Piano Di Primo Al Primo Piano

  • Untere Kirchgasse 4
  • 4123 Allschwil (Schweiz)
  • Tel.: 0041/61 4811370
  • Webseite
Zum Routenplaner

Piano Di Primo Al Primo Piano: Alle Termine

  • Celebrating Thelonious Monk rène Schweizer, die First Lady des europäischen Jazzpiano eröffnet die elfte Saison im Piano di Primo al Primo Piano in Allschwil. Anfangs der 1960er-Jahre taucht Irène Schweizer, aus ihrer Heimat Schaffhausen kommend, in Zürich auf. Innerhalb kürzester Zeit ist sie Teil der europäischen Jazzavantgarde, der jungen Wilden von damals, die in jenen aufmüpfigen Jahren alles über den Haufen spielen, was den traditionellen Jazzpuristen heilig ist. Dass sie den Respekt ihrer männlichen Kollegen so schnell erhält, ist nicht selbstverständlich. Wenn man ihre umfangreiche Biographie liest, gibt es dafür nur eine Erklärung: Irène Schweizer steht ausserhalb jeder Norm, in vielerlei Beziehung. Irène Schweizer hat einen langen Weg gemacht, von frühen Erfahrungen in lokalen Dixielandbands, über ihre Präsenz als Hardbop-Pianistin in der Zürcher Szene der 1960er-Jahre, bis zur Befreiung von allen Zwängen vor allem in Deutschland. Um schliesslich zu einer abgeklärten Spielhaltung zu finden, die alle ihre musikalischen Erfahrungen zusammenfasst, und doch immer Aufbruchsgeist signalisiert. Als einzige Frau in einem Männerhaufen mitzutun, dessen musikalische Haltung man zwar teilt, dessen ganzen Rest - die Saufereien (man muss es so drastisch sagen!) nach den Konzerten, die Männerbündeleien, die derbe Sprache - man aber keineswegs mitmachen möchte, das ist am Anfang gewöhnungs-bedürftig, später nur noch abstossend. Kommen die miserablen Bedingungen dazu, unter denen damals Musik gemacht wird: die zum Teil unspielbaren Klaviere, die nicht existierenden Verstärkeranlagen, die miserable Bezahlung, die endlosen Reisen in klapprigen VW-Bussen auf Tournee, die Nächte in irgendwelchen fremden Wohnungen, weil kein Geld fürs Hotel da ist, die zuweilen offene Ablehnung der Jazzfans, die diese neue Musik nicht verstehen und auch nicht hören wollen. Wer da nicht untergehen will, braucht eine Elefantenhaut. Irène Schweizer hat sie. Irène Schweizer ist 75 Jahre alt. Und wir sehen eine Frau und Künstlerin, die in keiner Art verbittert ist; die fröhlich, zugewandt und humorvoll ist, die direkt sein kann und mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg hält, und die - vor allem dies - einen geradlinigen Weg hinter sich und einen neugierigen vor sich hat. Und die nach wie vor kraftvoll, eigenständig, hinterlistig und überraschend Klavier spielt

