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  • Podiumsdiskussion des Forum Demokratischer Sozialismus Baden-Württemberg. Mit Peter Laskowski, Marco Radojevic, Nikita Karavaev Linke Antworten auf die Modernisierung der Arbeitswelt Auf dem Podium diskutieren: Peter Laskowski (Produktmanager, Mitglied des Bundeskoordinierungskreises der Emanzipatorischen Linken) Marco Radojevic (Politikwissenschaftler, Landesvorstand des Forum Demokratischer Sozialismus) Nikita Karavaev (Student der Rechtswissenschaft mit Schwerpunkt Arbeitsrecht) Freitag, 26. Mai 2017, 19 Uhr Im Grünhof, Belfortstraße 52, Freiburg Linke Antworten auf die Modernisierung der Arbeitswelt Es ist Bundestagswahljahr. Noch schrauben die Parteien an ihren Programmen. Es wird über soziale Gerechtigkeit, Sicherheit, Europa und mögliche Koalitionen diskutiert. Doch ein Thema, das die Zukunft der Arbeitswelt, der Sozialsysteme, der ganzen Gesellschaft in der nächsten Zeit so tiefgreifend verändern und bestimmen wird, wie kaum ein anderes, kommt derzeit in den ganz großen politischen Auseinandersetzungen kaum vor: Die Digitalisierung. »Crowdsourcing«, »Cloudworking«, »Home-Office« und »cyber-physical-systems« sind nur einige Begriffe der neuen digitalen Arbeitswelt, die im Zuge von nichts geringerem als einer vierten industriellen Revolution oder kurz »Industrie 4.0«, bereits im Entstehen ist. Neue und schnellere Automatisierungsprozesse und die Fortschritte in Robotik sowie bei intelligenter Software eröffnen einerseits die Chance, den Menschheitstraum von einer vom Arbeitszwang befreiten und zugleich gerechte Teilhabe aller sicherstellenden Gesellschaft zu realisieren. Andererseits bergen sie die Gefahr der Massenarbeitslosigkeit und den bisherigen gesetzlichen Instrumenten der Mitbestimmung am Arbeitsplatz sowie den Tarifparteien drohen ihre klassischen Regelungsfelder, wie Arbeitszeit und Arbeitsentgelt, abhanden zu kommen. Wie kann diesen unaufhaltsamen Veränderungen begegnet und wirtschaftliche, soziale und politische Teilhabe und Mitbestimmung der Menschen am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft fortgeschrieben und weiterentwickelt werden? Wie können neue Technologien bei all dem eine progressive Rolle spielen und - ganz im marx'schen Sinne - zu einer progressiven Umwälzung der Produktionsverhältnisse beitragen? Wie abhängig, wie kollektiv-, wie selbstbestimmt wollen wir künftig arbeiten und wollen wir das überhaupt? Wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen der Weg für eine zukunftsfähige, solidarische und teilhabeorientierte Reform der Sozialsysteme jenseits von Arbeitszwang und Arbeitsfetisch? Zur notwendigen Debatte all der Fragen wollen wir, das Forum Demokratischer Sozialismus Baden- Württemberg, einen Beitrag leisten und laden daher alle Interessierten zum Podiumsgespräch ein. Auf dem Podium diskutieren: Peter Laskowski (Produktmanager, Mitglied des Bundeskoordinierungskreises der Emanzipatorischen Linken) Sein Thema unter anderem: Digitalisierung Er sagt: »Die durch die digitale Revolution zu erwartenden Veränderungen werden das gesamte Leben eines jeden, alle Lebensbereiche umfassen. Dies kann Chancen eröffnen für ein stärker selbstbestimmtes Arbeiten und Leben, für eine sozial gerechtere und ökologische Gestaltung der Wirtschaft - und für neue Formen der Demokratie, die Alltag und Arbeit einschließen.« Marco Radojevic (Politikwissenschaftler, Landesvorstand des Forum Demokratischer Sozialismus) Sein Thema unter anderem: Bedingungsloses Grundeinkommen Er sagt: »Ein wesentliches Ziel von demokratischen Sozialist*innen ist es, Arbeit und materielles Wohlbefinden voneinander zu entkoppeln. Die aktuelle Umwälzung der Produktionsverhältnisse bietet hier eine historische Chance. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wird Kapitalismus an sich zwar noch nicht positiv überwunden, doch wäre damit ein Einschnitt verbunden, der mindestens so fundamental wäre, wie die Einführung des klassischen Wohlfahrtsstaates. « Nikita Karavaev (Student der Rechtswissenschaft mit Schwerpunkt Arbeitsrecht) Sein Thema unter anderem: Mitbestimmung und Wirtschaftsdemokratie Er sagt: »Für eine soziale und demokratische Gestaltung der Zukunft der Arbeit ist heute die Schaffung der gesetzlichen Voraussetzungen für die Mitbestimmung der Belegschaften auf Augenhöhe in Standortfragen und anderen wirtschaftlichen Angelegenheiten unabdingbar. Diese kann durch eine funktionelle Kombination mit materieller Beteiligung realisiert werden, was auch weitergehende Perspektiven aufmacht.«

