Museen

Sammeln. Bewahren. Zeigen. Vermitteln. Museen wecken Kindheitserinnerungen und Träume. Sie fördern Neugierde, bilden und unterhalten. Sie zeigen, was und wer in der Kunstwelt Rang und Namen hat(te). Sie dokumentieren Seltsames und Skurriles, bewahren es vor dem Vergessen. Vielleicht sind Museen die schönsten Orte auf der Welt.


Alle Termine

  • Dauerausstellung

    Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Do 21.09.17
    10 - 17 Uhr
    Verdammt lang her. Archäologie in der Ortenau
  • Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Do 21.09.17
    10 - 17 Uhr
    Wunder. Facetten des Unfassbaren
  • Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Do 21.09.17
    10 - 18 Uhr
    Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg
  • vom 8. Juli bis 26. November

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Do 21.09.17
    10 - 18 Uhr
    Rodney Graham
  • Peter Knapp Illustrator Museum Tomi Ungerer - 24.03.2017-24.09.2017 Peter Knapp, Illustration für »L'Écriture ou la vie« von Jorge Semprún, 2012 Chêne/GallimardIm Rahmen der Straßburger »Rencontres de l'Illustration« 2017 stellt das Ungerer-Museum eine wenig bekannte Facette des vielfältigen Künstlers Peter Knapp vor. Einen Namen machte sich der 1931 in der Schweiz geborene Grafiker, Maler, Fotograf und Videokünstler vor allem als Art Director des Magazins »Elle« und als Dokumentarfilmer. Charakteristisch für seine Arbeit ist die beständige Suche nach neuen Techniken, so auch auf dem Gebiet der Illustration. Mit Vorbereitungsskizzen und Originalillustrationen zu Jorge Semprúns Text »L'Écriture ou la vie« (Gallimard, 2012, dt. 1995: »Schreiben oder Leben«) vermittel die Schau Einblicke in Knapps Schaffensprozess. Peter Knapp, Illustration für »L'Écriture ou la vie« von Jorge Semprún, 2012 Chêne/Gallimard

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    Do 21.09.17
    10 - 18 Uhr
    Peter Knapp Illustrator
  • ALAIN FONTANEL PREMIER ADJOINT EN CHARGE DE LA CULTURE ET DU PATRIMOINE JOËLLE PIJAUDIER-CABOT DIRECTRICE DES MUSÉES DE LA VILLE DE STRASBOURG ONT LE PLAISIR DE VOUS CONVIER À LA VISITE PRESSE DE L'EXPOSITION

    Straßburg - Frankreich | Musée Archéologique

    Do 21.09.17
    10 - 18 Uhr
    Vivre à Koenigshoffen à l’époque romaine
  • DISTANT TANTAMOUNT MOUNTAIN Für die erste institutionelle Einzelausstellung des chinesischen Künstlers Liang Shuo in Europa werden die traditionsreichen Ausstellungsräume der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden zur Experimentierfläche. Der Künstler bringt für seine Ausstellung nichts mit, was als Kommentar zur überbordenden chinesischen Produktion von Dingen verstanden werden kann. Er bringt weder Bilder, Skulpturen, Videos, Fotografien oder andere Objekte mit, sondern sucht seine Materialien vor Ort.

