Rocca Kulturzentrum

  • Hauptstraße 134
  • 79211 Denzlingen
  • Tel.: 07666 883 883
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Rocca Kulturzentrum: Alle Termine

  • Matthias Hofmann (Orientalist) Im April 1915 begann der Genozid der armenischen Bevölkerung im Osmanischen Reich. Von den etwa 2 Mio. Armeniern im Osmanischen Reich starben zwischen 300.000 und 1,5 Mio. Menschen in den Jahren 1915 bis 1916. Aus türkischer Sicht (bis heute) stellt die Deportation jener Armenier eine »kriegsbedingte Sicherheitsmaßnahme« dar, da die Armenier im 1.Weltkrieg die Feinde des Osmanischen Reiches tatkräftigt unterstützt hätten. Zudem sei die Zahl der Todesfälle weitaus geringer gewesen, als die kursierenden Zahlen. Der Streit um die Anerkennung des Genozids an den Armeniern belastet bis heute das Verhältnis zwischen den Staaten Armenien und Türkei.

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    Mi 25.04.18
    9:30 Uhr
    1915 - Der armenische Genozid im Osmanischen Reich
  • Hospizgruppe Ein Soziologieprofessor erfährt, dass er höchstens noch zwei Jahre zu leben hat. Die Diagnose, eine schwere Erkrankung des Nervensystems, lässt keine Hoffnung auf Heilung. Statt darüber zu verzweifeln und sich ganz in sich selbst zurückzuziehen, macht er es sich zur Aufgabe seine letzten Monate so sinnvoll wie möglich zu verbringen. Er lässt andere Menschen an seiner Erfahrung teilhaben: an seiner Lebenserfahrung ebenso wie an der der Erfahrung, dem Tod entgegen zu gehen. Die Hospizgruppe Denzlingen und Umgebung e.V. Der Eintritt ist frei

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    Do 26.04.18
    19:30 Uhr
    Film über das Leben und den Tod
  • Seine Nachwirkung in der Literatur und Kunst Europas. Detlev Hoffmann Italien hat dem berühmten römischen Historiker und Schriftsteller Titus Livius 2017 anlässlich seines 2000. Todesjahrs eine eigene 2-Euro-Münze gewidmet. Der Vortrag spürt mit exemplarischen Textbeispielen und Bildern der Frage nach, in welcher Weise die Geschichtsschreibung dieses Autors die Literatur und bildende Kunst von der Antike bis zur Gegenwart angeregt und beeinflusst hat.

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    Mi 02.05.18
    9:30 Uhr
    Der römische Schriftsteller Titus Livius
  • Vortrag von Guido Linke 650 Klöster gründeten die Zisterzienser, darunter Maulbronn und Bebenhausen, Salem und Tennenbach. Die überragende Persönlichkeit des Ordens, Bernhard von Clairvaux, zog die Menschen des 12. Jahrhunderts in ihren Bann. »Bete und arbeite« war das Motto der Mönche, die in Wald und Einsamkeit ihre Gotteshäuser errichteten. Eine Reduktion auf das Wesentliche kennzeichnet ihre Kunst und Architektur, von denen eine Spiritualität ausstrahlt, die bis heute fasziniert.

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    Mi 09.05.18
    9:30 Uhr
    Die Zisterzienser
  • Prof. Reiner Marquard Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will" (Albert Schweitzer). Aber wie gelingt das? Unterschiedliche Ethikmodelle können bei der Beantwortung dieser wichtigen Frage konkurrieren oder zusammenwirken.

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    Mi 16.05.18
    9:30 Uhr
    Was ist Ethik und wie funktioniert sie?
  • In Kunst, Symbolik und Brauchtum. Prof. Klaus-Guenter Collatz Zahlreich sind die Bilder des alten Menschen in der Kunst. Daneben hat das memento mori - "Bedenke, dass du sterben musst!" - eine eigene anschauliche christliche Symbolik hervorgebracht. Diese teilt das Leben in verschiedene Lebensstufen ein, denen Tiere allegorisch zugeordnet sind. In Totentanz-Darstellungen wird der Betrachter unmittelbar mit seinem Ende konfrontiert, unabhängig vom gesellschaftlichen Stand. Speziell im fastnächtlichen Brauchtum wird der Tod oft personifiziert, mit dem Narr als Gottesleugner in Verbindung gebracht und mit Vanitas-Attributen die Vergeblichkeit irdischen Bemühens vermittelt.

