Suche nach Die Schlösser aus Sand: 4 Ergebnisse

  • Slow Club Freiburg präsentiert: Brother Grimm Albträume in Fuckmoll Verwischter Geisterhausblues und grimmige Oden an Verblichene. Das ist jetzt wieder so einer. Einer, der aussieht, als käme er aus dem Kohlebergwerk. Dabei stammt er von dort, wo sie es sich leisten können, zum Spaß so auszuschauen, aus Berlin. Er heißt Dennis Grimm und arbeitet als Brother Grimm. Da denkt man natürlich an die Brüder selben Namens und ihre prächtigen Albtraumlieferanten für kleine und große Kinder. Und das ist kein Zufall. Denn auch dieser Bruder Grimm widmet sich Albträumen, doch sind die seinen akustischer Natur. Brother Grimm ist auch ein Schöngeist, denn seine Geisterblues-Gstanzlen mäandern durchaus ins Balladenfach rüber, Damenbekanntschaft ist beim Konzert deshalb nicht im Vorhinein auszuschließen. Immerhin titelt sogar das Eröffnungslied seines aktuellen Albums Woman, wobei es sich angesichts des verwittert düsteren Sounds wohl um eine Ode an eine Verblichene handeln dürfte, Ruhe sanft. Seinen Geisterhausblues spielt Grimm mit grimmigen Rhythmen, anämischen Gitarren und einem Gesang, dem man straffrei einen Nachtwächterjob in einer Tuberkuloseheilanstalt andichten darf. Es klingt also ziemlich interessant, wenn er I Am Afraid of Germany singt, Brothers and Sisters beschwört oder die Kompostierungsaufforderung Take Your Idols & Turn Em Into Flowers durch das Mikro stöhnt. Es ist eine einfache Kunst und sie ist überzeugend. Sie funktioniert seit der Bible Belt an die Stromversorgung angeschlossen wurde und ein Bloßfüßiger zum ersten Mal beim Schwarzbrennen einen Stromschlag erleiden musste. Bruzel, Knister, Bumm. So viel Klischee muss sein, und so viel Klischee soll auch sein. (Karl Fluch/ Der Standard) King for a day fool for a lifetime, heißt es. Nicht so beim aktuellen Album von Brother Grimm, der einen Buchstaben tauscht und dadurch so zu einer ganz anderen Bedeutung gelangt: King for a day cool for a lifetime. Das soeben fertiggestellte gleichnamige Album bietet dunkelgrau gefärbten Songwriter-Rock, der mit reduzierten Arrangements knietief im Blues watet. Allerdings nicht in der klassischen Spielart, sondern in der krachigen Interpretation, wie man sie etwa von australischen Acts der 1980er-Jahre kennt. Sanftmut ist zwischendurch auch möglich oder überhaupt gleich atmosphärisches Wegdriften wie im elfeinhalbminütigen Form- und Stilausreißer Take Yr Idols & Turn Em Into Flowers. (www.falter.at) Nach seiner Zeit bei der Band Sandy Bird, wandelt Sänger und Gitarrist Dennis Grimm jetzt also als Brother Grimm auf Solopfaden. Er kommt inzwischen deutlich direkter und mitunter auch agressiver daher. Er befindet sich zwischen den Zeilen, zwischen den Genres. Er ist lauter als zuvor und leiser. Und er ist allein. http://www.brothergrimm.de/ https://www.facebook.com/brothergrimmband/ The Dead Lullabies Zizi Transistor & Ben Fonda (Zoë Binetti & Benjamin von Däniken) The Dead Lullabies sound like a broken mary-go-round, an ancient prayer and a psychedelic trip. Although spartanic in its instrumentation, this music will draw you into its very own world of wonder. www.zizitransistor.com https://www.facebook.com/Zizi-Transistor-457707851243577/

