 1000 seiner Werke vermittelten, sondern ihm auch zahlreiche Ausstellungen in ihrer Galerie widmeten. Auch entwickelte sich eine freundschaftliche Verbindung zwischen dem Künstler und den Beyelers.

    Riehen - Schweiz | Fondation Beyeler

    Fr 22.03.19
    10 - 18 Uhr
    Picasso Panorama
  • Druckgraphik des 15. bis 17. Jahrhunderts

    Basel - Schweiz | Kunstmuseum

    Fr 22.03.19
    10 - 18 Uhr
    Schrift und Bild
  • Ausstellung vom 3. Februar 2019 bis 26. Mai 2019 Mo-So 10-18 Mi 10-20 In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam, an einem Ort versammelt, zu sehen sein.

    Riehen - Schweiz | Fondation Beyeler

    Fr 22.03.19
    10 - 18 Uhr
    Der junge Picasso - Blaue und Rosa Periode
  • Skulpturen Ausstellung vom 30. November 2018 - 31. März 2019 Das Schaffen von Carl Burckhardt (1878-1923) wurde diesen Sommer in einer retrospektiv angelegten Schau im Museo Vincenzo Vela in Ligornetto gezeigt. Das Kunstmuseum Basel präsentiert nun die Ausstellung in leicht konzentrierterer Form und mit Fokus auf Burckhardts mit Basel in Verbindung stehende Tätigkeit. Die Schau Carl Burckhardt. Antiker Geist - moderne Form rückt Werke, denen die Basler Bevölkerung täglich begegnet, ins Bewusstsein, erzählt die Geschichte ihrer Entstehung und würdigt die Leistung des früh verstorbenen Basler Künstlers für die Entwicklung der modernen figürlichen Skulptur. Burckhardts Werke sind im Stadtbild Basels prominent platziert: Die Amazone am Brückenkopf der Mittleren Brücke, die Figurengruppen Rhein und Wiese vor dem Badischen Bahnhof, der Ritter Georg am Ende der Treppe vor dem Gymnasium Leonhard über der Altstadt. Der Schöpfer dieser Skulpturen ist aber beinahe in Vergessenheit geraten - die letzte Gesamtschau zu Burckhardts OEuvre fand 1978 anlässlich seines 100. Geburtstags in der Kunsthalle Basel statt. Die Ausstellung im Erdgeschoss des Hauptbaus macht die umfangreichen Sammlungsbestände des Kunstmuseums Basel im Bereich der Skulptur und der Grafik zugänglich: Zehn plastische Werke und etliche Arbeiten auf Papier werden mit Leihgaben aus dem Kunsthaus Zürich, dem Antikenmuseum Basel, dem Museo Vincenzo Vela in Ligornetto, aus Privatsammlungen sowie mit Dokumenten aus dem Nachlass des Künstlers im Staatsarchiv Basel-Stadt ergänzt.

    Basel - Schweiz | Kunstmuseum

    Fr 22.03.19
    10 - 18 Uhr
    Carl Burckhardt: Antiker Geist - Moderne Form
  • Alles ist Poesie. Sammlung Würth Joan Miró - Alles ist Poesie. Sammlung Würth 25. Januar 2019 bis 26. Januar 2020 Die Ausstellung »Joan Miró - Alles ist Poesie. Sammlung Würth« zeigt vornehmlich Grafiken aus dem Spätwerk des weltbekannten katalanischen Künstlers. In der seit rund fünf Jahrzehnten zusammengetragenen Sammlung Würth gehören die Werke Mirós von Anbeginn zu den prägenden Positionen. Die monografische Schau im Forum Würth Arlesheim bietet nun die Gelegenheit sich in einem intimeren Ausstellungsrahmen tiefer gehend mit dieser prominenten Sammlungsposition auseinanderzusetzen. Die Arbeiten des Spaniers - von Drucken und Zeichnungen, über mehrteilige Buchillustrationen bis hin zur Skulptur - veranschaulichen die künstlerische und technische Vielfalt des Künstlers, der sich selbst als »peintre-poète« (Maler-Dichter) verstand.

    Arlesheim - Schweiz | Forum Würth

    Fr 22.03.19
    11 - 17 Uhr
    Joan Miró
  • Ausstellung vom 10.09. bis 29.4.2019 Übermenschlich stark, eigenständig, fantasievoll und mit viel Sinn für Gerechtigkeit - das ist Pippi Langstrumpf. Passend zum 111. Geburtstag ihrer Erfinderin Astrid Lindgren lädt das Spielzeugmuseum Riehen ab 9. September in die neue Ausstellung «Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt» ein. Ganz im Sinne der titelgebenden Liedzeile können Klein und Groß in der interaktiven Ausstellung selbst in die Schuhe von Lindgrens kühnster Heldin schlüpfen. Begleitet wird die Ausstellung von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm.

