Museen

Sammeln. Bewahren. Zeigen. Vermitteln. Museen wecken Kindheitserinnerungen und Träume. Sie fördern Neugierde, bilden und unterhalten. Sie zeigen, was und wer in der Kunstwelt Rang und Namen hat(te). Sie dokumentieren Seltsames und Skurriles, bewahren es vor dem Vergessen. Vielleicht sind Museen die schönsten Orte auf der Welt.


Alle Termine

  • Kolonialgeschichtliche Dauerausstellung

    Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Di 23.01.18
    10 - 17 Uhr
    Ein Fenster zur Welt
  • Dauerausstellung

    Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Di 23.01.18
    10 - 17 Uhr
    Verdammt lang her. Archäologie in der Ortenau
  • Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Di 23.01.18
    10 - 17 Uhr
    Wunder. Facetten des Unfassbaren
  • If Found Please Return to Lagos

    Baden-Baden | Staatliche Kunsthalle

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Emeka Ogboh
  • Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg
  • Kunstgewerbe und Illustration, Sammlungen der Universität Labor Europas Straßburg 1880-1930 23. September 2017 - 25. Februar 2018 In der groß angelegten interdisziplinären Schau »Labor Europas - Straßburg, 1880 bis 1930« richten die Museen der Stadt Straßburg in Zusammenarbeit mit der Straßburger Universität den Fokus auf das Kulturleben in der elsässischen Metropole. Zwischen Berlin, Paris, München und Wien entwickelte sich die Stadt an der Schnittstelle der Mikrokosmen: antike Plastik (Leihgaben aus der sehr bemerkenswerten Sammlung von Gipsabgüssen der Universität), Ägyptologie, Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie, Seismologie und Medizin. Jede dieser Sammlungen ist durch ihre schönsten und aussagekräftigsten Stücke vertreten. c) Kunst in den Museen: eine europäische Perspektive Dieser Abschnitt widmet sich den Neuzugängen der Straßburger Museen, die in diesen Jahrzehnten sehr europäisch ausgerichtet waren. Besonders gewürdigt wird hier das Wirken des Museumsfachmanns und Sammlers Wilhelm Bode, der das Straßburger Museum der schönen Künste neugründete. Mit seiner Vorliebe für alte Kunst vor allem aus Italien und Nordeuropa gab er der Sammlung dieses Museums eine seltene Prägung; bemerkenswert ist dieser Fundus auch deshalb, weil er in außergewöhnlich kurzer Zeit zusammengetragen wurde. Auch zeitgenössische deutsche Künstler, darunter Max Klinger, Käthe Kollwitz, Max Liebermann, Emil Nolde, Erich Heckel und Max Beckmann fanden in diesen Jahren Aufnahme in die Straßburger Sammlung. Eine Vorstellung von der besonderen Dynamik des künstlerischen Schaffens in dieser Zeit vermittelt schließlich auch der Abschnitt über die viel beachtete Ausstellung zeitgenössischer französischer Kunst im Jahr 1907. In der von Auguste Rodin geleiteten Schau entdeckte das Straßburger Publikum erstmals die impressionistischen und post-impressionistischen Werke von Malern wie Monet oder Cézanne. d) Die verschiedenen Facetten der Moderne Zum Abschluss kommen Straßburgs Berührungen mit der Moderne zur Sprache. Im Zusammenhang mit der Aufnahme von modernen französischen Werken in die Straßburger Kunstsammlungen wird die Persönlichkeit des Museumsmachers Hans Haug beleuchtet, der ab 1919 die Kunstmuseen der Stadt leitete. Außerdem stellt dieser Abschnitt wichtige Sammler moderner Kunst vor, so die Brüder Horn als Aufraggeber der Ausgestaltung der Aubette und die Brüder Lickteig. Das von Hans Jean Arp, Sophie Taeuber-Arp und Theo van Doesburg entworfene Dekor des Vergnügungskomplexes in der Aubette, das als ein Meisterwerk der Avantgarde gilt, wird mit den europäischen Kunstbewegungen dieser Zeit in Bezug gesetzt. Andere Straßburger Projekte von Theo van Doesburg und Sophie Taeuber-Arp vervollständigen das Kapitel. Weitere Themen sind die literarische Avantgarde mit ihrer zentralen Figur René Schickele sowie die Gründung der Annales-Schule und ihrer Revue, mit denen Marc Bloch und Lucien Febvre den Grundstein für die moderne Geschichtswissenschaft des 20. Jahrhunderts legten. Zum Abschluss widmet sich der Abschnitt dem Filmschaffen. e) Die lokale Kunstszene (Erdgeschoss des MAMCS) In der Dauerausstellung zur Klassischen Moderne im Erdgeschoss des MAMCS veranschaulichen fünf Räume mit Malerei und grafischer Kunst die Entwicklung der Straßburger Kunstszene. Besonders markant waren damals Bewegungen, die nach einer eigenen kulturellen Identität suchten. Im Zusammenhang mit der Gründung der Kunstgewerbeschule, die als ein Produkt der akademischen deutschen Tradition betrachtet wurde, entstand in Straßburg ein gewisser künstlerischer Wettbewerb. Seine Protagonisten, darunter Georg Daubner, Lothar von Seebach, Gustave Stoskopf, Henri Beecke und die Künstler der Groupe de mai, werden in der Ausstellung vorgestellt. 