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  • Werke von Feliz Anne Reyes Macahis, Alan Hilario, Jonas Baes. Konzertgespräch mit Dieter Mack Fokus Philippinen In seinem 3. Saisonkonzert am Freitag, dem 24. November 2017, 20 Uhr in der Elisabeth Schneider Stiftung, Wilhelmstr. 17a, stellt das Ensemble Aventure neue Werke von drei philippinischen Komponistinnen und Komponisten vor, deren Musik uns Anteil nehmen lässt an den Klängen und Mythen des multiethnischen Inselstaates ebenso wie am Schmerz angesichts der aktuellen politischen Situation auf den Philippinen. In diesem Sinne bilden die beiden Werke der jungen Komponistin Feliz Anne Reyes Macahis (* 1987) eine Art Diptychon: Während das Trio Bardo (tibetisch: Übergangszustand, 2014) zur meditativen Versenkung in subtile Klangwandlungen einlädt (dem Betrachten eines daoistischen Gemäldes wie Li Xi's Bardo Mind Landscape gleich), brodelt das für Aventure geschriebene out of the depths für Klarinette, Fagott, Klavier und Violoncello (2017, Uraufführung) vor alptraumhafter Intensität erstickter Schreie und stummer Stimmen von Menschen, die keine Chance haben, gehört zu werden. Ähnlich politisch konnotiert sind die Werke des Spahlinger-Schülers Alan Hilario (* 1967), dessen virtuoses Schlagzeug-Solo showdown (music & filmclip series 1) (2007) mit Super 8 Film die Pistolen-Gewalt des ersten Westerns von 1903 herbeizitiert und heute eine grausame Aktualität gewinnt. Ein Nachfolgewerk bildet das direkt anschließende für Aventure geschriebenen Musiktheater mit Publikumsbeteiligung Ang Pagdadalamhati (Tiefgreifende Trauer, 2017, Uraufführung), in dem Hilario dem großen philippinischen Komponisten Jose Maceda seine Reverenz erweist. Den Hintergrund der beiden Werke des in Manila lebenden und lehrenden Jonas Baes, der ebenfalls bei Mathias Spahlinger in Freiburg studiert hat, bilden indigene Überlieferungen wie die philippinische Volkserzählung »Die Schildkröte und der Affe" als Stoff einer Kammeroper, zu der das Quintett Aufhebung (2016) eine Einleitung bildet - und der Iraya- Mangyan-Epos vom Flötenklang, der »sogar die Krokodile zum Weinen bringt" als Vorlage für PATANGIS-BUWAYA (... und das Krokodil weint) (2003), eine oral tradierte interkulturelle Improvisation zwischen Klang und Stille, Regenwald und Konzertsaal, die uns zur Teilnahme einlädt. Das Ensemble Aventure spielt in verschiedenen Besetzungen vom Solo (Nicholas Reed, Schlagzeug) bis zum Sextett. Ein Konzertgespräch zwischen dem Komponisten und Musikethnologen Dieter Mack und Jonas Baes reflektiert die Musik philippinischer Komponistinnen und Komponisten zwischen Tradition und Moderne. Das Konzert wird vom Deutschlandfunk Köln mitgeschnitten. Tickets an der Abendkasse oder über: verena.fuchs@ensemble-aventure.de Eintritt 15EUR, Schüler und Studenten frei Programm 3. Saisonkonzert Freitag, 24. November 2017, 20 Uhr Elisabeth Schneider Stiftung, Wilhelmstr. 17a Gespräch mit Dieter Mack, Komponist und Musikethnologe, und Jonas Baes Fokus Philippinen Feliz Anne Reyes Macahis Bardo (2014) (* 1987) für Klarinette, Violoncello und Klavier Feliz Anne Reyes Macahis out of the depths (2017) UA für Klarinette, Fagott, Klavier und Violoncello Alan Hilario showdown (music & filmclip series 1) (2007) (* 1967) für Schlagzeug, Super 8 film (collage of Western movies, compiled by the composer) Alan Hilario Ang Pagdadalamhati (2017) UA Musiktheater mit Publikumsbeteiligung und zwei Trios Jonas Baes PATANGIS-BUWAYA (... und das Krokodil weint) (2003) (* 1961) Version für drei Blasinstrumente und ein Schlaginstrument Jonas Baes Aufhebung (2016) für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier Das Konzert wird vom Deutschlandfunk Köln mitgeschnitten. Martina Roth, Flöten Andrea Nagy, Klarinette/Bassklarinette Wolfgang Rüdiger, Fagott Nicholas Reed, Schlagzeug Akiko Okabe, Klavier Horst Hildebrandt, Violine Beverley Ellis, Violoncello Feliz Anne Reyes Macahis a. G.