    Riehen - Schweiz | Spielzeugmuseum

    Fr 22.03.19
    11 - 17 Uhr
    Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt
  • Hidden. Verborgene Orte in der Schweiz. Fotografien und Texte HIDDEN - Verborgene Orte in der Schweiz Gastausstellung 25. Januar 2019 bis 26. Januar 2020 Im Kunstprojekt HIDDEN gehen Kunsthistorikerin Catherine Iselin und Fotograf Kostas Maros der Frage nach, was die Faszination von verborgenen Orten ausmacht. Gemeinsam haben sie 25 ausgewählte Orte in der ganzen Schweiz aufgesucht, welche für die Mehrheit der Menschen unzugänglich oder bisher im Verborgenen geblieben sind. Auf der Suche nach dem ungewöhnlich Gewöhnlichen, dem sonderbar Merkwürdigen und dem vielfältig Einzigartigen sind Fotografien und Texte entstanden, die in einer Ausstellung und der gleichnamigen Publikation mündeten.

    Arlesheim - Schweiz | Forum Würth

    Fr 22.03.19
    11 - 17 Uhr
    Catherine Iselin & Kosts Maros
  • Die Debatten um Feminismus, Gender Studies und zuletzt #MeToo führen dazu, dass vermehrt auch nackte Körper in der Kunst hinterfragt werden. Dabei ist der Akt als universelles Bildthema tief in der Kunstgeschichte verankert. Obwohl in den alten Kulturen Entblößung als anstößig galt, sind in den antiken Künsten nackte Körper von Männern, Frauen und Kindern omnipräsent, am ausgeprägtesten in der körperfixierten Bildkunst Griechenlands. Die damaligen Künstler und Auftraggeber verbanden mit der Darstellung der Nacktheit unterschiedliche Bedeutungsebenen wie Unsterblichkeit, religiöse Unantastbarkeit, oder natürliche Ursprünglichkeit; ja selbst das Ideal des zivilisierten Mannes wurde bildwirksam am nackten Körper zelebriert. Die Ausstellung »nackt!« leuchtet anhand ausgewählter Beispiele aus der eigenen Sammlung die Kunst der Blöße der Antike in allen ihren Facetten aus, hinterfragt deren Bedeutung und zeigt ihre Wirkung auf.

    Basel - Schweiz | Antikenmuseum Basel

    Fr 22.03.19
    11 - 17 Uhr
    Nackt! Die Kunst der Blöße in der Antike
  • Animationen, Installationen Ausstellung "Golden Shower - Wong Ping" 18. Januar bis 5. Mai 2019 Di / Mi / Fr 11-18 Uhr Do 11-20.30 Uhr Sa / So 11-17 Uhr Der in Hongkong lebende Künstler Wong Ping (* 1984) macht fesselnde, farbenfrohe Animationen und Installationen, die leicht und unbeschwert erscheinen, jedoch mit ironischem, düsterem Humor unseren gegenwärtigen, urbanen Zustand porträtieren. Produziert mit der Unterstützung von Huayu Group und Huayu Youth Award.

    Basel - Schweiz | Kunsthalle

    Fr 22.03.19
    11 - 18 Uhr
    Golden Shower - Wong Ping
  • Ausstellung "Mammalian Fantasies - Daniel Dewar & Grégory Cicquel" 18. Januar 2019 bis 14. April 2019 Di/Mi/ Fr 11-18 Uhr Do 11-20.30 Uhr Sa/So 11-17 Uhr Daniel Dewar (* 1976) und Grégory Gicquel (* 1975) erschaffen als britisch-französisches Künstlerduo außergewöhnliche bildhauerische Gegenstände, die traditionelles Kunsthandwerk, figurative Motive und eine wild surreale Sensibilität in sich vereinen.

