Schlossberghalle

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  • 77799 Ortenberg
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  • Wilhelm von Ascheraden hat ein Lebensbild in vier Akten geschrieben Das Comeback der Gertrud von Ortenberg Wilhelm von Ascheraden hat ein Lebensbild in vier Akten geschrieben mit dem Titel: »Gertrud von Ortenberg fast eine Heilige«/ Uraufführung am 21.Oktober Fast eine Heilige soll sie gewesen sein. Um 1280 auf Schloss Ortenberg geboren ist sie nach ihrem Tod in Offenburg 1335 noch lange als Nationalheilige verehrt worden. »Erstaunlich, dass eine so bemerkenswerte Frau so in Vergessenheit geraten konnte«, wundert sich Wilhelm von Ascheraden, evangelischer Pfarrer im Ruhestand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, »die Gertrud zu entstauben« und ihr zu neuen Ehren zu verhelfen. Er schrieb ein Lebensbild in vier Akten, zu dem eine, bald nach ihrem Tod in mittelhochdeutscher Sprache verfasste Lebensbeschreibung, als Textvorlage diente. Die Ortenbergerin Jutta Collmann, Germanistin und Historikerin, trug wesentlich dazu bei, die ursprünglich zum erbaulichen Vorlesen gedachten Texte, für Theaterbesucher des 21. Jahrhunderts aufzubereiten. Dabei sollte vor allem die Nähe zur Gestalt und zum Geist der Gertrud gewahrt bleiben. Gertrud von Ortenberg verbrachte als Waise eine harter Kindheit und Jugend auf Burg Ortenberg, heiratete einen sehr viel älteren Mann, wurde früh Witwe und zog nach dem frühen Tod ihrer vier Kinder nach Offenburg. Sie schloss sich einer Beginengemeinschaft an, einer damals revolutionären Form des Zusammenlebens für Frauen, die weder im Kloster noch in einer Ehe leben, sondern eigenständig ihr Leben bestimmen wollten. Es folgte eine Zeit karitativer Tätigkeit, ähnlich einer Sozialstation heute, wo die Beginen aufopferungsvolle Pflegedienste im gerade gegründeten Sankt- Andreasstift übernahmen. Sie versorgten auch Arme, Kinder, Hungernde und kümmerten sich um Obdachlose. In ihrem Lebensbericht sei auch viel Interessantes über hiesiges Brauchtum zu finden, so von Ascheraden, beispielsweise die älteste Erwähnung der Fasnacht hier in der Gegend. Mit dem Umzug nach Straßburg stand allein die geistliche Entwicklung ihrer Seele im Mittelpunkt ihres Lebens. Gertrud folgte einem strengen Armutsideal und richtete sich sehr stark mystisch aus. Am Ende kehrte sie noch einmal nach Offenburg zurück und suchte allein die Stille und den inneren Frieden. Tatsächlich »fast eine Heilige«, jedenfalls eine Frau, von der man viel lernen könnte, meint von Ascheraden. Nun ginge es darum, sie den Ortenbergern und anderen Interessierten in einem Theaterstück vor Augen zu führen. Die Theatergruppe Ortenberg machte sich an die anspruchsvolle Ausführung. Viele Ortenberger und Offenburger wirken mit, Alteingesessene wie Neubürger, auch die Partnergemeinde Stotzheim ist beteiligt. Eine reizvolle Aufgabe für Spielleiter Christopher Kern war es, für die einzelnen Rollen geeignete Spieler und Spielerinnen zu finden und ihnen den Ortenberger Dialekt, wie auch das rhythmische Hochdeutsch nahe zu bringen. Dass so viele Menschen aller Couleur begeistert werden und zu einem Team zusammenwachsen können ist für den Spielleiter, der über 20 Jahre Theatererfahrung hat und seit drei Jahren Theaterleiter der »Theaterbühne im Keller« in Lahr ist, eine schöne Erfahrung. Nicht nur Regisseur, Schauspieler und die Musiker, die die entsprechende mittelalterliche Musik beisteuern, waren in den letzten Wochen und Monaten bei den Proben gefordert, auch die Kostüme mussten nach alten Kupferstichabbildungen zusammengesucht, selbst genäht oder vom Mittelalter-Markt der Narrenzunft entliehen werden. Die Aufbereitung des Lebensbildes dieser außergewöhnlichen Frau war der Sparkasse Offenburg-Ortenau eine Spende von 8.000 Euro aus der Regionalspendenstiftung wert. Wie Marco Fischer, Fachbereichsleiter bei der Sparkasse für den Marktbereich Ortenau ausführte, fördere die Sparkasse Heimatliebe, Kunst, Kultur und soziales Engagement. Auch Anthea Götz vom E-Werk Mittelbaden überbrachte eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. »Wer den Schritt auf die Bühne wagt, kommt mit einem Fundus zurück, der sich auch auf das Arbeitsleben übertragen lässt«, meinte sie. Weitere Unterstützung gab es von der 2014 gegründeten Gertrud von Ortenberg Bürgerstiftung, die Theaterbesucher können nach den Aufführungen mit dem Stifterwein anstoßen. Aufführungen in der Schlossberghalle Ortenberg: Uraufführung: 21. Oktober, 19 Uhr, 28. Oktober, 19 Uhr, 29. Oktober, 17 Uhr.