    Freiburg | Elisabeth-Schneider-Stiftung

    Fr 24.11.17
    20 Uhr
    Ensemble Aventure: Fokus Philippinen
  • Reinhold Messner Reinhold Messner zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. Gemeinsam mit Peter Habeler bezwang er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, kurze Zeit später wiederholte er dies sogar im Alleingang. Er bestieg alle 14 Achttausender, stand auf über 3500 Berggipfeln. Aber auch in der Ebene brach er Rekorde. Zu Fuß durchquerte er die größten Eis- und Sandwüsten der Erde: die Antarktis, das Grönlandeis, die Wüste Gobi und die Takla Makan. Kaum einer hat die Naturgewalten so oft herausgefordert, ist so oft an das absolute Limit gegangen wie Reinhold Messner! Reinhold Messner skizziert in seinem neuen Live-Vortrag seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Es sind die Essenzen eines Bergsteigerlebens, von dem man nicht erwarten musste, dass es nun schon 71 Jahre währt. Seinen Wagemut würde ein vernünftiger Mensch wohl eher als Übermut bezeichnen und auch Messner sagt: »Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben.« Aber warum dieses Grenzgängertum, warum dieses extreme Risiko? Ist es Todesmut oder gar Lebensmüdigkeit? In seinem Vortrag »ÜberLeben« sucht Messner nach Antworten und erklärt, was wir über unser Menschsein erfahren, wenn wir uns dieser Angst und Einsamkeit derart schonungslos ausliefern? »Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe.« Wort- und bildgewaltig ist sein Live-Vortrag, hält er Rückschau auf seine sieben Jahrzehnte, die schon früh geprägt sind von extremen Erlebnissen und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Ungeschminkt, persönlich, nachdenklich - in seinem Vortrat ÜberLeben ringt er um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das unvermeidliche Altern, über das Scheitern, über Neuanfänge und die Fähigkeit, am Ende loszulassen. --> mehr Infos unter www.messner-live.de

    Zwickau | Konzert- und Ballhaus Neue Welt

    Do 07.12.17
    20 Uhr
    Ticket
    Reinhold Messner „ÜberLeben - der neue Live-Vortrag“
  • THE GLITTER FACTOR The Glitter Factor, ein soziales Statement für Akzeptanz und Empowerment als Partyformat. Express yourself! Nach einem fulminanten Start im September und einem nicht minder erfolgreichen Abstecher in die Alpträume von Barbie (Halloween-Special ZOMBIE BARBIE im November) setzten sich die Köpfe des Glitzerteams zusammen und kamen zum Schluss, dass es zu lange dauert bis zur nächsten regulären Party und eigentlichen Label-Celebration im März 2018. Deshalb präsentieren wir mit Stolz und viel Vorfreude 31.12.17 THE GLITTER FACTOR Champagne Supernova New Year Celebration Edition DIE Silvester-Party für Hetero, Homo, Bi, Queer, Drag, Fetisch, Trans, Cosplay, Club Kids und alle dazwischen. Feiert mit uns bis früh ins neue Jahr mit einem eklektischen Mix aus Elektro Disko Punk, Alternative Pop und queeren Leckereien. Hinter den Plattentellern sind der THE GLITTER FACTOR regular DJ KLANGFIEBER und DJ HIGH HEELS ON SPEED! Frl. Rottenmeier ist nicht nur die langjährige Betreiberin der UntragBar sondern auch die Gründerin des legendären Tuntenballs! Garderobe ist streng nach dem Grundsatz DRESS OR PAY! Je eigenwilliger, aufwändiger, glitzernder, bizarrer desto eher kommt die Person vergünstigt rein. Be Queer Be Gay Be Straight Be Bi Be Trans Be Drag Be Punk Be Bizarre Be Glam Be Shady Be Whatever You Want To Be just BE THERE _____________________________ The Glitter Factor wurde aus der Notwendigkeit geboren, dass es zu wenige Abende gibt, wo man nie genau weiss, wie er ausgehen wird. Ab und zu geschieht dies automatisch nach zu hohem Alkoholkonsum, doch viele Veranstalter setzen in ihren Angeboten auf Nummer Sicher. Selten gibt es ein Party-Format, welches uns auf positive Art herausfordert und uns empowered, in geschütztem Rahmen mal dieses kleine Stücklein mehr loszulassen und einfach Spass zu haben. The Glitter Factor ist genau die untergrundige queere Party, welche in eurem Kalender gefehlt hat. Inspiriert von legendären Clubs wie Studio 54, legendären Live-Shows wie Fischerspooner und legendären Basler-Grössen wie Cabaret Bizarre und dem grossartigen Tuntenball, möchten wir im klein-sympathischen Rahmen der HEIMAT eine Partyreihe vom Stapel lassen, welche mit bounce-freundlichen Tunes im Bereich Electro Disco Punk die Meute zum Schwitzen bringt. Von LCD-Soundsystem zu Capitano Disco Punk, von Chemical Brothers zu 80er-Gay-Wave, von Queer Hop zu Four to the Floor Stompers. Ein musikalisches Fusion-Gourmet-Menu. Gerne arbeiten wir auch mit Künstlern und Performance-Acts, um die Besucher noch weiter überraschen zu können. Und am wichtigsten: wir wollen genau so überrascht werden vom Publikum! Make an effort. Schmeisst euch in ein Outfit im Stile von Trashy Drag Queen, Vivien Westwood inspirierter Catwalk-Look, bizarre Cabaret-FetishGear, Party-Cosplay, Club Kid-Attire. Je herausstehender, desto besser. Gute Ideen, Mut und Spass sollen belohnt werden, deshalb werden bei uns passende Outfits belohnt mit verbilligtem oder freiem Eintritt und/oder kleine Bevorzugungen an der Bar. Hinter THE GLITTER FACTOR steckt ein bunter Haufen Menschen mit Sonne im Herzen. Neben der Homebase HEIMAT, welche die LGBTQ-Crowd regelmässig mit ok Sébastien verzückte, ist THE GLITTER FACTOR nun das zweite Standbein für die Szene. Fabian Degen aka DJ Klangfieber ist der konzeptuelle An-Denker mit wachem Auge auf die queere History und mit punkigem Geist. Abgerundet wird das Team mit dem Jung-Blut Gabriel, welcher mit der Halloween-Party Zombie Barbie das Basler Party-Treiben pink-bunt aufmischte. Nach der Pilot-Party, dem Halloween-Special und der Silvester-Feierei wird sich das Label im März 2018 in allen Facetten präsentieren und mit euch die Zukunft einläuten.

