Klassik

Sarah Wegener & Ensemble IL Capriccio in Schwetzingen

Sarah Wegener, Ensemble Il Capriccio

Wann
Mi, 16. Mai 2018, 19:30 Uhr
Wo
Schwetzingen
Schloss Schwetzingen
Vorverkauf
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Vorverkauf auch unter
Tel.: 0761 - 496 88 88 oder bei den
BZ-Geschäftsstellen
Veranstalter
SWR Media Services GmbH, SWR Service
Krieg und Frieden
 
Sarah Wegener Sopran
 
ENSEMBLE IL CAPRICCIO
Friedemann Wezel Leitung
 
Giovanni Battista Ferrandini ca. 1710 1791
Il pianto di Maria Vergine. Cantata sacra da cantarsi dinanzi al Santo Sepolcro

Georg Friedrich Händel 1685 1759
Ouvertüre, Furie terribili und Lascia chio pianga aus »Rinaldo« HWV 7a
Concerto grosso op. 6 Nr. 8 HWV 326
Farewell, ye limpid springs and floods aus »Jephtha« HWV 70
Kantate »Gloria« (HWV deest)
Se pietà di me non senti und Da tempeste aus »Giulio Cesare in Egitto« HWV 17
 
Schottische Volksweise nach Robert Burns
Auld Lang Syne
 
Younghi Pagh Paan *1945
Ma-am (Mein Herz, Totenklage) für Stimme solo                                                   
 
Henry Purcell 1659 1695
When I am laid (Didos Lament) aus »Dido und Aeneas« Z 626
Three parts upon a Ground  Z 731
O, let me weep (The plaint) aus »The Fairy Queen« Z 629
 
Elliott Carter 1908 2012
La Musique für Stimme solo        
 
Krieg und Frieden bekämpfen sich nicht nur um uns, sondern auch in uns. Die explosiven bis katastrophischen Übergänge aus der inneren Welt (etwa gekränkter Liebe oder Eifersucht) in die äußere (Macht, Geltung, Rache) waren Lieblingsgegenstand barocker Opern. Sie stehen im Zentrum dieses Programms, vertreten durch die beiden großen Briten ihrer Zeit: Henry Purcell und Georg Friedrich Händel. Sie werden beleuchtet durch die Marienkantate Giovannis Battista Ferrandinis, die lange als Werk Händels galt: Unter dem Kreuz ihres Sohnes wird die Mutter Gottes zur wütenden Anklägerin Gottes; und durch zwei neuere Werke, in denen die Stimme allein zum Ausdrucksträger wird in einer Totenklage in memoriam Luigi Nono, und in einer Hommage an die Poesie, die um die menschlichen Abgründe auch dann weiß, wenn sie nicht ausdrücklich von ihnen redet: Charles Baudelaires »Les Fleurs du Mal« (Die Blumen des Bösen).
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Sa, 21. April 2018 um 19:26 Uhr

  • Schloss-Straße 2
  • 68723 Schwetzingen
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