    Freiburg | Grünhof

    Fr 26.05.17
    19 Uhr
    Linke Antworten auf die Modernisierung der Arbeitswelt
  • Eine geführte Erlebnis-Radtour bietet das Onkologische Zentrum Ortenau im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe »Leben Krebs Leben« am Sonntag, den 28. Mai an. Die Radtour wird geführt von Ludwig Zehnle von der Selbsthilfegruppe Männer mit Krebs im Ortenaukreis. Interessenten treffen sich (bei jedem Wetter) um 10 Uhr am Tabakmuseum in Mahlberg, Unterburgstraße. Die Radtour auf der »Straße der Erinnerungen« soll Menschen mit und ohne Krebserkrankung jenseits der Alltagshektik und -sorgen an interessante Plätze und Orte in der südlichen Ortenau führen und ihnen zeigen, wie die Menschen in früheren Jahrzehnten gelebt und gearbeitet haben. Die Rundtour ist etwa 25 Kilometer lang und führt auf Nebenstraßen und Radwegen von Mahlberg über verschiedene Stationen zurück zum Ausgangspunkt. Stationen der Tour sind unter anderem die Synagoge in Kippenheim, das Schmieheimer Schloss sowie Ettenheim mit seiner barocken Altstadt. Als Fahrzeit sind mit Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten etwa vier bis fünf Stunden eingeplant. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Mahlberg | Oberrheinisches Tabakmuseum