    Basel - Schweiz | Heimat

    So 31.12.17
    22 - 5 Uhr
    The Glitter Factor Champagne Supernova New Year Celebration
  • »ÜberLeben - der neue Live-Vortrag« Reinhold Messner zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. Gemeinsam mit Peter Habeler bezwang er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, kurze Zeit später wiederholte er dies sogar im Alleingang. Er bestieg alle 14 Achttausender, stand auf über 3500 Berggipfeln. Aber auch in der Ebene brach er Rekorde. Zu Fuß durchquerte er die größten Eis- und Sandwüsten der Erde: die Antarktis, das Grönlandeis, die Wüste Gobi und die Takla Makan. Kaum einer hat die Naturgewalten so oft herausgefordert, ist so oft an das absolute Limit gegangen wie Reinhold Messner! Reinhold Messner skizziert in seinem neuen Live-Vortrag seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Es sind die Essenzen eines Bergsteigerlebens, von dem man nicht erwarten musste, dass es nun schon 71 Jahre währt. Seinen Wagemut würde ein vernünftiger Mensch wohl eher als Übermut bezeichnen und auch Messner sagt: »Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben.« Aber warum dieses Grenzgängertum, warum dieses extreme Risiko? Ist es Todesmut oder gar Lebensmüdigkeit? In seinem Vortrag »ÜberLeben« sucht Messner nach Antworten und erklärt, was wir über unser Menschsein erfahren, wenn wir uns dieser Angst und Einsamkeit derart schonungslos ausliefern? »Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe.« Wort- und bildgewaltig ist sein Live-Vortrag, hält er Rückschau auf seine sieben Jahrzehnte, die schon früh geprägt sind von extremen Erlebnissen und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Ungeschminkt, persönlich, nachdenklich - in seinem Vortrat ÜberLeben ringt er um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das unvermeidliche Altern, über das Scheitern, über Neuanfänge und die Fähigkeit, am Ende loszulassen. --> mehr Infos unter www.messner-live.de

    Ulm | CongressCentrum (CCU)

    Fr 12.01.18
    20 Uhr
    Ticket
    Reinhold Messner
  • »ÜberLeben - der neue Live-Vortrag« Reinhold Messner zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. Gemeinsam mit Peter Habeler bezwang er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, kurze Zeit später wiederholte er dies sogar im Alleingang. Er bestieg alle 14 Achttausender, stand auf über 3500 Berggipfeln. Aber auch in der Ebene brach er Rekorde. Zu Fuß durchquerte er die größten Eis- und Sandwüsten der Erde: die Antarktis, das Grönlandeis, die Wüste Gobi und die Takla Makan. Kaum einer hat die Naturgewalten so oft herausgefordert, ist so oft an das absolute Limit gegangen wie Reinhold Messner! Reinhold Messner skizziert in seinem neuen Live-Vortrag seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Es sind die Essenzen eines Bergsteigerlebens, von dem man nicht erwarten musste, dass es nun schon 71 Jahre währt. Seinen Wagemut würde ein vernünftiger Mensch wohl eher als Übermut bezeichnen und auch Messner sagt: »Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben.« Aber warum dieses Grenzgängertum, warum dieses extreme Risiko? Ist es Todesmut oder gar Lebensmüdigkeit? In seinem Vortrag »ÜberLeben« sucht Messner nach Antworten und erklärt, was wir über unser Menschsein erfahren, wenn wir uns dieser Angst und Einsamkeit derart schonungslos ausliefern? »Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe.« Wort- und bildgewaltig ist sein Live-Vortrag, hält er Rückschau auf seine sieben Jahrzehnte, die schon früh geprägt sind von extremen Erlebnissen und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Ungeschminkt, persönlich, nachdenklich - in seinem Vortrat ÜberLeben ringt er um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das unvermeidliche Altern, über das Scheitern, über Neuanfänge und die Fähigkeit, am Ende loszulassen. --> mehr Infos unter www.messner-live.de

