Rösner und Eberhardt im Schlagabtausch

Es bleibt bei zwei Positionen.

RHEINFELDEN (ibö). Dass bei der letzten öffentlichen Podiumsdiskussion im Bürgersaal am Montag die Streitthemen der OB-Wahl, Unbefangenheit im Amt des OB sowie SPD-Newsletter und Plakataktion zur Sprache kommen, war zu erwarten. Kurz vor dem Wahltag wurden im Disput zwischen Spitzenbewerberin Cornelia Rösner und ihrem Konkurrenten Klaus Eberhardt dabei auch angriffslustigere Töne angeschlagen.

Die Gelegenheit, persönlich Stellung zu nehmen zu Fragen, die durch die berufliche Tätigkeit ihres Ehemannes in der Immobilienbranche in Verbindung mit Investoren in ihrem Unterstützerkreis im Raum stehen, nutzte Cornelia Rösner als Steilvorlage zum Angriff. Sie erklärte sich betroffen über die Darstellung im SPD-Newsletter und wies das Diagramm als sachlich falsch von sich. Dabei stellte sie heraus, dass sie sich als Opfer fühle, weil sie durch "infame Unterstellungen" diffamiert werde. Ihr "Vettern- oder Günstlingswirtschaft" zu unterstellen, betrachte sie als "ungeheuerliche Anmaßung".

Klaus Eberhardt blieb indes bei seiner Überzeugung, dass es im Newsletter lediglich um die Transparenz gehe und nicht um die Kandidatin als Person. Es würden nur Empfindungen aus Gespräche mit Bürgern aufgenommen. Es sei deshalb erlaubt, im Interesse der Stadt, unbefangen "im Sinne des Rechts" der Frage der Unbefangenheit im Amt des OB nachzugehen. Der OB müsse für die Stadt entscheiden können in Souveränität und Unabhängigkeit. Gleichzeitig bedauerte Eberhardt die Plakataktion durch die eine "Parallelität entstanden" sei zum Newsletter, die nicht in seinem Sinne liege. Er wisse dass der Slogan: Frei, fähig, filzfrei ihm keine Punkte gebracht habe.

von ibö
am Mi, 18. April 2012


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