    Ortenberg | Schlossberghalle

    Sa 21.10.17
    19 Uhr
    Das Comeback der Gertrud von Ortenberg
  • Wilhelm von Ascheraden hat ein Lebensbild in vier Akten geschrieben Das Comeback der Gertrud von Ortenberg Wilhelm von Ascheraden hat ein Lebensbild in vier Akten geschrieben mit dem Titel: »Gertrud von Ortenberg fast eine Heilige«/ Uraufführung am 21.Oktober Fast eine Heilige soll sie gewesen sein. Um 1280 auf Schloss Ortenberg geboren ist sie nach ihrem Tod in Offenburg 1335 noch lange als Nationalheilige verehrt worden. »Erstaunlich, dass eine so bemerkenswerte Frau so in Vergessenheit geraten konnte«, wundert sich Wilhelm von Ascheraden, evangelischer Pfarrer im Ruhestand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, »die Gertrud zu entstauben« und ihr zu neuen Ehren zu verhelfen. Er schrieb ein Lebensbild in vier Akten, zu dem eine, bald nach ihrem Tod in mittelhochdeutscher Sprache verfasste Lebensbeschreibung, als Textvorlage diente. Die Ortenbergerin Jutta Collmann, Germanistin und Historikerin, trug wesentlich dazu bei, die ursprünglich zum erbaulichen Vorlesen gedachten Texte, für Theaterbesucher des 21. Jahrhunderts aufzubereiten. Dabei sollte vor allem die Nähe zur Gestalt und zum Geist der Gertrud gewahrt bleiben. Gertrud von Ortenberg verbrachte als Waise eine harter Kindheit und Jugend auf Burg Ortenberg, heiratete einen sehr viel älteren Mann, wurde früh Witwe und zog nach dem frühen Tod ihrer vier Kinder nach Offenburg. Sie schloss sich einer Beginengemeinschaft an, einer damals revolutionären Form des Zusammenlebens für Frauen, die weder im Kloster noch in einer Ehe leben, sondern eigenständig ihr Leben bestimmen wollten. Es folgte eine Zeit karitativer Tätigkeit, ähnlich einer Sozialstation heute, wo die Beginen aufopferungsvolle Pflegedienste im gerade gegründeten Sankt- Andreasstift übernahmen. Sie versorgten auch Arme, Kinder, Hungernde und kümmerten sich um Obdachlose. In ihrem Lebensbericht sei auch viel Interessantes über hiesiges Brauchtum zu finden, so von Ascheraden, beispielsweise die älteste Erwähnung der Fasnacht hier in der Gegend. Mit dem Umzug nach Straßburg stand allein die geistliche Entwicklung ihrer Seele im Mittelpunkt ihres Lebens. Gertrud folgte einem strengen Armutsideal und richtete sich sehr stark mystisch aus. Am Ende kehrte sie noch einmal nach Offenburg zurück und suchte allein die Stille und den inneren Frieden. Tatsächlich »fast eine Heilige«, jedenfalls eine Frau, von der man viel lernen könnte, meint von Ascheraden. Nun ginge es darum, sie den Ortenbergern und anderen Interessierten in einem Theaterstück vor Augen zu führen. Die Theatergruppe Ortenberg machte sich an die anspruchsvolle Ausführung. Viele Ortenberger und Offenburger wirken mit, Alteingesessene wie Neubürger, auch die Partnergemeinde Stotzheim ist beteiligt. Eine reizvolle Aufgabe für Spielleiter Christopher Kern war es, für die einzelnen Rollen geeignete Spieler und Spielerinnen zu finden und ihnen den Ortenberger Dialekt, wie auch das rhythmische Hochdeutsch nahe zu bringen. Dass so viele Menschen aller Couleur begeistert werden und zu einem Team zusammenwachsen können ist für den Spielleiter, der über 20 Jahre Theatererfahrung hat und seit drei Jahren Theaterleiter der »Theaterbühne im Keller« in Lahr ist, eine schöne Erfahrung. Nicht nur Regisseur, Schauspieler und die Musiker, die die entsprechende mittelalterliche Musik beisteuern, waren in den letzten Wochen und Monaten bei den Proben gefordert, auch die Kostüme mussten nach alten Kupferstichabbildungen zusammengesucht, selbst genäht oder vom Mittelalter-Markt der Narrenzunft entliehen werden. Die Aufbereitung des Lebensbildes dieser außergewöhnlichen Frau war der Sparkasse Offenburg-Ortenau eine Spende von 8.000 Euro aus der Regionalspendenstiftung wert. Wie Marco Fischer, Fachbereichsleiter bei der Sparkasse für den Marktbereich Ortenau ausführte, fördere die Sparkasse Heimatliebe, Kunst, Kultur und soziales Engagement. Auch Anthea Götz vom E-Werk Mittelbaden überbrachte eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. »Wer den Schritt auf die Bühne wagt, kommt mit einem Fundus zurück, der sich auch auf das Arbeitsleben übertragen lässt«, meinte sie. Weitere Unterstützung gab es von der 2014 gegründeten Gertrud von Ortenberg Bürgerstiftung, die Theaterbesucher können nach den Aufführungen mit dem Stifterwein anstoßen. Aufführungen in der Schlossberghalle Ortenberg: Uraufführung: 21. Oktober, 19 Uhr, 28. Oktober, 19 Uhr, 29. Oktober, 17 Uhr.