    Baden-Baden | Staatliche Kunsthalle

    Do 21.09.17
    10 - 18 Uhr
    Liang Shuo
  • In Kooperation mit dem Museum Frieder Burda und zahlreichen weiteren Leihgebern. Vielgestaltige Positionen von Künstlern internationalen Ranges. Ausstellung im Museum Haus Löwenberg Gengenbach Standhaft Der aufrecht stehende Mensch 15.07. - 29.10.2017 Einen entschiedenen Standpunkt bezieht das Museum Haus Löwenberg ab dem 15. Juli. Die Ausstellung Standhaft. Der aufrecht stehende Mensch spricht die für die Entwicklung des Menschen so bedeutsame Fähigkeit an, auf zwei Beinen stehen zu können. So besteht die Chance zur Übersicht; die Hände sind frei für jegliches Hantieren. In Kooperation mit dem Museum Frieder Burda und zahlreichen weiteren Leihgebern zeigt das Museum Haus Löwenberg vielgestaltige Positionen von Künstlern internationalen Ranges zu diesem Thema. Da sind nicht nur mit Stephan Balkenhol, Karl Manfred Rennertz, Georg Baselitz und Lothar Fischer herausragende Schöpfer von Stand-Figuren vertreten. Das Stehvermögen scheint in zahlreichen weiteren Aspekten auf. Freilich ist menschliches Leben nicht nur beständiges Stehen. Es kennt auch das Sitzen, das Fallen, das Liegen - und das Wiederaufstehen. Die Beobachtungen von Barbara Klemm, Gerhard Richter, Florian Süssmayr, Gregory Crewdson, Richard Estes, Wiliam N. Copley, Jean Olivier Hucleux und Karin Kneffel machen das deutlich. Von der äußeren Position auf eine aufrechte innere Haltung übertragen, verweist die Ausstellung zugleich auf drängende aktuelle Fragen und macht die Notwendigkeit noch deutlicher, Standpunkte zu beziehen und Zeichen zu setzen gegenüber Irritationen, Verwerfungen und Beliebigkeit. So zeigt der Fotograf Vassil Donev den »Standing Man«, der zu einer Ikone des friedlichen Widerstandes wurde. Jochen Winckler gestaltet eine Wunderkammer, in der sich seine eigenen Figuren mit Figuren aus Afrika treffen. Mit einbezogen wird schließlich mit Manuela Seilers Foto-Studien die Gengenbacher Ritterfigur, das Stand -Bild auf dem Marktbrunnen, das seit 435 Jahren eine ritterliche Haltung demonstriert. Die Löwenberg- typische Installation verknüpft die Skulpturen und Bilder mit Texten und schafft zusätzliche Bezüge und überraschende Pointen, etwa wenn der Dichter Ovid im hoch erhobenen menschlichen Antlitz ein göttliches Geschenk erkennt, Goethes Faust als armer Tor dasteht und Bob Marleys Forderung »Stand up for your right« Barbara Klemms Foto einer Misswahl gegenübersteht. Der einbeinige Zinnsoldat aus Andersens Märchen findet immerhin sein zweites Bein in dem überdimensionalen Bronzefuß von Georg Baselitz wieder. Eröffnungsveranstaltung »Standhaft« Eine besondere Attraktion bietet die Eröffnungsveranstaltung am Samstag, 15. Juli 2017 um 16.30 Uhr im Klosterkeller Gengenbach als Bild-, Ton- und Text-Revue in hochkarätiger Besetzung: Zu den Projektionen der ausgestellten Werke werden die korrespondierenden Texte live präsentiert. Die Verbindung des Hauses Löwenberg mit der Akademie für gesprochenes Wort in Stuttgart ermöglicht dieses besondere sprachlich-literarische Erlebnis mit den vortragenden Sprech-Künstlern Florian Esche, Magnus Rook und Elisa Taggert. Pianist Chris Nemet und Sänger und Percussionist Florian Hetzinger steuern musikalische Kommentare zum standhaften Thema bei, die von Lale Andersens ,Lili Marleen' bis John Lennon und Elton John reichen. Pfarrer Christian Würtz zeigt die Bewertung der Standhaftigkeit als Tugend im Wandel der Zeiten auf; Direktor Henning Schaper bringt die gewichtigen Leihgaben des Museums Frieder Burda mit, Bürgermeister Thorsten Erny begrüßt Künstler und Leihgeber; Kurator Reinhard End moderiert den tiefsinnig- amüsanten Streifzug durch das Thema von besonderem Rang und lädt im Anschluss zum Besuch der Ausstellung im Haus Löwenberg. Die Kombikarte für die Veranstaltung kostet EUR 8,50 (Eröffnungsveranstaltung + Eintritt in die Ausstellung), Vorverkauf in der Kultur- und Tourismus GmbH