2. Ein naturalistisches Schaufenster in die Welt Ausstellung im deutschen, französischen und europäischen Kultur in diesen Jahrzehnten zu einem überaus kreativen Labor für neue Ideen und Formen. Im Mittelpunkt steht die Blüte der gestaltenden Künste zu einer Zeit, in der ehrgeizige Stadtentwicklungsvorhaben das Gesicht Straßburgs veränderten und eine europäische Universität ersten Ranges entstand, an der viele berühmte Forscher und Professoren wirkten. In diesen Jahrzehnten wurden an der Universität bedeutende enzyklopädische Sammlungen aufgebaut, während die Straßburger Museen Bestände zusammentrugen, die in der französischen Museenlandschaft ihresgleichen suchen. In den 1920er Jahren brachte das Straßburger Wissenschafts- und Geistesleben wegweisende Neuerungen hervor, so die Annales-Schule, die die moderne Geschichtswissenschaft begründete, oder die avantgardistische Aubette. Anliegen der Schau ist es, Straßburgs tiefe Verbundenheit mit der europäischen Humanismus-Tradition, die auch die heutige Stadt zutiefst prägt, in ihrer ganzen Komplexität zu veranschaulichen. · eine groß angelegte Ausstellung an mehreren Orten in der Stadt · die Geschichte Straßburgs im Spiegel heutiger Herausforderungen · Veranschaulichung einer wesentlichen Konstituente des europäischen Aufbaus · über 1000 Werke, Objekte und Schriftzeugnisse · ein kühn gestaltetes, attraktives Ausstellungsdesign · eine kreative und spielerische Vermittlung der Aussage für alle Zielgruppen · eine enge Zusammenarbeit zwischen den Straßburger Kulturinstitutionen und ihren Partnern, ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm mit vielen Veranstaltungen in der Stadt 1. Labor Europas, Straßburg 1880-1930 Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Straßburg a) Lebensart: Kunstgewerbe und Illustration Wie in anderen europäischen Großstädten erlebte das Kunstgewerbe im Zusammenhang mit den Anfängen der Stadtplanung auch in Straßburg eine nie dagewesene Blüte. Mehrere dieser Zeit nachempfundene Räume (Period Rooms) geben einen Überblick über die Techniken, in denen sich die damaligen Kunsthandwerker auszeichneten: Intarsien- und Glasarbeiten, Keramik, Bildhauerei. Entworfen wurden die in den drei Period Rooms inszenierten Interieurs von Charles Spindler für die Weltausstellungen von Paris (1900), Turin (1902) und Saint-Louis (1904). Der Abschnitt stellt die bedeutendsten, weit über die Regionalgrenzen bekannten Künstler dieser Periode vor: Charles Spindler, Désiré Ringel d'Illzach oder auch Josef Kaspar Sattler. Zur Sprache kommen auch die Kunstgewerbeschule und das Wirken ihrer Leiter Anton Seder und François Rupert Carabin sowie die Arbeit der sehr aktiven Illustrationswerkstatt. b) Die Sammlungen der Universität: Forschung auf Spitzenniveau Breiter Raum ist den umfangreichen Sammlungen gewidmet, die die verschiedenen Institute der Straßburger Universität in diesen Jahrzehnten anlegten. Die Sammlungen haben viele Gemeinsamkeiten; vor allem zeichnen sie sich durch ihren universalistischen Charakter und ein auf pädagogische Vermittlung und Forschung ausgerichtetes Herangehen aus. Mikrokosmen: antike Plastik (Leihgaben aus der sehr bemerkenswerten Sammlung von Gipsabgüssen der Universität), Ägyptologie, Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie, Seismologie und Medizin. Jede dieser Sammlungen ist durch ihre schönsten und aussagekräftigsten Stücke vertreten. c) Kunst in den Museen: eine europäische Perspektive Dieser Abschnitt widmet sich den Neuzugängen der Straßburger Museen, die in diesen Jahrzehnten sehr europäisch ausgerichtet waren. Besonders gewürdigt wird hier das Wirken des Museumsfachmanns und Sammlers Wilhelm Bode, der das Straßburger Museum der schönen Künste neugründete. Mit seiner Vorliebe für alte Kunst vor allem aus Italien und Nordeuropa gab er der Sammlung dieses Museums eine seltene Prägung; bemerkenswert ist dieser Fundus auch deshalb, weil er in außergewöhnlich kurzer Zeit zusammengetragen wurde. Auch zeitgenössische deutsche Künstler, darunter Max Klinger, Käthe Kollwitz, Max Liebermann, Emil Nolde, Erich Heckel und Max Beckmann fanden in diesen Jahren Aufnahme in die Straßburger Sammlung. Eine Vorstellung von der besonderen Dynamik des künstlerischen Schaffens in dieser Zeit vermittelt schließlich auch der Abschnitt über die viel beachtete Ausstellung zeitgenössischer französischer Kunst im Jahr 1907. In der von Auguste Rodin