    Aalen | Stadthalle

    Mo 15.01.18
    20 Uhr
    Ticket
    Reinhold Messner
  • »ÜberLeben - der neue Live-Vortrag« Reinhold Messner zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. Gemeinsam mit Peter Habeler bezwang er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, kurze Zeit später wiederholte er dies sogar im Alleingang. Er bestieg alle 14 Achttausender, stand auf über 3500 Berggipfeln. Aber auch in der Ebene brach er Rekorde. Zu Fuß durchquerte er die größten Eis- und Sandwüsten der Erde: die Antarktis, das Grönlandeis, die Wüste Gobi und die Takla Makan. Kaum einer hat die Naturgewalten so oft herausgefordert, ist so oft an das absolute Limit gegangen wie Reinhold Messner! Reinhold Messner skizziert in seinem neuen Live-Vortrag seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Es sind die Essenzen eines Bergsteigerlebens, von dem man nicht erwarten musste, dass es nun schon 71 Jahre währt. Seinen Wagemut würde ein vernünftiger Mensch wohl eher als Übermut bezeichnen und auch Messner sagt: »Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben.« Aber warum dieses Grenzgängertum, warum dieses extreme Risiko? Ist es Todesmut oder gar Lebensmüdigkeit? In seinem Vortrag »ÜberLeben« sucht Messner nach Antworten und erklärt, was wir über unser Menschsein erfahren, wenn wir uns dieser Angst und Einsamkeit derart schonungslos ausliefern? »Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe.« Wort- und bildgewaltig ist sein Live-Vortrag, hält er Rückschau auf seine sieben Jahrzehnte, die schon früh geprägt sind von extremen Erlebnissen und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Ungeschminkt, persönlich, nachdenklich - in seinem Vortrat ÜberLeben ringt er um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das unvermeidliche Altern, über das Scheitern, über Neuanfänge und die Fähigkeit, am Ende loszulassen. --> mehr Infos unter www.messner-live.de

    Bern - Schweiz | Theatersaal National

    Di 16.01.18
    20 Uhr
    Ticket
    Reinhold Messner
  • »ÜberLeben - der neue Live-Vortrag« Reinhold Messner zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. Gemeinsam mit Peter Habeler bezwang er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, kurze Zeit später wiederholte er dies sogar im Alleingang. Er bestieg alle 14 Achttausender, stand auf über 3500 Berggipfeln. Aber auch in der Ebene brach er Rekorde. Zu Fuß durchquerte er die größten Eis- und Sandwüsten der Erde: die Antarktis, das Grönlandeis, die Wüste Gobi und die Takla Makan. Kaum einer hat die Naturgewalten so oft herausgefordert, ist so oft an das absolute Limit gegangen wie Reinhold Messner! Reinhold Messner skizziert in seinem neuen Live-Vortrag seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Es sind die Essenzen eines Bergsteigerlebens, von dem man nicht erwarten musste, dass es nun schon 71 Jahre währt. Seinen Wagemut würde ein vernünftiger Mensch wohl eher als Übermut bezeichnen und auch Messner sagt: »Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben.« Aber warum dieses Grenzgängertum, warum dieses extreme Risiko? Ist es Todesmut oder gar Lebensmüdigkeit? In seinem Vortrag »ÜberLeben« sucht Messner nach Antworten und erklärt, was wir über unser Menschsein erfahren, wenn wir uns dieser Angst und Einsamkeit derart schonungslos ausliefern? »Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe.« Wort- und bildgewaltig ist sein Live-Vortrag, hält er Rückschau auf seine sieben Jahrzehnte, die schon früh geprägt sind von extremen Erlebnissen und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Ungeschminkt, persönlich, nachdenklich - in seinem Vortrat ÜberLeben ringt er um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das unvermeidliche Altern, über das Scheitern, über Neuanfänge und die Fähigkeit, am Ende loszulassen. --> mehr Infos unter www.messner-live.de