    Ortenberg | Schlossberghalle

    Sa 28.10.17
    19 Uhr
    Das Comeback der Gertrud von Ortenberg
  • Wilhelm von Ascheraden hat ein Lebensbild in vier Akten geschrieben Das Comeback der Gertrud von Ortenberg Wilhelm von Ascheraden hat ein Lebensbild in vier Akten geschrieben mit dem Titel: »Gertrud von Ortenberg fast eine Heilige«/ Uraufführung am 21.Oktober Fast eine Heilige soll sie gewesen sein. Um 1280 auf Schloss Ortenberg geboren ist sie nach ihrem Tod in Offenburg 1335 noch lange als Nationalheilige verehrt worden. »Erstaunlich, dass eine so bemerkenswerte Frau so in Vergessenheit geraten konnte«, wundert sich Wilhelm von Ascheraden, evangelischer Pfarrer im Ruhestand, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, »die Gertrud zu entstauben« und ihr zu neuen Ehren zu verhelfen. Er schrieb ein Lebensbild in vier Akten, zu dem eine, bald nach ihrem Tod in mittelhochdeutscher Sprache verfasste Lebensbeschreibung, als Textvorlage diente. Die Ortenbergerin Jutta Collmann, Germanistin und Historikerin, trug wesentlich dazu bei, die ursprünglich zum erbaulichen Vorlesen gedachten Texte, für Theaterbesucher des 21. Jahrhunderts aufzubereiten. Dabei sollte vor allem die Nähe zur Gestalt und zum Geist der Gertrud gewahrt bleiben. Gertrud von Ortenberg verbrachte als Waise eine harter Kindheit und Jugend auf Burg Ortenberg, heiratete einen sehr viel älteren Mann, wurde früh Witwe und zog nach dem frühen Tod ihrer vier Kinder nach Offenburg. Sie schloss sich einer Beginengemeinschaft an, einer damals revolutionären Form des Zusammenlebens für Frauen, die weder im Kloster noch in einer Ehe leben, sondern eigenständig ihr Leben bestimmen wollten. Es folgte eine Zeit karitativer Tätigkeit, ähnlich einer Sozialstation heute, wo die Beginen aufopferungsvolle Pflegedienste im gerade gegründeten Sankt- Andreasstift übernahmen. Sie versorgten auch Arme, Kinder, Hungernde und kümmerten sich um Obdachlose. In ihrem Lebensbericht sei auch viel Interessantes über hiesiges Brauchtum zu finden, so von Ascheraden, beispielsweise die älteste Erwähnung der Fasnacht hier in der Gegend. Mit dem Umzug nach Straßburg stand allein die geistliche Entwicklung ihrer Seele im Mittelpunkt ihres Lebens. Gertrud folgte einem strengen Armutsideal und richtete sich sehr stark mystisch aus. Am Ende kehrte sie noch einmal