geleiteten Schau entdeckte das Straßburger Publikum erstmals die impressionistischen und post-impressionistischen Werke von Malern wie Monet oder Cézanne. d) Die verschiedenen Facetten der Moderne Zum Abschluss kommen Straßburgs Berührungen mit der Moderne zur Sprache. Im Zusammenhang mit der Aufnahme von modernen französischen Werken in die Straßburger Kunstsammlungen wird die Persönlichkeit des Museumsmachers Hans Haug beleuchtet, der ab 1919 die Kunstmuseen der Stadt leitete. Außerdem stellt dieser Abschnitt wichtige Sammler moderner Kunst vor, so die Brüder Horn als Aufraggeber der Ausgestaltung der Aubette und die Brüder Lickteig. Das von Hans Jean Arp, Sophie Taeuber-Arp und Theo van Doesburg entworfene Dekor des Vergnügungskomplexes in der Aubette, das als ein Meisterwerk der Avantgarde gilt, wird mit den europäischen Kunstbewegungen dieser Zeit in Bezug gesetzt. Andere Straßburger Projekte von Theo van Doesburg und Sophie Taeuber-Arp vervollständigen das Kapitel. Weitere Themen sind die literarische Avantgarde mit ihrer zentralen Figur René Schickele sowie die Gründung der Annales-Schule und ihrer Revue, mit denen Marc Bloch und Lucien Febvre den Grundstein für die moderne Geschichtswissenschaft des 20. Jahrhunderts legten. Zum Abschluss widmet sich der Abschnitt dem Filmschaffen. e) Die lokale Kunstszene (Erdgeschoss des MAMCS) In der Dauerausstellung zur Klassischen Moderne im Erdgeschoss des MAMCS veranschaulichen fünf Räume mit Malerei und grafischer Kunst die Entwicklung der Straßburger Kunstszene. Besonders markant waren damals Bewegungen, die nach einer eigenen kulturellen Identität suchten. Im Zusammenhang mit der Gründung der Kunstgewerbeschule, die als ein Produkt der akademischen deutschen Tradition betrachtet wurde, entstand in Straßburg ein gewisser künstlerischer Wettbewerb. Seine Protagonisten, darunter Georg Daubner, Lothar von Seebach, Gustave Stoskopf, Henri Beecke und die Künstler der Groupe de mai, werden in der Ausstellung vorgestellt.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    Labor Europas - Straßburg 1880 bis 1930
  • Kunsthistorisch umfassende Überblicksausstellung über die amerikanische Kunstproduktion in den letzten Dekaden Ausstellungdauer bis 21.05.18 AMERICA! AMERICA! HOW REAL IS REAL? Ausstellung in Baden-Baden vom 9. Dezember 2017 - 21. Mai 2018 Eine Ausstellung mit Arbeiten von Alex Katz, Jeff Koons, Jenny Holzer, Roy Lichtenstein, Robert Longo, Cindy Sherman, Jeff Wall, Andy Warhol, u.a. Film und Fernsehen, Konsum und Kapital, Politik und Medien - sie alle leben von der Übertreibung, und sie alle sind damit per se Verbündete und Verbreiter der Lüge, des Fakes. Gleichzeitig sind sie es, die unser Bild von Amerika bis heute bestimmen - allein weil sie die Imaginationen amerikanischen Selbstverständnisses tatsächlich beherrschen. Der »American Dream«, die Klischees und die Kunst: Gerade in Zeiten von »Fake News« und »Alternative Facts« wird deutlich, wie sehr der amerikanische Traum mit emotional aufgeladenen Bildern und Symbolen verwoben ist. Wohl kaum eine andere Nation ist sich der Wirkungskraft von Bildern so bewusst und setzt sie so gezielt ein. Die Images des »American Way of Life«, die in den Medien und der Unterhaltungsindustrie produziert werden, können bestehende Machtverhältnisse und Vorstellungen von Wirklichkeit zementieren, aber auch radikal in Frage stellen. Mit rund 70 Meisterwerken der US-Gegenwartskunst, wie Andy Warhols Race Riot (1964), Jeff Koons' lebensgroßer Skulptur Bear and Policeman (1988) oder Jenny Holzers Leuchtschriftinstallation Truisms (1994) zeigt die Ausstellung America! America! How real is real? im Museum Frieder Burda, wie Künstler von den 1960er-Jahren bis heute die amerikanische Realität kommentieren - und damit auch, wie sich der amerikanische Umgang mit Wirklichkeit und Wahrheit in den letzten Jahrzehnten dargestellt hat. Denn das ambivalente Verhältnis von Real und Fake, die Strategien von Traum und Täuschung haben sich über Jahrzehnte hinweg auch immer wieder in der Bildkultur Amerikas niedergeschlagen - ob sie nun »nur« gespiegelt oder aber souverän mit ihnen gespielt wurde. Mit zahlreichen internationalen Leihgaben und Werken aus der Sammlung Frieder Burda, in der die US-Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg einen wesentlichen Schwerpunkt bildet, lädt America! America! How real is real? nun zu einer Exkursion durch diese visuelle Kultur Amerikas ein.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Di 23.01.18
    10 - 18 Uhr
    America! America! How real is real?
  • Dauerausstellung

    Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Mi 24.01.18
    10 - 17 Uhr
    Verdammt lang her. Archäologie in der Ortenau
  • Kolonialgeschichtliche Dauerausstellung

    Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Mi 24.01.18
    10 - 17 Uhr
    Ein Fenster zur Welt
  • Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Mi 24.01.18
    10 - 17 Uhr
    Wunder. Facetten des Unfassbaren
  • Kunsthistorisch umfassende Überblicksausstellung über die amerikanische Kunstproduktion in den letzten Dekaden Ausstellungdauer bis 21.05.18 AMERICA! AMERICA! HOW REAL IS REAL? Ausstellung in Baden-Baden vom 9. Dezember 2017 - 21. Mai 2018 Eine Ausstellung mit Arbeiten von Alex Katz, Jeff Koons, Jenny Holzer, Roy Lichtenstein, Robert Longo, Cindy Sherman, Jeff Wall, Andy Warhol, u.a. Film und Fernsehen, Konsum und Kapital, Politik und Medien - sie alle leben von der Übertreibung, und sie alle sind damit per se Verbündete und Verbreiter der Lüge, des Fakes. Gleichzeitig sind sie es, die unser Bild von Amerika bis heute bestimmen - allein weil sie die Imaginationen amerikanischen Selbstverständnisses tatsächlich beherrschen. Der »American Dream«, die Klischees und die Kunst: Gerade in Zeiten von »Fake News« und »Alternative Facts« wird deutlich, wie sehr der amerikanische Traum mit emotional aufgeladenen Bildern und Symbolen verwoben ist. Wohl kaum eine andere Nation ist sich der Wirkungskraft von Bildern so bewusst und setzt sie so gezielt ein. Die Images des »American Way of Life«, die in den Medien und der Unterhaltungsindustrie produziert werden, können bestehende Machtverhältnisse und Vorstellungen von Wirklichkeit zementieren, aber auch radikal in Frage stellen. Mit rund 70 Meisterwerken der US-Gegenwartskunst, wie Andy Warhols Race Riot (1964), Jeff Koons' lebensgroßer Skulptur Bear and Policeman (1988) oder Jenny Holzers Leuchtschriftinstallation Truisms (1994) zeigt die Ausstellung America! America! How real is real? im Museum Frieder Burda, wie Künstler von den 1960er-Jahren bis heute die amerikanische Realität kommentieren - und damit auch, wie sich der amerikanische Umgang mit Wirklichkeit und Wahrheit in den letzten Jahrzehnten dargestellt hat. Denn das ambivalente Verhältnis von Real und Fake, die Strategien von Traum und Täuschung haben sich über Jahrzehnte hinweg auch immer wieder in der Bildkultur Amerikas niedergeschlagen - ob sie nun »nur« gespiegelt oder aber souverän mit ihnen gespielt wurde. Mit zahlreichen internationalen Leihgaben und Werken aus der Sammlung Frieder Burda, in der die US-Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg einen wesentlichen Schwerpunkt bildet, lädt America! America! How real is real? nun zu einer Exkursion durch diese visuelle Kultur Amerikas ein.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Mi 24.01.18
    10 - 18 Uhr
    America! America! How real is real?
  • If Found Please Return to Lagos