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Do 21.09.17
    11 - 17 Uhr
    Standhaft. Der aufrecht stehende Mensch
  • Gründermasken der Hexenzunft Offenburg OFFENBURG/GENGENBACH. Ab April ist die Offenburger Hexenzunft im Rahmen einer Sonderausstellung Gast im Niggelturm in Gengenbach. In Offenburg museumslos kann die Geschichte der Offenburger Hexen im Gengenbacher Narrenmuseum verfolgt werden. 15 Masken, Fotos sowie historische Filmaufnahmen sind zu sehen. In der Sonderausstellung »Schelle Schelle Sechser, alli alti Hexe, Narro« werden auch die Gründermasken der Hexenzunft gezeigt, die im Besitz des Ritterhausmuseums sind und dort normalerweise im Archiv jenseits der Öffentlichkeit schlummern. Für die Offenburger Hexenzunft ist dies der »Gralschatz«, wie der stellvertretende Zunftmeister Sven Schaller bei der Übergabe zeigte. Thomas Rautenberg, im Gengenbacher Narrenrat und Leiter des Narrenmuseums im Niggelturm, regte bei dieser Gelegenheit an, für Offenburg als »alte Narrenstadt« doch auch einen Ort zu finden, in dem die Fastnachtsgeschichte beheimatet sei. Die Gelegenheit der Sonderausstellung könnte man doch nutzen, so Rautenberg. Bis diese nicht närrisch gedachte Idee umgesetzt wird, wird die Geschichte der Offenburger Hexenzunft vom 1. April bis zum 31. Oktober in Gengenbach anschaulich und zum Miterleben präsentiert. Die langjährige närrische Fehde der Offenburger Hexen mit den Gengenbacher Hexen ist auch in der Sonderausstellung zu sehen. Rautenberg wies darauf, dass das Narrenmuseum im Niggelturm zu den Top Ten der ehrenamtlich geführten Museen im Land gehöre. Neben den insgesamt 15 Masken werden Besonderheiten der Offenburger Hexenzunft wie die Strohhexenverbrennung, das Gizig-Rufen und die Kuchiobende gezeigt. Das historische Filmmaterial und die zahlreichen Fotos sind laut Rautenberg in dieser Form noch nicht gezeigt worden. Parallel zu den Gengenbacher Hexen hat sich ab 1935 auch in Offenburg eine Hexenfigur entwickelt, die in der Folge die Straßenfastnacht belebte. Die ersten Masken der Hexengründer, des Ehepaars Vollmer, sind als Besonderheit zu sehen. Die Masken sind handgeschnitzt und als Porträt-Masken stets auf den Charakter des jeweiligen Trägers abgestimmt. Zur Offenburger Hexenzunft gehören neben der Einzelfigur des Hexenmeisters die Figur des Hanseles und der Alt-Offenburgerin sowie die Figuren Büttel und Sechser. Diese repräsentierte den mittelalterlichen Stadtpolizisten. Öffnungszeiten sind von April bis Oktober: Mittwoch und Samstag 14-17.00 Uhr Sonn- und Feiertags 11-17.00 Uhr. Sonderführungen für Gruppen jederzeit möglich. Tel: 07803-930143 www.narrenmuseum-niggelturm.de

    Gengenbach | Narrenmuseum im Niggelturm

    Do 21.09.17
    14 - 17 Uhr
    Sonderausstellung Schelle Schelle Sechse, alli alti Hexe Narro
  • Storchenturm und Fürstenberger Hof öffnen ihre Pforten Die Museen in Zell am Harmersbach starten in Saison 2016 (Zell a. H.) Im April ist es soweit. Das Heimatmuseum Fürstenberge Hof und das Storchenturm-Museum in Zell am Harmersbach öffnen ihre Türen wieder für die Besucher. Auf rund 840 qm Ausstellungsfläche erfahren die Besucher im Storchenturm-Museum, ab Sonntag, 2. April, alles über die Zeller Geschichte. Das Wahrzeichen der Stadt ist ab April jeden Dienstag, Freitag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet! Im Fürstenberger Hof, einem mächtigen Schwarzwaldhof, entdecken die Gäste ab Sonntag, 2. April, einen lebendigen Zeugen der Vergangenheit. Denn er ist eingerichtet, als sei die Familie eben erst aus dem Haus gegangen. Das Heimatmuseum, das bis 1971 noch voll bewirtschaftet und bewohnt wurde, ist ab April jeden Donnerstag und Sonntag von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Sonderführungen sind in beiden Museen selbstverständlich jederzeit möglich. Mehr Infos bei der Tourist-Info Zell am Harmersbach, per Tel. 07835 6369-47, E-Mail an tourist-info@zell.de oder im Internet unter www.zell.de