    Göppingen | Stadthalle Göppingen

    Di 16.01.18
    20 Uhr
    Ticket
    Reinhold Messner
  • Drama von Tennessee Williams Endstation Sehnsucht In New Orleans gab es eine Strassenbahnlinie, deren Endhaltestelle »Desire« hiess. Nach ihr benannte Tennessee Williams sein weltberühmtes Stück: A Streetcar Named Desire. Endstation Sehnsucht. Aus eben dieser Strassenbahn steigt Blanche DuBois, eine verblassende, psychisch labile Frau aus den Südstaaten der USA, um sich auf unbestimmte Zeit bei ihrer Schwester Stella einzuquartieren. In ihrem Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, «Belle Rêve» - ein schöner Traum - so hiess das verlorene Haus der Familie - Der Tod geliebter Menschen, Affären und Alkoholsucht - und keinen einzigen Cent mehr. - Die herrschaftlichen Lebensverhältnisse des einstigen Südstaaten-Geldadels sind längst passé. Stella lebt mit ihrem Mann, dem polnischstämmigen Arbeiter Stanley Kowalski, in beengten Wohnverhältnissen. Blanche, die sich von den Attituden ihrer besseren Herkunft nicht freimachen kann, ist dieses Milieu der vermeintlichen Verlierer zutiefst zuwider, obgleich sie selbst inzwischen nicht nur ihre Anstellung als Lehrerin, sondern überhaupt jeglichen Halt verloren hat. Sie sieht sich fortgesetzt träumend als etwas Besseres, eine Meisterin der Vorspiegelung falscher Tatsachen. Doch die Taschenspielertricks der vermeintlich Elitären werden von Kowalski und seinen Pokerfreunden durchschaut und verachtet. Die Absteiger von oben begegnen dem rauen, energischen Aufstiegswillen von unten. In welcher Dosis sind Autosuggestion, Lüge und Selbsttäuschung noch notwendige Überlebensmittel, ab wann wirkt diese Mixtur toxisch? Der Konflikt beginnt mit der präzisen psychologischen Beschreibung einer Paranoikerin, ihrer inneren Zerrissenheit und Flucht in eine Traumwelt und offenbart ein Schauspiel von alptraumartiger Intensität: Unter der Decke des realistischen Stils regt sich eine dämonische Realität. Stanley hintertreibt die aufkeimende zarte Beziehung Blanches zu dem schüchternen Mitch und zerstört somit ihre letzte Hoffnung, ihr Leben wieder in der Realität zu verankern. In der brütenden Hitze von New Orleans eskaliert der Konflikt der beiden ungleichen Gegner schliesslich, und es kommt zur Katastrophe... »A Streetcar Named Desire«, 1947 in New York uraufgefuhrt und bald darauf von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando in den Hauptrollen verfilmt, ist Tennessee Williams' bekanntestes Drama. 1948 erhielt er dafur den Pulitzer-Preis. - Meisterhaft beschreibt Williams in diesem Stuck das Aufeinandertreffen zweier Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Konflikt zwischen Blanche und Stanley ist der Konflikt zwischen Illusion und Wirklichkeit, zwischen weiblicher Poesie und männlicher Härte, zwischen Sehnsucht und Trieb. So entstand ein psychologisch subtiles und ungemein packendes Drama um menschliche Leidenschaften und Lebenslugen.

    Basel - Schweiz | Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof

    Di 23.01.18
    19 Uhr
    Endstation Sehnsucht
  • Drama von Tennessee Williams Endstation Sehnsucht In New Orleans gab es eine Strassenbahnlinie, deren Endhaltestelle »Desire« hiess. Nach ihr benannte Tennessee Williams sein weltberühmtes Stück: A Streetcar Named Desire. Endstation Sehnsucht. Aus eben dieser Strassenbahn steigt Blanche DuBois, eine verblassende, psychisch labile Frau aus den Südstaaten der USA, um sich auf unbestimmte Zeit bei ihrer Schwester Stella einzuquartieren. In ihrem Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, «Belle Rêve» - ein schöner Traum - so hiess das verlorene Haus der Familie - Der Tod geliebter Menschen, Affären und Alkoholsucht - und keinen einzigen Cent mehr. - Die herrschaftlichen Lebensverhältnisse des einstigen Südstaaten-Geldadels sind längst passé. Stella lebt mit ihrem Mann, dem polnischstämmigen Arbeiter Stanley Kowalski, in beengten Wohnverhältnissen. Blanche, die sich von den Attituden ihrer besseren Herkunft nicht freimachen kann, ist dieses Milieu der vermeintlichen Verlierer zutiefst zuwider, obgleich sie selbst inzwischen nicht nur ihre Anstellung als Lehrerin, sondern überhaupt jeglichen Halt verloren hat. Sie sieht sich fortgesetzt träumend als etwas Besseres, eine Meisterin der Vorspiegelung falscher Tatsachen. Doch die Taschenspielertricks der vermeintlich Elitären werden von Kowalski und seinen Pokerfreunden durchschaut und verachtet. Die Absteiger von oben begegnen dem rauen, energischen Aufstiegswillen von unten. In welcher Dosis sind Autosuggestion, Lüge und Selbsttäuschung noch notwendige Überlebensmittel, ab wann wirkt diese Mixtur toxisch? Der Konflikt beginnt mit der präzisen psychologischen Beschreibung einer Paranoikerin, ihrer inneren Zerrissenheit und Flucht in eine Traumwelt und offenbart ein Schauspiel von alptraumartiger Intensität: Unter der Decke des realistischen Stils regt sich eine dämonische Realität. Stanley hintertreibt die aufkeimende zarte Beziehung Blanches zu dem schüchternen Mitch und zerstört somit ihre letzte Hoffnung, ihr Leben wieder in der Realität zu verankern. In der brütenden Hitze von New Orleans eskaliert der Konflikt der beiden ungleichen Gegner schliesslich, und es kommt zur Katastrophe... »A Streetcar Named Desire«, 1947 in New York uraufgefuhrt und bald darauf von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando in den Hauptrollen verfilmt, ist Tennessee Williams' bekanntestes Drama. 1948 erhielt er dafur den Pulitzer-Preis. - Meisterhaft beschreibt Williams in diesem Stuck das Aufeinandertreffen zweier Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Konflikt zwischen Blanche und Stanley ist der Konflikt zwischen Illusion und Wirklichkeit, zwischen weiblicher Poesie und männlicher Härte, zwischen Sehnsucht und Trieb. So entstand ein psychologisch subtiles und ungemein packendes Drama um menschliche Leidenschaften und Lebenslugen.