    Baden-Baden | Staatliche Kunsthalle

    Mi 24.01.18
    10 - 18 Uhr
    Emeka Ogboh
  • Kunstgewerbe und Illustration, Sammlungen der Universität Labor Europas Straßburg 1880-1930 23. September 2017 - 25. Februar 2018 In der groß angelegten interdisziplinären Schau »Labor Europas - Straßburg, 1880 bis 1930« richten die Museen der Stadt Straßburg in Zusammenarbeit mit der Straßburger Universität den Fokus auf das Kulturleben in der elsässischen Metropole. Zwischen Berlin, Paris, München und Wien entwickelte sich die Stadt an der Schnittstelle der Mikrokosmen: antike Plastik (Leihgaben aus der sehr bemerkenswerten Sammlung von Gipsabgüssen der Universität), Ägyptologie, Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie, Seismologie und Medizin. Jede dieser Sammlungen ist durch ihre schönsten und aussagekräftigsten Stücke vertreten. c) Kunst in den Museen: eine europäische Perspektive Dieser Abschnitt widmet sich den Neuzugängen der Straßburger Museen, die in diesen Jahrzehnten sehr europäisch ausgerichtet waren. Besonders gewürdigt wird hier das Wirken des Museumsfachmanns und Sammlers Wilhelm Bode, der das Straßburger Museum der schönen Künste neugründete. Mit seiner Vorliebe für alte Kunst vor allem aus Italien und Nordeuropa gab er der Sammlung dieses Museums eine seltene Prägung; bemerkenswert ist dieser Fundus auch deshalb, weil er in außergewöhnlich kurzer Zeit zusammengetragen wurde. Auch zeitgenössische deutsche Künstler, darunter Max Klinger, Käthe Kollwitz, Max Liebermann, Emil Nolde, Erich Heckel und Max Beckmann fanden in diesen Jahren Aufnahme in die Straßburger Sammlung. Eine Vorstellung von der besonderen Dynamik des künstlerischen Schaffens in dieser Zeit vermittelt schließlich auch der Abschnitt über die viel beachtete Ausstellung zeitgenössischer französischer Kunst im Jahr 1907. In der von Auguste Rodin geleiteten Schau entdeckte das Straßburger Publikum erstmals die impressionistischen und post-impressionistischen Werke von Malern wie Monet oder Cézanne. d) Die verschiedenen Facetten der Moderne Zum Abschluss kommen Straßburgs Berührungen mit der Moderne zur Sprache. Im Zusammenhang mit der Aufnahme von modernen französischen Werken in die Straßburger Kunstsammlungen wird die Persönlichkeit des Museumsmachers Hans Haug beleuchtet, der ab 1919 die Kunstmuseen der Stadt leitete. Außerdem stellt dieser Abschnitt wichtige Sammler moderner Kunst vor, so die Brüder Horn als Aufraggeber der Ausgestaltung der Aubette und die Brüder Lickteig. Das von Hans Jean Arp, Sophie Taeuber-Arp und Theo van Doesburg entworfene Dekor des Vergnügungskomplexes in der Aubette, das als ein Meisterwerk der Avantgarde gilt, wird mit den europäischen Kunstbewegungen dieser Zeit in Bezug gesetzt. Andere Straßburger Projekte von Theo van Doesburg und Sophie Taeuber-Arp vervollständigen das Kapitel. Weitere Themen sind die literarische Avantgarde mit ihrer zentralen Figur René Schickele sowie die Gründung der Annales-Schule und ihrer Revue, mit denen Marc Bloch und Lucien Febvre den Grundstein für die moderne Geschichtswissenschaft des 20. Jahrhunderts legten. Zum Abschluss widmet sich der Abschnitt dem Filmschaffen. e) Die lokale Kunstszene (Erdgeschoss des MAMCS) In der Dauerausstellung zur Klassischen Moderne im Erdgeschoss des MAMCS veranschaulichen fünf Räume mit Malerei und grafischer Kunst die Entwicklung der Straßburger Kunstszene. Besonders markant waren damals Bewegungen, die nach einer eigenen kulturellen Identität suchten. Im Zusammenhang mit der Gründung der Kunstgewerbeschule, die als ein Produkt der akademischen deutschen Tradition betrachtet wurde, entstand in Straßburg ein gewisser künstlerischer Wettbewerb. Seine Protagonisten, darunter Georg Daubner, Lothar von Seebach, Gustave Stoskopf, Henri Beecke und die Künstler der Groupe de mai, werden in der Ausstellung vorgestellt. 