    Zell am Harmersbach | Heimatmuseum Fürstenberger Hof

    Do 21.09.17
    15 - 17 Uhr
    Heimatmuseum Fürstenberger Hof
  • Autorenlesung von Otmar Schnurr Die Geschichten vom Bruddler aus dem Achertal haben in der Region längst Kultstatus erreicht. Dass Otmar Schnurr seit einigen Jahren auch großartige Texte in Hochdeutsch verfasst, hat er bereits bei seiner letzten Lesung im Simplicissimus-Haus bewiesen. Der Abend in Renchen wird erneut »zweisprachig« sein, typische Bruddler-Geschichten und einige neue in Hochdeutsch verfasste Texte stehen auf dem Programm.

    Renchen | Simplicissimus-Haus

    Do 21.09.17
    20 Uhr
    Ticket
    Zwischen Mundart und Hochdeutsch
  • Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Fr 22.09.17
    10 - 17 Uhr
    Wunder. Facetten des Unfassbaren
  • Dauerausstellung

    Offenburg | Museum im Ritterhaus

    Fr 22.09.17
    10 - 17 Uhr
    Verdammt lang her. Archäologie in der Ortenau
  • DISTANT TANTAMOUNT MOUNTAIN Für die erste institutionelle Einzelausstellung des chinesischen Künstlers Liang Shuo in Europa werden die traditionsreichen Ausstellungsräume der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden zur Experimentierfläche. Der Künstler bringt für seine Ausstellung nichts mit, was als Kommentar zur überbordenden chinesischen Produktion von Dingen verstanden werden kann. Er bringt weder Bilder, Skulpturen, Videos, Fotografien oder andere Objekte mit, sondern sucht seine Materialien vor Ort.

    Baden-Baden | Staatliche Kunsthalle

    Fr 22.09.17
    10 - 18 Uhr
    Liang Shuo
  • vom 8. Juli bis 26. November

    Baden-Baden | Museum Frieder Burda

    Fr 22.09.17
    10 - 18 Uhr
    Rodney Graham
  • Straßburg - Frankreich | Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg

    Fr 22.09.17
    10 - 18 Uhr
    Musée d'Art Moderne et Contemporain de Strasbourg
  • Peter Knapp Illustrator Museum Tomi Ungerer - 24.03.2017-24.09.2017 Peter Knapp, Illustration für »L'Écriture ou la vie« von Jorge Semprún, 2012 Chêne/GallimardIm Rahmen der Straßburger »Rencontres de l'Illustration« 2017 stellt das Ungerer-Museum eine wenig bekannte Facette des vielfältigen Künstlers Peter Knapp vor. Einen Namen machte sich der 1931 in der Schweiz geborene Grafiker, Maler, Fotograf und Videokünstler vor allem als Art Director des Magazins »Elle« und als Dokumentarfilmer. Charakteristisch für seine Arbeit ist die beständige Suche nach neuen Techniken, so auch auf dem Gebiet der Illustration. Mit Vorbereitungsskizzen und Originalillustrationen zu Jorge Semprúns Text »L'Écriture ou la vie« (Gallimard, 2012, dt. 1995: »Schreiben oder Leben«) vermittel die Schau Einblicke in Knapps Schaffensprozess. Peter Knapp, Illustration für »L'Écriture ou la vie« von Jorge Semprún, 2012 Chêne/Gallimard

    Straßburg - Frankreich | Tomi Ungerer Museum

    Fr 22.09.17
    10 - 18 Uhr
    Peter Knapp Illustrator
  • ALAIN FONTANEL PREMIER ADJOINT EN CHARGE DE LA CULTURE ET DU PATRIMOINE JOËLLE PIJAUDIER-CABOT DIRECTRICE DES MUSÉES DE LA VILLE DE STRASBOURG ONT LE PLAISIR DE VOUS CONVIER À LA VISITE PRESSE DE L'EXPOSITION