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    Mi 06.06.18
    9:30 Uhr
    Das Bild vom Altern
  • Vortrag von Michael Berger Am 5. Mai 2018 wäre Marx 200 Jahre alt geworden. Es gibt nur wenige Persönlichkeiten der europäischen Geschichte, die im öffentlichen Bewusstsein noch so präsent sind. Zusammen mit seinem Freund Friedrich Engels hat er eine grundlegend neue Analyse der modernen Gesellschaft vorgestellt. Sie beruht auf dem Tausch von Waren gegen Geld und Arbeitskraft gegen Geld. Trotz der gesetzlich zugesicherten Freiheit und Gleichheit nimmt die reale Gleichheit und verwirklichbare Freiheit der Mehrheit der Bevölkerung ständig ab. Marx hatte kein Rezept für eine neue Gesellschaftsform, aber seine Darstellung der Ursachen dieser Entwicklung ist unverändert gültig.

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    Mi 13.06.18
    9:30 Uhr
    Zur Aktualität von Karl Marx
  • Martin Federspiel Die Physik und viele ihrer Teilgebiete sind bis heute Männerdomänen. Die Astrophysik ist jedoch ohne die grundlegenden Arbeiten einiger Frauen, die ihr Leben trotz aller möglichen Widerstände der Naturwissenschaft gewidmet haben, undenkbar. Ihnen verdanken wir wichtige Erkenntnisse über den Aufbau und die Eigenschaften von Atomen, die auch in die Astrophysik hineinwirken. Der Vortrag lässt diese Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte, die unser Weltbild bis heute prägen, lebendig werden.

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    Mi 20.06.18
    9:30 Uhr
    Frauen, die die (Astro-)Physik veränderten
  • Erfolgsgeschichten deutscher Bibelübersetzungen vor 1520. Prof. Nikolaus Henkel Der Erfolg von Luthers Bibelübersetzung ist unbestritten. Wenig bekannt sind die zahlreichen, bereits lange vor Luther abgefassten deutschen Versionen in Handschriften des Mittelalters und in frühen, zum Teil aufwendig illustrierten Drucken. Die durchweg anonymen Übersetzer haben auf der Grundlage der lateinischen Bibel zum Teil erstaunliche Leistungen hervorgebracht und so den Laien die Heilige Schrift erschlossen. Anhand markanter Beispiele soll die deutsche Bibel vor Luther vorgestellt werden.

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    Mi 27.06.18
    9:30 Uhr
    Vor Luther
  • Matthias Hofmann Die Voraussetzung fu¨r die Kolonialisierung Afrikas war die Kartographierung des Kontinents. Dies unternahmen einige europa¨ische Forscher bereits seit dem beginnenden 19. Jahrhundert. Die bekanntesten ihrer Zunft waren David Livingstone und Henry Morton Stanley. Die zielgerichtete Kolonialisierung Afrikas setzte erst nach den europa¨ischen Revolutionen von 1848 ein. Die Europa¨er waren vor allem an Rohstoffen interessiert, die in den jeweiligen Mutterla¨ndern beno¨tigt wurden und weiterverarbeitet werden konnten. Ab 1873 setzte ein wahrer »Wettlauf« der Europa¨er nach Afrika ein, um sich vor Ort noch eine Kolonie zu sichern

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    Mi 04.07.18
    9:30 Uhr
    Die Kolonialisierung Afrikas
  • Märtyrer der Gedankenfreiheit. Klaus Scherzinger Die Freimaurer des 19. Jh. feierten ihn als einen der ihren, Schelling und Brecht verewigten ihn in ihrem schriftstellerischen Werk, atheistische Naturforscher schätzen seine pantheistischen Spekulationen, und Bloch nannte ihn liebevoll einen »philosophischen Minnesänger der Unendlichkeit«. Zu Lebzeiten aber brachte er die Elite der europäischen Wissenschaftsgemeinde gegen sich auf, musste von Universität zu Universität fliehen, und die katholische Inquisition verurteilte ihn als Ketzer zum Tod auf dem Scheiterhaufen und verbot seine Schriften. Dr. Klaus Scherzinger stellt Brunos Wanderleben und die wichtigsten Einsichten seiner Philosophie vor.

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    Mi 11.07.18
    9:30 Uhr
    Giordano Bruno

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