2. Ein naturalistisches Schaufenster in die Welt Ausstellung im deutschen, französischen und europäischen Kultur in diesen Jahrzehnten zu einem überaus kreativen Labor für neue Ideen und Formen. Im Mittelpunkt steht die Blüte der gestaltenden Künste zu einer Zeit, in der ehrgeizige Stadtentwicklungsvorhaben das Gesicht Straßburgs veränderten und eine europäische Universität ersten Ranges entstand, an der viele berühmte Forscher und Professoren wirkten. In diesen Jahrzehnten wurden an der Universität bedeutende enzyklopädische Sammlungen aufgebaut, während die Straßburger Museen Bestände zusammentrugen, die in der französischen Museenlandschaft ihresgleichen suchen. In den 1920er Jahren brachte das Straßburger Wissenschafts- und Geistesleben wegweisende Neuerungen hervor, so die Annales-Schule, die die moderne Geschichtswissenschaft begründete, oder die avantgardistische Aubette. Anliegen der Schau ist es, Straßburgs tiefe Verbundenheit mit der europäischen Humanismus-Tradition, die auch die heutige Stadt zutiefst prägt, in ihrer ganzen Komplexität zu veranschaulichen. · eine groß angelegte Ausstellung an mehreren Orten in der Stadt · die Geschichte Straßburgs im Spiegel heutiger Herausforderungen · Veranschaulichung einer wesentlichen Konstituente des europäischen Aufbaus · über 1000 Werke, Objekte und Schriftzeugnisse · ein kühn gestaltetes, attraktives Ausstellungsdesign · eine kreative und spielerische Vermittlung der Aussage für alle Zielgruppen · eine enge Zusammenarbeit zwischen den Straßburger Kulturinstitutionen und ihren Partnern, ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm mit vielen Veranstaltungen in der Stadt 1. Labor Europas, Straßburg 1880-1930 Ausstellung im Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Straßburg a) Lebensart: Kunstgewerbe und Illustration Wie in anderen europäischen Großstädten erlebte das Kunstgewerbe im Zusammenhang mit den Anfängen der Stadtplanung auch in Straßburg eine nie dagewesene Blüte. Mehrere dieser Zeit nachempfundene Räume (Period Rooms) geben einen Überblick über die Techniken, in denen sich die damaligen Kunsthandwerker auszeichneten: Intarsien- und Glasarbeiten, Keramik, Bildhauerei. Entworfen wurden die in den drei Period Rooms inszenierten Interieurs von Charles Spindler für die Weltausstellungen von Paris (1900), Turin (1902) und Saint-Louis (1904). Der Abschnitt stellt die bedeutendsten, weit über die Regionalgrenzen bekannten Künstler dieser Periode vor: Charles Spindler, Désiré Ringel d'Illzach oder auch Josef Kaspar Sattler. Zur Sprache kommen auch die Kunstgewerbeschule und das Wirken ihrer Leiter Anton Seder und François Rupert Carabin sowie die Arbeit der sehr aktiven Illustrationswerkstatt. b) Die Sammlungen der Universität: Forschung auf Spitzenniveau Breiter Raum ist den umfangreichen Sammlungen gewidmet, die die verschiedenen Institute der Straßburger Universität in diesen Jahrzehnten anlegten. Die Sammlungen haben viele Gemeinsamkeiten; vor allem zeichnen sie sich