Nach der Arbeit gibt’s Party

Treffpunkt für alle ist am Sonntagabend der Bürgersaal / Nicht alle Kandidaten wollen feiern.

RHEINFELDEN. Nach getaner Arbeit folgt bekanntlich das Vergnügen. Wie die OB-Wahl am morgigen Sonntag ausgeht, erwarten die drei Kandidaten mit Spannung und ihre Wähler und Unterstützer ebenso. Es gilt als guter Brauch, zur Wahlparty einzuladen, wenn das Ergebnis feststeht – erst recht wenn es etwas zu feiern gibt.

Zunächst einmal gibt die Stadtverwaltung selber den Gastgeber für alle Bürger. Für sie sind die Türen des Bürgersaals am Sonntag nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr weit geöffnet. Die IT-Abteilung im Rathaus präsentiert dort fortlaufend nach Eingang der Zahlen per Beamer auf große Leinwand die Ergebnisse aus den Stimmbezirken. Im Bürgersaal werden sich auch Klaus Springer, Cornelia Rösner und Klaus Eberhardt einfinden, sowie Vertreter der Gemeinderatsfraktionen und neben allen am Ergebnis Interessierten auch die Bürgermeister- und Oberbürgermeisterkollegen aus den Nachbarorten und Städten und der Landrätin.

Hauptamtsleiter Hanspeter Schuler und Wahlorganisator Klaus Steinegger übernehmen im Hintergrund die Aufgabe, die jeweiligen Repräsentanten über den Ausgang der Wahl zu informieren, so dass die sich bei einem Wahlsieg auf den Weg machen können, um dem/der neuen Oberbürgermeister/in zum Erfolg und zum Amt zu gratulieren.

Die OB-Kandidaten selbst richten zum Teil eigene Veranstaltungen aus für alle, die mit ihnen zusammen sein möchten.

Klaus Springer, auf dem Stimmzettel oben platziert, wird am Sonntag keine Wahlparty geben, da er davon ausgeht, dass noch keine Entscheidung fällt. Erst nach dem zweiten Wahlgang soll es Freibier und Säfte geben.

Cornelia Rösner hat, weil es zum guten Stil gehöre, für eine Wahlparty das Atrium im Hotel Danner von 19 Uhr an reserviert, unabhängig vom Ausgang der OB-Wahl.

Auch die SPD versammelt die Unterstützer von Klaus Eberhardt um sich. Fraktionschef Michael Lewerenz teilt mit, dass von 19 Uhr an der City Lounge (ex Da Capo) Treffpunkt ist.

von Ingrid Böhm-Jacob
am Sa, 21. April 2012


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