    Allschwil - Schweiz | Piano Di Primo Al Primo Piano

    Sa 05.05.18
    20 Uhr
    Irène Schweizer
  • Miniatures (piano solo) Glauco Venier Auf seinem bei ECM erschienen Solo Debut »Miniatures« präsentiert sich der 1962 in Udine geborene Pianist Glauco Venier von einer gänzlich anderen Seite als man ihn bisher kennt. Vielen Hörern vertraut ist er vor allem durch seine kammermusikalische Zusammenarbeit im Trio mit Norma Winstone und Klaus Gesing. »Miniatures« - »Music for piano and percussion« beginnt in loser Erzählfolge eine Art klangliches Tagebuch aufzublättern, in dem Venier über frühe musikalische Erfahrungen und Kindheitserinnerungen reflektiert. Die Aufnahme ist quasi eine Liebeserklärung an Gradisca di Sedegliano, dem Dorf in dem er geboren wurde und heute noch lebt »...das Adriatische Meer ist ganz in der Nähe, Flüsse, Seen, Berge und ...hier gibt es eine Menge Stille...meine Annäherung an die Musik erfolgte über die Orgel in unserer Kirche...sehr gute Erinnerungen habe ich noch daran, wie ich in kalten, dunklen Wintermonaten auf der Orgel dort spielte...«, so Vernier selbst. Bevor er sich dem Jazz zugewendet hat studierte er Orgel am Konservatorium in Udine und tauchte ein in die Welt der italienischen Renaissance- und Barockmusik, seinen musikalischen Wurzeln. Veniers Affinität zur klassischen Musik ist auf »Miniatures« auch nicht zu verleugnen, präsentiert er hier sowohl Piano Solo Kompositionen aus eigener Feder mit wunderbar meditativen Harmonien und Läufen, als auch Adaptionen klassischer Stücke von Dufay, Gurdjieff, Komitas oder der Songschreiberin Franco. Neben dem Piano spielt er bei einigen Stücken gleichzeitig Gongs, Bells and Metals, respektive gestimmte metallene Objekte des Künstlers Giorgio Celiberti, sowie von Harry Bertoia entworfene »somnambiente« Klangskulpturen, die glockenähnliche Klänge hervorbringen. Venier eröffnet dem Hörer damit überraschende Klangemomente und erzeugt gleichzeitig eine ungemein ruhige und schwebende Stimmung, in die man sich fallen lassen kann. Seine »Miniatures« bestehen aus 18 Stücken, oder besser Soundscapes, die in Veniers Heimat und zu seinen Wurzeln entführen. Dabei bestechen die Piano-Solo-Kompositionen durch atmosphärische Dichte, die, teilweise durch einfühlsame, zurückhaltende und behutsam klingende skulpturale Percussion ergänzt, zu einem »Venier-Klangkosmos« verschmilzt. Absolute Hörempfehlung! Miniatures (piano solo) Samstag, 2. Juni 2017, 20.00 Uhr Website: glaucovenier.com Auf seinem bei ECM erschienen Solo Debut »Miniatures« präsentiert sich der 1962 in Udine geborene Pianist Glauco Venier von einer gänzlich anderen Seite als man ihn bisher kennt. Vielen Hörern vertraut ist er vor allem durch seine kammermusikalische Zusammenarbeit im Trio mit Norma Winstone und Klaus Gesing. »Miniatures« - »Music for piano and percussion« beginnt in loser Erzählfolge eine Art klangliches Tagebuch aufzublättern, in dem Venier über frühe musikalische Erfahrungen und Kindheitserinnerungen reflektiert. Die Aufnahme ist quasi eine Liebeserklärung an Gradisca di Sedegliano, dem Dorf in dem er geboren wurde und heute noch lebt »...das Adriatische Meer ist ganz in der Nähe, Flüsse, Seen, Berge und ...hier gibt es eine Menge Stille...meine Annäherung an die Musik erfolgte über die Orgel in unserer Kirche...sehr gute Erinnerungen habe ich noch daran, wie ich in kalten, dunklen Wintermonaten auf der Orgel dort spielte...«, so Vernier selbst. Bevor er sich dem Jazz zugewendet hat studierte er Orgel am Konservatorium in Udine und tauchte ein in die Welt der italienischen Renaissance- und Barockmusik, seinen musikalischen Wurzeln. Veniers Affinität zur klassischen Musik ist auf »Miniatures« auch nicht zu verleugnen, präsentiert er hier sowohl Piano Solo Kompositionen aus eigener Feder mit wunderbar meditativen Harmonien und Läufen, als auch Adaptionen klassischer Stücke von Dufay, Gurdjieff, Komitas oder der Songschreiberin Franco. Neben dem Piano spielt er bei einigen Stücken gleichzeitig Gongs, Bells and Metals, respektive gestimmte metallene Objekte des Künstlers Giorgio Celiberti, sowie von Harry Bertoia entworfene »somnambiente« Klangskulpturen, die glockenähnliche Klänge hervorbringen. Venier eröffnet dem Hörer damit überraschende Klangemomente und erzeugt gleichzeitig eine ungemein ruhige und schwebende Stimmung, in die man sich fallen lassen kann. Seine »Miniatures« bestehen aus 18 Stücken, oder besser Soundscapes, die in Veniers Heimat und zu seinen Wurzeln entführen. Dabei bestechen die Piano-Solo-Kompositionen durch atmosphärische Dichte, die, teilweise durch einfühlsame, zurückhaltende und behutsam klingende skulpturale Percussion ergänzt, zu einem »Venier-Klangkosmos« verschmilzt. Absolute Hörempfehlung!