    Basel - Schweiz | Kunsthalle

    Fr 22.03.19
    11 - 18 Uhr
    Mammalian Fantasies - Daniel Dewar & Grégory Cicquel
  • Filme, Fotografie und SKulpturen Ausstellung "Cyprien Gaillard. Roots Canal" 16. Februar bis 5. Mai Di bis So 11-18 Mit seinen Filmen, Fotografien und Skulpturen beleuchtet Cyprien Gaillard (*1980, Paris) unmittelbar bevorstehende Transformationen und verweist auf die fortwährenden Prozesse von Zerstörung, Bewahrung oder Wiederaufbau im urbanen Raum. Er filmt von der Natur zurückeroberte archäologische Ruinen oder den Flug exotischer Vögel über einer europäischen Stadt im Wandel und dokumentiert die schleichende Erosion modernistischer Utopien, insbesondere in Gestalt der Vernichtung grosser Gebäudekomplexe. Sein Schaffen dreht sich um das Aufeinanderprallen von unterschiedlichen Realitäten und Zeitebenen, aus dem letztlich ein harmonisches Ganzes von eigentümlicher Schönheit hervorgeht.

    Basel - Schweiz | Museum Jean Tinguely

    Fr 22.03.19
    11 - 18 Uhr
    Cyprien Gaillard. Roots Canal
  • Der Begriff der Dichte ist in der Schweiz auffällig negativ konnotiert und wird oft emotional eingesetzt. Politische Kampagnen mit Bildern von Altstädten, die von Hochhäusern überwuchert sind, illustrieren einen vermeintlichen «Dichtestress» und verunmöglichen eine ausgewogene Diskussion. Die Ausstellung «Dichtelust - Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz», die das S AM Schweizerisches Architekturmuseum mit Unterstützung des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt erarbeitet hat, widerlegt diese irrationalen Argumente und veranschaulicht, was Dichte eigentlich bedeutet: die massvolle und kompakte Ausnutzung des bebaubaren Territoriums. Sie untersucht unterschiedliche Formen historischer Dichte und zeitgenössischer Nachverdichtung und macht klar, wie Dichte zur Lebensqualität beiträgt: Sie schafft für den Einzelnen, die Gesellschaft und die Umwelt einen konkreten Mehrwert.

    Basel - Schweiz | Schweizerisches Architekturmuseum

    Fr 22.03.19
    11 - 18 Uhr
    Dichtelust - Formen des urbanen Zusammenlebens in der Schweiz
  • Ausstellung vom 7. September bis Ende August 2019 Das Wissen über das menschliche Gehirn ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Mit einer neuen Ausstellung geht das Anatomische Museum der Universität Basel nun auf neuste Erkenntnisse in der Gehirnforschung ein. Der Fokus liegt dabei auf den positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf Geist und Gehirn. Bis vor wenigen Jahren war man noch überzeugt, dass das erwachsene Gehirn stetig Nervenzellen verliert. Mittlerweile ist belegt, dass auch in erwachsenen Gehirnen durchaus neue Nervenzellen entstehen. Wer sich regelmässig bewegt, stimuliert den Hippocampus und somit auch die Produktion von Nervenzellen. Gleichzeitig fördert Sport die Durchblutung im Gehirn, die Neubildung von Blutgefässen und die Vernetzung zwischen den Zellen. Das sind alles Prozesse, die die Funktionalität unseres Gehirns verbessern und so unsere kognitive Leistungsfähigkeit stärken, insbesondere unser Lern- und Erinnerungsvermögen. Warum es so wichtig es ist, unser Gehirn leistungsfähig zu halten: Mit steigendem Altern schrumpft das Gehirn. Die Zellen können sich nicht mehr so schnell vom oxidativen Stress erholen und sterben ab. Doch Bewegung regt die Regenerationsmechanismen an: Bis ins hohe Alter hat das Gehirn die Fähigkeit, sich zu verändern und zu reorganisieren. Diese Erkenntnisse werden auch bei der Behandlung von Demenzkranken eingesetzt. Zwar könne man mit körperlicher Bewegung eine Demenz nicht heilen, wie Müller-Gerbl betont, aber die Forschung hofft, den geistigen Abbau mit gezielten Bewegungsprogrammen zu verlangsamen. Hingegen konnte nachgewiesen werden, dass Sport ähnlich wie ein Antidepressivum wirkt. Die Ausstellung stellt zwei Studien vor, die zeigen, dass der Nutzen der körperlichen Bewegung bei Depressionen und Ängsten ähnlich gross wie eine medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlung war. Mehr zum Thema: Bewegung ist Balsam fürs Gehirn

    Basel - Schweiz | Anatomisches Museum

    Fr 22.03.19
    14 - 17 Uhr
    Geheimnisvolles Gehirn - Macht Sport schlau?

Badens beste Erlebnisse