Narrenmuseum im Niggelturm

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Narrenmuseum im Niggelturm: Alle Termine

  • Gründermasken der Hexenzunft Offenburg OFFENBURG/GENGENBACH. Ab April ist die Offenburger Hexenzunft im Rahmen einer Sonderausstellung Gast im Niggelturm in Gengenbach. In Offenburg museumslos kann die Geschichte der Offenburger Hexen im Gengenbacher Narrenmuseum verfolgt werden. 15 Masken, Fotos sowie historische Filmaufnahmen sind zu sehen. In der Sonderausstellung »Schelle Schelle Sechser, alli alti Hexe, Narro« werden auch die Gründermasken der Hexenzunft gezeigt, die im Besitz des Ritterhausmuseums sind und dort normalerweise im Archiv jenseits der Öffentlichkeit schlummern. Für die Offenburger Hexenzunft ist dies der »Gralschatz«, wie der stellvertretende Zunftmeister Sven Schaller bei der Übergabe zeigte. Thomas Rautenberg, im Gengenbacher Narrenrat und Leiter des Narrenmuseums im Niggelturm, regte bei dieser Gelegenheit an, für Offenburg als »alte Narrenstadt« doch auch einen Ort zu finden, in dem die Fastnachtsgeschichte beheimatet sei. Die Gelegenheit der Sonderausstellung könnte man doch nutzen, so Rautenberg. Bis diese nicht närrisch gedachte Idee umgesetzt wird, wird die Geschichte der Offenburger Hexenzunft vom 1. April bis zum 31. Oktober in Gengenbach anschaulich und zum Miterleben präsentiert. Die langjährige närrische Fehde der Offenburger Hexen mit den Gengenbacher Hexen ist auch in der Sonderausstellung zu sehen. Rautenberg wies darauf, dass das Narrenmuseum im Niggelturm zu den Top Ten der ehrenamtlich geführten Museen im Land gehöre. Neben den insgesamt 15 Masken werden Besonderheiten der Offenburger Hexenzunft wie die Strohhexenverbrennung, das Gizig-Rufen und die Kuchiobende gezeigt. Das historische Filmmaterial und die zahlreichen Fotos sind laut Rautenberg in dieser Form noch nicht gezeigt worden. Parallel zu den Gengenbacher Hexen hat sich ab 1935 auch in Offenburg eine Hexenfigur entwickelt, die in der Folge die Straßenfastnacht belebte. Die ersten Masken der Hexengründer, des Ehepaars Vollmer, sind als Besonderheit zu sehen. Die Masken sind handgeschnitzt und als Porträt-Masken stets auf den Charakter des jeweiligen Trägers abgestimmt. Zur Offenburger Hexenzunft gehören neben der Einzelfigur des Hexenmeisters die Figur des Hanseles und der Alt-Offenburgerin sowie die Figuren Büttel und Sechser. Diese repräsentierte den mittelalterlichen Stadtpolizisten. Öffnungszeiten sind von April bis Oktober: Mittwoch und Samstag 14-17.00 Uhr Sonn- und Feiertags 11-17.00 Uhr. Sonderführungen für Gruppen jederzeit möglich. Tel: 07803-930143 www.narrenmuseum-niggelturm.de

    Gengenbach | Narrenmuseum im Niggelturm

    Mi 31.05.17
    14 - 17 Uhr
    Sonderausstellung Schelle Schelle Sechse, alli alti Hexe Narro

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