    Basel - Schweiz | Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof

    Fr 02.03.18
    19 Uhr
    Endstation Sehnsucht
  • »ÜberLeben - der neue Live-Vortrag« Reinhold Messner zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. Gemeinsam mit Peter Habeler bezwang er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, kurze Zeit später wiederholte er dies sogar im Alleingang. Er bestieg alle 14 Achttausender, stand auf über 3500 Berggipfeln. Aber auch in der Ebene brach er Rekorde. Zu Fuß durchquerte er die größten Eis- und Sandwüsten der Erde: die Antarktis, das Grönlandeis, die Wüste Gobi und die Takla Makan. Kaum einer hat die Naturgewalten so oft herausgefordert, ist so oft an das absolute Limit gegangen wie Reinhold Messner! Reinhold Messner skizziert in seinem neuen Live-Vortrag seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Es sind die Essenzen eines Bergsteigerlebens, von dem man nicht erwarten musste, dass es nun schon 71 Jahre währt. Seinen Wagemut würde ein vernünftiger Mensch wohl eher als Übermut bezeichnen und auch Messner sagt: »Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben.« Aber warum dieses Grenzgängertum, warum dieses extreme Risiko? Ist es Todesmut oder gar Lebensmüdigkeit? In seinem Vortrag »ÜberLeben« sucht Messner nach Antworten und erklärt, was wir über unser Menschsein erfahren, wenn wir uns dieser Angst und Einsamkeit derart schonungslos ausliefern? »Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe.« Wort- und bildgewaltig ist sein Live-Vortrag, hält er Rückschau auf seine sieben Jahrzehnte, die schon früh geprägt sind von extremen Erlebnissen und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Ungeschminkt, persönlich, nachdenklich - in seinem Vortrat ÜberLeben ringt er um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das unvermeidliche Altern, über das Scheitern, über Neuanfänge und die Fähigkeit, am Ende loszulassen. --> mehr Infos unter www.messner-live.de

    Echternach - LU | Trifolion Centre Culturel

    Do 15.03.18
    20 Uhr
    Ticket
    Reinhold Messner
  • »ÜberLeben - der neue Live-Vortrag« Reinhold Messner zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. Gemeinsam mit Peter Habeler bezwang er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, kurze Zeit später wiederholte er dies sogar im Alleingang. Er bestieg alle 14 Achttausender, stand auf über 3500 Berggipfeln. Aber auch in der Ebene brach er Rekorde. Zu Fuß durchquerte er die größten Eis- und Sandwüsten der Erde: die Antarktis, das Grönlandeis, die Wüste Gobi und die Takla Makan. Kaum einer hat die Naturgewalten so oft herausgefordert, ist so oft an das absolute Limit gegangen wie Reinhold Messner! Reinhold Messner skizziert in seinem neuen Live-Vortrag seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Es sind die Essenzen eines Bergsteigerlebens, von dem man nicht erwarten musste, dass es nun schon 71 Jahre währt. Seinen Wagemut würde ein vernünftiger Mensch wohl eher als Übermut bezeichnen und auch Messner sagt: »Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben.« Aber warum dieses Grenzgängertum, warum dieses extreme Risiko? Ist es Todesmut oder gar Lebensmüdigkeit? In seinem Vortrag »ÜberLeben« sucht Messner nach Antworten und erklärt, was wir über unser Menschsein erfahren, wenn wir uns dieser Angst und Einsamkeit derart schonungslos ausliefern? »Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe.« Wort- und bildgewaltig ist sein Live-Vortrag, hält er Rückschau auf seine sieben Jahrzehnte, die schon früh geprägt sind von extremen Erlebnissen und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Ungeschminkt, persönlich, nachdenklich - in seinem Vortrat ÜberLeben ringt er um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das unvermeidliche Altern, über das Scheitern, über Neuanfänge und die Fähigkeit, am Ende loszulassen. --> mehr Infos unter www.messner-live.de