    Freiburg | Slow Club

    So 11.03.18
    20 - 1 Uhr
    Brother Grimm + The Dead Lullabies
  • BÉLA HARTMANN »PROGRAMM: «»Weltklassik am Klavier - Reise durch Stimmungen und Landschaften Europas!«» WOLFGANG AMADEUS MOZART Rondo a-Moll K 511 FRANZ SCHUBERT Klaviersonate (posth.) A-Dur D 664 op. 120 - Pause - FRÉDÉRIC CHOPIN Berceuse Des-Dur op. 57 Polonaise fis-Moll op. 44 LUDWIG VAN BEETHOVEN 15 Variationen mit Fuge Es-Dur op. 35 BÉLA HARTMANN Der deutsch-tschechische Pianist Béla Hartmann hat sich seit Wettbewerbserfolgen in London (Intercollegiate Beethoven Prize, 1995), Dortmund (Internationaler Schubert Wettbewerb, 1997) und Leeds (2000) rasch als eigenwilliger und sensitiver Interpret eines Repertoires etabliert, das seinen Schwerpunkt bei Mozart, Beethoven und Schubert findet. Seine Konzerttätigkeit führte ihn über Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Tschechien und die Schweiz in die USA, wo er u.a. in der New Yorker Carnegie Hall gastierte. Seine kürzlich erschienene CD von Schuberts D-Dur Klaviersonate wurde in der US Presse als eine Interpretation gefeiert, die den klassischen Aufnahmen von Sviatoslav Richter und Clifford Curzon ebenbürtig sei. «»Weltklassik am Klavier - Reise durch Stimmungen und Landschaften Europas!«» Eine kurze Reise über das Riesengebirge bietet unser Programm, von der Wiener Klassik zu den «»mit Blumen geschmückten Kanonen«» von Frédéric Chopin. Sowohl das Tragische ist dabei, in Gestalt Chopins großer fis-Moll Polonaise, als auch das Heroische, mit Beethovens überschwenglichen und lebenslustigen Eroica Variationen. Dazu die pastorale Idylle der kleinen A-Dur Sonate Franz Schuberts und Mozarts herbstliches a-Moll Rondo, gezeichnet von Melancholie und der Vision von etwas Besserem. Mittendrin noch die kristalline Vollendung von Chopins Berceuse, deren Entstehung in einer perfektionistischer Schaffenswut so eindrucksvoll von George Sand beschrieben wurde. Eine Reise durch die Stimmungen und die Landschaft Mitteleuropas, mit dem Besten, daß das Klavier zu bieten hat!« Foto: Kathrin Haarstick

