Hüftgold & Co.

Original Baden: Geschenke aus der Region

Warum nicht einmal etwas schenken, dass aus der Region stammt? Wir präsentieren Geschenke, die komplett in der Region hergestellt werden oder die Heimat entdecken helfen.

Oberrheinischer Museumspass: Schlüssel für 250 Museen
Es soll etwas anspruchsvolles sein? Etwas dauerhaftes? Und überraschend dazu? Wie wäre es mit dem Oberrheinischen Museumspass? Er ist Schlüssel für 250 Museen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Die Grenzen der Region am Oberrhein hat der Museumspass längst überschritten. Das Einzugsgebiet reicht mittlerweile von Lothringen mit dem Musée des Beaux-Arts in Nancy und dem Centre Pompidou in Metz bis nach Mannheim, Stuttgart und in den Aargau. Auch Hochkaräter wie die Fondation Beyeler in Riehen, das ZKM in Karlsruhe, das Frieder-Burda-Museum in Baden-Baden und das Augustinermuseum in Freiburg sind dabei.

Mit dem Pass gibt es ein Jahr lang freien Eintritt in alle Dauer- und Sonderausstellungen. Fünf Kinder unter 18 Jahren können gratis mitgenommen werden. Kurzum: Das ideale Geschenk für alle, die in der Region noch jede Menge entdecken wollen!

Der Oberrheinische Museumspass ist in allen beteiligten Museen und im Internet für 79 Euro erhältlich.

Zurück zu den Wurzeln: Nützliches und Dekoratives aus Holz
Alexander Ortlieb gehört zu den wenigen Kunstdrechslern, die es in Deutschland noch gibt. Weil bekanntlich jeder Baum anders wächst, entstehen in seiner Werkstatt in Bernau lauter Unikate – von Hand gedrechselte Schalen und Vasen, Pfeffer- und Salzmühlen, Kerzenständer und Brettchen, Sitzmöbel, Nützliches und Dekoratives. Der Lohn der Arbeit: Treue Kunden und zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeiten. Für alle, die schnörkelloses Design lieben.
Gesehen bei Collage in Freiburg, ab 29 Euro

Genusswerkstatt: Süßes Hüftgold aus dem Schwarzwald
Die gute Nachricht: Schokolade macht nicht dick. Wer der süßen Sünde frönt, ist im Durchschnitt sogar schlanker als Menschen, die Süßigkeiten eher meiden. Das zeigen jedenfalls Untersuchungen von US-Wissenschaftlern, denen wir in diesem Fall gern vertrauen. Das freut alle, die mit Nougatcreme als Frühstück aufgewachsen sind und jetzt, im vernünftigen Alter, da und wann die Finger in den Schokoaufstrich tunken wollen.

Die Schwarzwälder Genusswerkstatt hat für erwachsene Leckermäuler sechs Geschmacksvarianten auf dem Markt gebracht: Passionsfrucht-Caramel, Marc de Champagne, Whiskey, Valencia-Orange, Amaretto-Crunch und Knuspernougat. Das Produkt hat den ironischen Namen Hüftgold, der mittlerweile in den Duden aufgenommen wurde. Hergestellt wird die süße Überraschung in St. Georgen in Schwarzwald, die 38-prozentige Schokolade kommt von Felchlin aus der Schweiz.
Ideal für Schokoholics und Kalorienignoranten.
Gesehen bei der Schwarzwälder Genusswerkstatt, 265 Gramm, 5,90 Euro.

Mozartkugel aus dem Schwarzwald: Schmeichler für Ohren und Hände
Wenn ein Freiburger, der mittlerweile in Berlin, Bozen und München zu Ehren gekommen ist, etwas entwirft, dass die New York Times als "Must-have" auszeichnet und das seinen Platz im Museum of Modern Art gefunden hat, dann ist dies uns einen Geschenktipp wert. Erst recht, wenn das Überraschungsei in Sasbach hergestellt wird.

Der Freiburger Designer Dominik Harborth (Jahrgang 1968) hat mit seinem Kollegen Jörg Adam einen Schmeichler für Hände und Ohren entworfen: Die kalorienlose Mozartkugel aus dem Schwarzwald spielt die Arie "Voi che sapete", bewegt sich oder macht als Tischschmuck eine glänzende Figur.

Im Innern der apfelsinengroßen Kugel verbirgt sich ein 18-stimmiges mechanisches Spielwerk, das mit Hilfe eines großen Schlüssels aufgezogen wird. Den Handschmeichler gibt es in Buche, Eiche und als Sondermodell Snowball ganz in weiß. Für Schneeballschlachten ist die perfekte Kugel nicht geeignet, aber eine runde Sache für (werdende) Eltern und Designfreunde.
Gesehen im Internetshop von Siebensachen, ab 59 Euro.

Manschettenknöpfe: Blickfang am Ärmel
Ein Schmuckstück für den Herzallerliebsten? Eine heikle Angelegenheit. Für die Liebhaber des Gentlemanstils ist neben einer Uhr der Manschettenknopf der einzige Schmuck, den ein Mann mit Stil und Geschmack überhaupt tragen kann. Prinzipiell werden Manschettenknöpfe zum Smokinghemd oder zum Frackhemd getragen, verraten die einschlägigen Herren-Gazetten. Wer in die erste Liga der Knopfträger von Oscar Wilde und James Bond aufsteigen will, müsse das Material der Armbanduhr auf den Trumpf am Ärmel abstimmen. So streng wollen wir nicht sein. Manschettenknöpfe müssen auch nicht altbacken oder lackaffig sein.

Das Freiburger Goldschmiede Silke Knetsch und Christian Streit stellen von Hand bemalte und in Silber gefasste Manschettenknöpfe aus Porzellan her, deren Motivspektrum von dezent bis extravagant reicht. Wer will, kann sein Monogramm oder ein Motiv selbst entwerfen und so seine Leidenschaften auf dem Hemdsärmel zur Schau tragen.
Gesehen in Freiburg bei Schmuck & Form, ab 240 Euro.

Tücherkollektion mit Schwarzwalddruck
Das Bekenntnis zur Heimat wird mittlerweile gern auf dem Leib getragen. Wer T-Shirts mit der Aufschrift "Bobbele" oder "Echt Hirsch" für saisonale Verwirrungen hält oder mehr Stil demonstrieren will, kann die sich die Liebe zum Schwarzwald auch um Hals oder Hüfte drapieren. Die Freiburger Modedesignerin Kim Schimpfle, die sich in den vergangenen Jahren mit ihren kecken Schwarzwald-Dirnd einen Namen gemacht, hat jetzt auch eine kleine Kollektion von Tüchern herausgebracht, die mit dem Bollenhut-Kuckucksuhr-Kirschtorten-Image spielen. Die Schals und Tücher tragen Prints von Hirschen und Schwarzwaldmädels.

Wer es lieber alpiner mag, kann sich mit dem Matterhorn oder einem Edelweiß schmücken. Die Schals sind aus Bio-Baumwolle und wurden in Deutschland hergestellt. Ein Geschenk für Modefans mit Heimatliebe und Frauen, die mit dem Dirndl-Look liebäugeln.
Gesehen bei Schwarzwald-Couture in Freiburg, 98 Euro.
von bz
am Fr, 29. November 2013 um 18:00 Uhr


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