    Wuppertal | Historische Stadthalle

    Fr 16.03.18
    20 Uhr
    Ticket
    Reinhold Messner
  • »ÜberLeben - der neue Live-Vortrag« Reinhold Messner zählt zweifelsohne zu den berühmtesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. Gemeinsam mit Peter Habeler bezwang er als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, kurze Zeit später wiederholte er dies sogar im Alleingang. Er bestieg alle 14 Achttausender, stand auf über 3500 Berggipfeln. Aber auch in der Ebene brach er Rekorde. Zu Fuß durchquerte er die größten Eis- und Sandwüsten der Erde: die Antarktis, das Grönlandeis, die Wüste Gobi und die Takla Makan. Kaum einer hat die Naturgewalten so oft herausgefordert, ist so oft an das absolute Limit gegangen wie Reinhold Messner! Reinhold Messner skizziert in seinem neuen Live-Vortrag seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Abenteurer unserer Zeit. Es sind die Essenzen eines Bergsteigerlebens, von dem man nicht erwarten musste, dass es nun schon 71 Jahre währt. Seinen Wagemut würde ein vernünftiger Mensch wohl eher als Übermut bezeichnen und auch Messner sagt: »Ich lege Wert darauf, dass ich einer bin, der von seinen Reisen zurückgekommen ist. Ich bin einer der Wenigen meiner Generation, die überlebt haben.« Aber warum dieses Grenzgängertum, warum dieses extreme Risiko? Ist es Todesmut oder gar Lebensmüdigkeit? In seinem Vortrag »ÜberLeben« sucht Messner nach Antworten und erklärt, was wir über unser Menschsein erfahren, wenn wir uns dieser Angst und Einsamkeit derart schonungslos ausliefern? »Ich erzähle nicht, wie viele Haken ich geschlagen habe oder wie viele Tage ich unterwegs war das interessiert niemanden. Ich erzähle, was mit mir passiert, wenn ich mich in diese archaischen Welten begebe.« Wort- und bildgewaltig ist sein Live-Vortrag, hält er Rückschau auf seine sieben Jahrzehnte, die schon früh geprägt sind von extremen Erlebnissen und der Auseinandersetzung mit dem Tod. Ungeschminkt, persönlich, nachdenklich - in seinem Vortrat ÜberLeben ringt er um Begriffe wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das unvermeidliche Altern, über das Scheitern, über Neuanfänge und die Fähigkeit, am Ende loszulassen. --> mehr Infos unter www.messner-live.de

    Mönchengladbach | Kunstwerk

    Sa 17.03.18
    20 Uhr
    Ticket
    Reinhold Messner
  • Drama von Tennessee Williams Endstation Sehnsucht In New Orleans gab es eine Strassenbahnlinie, deren Endhaltestelle »Desire« hiess. Nach ihr benannte Tennessee Williams sein weltberühmtes Stück: A Streetcar Named Desire. Endstation Sehnsucht. Aus eben dieser Strassenbahn steigt Blanche DuBois, eine verblassende, psychisch labile Frau aus den Südstaaten der USA, um sich auf unbestimmte Zeit bei ihrer Schwester Stella einzuquartieren. In ihrem Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, «Belle Rêve» - ein schöner Traum - so hiess das verlorene Haus der Familie - Der Tod geliebter Menschen, Affären und Alkoholsucht - und keinen einzigen Cent mehr. - Die herrschaftlichen Lebensverhältnisse des einstigen Südstaaten-Geldadels sind längst passé. Stella lebt mit ihrem Mann, dem polnischstämmigen Arbeiter Stanley Kowalski, in beengten Wohnverhältnissen. Blanche, die sich von den Attituden ihrer besseren Herkunft nicht freimachen kann, ist dieses Milieu der vermeintlichen Verlierer zutiefst zuwider, obgleich sie selbst inzwischen nicht nur ihre Anstellung als Lehrerin, sondern überhaupt jeglichen Halt verloren hat. Sie sieht sich fortgesetzt träumend als etwas Besseres, eine Meisterin der Vorspiegelung falscher Tatsachen. Doch die Taschenspielertricks der vermeintlich Elitären werden von Kowalski und seinen Pokerfreunden durchschaut und verachtet. Die Absteiger von oben begegnen dem rauen, energischen Aufstiegswillen von unten. In welcher Dosis sind Autosuggestion, Lüge und Selbsttäuschung noch notwendige Überlebensmittel, ab wann wirkt diese Mixtur toxisch? Der Konflikt beginnt mit der präzisen psychologischen Beschreibung einer Paranoikerin, ihrer inneren Zerrissenheit und Flucht in eine Traumwelt und offenbart ein Schauspiel von alptraumartiger Intensität: Unter der Decke des realistischen Stils regt sich eine dämonische Realität. Stanley hintertreibt die aufkeimende zarte Beziehung Blanches zu dem schüchternen Mitch und zerstört somit ihre letzte Hoffnung, ihr Leben wieder in der Realität zu verankern. In der brütenden Hitze von New Orleans eskaliert der Konflikt der beiden ungleichen Gegner schliesslich, und es kommt zur Katastrophe... »A Streetcar Named Desire«, 1947 in New York uraufgefuhrt und bald darauf von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando in den Hauptrollen verfilmt, ist Tennessee Williams' bekanntestes Drama. 1948 erhielt er dafur den Pulitzer-Preis. - Meisterhaft beschreibt Williams in diesem Stuck das Aufeinandertreffen zweier Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Konflikt zwischen Blanche und Stanley ist der Konflikt zwischen Illusion und Wirklichkeit, zwischen weiblicher Poesie und männlicher Härte, zwischen Sehnsucht und Trieb. So entstand ein psychologisch subtiles und ungemein packendes Drama um menschliche Leidenschaften und Lebenslugen.