    Bad Sooden-Allendorf - DE | EKKOs Kultur- und Tagungshotel / Altes Kurhaus

    Fr 04.05.18
    19 Uhr
    Ticket
    „Weltklassik am Klavier - Reise durch Stimmungen und Landschaften Europas!“
  • Music knows no borders tour Der Brexit stellt die irische Kultur vor einige spannende Fragen: Wo gehören die Iren wirklich hin zu England oder zu Europa? Ist eine harte Grenze zwischen Nord und Süd zu ertragen? Man hat sich doch seit dem Good Friday Agreement mit einer immer weicheren Grenze angefreundet und alle haben davon profitiert. Die Mehrheit der Nordiren ist gegen den Brexit und damit gewinnt der Traum von einem wiedervereinigten Irland Realität. Wer sich mit irischer Kultur auskennt, der weiß: Musik, Tanz und Gesang sind der Stoff aus dem Träume sind. Sie kennen keine Grenzen. Bisher waren die Beziehungen zwischen Irland und England vom irischen Nationalismus bestimmt und seit dem Brexit ist dieser Zustand plötzlich auf den Kopf gestellt. Die Iren strebten nach Unabhängigkeit und das mit gutem Grund. Als Gastarbeiter waren sie ein notwendiges Übel und täglichen Rassismus und Diskriminierung ausgesetzt. Diese bittere Erfahrung und auch ein ungebrochener Stolz, waren Stoff für viele Lieder. Lieder, die um Unabhängigkeit, Revolution und Wiedervereinigung kreisten, gingen uns in Europa unter die Haut. Was wird aus diesen Liedern, wenn plötzlich die Engländer die Iren nicht mehr haben wollten? Sollte es bald wieder eine harte Grenze zwischen Nordirland und der Republik geben, dann werden die alten Lieder mit noch mehr Inbrunst gesungen werden. Die erneute Trennung wird schmerzen und daran erinnern, dass man einst in einem Land ohne die Music knows no borders Tour dieses Jahr erinnern. CHRISTY BARRY & JAMES DEVITT Doolin music house Die zwei in Ehren ergraute Gentlemen sind Urgesteine der traditionellen Szene der Grafschaft Clare. Seit über 50 Jahren sind Christy Barry & James Devitt aus dem musikalischen Leben rund um Doolin und die Cliffs of Moher nicht wegzudenken. Als junge Burschen haben sie vom legendärem Micho Russell gelernt und werden als seine legitimen Nachfolger gesehen. So hat z.B. 2016 das Doolin Folk Festival Christy Barry für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Christy spielt Querflöte, Tin Whistle und Spoons James die Fiddle. Mit ihrem so entspannt gespielten old time Stil haben sie dazu beigetragen, dass das kleine Dorf an der Westküste weltberühmt geworden ist. Bedingt durch viele Touristen sind die Pubs in den Sommermonaten überfüllt. Konzentriertes Zuhören ist daher kaum möglich. Daher öffnet Christy ein paarmal pro Woche sein Haus für Besucher, die am Kaminfeuer auch die filigransten Zwischentöne hören wollen. Dabei erzählt der Meister von den guten alten Tagen ohne sie romantisch zu verklären. Seine Frau Sheila reicht Sandwiches, Kekse, Tee, Wein und Bier. Das Projekt nennt sich Doolin music house und Besucher aus aller Welt sind begeistert, für einen moderaten Eintritt zwei Legenden aus der Nähe am Kaminfeuer erleben zu dürfen. JOANNA HYDE & TADHG Ó MEACHAIR Folk for the foxes Joanna Hyde & Tadhg Ó Meachair haben neulich geheiratet und das IFF ist für die zwei eine Art verspätete Hochzeitsreise. Wie gut das frisch gebackene Ehepaar harmoniert, kann man auf ihrem Debüt-Album One for the foxes hören. Hier finden sich sowohl irische als auch amerikanische Tunes und Songs wieder. Kein Wunder, denn Joanna ist Amerikanerin und Tadhg (ausgesprochen Teig) Ire. Weder der amerikanische noch der irische Folk gewinnt die Überhand. Es entsteht ein eher transatlantischer Klang, der sich frisch anhört und neugierig auf mehr macht. So holt man auch den scheusten Fuchs / Hörer aus dem Bau oder hinter dem Ofen hervor. Tadhg spielt sowohl Piano als auch Akkorden. Bekanntheit erlangte der mehrfache All Ireland Champion als den Tastenmann der irischen Supergruppe Goitse. Joanna spielt eine dynamische Fiddle mit einem großen warmen Ton. Ihre lyrische Stimme überzeugt mit vielen ausdruckstarken Facetten und zusätzlich dazu kann sie sogar Steppen! Tadhg und Joanna sind zwei schlaue Füchse, die der irischen und amerikanischen Tradition auf die Schliche gekommen sind. Ja, das sind ausgefuchste Arrangements. So klingt Folk for the foxes. AILIE ROBERTSON´S TRADITIONAL SPIRITS A musical tribute to Scottish whisky Ein großer Whisky muss jahrzehntelang reifen und gewinnt so immer mehr an Charakter. So ist es auch mit großen Künstlern wie Ailie Robertson, die als eine der führenden Harfenistinnen und Komponistinnen Schottlands gilt. Beim IFF stellt sie ihr einmaliges Projekt TRADITIONAL SPIRITS vor. Es ist eine Hommage an das flüssige Gold Schottlands. Ailie sieht deutliche Parallelen zwischen den uralten Traditionen des Whisky und des Scottish Folk. Beide werden von Generation zu Generation weitergegeben und beiden liegen nur ein paar wenige Elemente zu Grunde. Whiskybrenner verwenden Gerste, Wasser und Hefe. Musiker legen los mit sieben Tönen und einer Handvoll Rhythmen. Trotzdem gleicht kein Whisky dem anderen und so ist es auch mit den vielen regionalen Stilen des Scottish Folk. Die TRADITIONAL SPIRITS sind ein Dutzend Kompositionen, die im Stile einer symphonischen Dichtung verschiedene Phasen der Whiskyherstellung zu Gehör bringen. Der wilde Gärungsprozess, das hitzige Destillieren und das besinnliche Reifen. All das werden uns Ailie und ihr Sextett einschenken. Ganz nach der alten Kunst des whisky blending wird Tradition, Jazz und Klassik gemischt. THE OUTSIDE TRACK Tradition with new wings An ihnen kommt man nicht vorbei, wenn man die erfrischenden und kreativen Interpreten keltischer Musik in dieser und letzter Dekade aufzählen will. Wie der Bandname es schon andeutet, wollte das Quintett eine neue Perspektive anbieten. Eine, die einen frischen Blick von außen auf eine ehrwürdige Tradition wirft und sie erneuert. Seitdem haben die jungen Damen in der keltischen Musikszene nicht nur outside sondern auch inside markante Spuren hinterlassen. Die Fans haben jetzt die Gelegenheit, die Spur aufzunehmen und zu entdecken, wohin die musikalische Reise seit 2013 gegangen ist, als die Band das letzte Mal am IFF teilgenommen hat. Überschäumende Spiellaune, beeindruckende Virtuosität, Stepptanzeinlagen, eigenwillige Arrangements und eine Sängerin mit einmaliger Stimme. Die Musikerinnen pumpen die althergebrachten Melodien mit Energie, Frische und guter Laune auf, so dass diese schwerelos werden und einfach abheben. Diese beflügelte Musik begeistert nicht nur die Zuschauer sondern auch gestandene Journalisten: ...Irische Mystik pur ... schrieb Uli Olshausen im Feuilleton der FAZ als er die Gruppe beim IFF hörte. Aber auch die IFF-Fans waren hellauf begeistert und daher war klar: Wenn ein neues Album da ist, dann muss THE OUTSIDE TRACK ein Comeback geben. Das neue Album ist jetzt da.