nach Offenburg zurück und suchte allein die Stille und den inneren Frieden. Tatsächlich »fast eine Heilige«, jedenfalls eine Frau, von der man viel lernen könnte, meint von Ascheraden. Nun ginge es darum, sie den Ortenbergern und anderen Interessierten in einem Theaterstück vor Augen zu führen. Die Theatergruppe Ortenberg machte sich an die anspruchsvolle Ausführung. Viele Ortenberger und Offenburger wirken mit, Alteingesessene wie Neubürger, auch die Partnergemeinde Stotzheim ist beteiligt. Eine reizvolle Aufgabe für Spielleiter Christopher Kern war es, für die einzelnen Rollen geeignete Spieler und Spielerinnen zu finden und ihnen den Ortenberger Dialekt, wie auch das rhythmische Hochdeutsch nahe zu bringen. Dass so viele Menschen aller Couleur begeistert werden und zu einem Team zusammenwachsen können ist für den Spielleiter, der über 20 Jahre Theatererfahrung hat und seit drei Jahren Theaterleiter der »Theaterbühne im Keller« in Lahr ist, eine schöne Erfahrung. Nicht nur Regisseur, Schauspieler und die Musiker, die die entsprechende mittelalterliche Musik beisteuern, waren in den letzten Wochen und Monaten bei den Proben gefordert, auch die Kostüme mussten nach alten Kupferstichabbildungen zusammengesucht, selbst genäht oder vom Mittelalter-Markt der Narrenzunft entliehen werden. Die Aufbereitung des Lebensbildes dieser außergewöhnlichen Frau war der Sparkasse Offenburg-Ortenau eine Spende von 8.000 Euro aus der Regionalspendenstiftung wert. Wie Marco Fischer, Fachbereichsleiter bei der Sparkasse für den Marktbereich Ortenau ausführte, fördere die Sparkasse Heimatliebe, Kunst, Kultur und soziales Engagement. Auch Anthea Götz vom E-Werk Mittelbaden überbrachte eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. »Wer den Schritt auf die Bühne wagt, kommt mit einem Fundus zurück, der sich auch auf das Arbeitsleben übertragen lässt«, meinte sie. Weitere Unterstützung gab es von der 2014 gegründeten Gertrud von Ortenberg Bürgerstiftung, die Theaterbesucher können nach den Aufführungen mit dem Stifterwein anstoßen. Aufführungen in der Schlossberghalle Ortenberg: Uraufführung: 21. Oktober, 19 Uhr, 28. Oktober, 19 Uhr, 29. Oktober, 17 Uhr.

    Ortenberg | Schlossberghalle

    So 29.10.17
    17 Uhr
    Das Comeback der Gertrud von Ortenberg

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