    Allschwil - Schweiz | Piano Di Primo Al Primo Piano

    Sa 02.06.18
    20 Uhr
    Glauco Venier
  • Baja Trio (CH)How deep is the ocean Baja Trio (CH) Alex Hendriksen, Saxofon Jean-Paul Brodbeck, Piano Benedikt Vonder Mühll, Bass Das Baja Trio interpretiert zeitlose Melodien, welche sich in die Herzen der Menschen gespielt haben, auf ihre eigene intime und kammermusikalische Art. Songs, die unter anderem von der Tiefe des Ozeans erzählen und im Spannungsfeld zwischen Europa und Amerika neu beleuchtet werden; ob aus der Welt des Great American Songbooks oder der heutigen Popmusik: Das Baja Trio zeigt keinerlei Berührungsängste, sich mit geschichts-trächtigen Liedern auseinanderzusetzen. Die Kompositionen werden auf spielerische und unverbrauchte Weise zu neuem Leben erweckt und laden den Zuhörer ein, eine ihnen vertraute Welt in noch ungehörtem Klang zu erleben.

    Allschwil - Schweiz | Piano Di Primo Al Primo Piano

    Sa 23.06.18
    20 Uhr
    Baja Trio
  • Organics & Melodics (piano solo) Jean-Christophe Cholet ist ein französischer Pianist und Komponist, der sich für das Vermischen der Kulturen begeistert. Er hat mit einer klassischen Musikausbildung angefangen (Schola Cantorum) und wendete sich schnell dem Jazz und der improvisierten Musik zu. Nach einer Ausbildung bei Kenny Barron, Richie Beirach, Bill Dobbins hat er mit vielen grossen und sehr unterschiedlichen Musikern zusammengearbeitet: Mathias Ruëgg, Charlie Mariano, Arsys Bourgogne & NDR Choir, Orchestre Symphonique Dijon-Bourgogne, Kurt Rosenwinkel, Matthieu Michel und Michel Portal. Jean-Christophe Cholet veröffentlicht seit mehreren Jahrzehnten viele CDs, die wie kleine farbige Steinchen ihren eigenen Weg durch die Jazzwelt aufzeichnen. Cholet ist ein Künstler, der seine Inspiration aus dem kulturellen und menschlichen Austausch schöpft. Er komponiert für den Tanz, Zirkusartisten, Theater, Kino oder für symphonische Orchester. Sein Werk ist reich und unter-schiedlich, aber immer mit einer beständigen Suche nach Kultur-kreuzungen. Seine Kompositionen reihen sich ein in den Reigen der grossen Jazzmeister und seine Musik wurzelt auch im riesigen Tonumfang der volkstümlichen Traditionen. Dadurch entsteht eine

    Allschwil - Schweiz | Piano Di Primo Al Primo Piano

    Sa 01.09.18
    20 Uhr
    Jean-Christoph Cholet

Weitere Lokalitäten in der Umgebung


Badens beste Erlebnisse