    Basel - Schweiz | Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof

    Sa 07.04.18
    19 Uhr
    Endstation Sehnsucht
  • Drama von Tennessee Williams Endstation Sehnsucht In New Orleans gab es eine Strassenbahnlinie, deren Endhaltestelle »Desire« hiess. Nach ihr benannte Tennessee Williams sein weltberühmtes Stück: A Streetcar Named Desire. Endstation Sehnsucht. Aus eben dieser Strassenbahn steigt Blanche DuBois, eine verblassende, psychisch labile Frau aus den Südstaaten der USA, um sich auf unbestimmte Zeit bei ihrer Schwester Stella einzuquartieren. In ihrem Gepäck: der Verlust ihres elterlichen Anwesens, «Belle Rêve» - ein schöner Traum - so hiess das verlorene Haus der Familie - Der Tod geliebter Menschen, Affären und Alkoholsucht - und keinen einzigen Cent mehr. - Die herrschaftlichen Lebensverhältnisse des einstigen Südstaaten-Geldadels sind längst passé. Stella lebt mit ihrem Mann, dem polnischstämmigen Arbeiter Stanley Kowalski, in beengten Wohnverhältnissen. Blanche, die sich von den Attituden ihrer besseren Herkunft nicht freimachen kann, ist dieses Milieu der vermeintlichen Verlierer zutiefst zuwider, obgleich sie selbst inzwischen nicht nur ihre Anstellung als Lehrerin, sondern überhaupt jeglichen Halt verloren hat. Sie sieht sich fortgesetzt träumend als etwas Besseres, eine Meisterin der Vorspiegelung falscher Tatsachen. Doch die Taschenspielertricks der vermeintlich Elitären werden von Kowalski und seinen Pokerfreunden durchschaut und verachtet. Die Absteiger von oben begegnen dem rauen, energischen Aufstiegswillen von unten. In welcher Dosis sind Autosuggestion, Lüge und Selbsttäuschung noch notwendige Überlebensmittel, ab wann wirkt diese Mixtur toxisch? Der Konflikt beginnt mit der präzisen psychologischen Beschreibung einer Paranoikerin, ihrer inneren Zerrissenheit und Flucht in eine Traumwelt und offenbart ein Schauspiel von alptraumartiger Intensität: Unter der Decke des realistischen Stils regt sich eine dämonische Realität. Stanley hintertreibt die aufkeimende zarte Beziehung Blanches zu dem schüchternen Mitch und zerstört somit ihre letzte Hoffnung, ihr Leben wieder in der Realität zu verankern. In der brütenden Hitze von New Orleans eskaliert der Konflikt der beiden ungleichen Gegner schliesslich, und es kommt zur Katastrophe... »A Streetcar Named Desire«, 1947 in New York uraufgefuhrt und bald darauf von Elia Kazan mit Vivien Leigh und Marlon Brando in den Hauptrollen verfilmt, ist Tennessee Williams' bekanntestes Drama. 1948 erhielt er dafur den Pulitzer-Preis. - Meisterhaft beschreibt Williams in diesem Stuck das Aufeinandertreffen zweier Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Der Konflikt zwischen Blanche und Stanley ist der Konflikt zwischen Illusion und Wirklichkeit, zwischen weiblicher Poesie und männlicher Härte, zwischen Sehnsucht und Trieb. So entstand ein psychologisch subtiles und ungemein packendes Drama um menschliche Leidenschaften und Lebenslugen.

    Basel - Schweiz | Förnbacher Theater im Badischen Bahnhof

    Do 19.04.18
    19 Uhr
    Endstation Sehnsucht