durch ihren universalistischen Charakter und ein auf pädagogische Vermittlung und Forschung ausgerichtetes Herangehen aus. Mikrokosmen: antike Plastik (Leihgaben aus der sehr bemerkenswerten Sammlung von Gipsabgüssen der Universität), Ägyptologie, Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie, Seismologie und Medizin. Jede dieser Sammlungen ist durch ihre schönsten und aussagekräftigsten Stücke vertreten. c) Kunst in den Museen: eine europäische Perspektive Dieser Abschnitt widmet sich den Neuzugängen der Straßburger Museen, die in diesen Jahrzehnten sehr europäisch ausgerichtet waren. Besonders gewürdigt wird hier das Wirken des Museumsfachmanns und Sammlers Wilhelm Bode, der das Straßburger Museum der schönen Künste neugründete. Mit seiner Vorliebe für alte Kunst vor allem aus Italien und Nordeuropa gab er der Sammlung dieses Museums eine seltene Prägung; bemerkenswert ist dieser Fundus auch deshalb, weil er in außergewöhnlich kurzer Zeit zusammengetragen wurde. Auch zeitgenössische deutsche Künstler, darunter Max Klinger, Käthe Kollwitz, Max Liebermann, Emil Nolde, Erich Heckel und Max Beckmann fanden in diesen Jahren Aufnahme in die Straßburger Sammlung. Eine Vorstellung von der besonderen Dynamik des künstlerischen Schaffens in dieser Zeit vermittelt schließlich auch der Abschnitt über die viel beachtete Ausstellung zeitgenössischer französischer Kunst im Jahr 1907. In der von Auguste Rodin geleiteten Schau entdeckte das Straßburger Publikum erstmals die impressionistischen und post-impressionistischen Werke von Malern wie Monet oder Cézanne. d) Die verschiedenen Facetten der Moderne Zum Abschluss kommen Straßburgs Berührungen mit der Moderne zur Sprache. Im Zusammenhang mit der Aufnahme von modernen französischen Werken in die Straßburger Kunstsammlungen wird die Persönlichkeit des Museumsmachers Hans Haug beleuchtet, der ab 1919 die Kunstmuseen der Stadt leitete. Außerdem stellt dieser Abschnitt wichtige Sammler moderner Kunst vor, so die Brüder Horn als Aufraggeber der Ausgestaltung der Aubette und die Brüder Lickteig. Das von Hans Jean Arp, Sophie Taeuber-Arp und Theo van Doesburg entworfene Dekor des Vergnügungskomplexes in der Aubette, das als ein Meisterwerk der Avantgarde gilt, wird mit den europäischen Kunstbewegungen dieser Zeit in Bezug gesetzt. Andere Straßburger Projekte von Theo van Doesburg und Sophie Taeuber-Arp vervollständigen das Kapitel. Weitere Themen sind die literarische Avantgarde mit ihrer zentralen Figur René Schickele sowie die Gründung der Annales-Schule und ihrer Revue, mit denen Marc Bloch und Lucien Febvre den Grundstein für die moderne Geschichtswissenschaft des 20. Jahrhunderts legten. Zum Abschluss widmet sich der Abschnitt dem Filmschaffen. e) Die lokale Kunstszene (Erdgeschoss des MAMCS) In der Dauerausstellung zur Klassischen Moderne im Erdgeschoss des MAMCS veranschaulichen fünf Räume mit Malerei und grafischer Kunst die Entwicklung der Straßburger Kunstszene. Besonders markant waren damals Bewegungen, die nach einer eigenen kulturellen Identität suchten. Im Zusammenhang mit der Gründung der Kunstgewerbeschule, die als ein Produkt der akademischen deutschen Tradition betrachtet wurde, entstand in Straßburg ein gewisser künstlerischer Wettbewerb. Seine Protagonisten, darunter Georg Daubner, Lothar von Seebach, Gustave Stoskopf, Henri Beecke und die Künstler der Groupe de mai, werden in der Ausstellung vorgestellt.

    Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Mi 24.01.18
    10 - 18 Uhr
    Labor Europas - Straßburg 1880 bis 1930
  • ALAIN FONTANEL PREMIER ADJOINT EN CHARGE DE LA CULTURE ET DU PATRIMOINE JOËLLE PIJAUDIER-CABOT DIRECTRICE DES MUSÉES DE LA VILLE DE STRASBOURG ONT LE PLAISIR DE VOUS CONVIER À LA VISITE PRESSE DE L'EXPOSITION

    Straßburg - Frankreich | Musée Archéologique

    Mi 24.01.18
    10 - 18 Uhr
    Vivre à Koenigshoffen à l’époque romaine
  • Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Mi 24.01.18
    10 - 18 Uhr
    Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg
  • La liberté du trait / Freiheit der Linie

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    Mi 24.01.18
    10 - 18 Uhr
    André François/Tomi Ungerer
  • Kiatschou - Musterkolonie in China Kulturpause - Kurzführung in der Mittagspause Kiatschou - Musterkolonie in China? Am Mittwoch, den 24. Januar 2018 um 12.30 Uhr, lädt das Museum im Ritterhaus zu einer Kurzführung in der Mittagspause, der Kulturpause ein. In 15 Minuten wird ein Thema aus der neuen Dauerausstellung »Ein Fenster zur Welt. Die kolonialzeitliche Sammlung« vorgestellt. Kuratorin Nadine Rau stellt in 15 Minuten ein Thema aus der neuen kolonialzeitlichen Abteilung vor. In diesem Monat steht die deutsche Kolonie in China im Mittelpunkt. Nur wenigen bekannt, sollte Kiautschou ein Aushängeschild für deutsches Know-how werden. So wurde z.B. der Verwaltungssitz Tsingtau mit planerischer Weitsicht zu einer blühenden Hafenstadt mit vorbildlicher Infrastruktur ausgebaut. mit Nadine Rau Eintritt frei! Dauer 15 Minuten Info unter Tel. 0781 - 82 2577 Treffpunkt Museum Foto:

    Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Mi 24.01.18
    12:30 Uhr
    Kurzführung in der Mittagspause
  • Kuratorenführung. Mit Anmeldung Bei einer exklusiven Abendführung im Museum Frieder Burda gibt Helmut Friedel einen persönlichen Einblick und Hintergrundinformationen zu der von ihm kuratierten Ausstellung »America! America! How real is real?«. Der bekannte Kunsthistoriker war von 1990 bis Ende 2013 Direktor des Lenbachhauses in München und im Anschluss Intendant des Museum Frieder Burda. »Think« ist in großen Lettern auf Copleys »Imaginary Flag for U.S.A.« zu lesen -dort, wo sich auf der amerikanischen Flagge sonst die 50 Sterne befinden. 1972 entstanden, ist diese subversive Flagge ein Gegenentwurf zu ideologisch verbrämtem Patriotismus. Heute erscheint sie aktueller denn je. Das Werk bildet das Leitmotiv der Ausstellung, die tief in das visuelle Gedächtnis der USA eintaucht. Rund 70 Meisterwerke, unter anderem von Alex Katz, On Kawara, Jeff Koons, Jenny Holzer, Roy Lichtenstein, Robert Longo, Cindy Sherman, Jeff Wall und Andy Warhol, zeigen, wie Künstler die Bilder und Symbole des »American Way of Life« reflektieren und dabei die US-Gesellschaft kritisch kommentieren. In Zeiten von »Fake News« und »Alternative Facts« fordert die Schau zugleich zum Nachdenken über die Produktion und Zirkulation von Bildern auf. Die Sonderführung findet am Mittwoch, 24. Januar um 18 Uhr im Museum Frieder Burda statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 07221 398980 oder Email office@museum-frieder-burda.de.

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Mi 24.01.18
    18 Uhr
    Sonderführung
  • Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Do 25.01.18
    10 - 17 Uhr
    Wunder. Facetten des Unfassbaren
  • Kolonialgeschichtliche Dauerausstellung

    Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Do 25.01.18
    10 - 17 Uhr
    Ein Fenster zur Welt

Badens beste Erlebnisse