    Ravensburg | Konzerthaus Ravensburg

    Do 01.11.18
    20 Uhr
    Ticket
    Irish Folk Festival
  • Mundstuhl - Flamongos. Comedy. FLAMONGOS Das brandneue Programm! MUNDSTUHL präsentieren ihr langersehntes, brandneues Programm FLAMONGOS auf den bundesdeutschen Bhnen. Die beiden Comedians Lars Niedereichholz und Ande Werner gelten seit ber 20 Jahren als das erfolgreichste und wandelbarste Comedy-Doppelpack Deutschlands. Mit ihrer unverwechselbaren Gratwanderung zwischen Nonsens, hintergrndigen Wortgefechten, derben Späßen und politischen Inkorrektheiten halten sie der Gesellschaft erneut einen irrwitzig komischen Zerrspiegel vor das bierselige Antlitz. Schnell. Neu. Frisch. Und extrem witzig. Mit von der Partie sind die schillerndsten FLAMONGOS unserer Republik. Peggy und Sandy, die alleinerziehenden Dating-App-Expertinnen aus dem ostdeutschen Plattenbau mit ihren Problemen zwischen stets bemhter Flchtlingsintegration und ihrem neo-patriotischen Nachwuchs. Die kongenialen Illusionisten Sickfried und Roooy, die mit modernsten Zaubertricks das Publikum begeistern. Die unglaublich drucklosen Friedensaktivisten von No Pressure sowie die Erfinder und Leitsterne der Kanakcomedy Dragan und Alder, die sich den Statussymbolen der Jetztzeit widmen. Stichwort: Katzenfotos auf Instagram. Außerdem beantworten MUNDSTUHL die brennendsten Fragen unserer globala vernetzten Welt: Wie vermehren sich Schlmpfe? Warum gibt es Vodka mit Schinkengeschmack? Und mssen auch Krankenwagen einen Verbandskasten an Bord haben? Die beiden vielfach ausgezeichneten Echopreisträger erreichen auch in ihrem mittlerweile zehnten Bhnenprogramm FLAMONGOS eine sagenhafte Pointendichte. Zum Kaputtlachen! Riesenapplaus unter Lachtränen! BILD Zeitung MUNDSTUHL sind die AC/DC der Comedy! Zum Kaputtlachen! SZ Politisch völlig inkorrekt und zum Brüllen komisch Westfälische Allgemeine MUNDSTUHL sind einmalig BZ

    Denzlingen | Kultur- und Bürgerhaus

    Sa 26.10.19
    20 Uhr
    Ticket
    Mundstuhl