    Straßburg - Frankreich | Musée Archéologique

    Fr 22.09.17
    10 - 18 Uhr
    Vivre à Koenigshoffen à l’époque romaine
  • In Kooperation mit dem Museum Frieder Burda und zahlreichen weiteren Leihgebern. Vielgestaltige Positionen von Künstlern internationalen Ranges. Ausstellung im Museum Haus Löwenberg Gengenbach Standhaft Der aufrecht stehende Mensch 15.07. - 29.10.2017 Einen entschiedenen Standpunkt bezieht das Museum Haus Löwenberg ab dem 15. Juli. Die Ausstellung Standhaft. Der aufrecht stehende Mensch spricht die für die Entwicklung des Menschen so bedeutsame Fähigkeit an, auf zwei Beinen stehen zu können. So besteht die Chance zur Übersicht; die Hände sind frei für jegliches Hantieren. In Kooperation mit dem Museum Frieder Burda und zahlreichen weiteren Leihgebern zeigt das Museum Haus Löwenberg vielgestaltige Positionen von Künstlern internationalen Ranges zu diesem Thema. Da sind nicht nur mit Stephan Balkenhol, Karl Manfred Rennertz, Georg Baselitz und Lothar Fischer herausragende Schöpfer von Stand-Figuren vertreten. Das Stehvermögen scheint in zahlreichen weiteren Aspekten auf. Freilich ist menschliches Leben nicht nur beständiges Stehen. Es kennt auch das Sitzen, das Fallen, das Liegen - und das Wiederaufstehen. Die Beobachtungen von Barbara Klemm, Gerhard Richter, Florian Süssmayr, Gregory Crewdson, Richard Estes, Wiliam N. Copley, Jean Olivier Hucleux und Karin Kneffel machen das deutlich. Von der äußeren Position auf eine aufrechte innere Haltung übertragen, verweist die Ausstellung zugleich auf drängende aktuelle Fragen und macht die Notwendigkeit noch deutlicher, Standpunkte zu beziehen und Zeichen zu setzen gegenüber Irritationen, Verwerfungen und Beliebigkeit. So zeigt der Fotograf Vassil Donev den »Standing Man«, der zu einer Ikone des friedlichen Widerstandes wurde. Jochen Winckler gestaltet eine Wunderkammer, in der sich seine eigenen Figuren mit Figuren aus Afrika treffen. Mit einbezogen wird schließlich mit Manuela Seilers Foto-Studien die Gengenbacher Ritterfigur, das Stand -Bild auf dem Marktbrunnen, das seit 435 Jahren eine ritterliche Haltung demonstriert. Die Löwenberg- typische Installation verknüpft die Skulpturen und Bilder mit Texten und schafft zusätzliche Bezüge und überraschende Pointen, etwa wenn der Dichter Ovid im hoch erhobenen menschlichen Antlitz ein göttliches Geschenk erkennt, Goethes Faust als armer Tor dasteht und Bob Marleys Forderung »Stand up for your right« Barbara Klemms Foto einer Misswahl gegenübersteht. Der einbeinige Zinnsoldat aus Andersens Märchen findet immerhin sein zweites Bein in dem überdimensionalen Bronzefuß von Georg Baselitz wieder. Eröffnungsveranstaltung »Standhaft« Eine besondere Attraktion bietet die Eröffnungsveranstaltung am Samstag, 15. Juli 2017 um 16.30 Uhr im Klosterkeller Gengenbach als Bild-, Ton- und Text-Revue in hochkarätiger Besetzung: Zu den Projektionen der ausgestellten Werke werden die korrespondierenden Texte live präsentiert. Die Verbindung des Hauses Löwenberg mit der Akademie für gesprochenes Wort in Stuttgart ermöglicht dieses besondere sprachlich-literarische Erlebnis mit den vortragenden Sprech-Künstlern Florian Esche, Magnus Rook und Elisa Taggert. Pianist Chris Nemet und Sänger und Percussionist Florian Hetzinger steuern musikalische Kommentare zum standhaften Thema bei, die von Lale Andersens ,Lili Marleen' bis John Lennon und Elton John reichen. Pfarrer Christian Würtz zeigt die Bewertung der Standhaftigkeit als Tugend im Wandel der Zeiten auf; Direktor Henning Schaper bringt die gewichtigen Leihgaben des Museums Frieder Burda mit, Bürgermeister Thorsten Erny begrüßt Künstler und Leihgeber; Kurator Reinhard End moderiert den tiefsinnig- amüsanten Streifzug durch das Thema von besonderem Rang und lädt im Anschluss zum Besuch der Ausstellung im Haus Löwenberg. Die Kombikarte für die Veranstaltung kostet EUR 8,50 (Eröffnungsveranstaltung + Eintritt in die Ausstellung), Vorverkauf in der Kultur- und Tourismus GmbH

