BZ-Tipp: Klassik im Krafft-Areal

Renommierte Barocksolisten

Spannende Konzerte in der Reihe "Klassik im Krafft-Areal" der Anneliese Benner-Krafft-Stiftung.

Mit Daniel Gaede, Johanna Staemmler, Aleke Alpermann und Raphael Alpermann stellen sich im Rahmen der Reihe "Klassik im Krafft-Areal" am Samstag, 19. Mai, um 19 Uhr vier renommierte Barocksolisten zum ersten Mal in Schopfheim-Fahrnau vor. In wechselnden Besetzungen präsentieren die vier Musiker die Triosonate g-Moll op. 5 Nr. 5 HWV 400 von Georg Friedrich Händel, die Sonata d-Moll op. 1 Nr. 12 RV 63 "La Follia" von Antonio Vivaldi, die Sinfonia op. 7 Nr. 2 d-Moll von Alessandro Stradella und von Johann Sebastian Bach die Sonaten Nr. 1 h-Moll BWV 1014, Nr. 4 c-Moll BWV 1017 sowie die Sonate C-Dur, BWV 1037.
Daniel Gaede, Violine, wurde 1994 Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. 2001 verließ er das weltberühmte Orchester wieder, um sich verstärkt seinen solistischen und kammermusikalischen Zielen zu widmen. Er spielte in den bedeutendsten Konzertsälen, wie dem Musikverein Wien, der Berliner Philharmonie, der Royal Albert Hall, der Carnegie Hall, dem Seoul Arts Center sowie der Kioi Hall Tokyo und arbeitete mit berühmten Dirigenten wie Claudio Abbado und Riccardo Muti.
Die Violinistin Johanna Staemmler (Foto) ist Gründungsmitglied des Armida Quartetts. Seit dem Gewinn des ersten Preises sowie vielen Sonderpreisen beim ARD-Wettbewerb 2012 in München gastiert Johanna Staemmler mit dem Armida Quartett bei namhaften Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival. Aleke Alpermann, Violoncello, gewann als Mitbegründerin des Trios "La Cara Cosa" den 1. Preis beim Internationalen Graun-Wettbewerb und den zweiten Preis beim Internationalen Bachwettbewerb Berlin. Sie war Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie und des Jugendbarockorchesters "Bachs Erben".
Cembalist Raphael Alpermann gehört seit der Gründung 1982 der Akademie für Alte Musik Berlin an und ist Mitglied der Berliner Barocksolisten. 1995 debütierte er unter Claudio Abbado bei den Berliner Philharmonikern und ist seither immer wieder Gast dieses Orchesters. Er spielte unter so herausragenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Seiji Ozawa und Nikolaus Harnoncourt. Weit über 100 CDs spielte er ein, etliche wurden mit namhaften Preisen ausgezeichnet.

Die Reihe "Klassik im Krafft-Areal" in Schopfheim-Fahrnau geht am Samstag, 23. Juni, um 19 Uhr weiter mit einem Klavier-Recital mit Andrea Kauten (Klavier) und Werken von Chopin, Rachmaninow und Alioth.

Am Samstag, 14. Juli, folgt um 19 Uhr ein Jazzkonzert mit dem Harald Rüschenbaum Trio. Die Musiker sind Daniel Mark Eberhard (Piano), Klaus Füger (Kontrabass) und Harald Rüschenbaum (Schlagzeug). Wolfgang Griep ist für den Text verantwortlich und spricht.

Anfahrt: Der Konzertraum von "Klassik im Krafft-Areal" befindet sich Im Erdgeschoss des Gebäudes Hauptstraße 269 in Schopfheim-Fahrnau. An Konzertterminen ist das Tor zum Krafft-Areal ab etwa 18.30 Uhr geöffnet. Eine Zufahrt über die Hauptstraße ist normalerweise nicht, die Zufahrt über die Straße Grienmatt jederzeit möglich. Die Haltestelle Fahrnau der Linie S6 der Regio-S-Bahn ist nur wenige Gehminuten entfernt.
von BZ/Foto: Benner-Krafft-Stiftung
am Do, 17. Mai 2018


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