    Gengenbach | Museum Haus Löwenberg

    Fr 22.09.17
    11 - 17 Uhr
    Standhaft. Der aufrecht stehende Mensch
  • Gründermasken der Hexenzunft Offenburg OFFENBURG/GENGENBACH. Ab April ist die Offenburger Hexenzunft im Rahmen einer Sonderausstellung Gast im Niggelturm in Gengenbach. In Offenburg museumslos kann die Geschichte der Offenburger Hexen im Gengenbacher Narrenmuseum verfolgt werden. 15 Masken, Fotos sowie historische Filmaufnahmen sind zu sehen. In der Sonderausstellung »Schelle Schelle Sechser, alli alti Hexe, Narro« werden auch die Gründermasken der Hexenzunft gezeigt, die im Besitz des Ritterhausmuseums sind und dort normalerweise im Archiv jenseits der Öffentlichkeit schlummern. Für die Offenburger Hexenzunft ist dies der »Gralschatz«, wie der stellvertretende Zunftmeister Sven Schaller bei der Übergabe zeigte. Thomas Rautenberg, im Gengenbacher Narrenrat und Leiter des Narrenmuseums im Niggelturm, regte bei dieser Gelegenheit an, für Offenburg als »alte Narrenstadt« doch auch einen Ort zu finden, in dem die Fastnachtsgeschichte beheimatet sei. Die Gelegenheit der Sonderausstellung könnte man doch nutzen, so Rautenberg. Bis diese nicht närrisch gedachte Idee umgesetzt wird, wird die Geschichte der Offenburger Hexenzunft vom 1. April bis zum 31. Oktober in Gengenbach anschaulich und zum Miterleben präsentiert. Die langjährige närrische Fehde der Offenburger Hexen mit den Gengenbacher Hexen ist auch in der Sonderausstellung zu sehen. Rautenberg wies darauf, dass das Narrenmuseum im Niggelturm zu den Top Ten der ehrenamtlich geführten Museen im Land gehöre. Neben den insgesamt 15 Masken werden Besonderheiten der Offenburger Hexenzunft wie die Strohhexenverbrennung, das Gizig-Rufen und die Kuchiobende gezeigt. Das historische Filmmaterial und die zahlreichen Fotos sind laut Rautenberg in dieser Form noch nicht gezeigt worden. Parallel zu den Gengenbacher Hexen hat sich ab 1935 auch in Offenburg eine Hexenfigur entwickelt, die in der Folge die Straßenfastnacht belebte. Die ersten Masken der Hexengründer, des Ehepaars Vollmer, sind als Besonderheit zu sehen. Die Masken sind handgeschnitzt und als Porträt-Masken stets auf den Charakter des jeweiligen Trägers abgestimmt. Zur Offenburger Hexenzunft gehören neben der Einzelfigur des Hexenmeisters die Figur des Hanseles und der Alt-Offenburgerin sowie die Figuren Büttel und Sechser. Diese repräsentierte den mittelalterlichen Stadtpolizisten. Öffnungszeiten sind von April bis Oktober: Mittwoch und Samstag 14-17.00 Uhr Sonn- und Feiertags 11-17.00 Uhr. Sonderführungen für Gruppen jederzeit möglich. Tel: 07803-930143 www.narrenmuseum-niggelturm.de

    Gengenbach | Narrenmuseum im Niggelturm

    Fr 22.09.17
    14 - 17 Uhr
    Sonderausstellung Schelle Schelle Sechse, alli alti Hexe Narro

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