    So 28.05.17
    10 Uhr
    Radtour auf der Straße der Erinnerungen
  • The American Tribal Love-Rock Musical Let the sunshine in... HAIR - Das Musical Esoterik, Räucherstäbchen, LSD und freie Liebe. Das sind die ausschlaggebenden Attribute der Blumenkinder. In HAIR sucht die Hippiebewegung der 68er ein neues Lebensgefühl. Eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Eine Ära im Zeichen von »Aquarius«. Make love, not war Im Mittelpunkt der Geschichte stehen der aus patriotisch-bürgerlichen Verhältnissen kommende Claude H. Bukowski und die Hippie-Truppe von George Berger und seinen Freunden. Der zu seiner Einberufung nach New York gereiste Claude wird durch seine Erfahrungen mit Berger und seiner Freundin Sheila und seiner konservativen Herkunft immer mehr in einen inneren Konflikt getrieben. Wird er seine neu erworbenen, pazifistischen Ideale ignorieren und als Soldat in Vietnam seinem Land dienen, Menschen töten und vielleicht sogar sein eigenes Leben riskieren? Oder wird er seinen Dienst verweigern und somit eine Gefängnisstrafe und gesellschaftliche Ächtung in Kauf nehmen? Good morning starshine - Ein musikalischer Epos Das Musical HAIR gilt bis heute als Meilenstein des Musiktheaters. Die Vorlagen zu HAIR entstanden durch Gerome Ragni und James Rado, die sich als einfache Schauspieler kennenlernten. Durch die Provokationen des damaligen modernen Theaters und den Unruhen durch die Protestbewegung entstand ein Text aus einer Symbiose aus harten, vorwurfsvollen Zeilen und einer friedlichen, weichen Poesie. Diese Harmonie aus den eigentlich völlig unterschiedlichen Kontrasten schaffte es, die Spannung und die inhaltliche Bedeutung noch weiter hervorzuheben. Nach zahlreichen Off-Broadway Aufführungen (erste 1966) arbeiteten die beiden Schöpfer von HAIR gemeinsam mit Galt MacDermot an einer musikalischen Inszenierung. Dem ehemaligen Kirchenmusiker und Organist gelang ein grandioser Einklang aus Rhythmus, Harmonie und Instrumentierung. Zu den ersten Aufführungen des Musicals kam Bertrand Castelli als Regisseur hinzu. Castelli war Anführer mehrerer Friedensmärsche und landete häufig im Gefängnis. Er schaffte es, HAIR die radikale, pazifistische Philosophie einzuhauchen und machte somit das Musical zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

    Freiburg | Konzerthaus

    So 04.03.18
    20 Uhr
    Ticket
    Musical: Hair
  • Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie Diesseits von Eden und Jenseits aller Genregrenzen haben Wiebke Eymess und Friedolin Muller ihre eigene Form des Kabaretts gefunden: federleichter Witz und unterhaltsamer Tiefsinn, absurd-komische Dialoge und verstorend-schone bis schon-verstorende Lieder auf Saiten- und zahlreichen Schrumpfinstrumenten. Die Kunst des Duos ist jung und ungewohnlich, dabei immer der Kabarett-Tradition verpflichtet. Sie sind durchaus politisch aber allergisch gegen Politikernamen. Sie kehren lieber vor ihrer eigenen Tur. Vorzugsweise das hinubergewehte Laub vom Baum der Erkenntnis. Ihr erstes Programm MitternachtSpaghetti wurde von der Presse hochgelobt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Hier zimmerte sich das real-fiktive Liebespaar eine Fensterbank und nebenbei eine eigene Kleinkunst-Welt, die sie mit PARADIESSEITS wieder bespielen: »Dialoge voller feinsinnigem Wortwitz und genialer Argumente. Philosophisch, lehrreich und immer urkomisch. Ein Programm, das einem Gesamtkunstwerk gleich inszeniert, komponiert ist. Wunderbare Unterhaltungskunst.« MAIN-ECHO War es nicht eigentlich ein Segen fur den Menschen, dass er aus dem Paradies vertrieben wurde? So ein groser Garten macht ja sehr viel Arbeit. Dann doch lieber gepflasterte Einfahrten und Koniferen im Vorgarten. Heute gibt es auf jeder Partnerborse Millionen moglicher Kontakte. Im Paradies war es pro User nur einer. Zwei, wenn man die Schlange mitzahlt. Geht´s uns im Diesseits nicht viel besser als uns klar ist? Und wenn Ja: auf wessen Kosten? Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie alias Wiebke Eymess und Friedolin Muller - ubrigens direkte Nachfahren von Adam und Eva - fragen sich aber, ob sie PARADIESSEITS von Eden noch ganz richtig sind. Waren wir nicht nackt glucklicher als vakuumverpackt? Die Sehnsucht wachst. Nach unberuhrter Natur und unschuldigem Essen. Der Mensch schrebert sich parzellenweise sein Miniaturparadies zurecht oder reist seiner unbekleideten Freiheit auf die Balearen hinterher. Es muss doch irgendwo eine Hintertur in dieses verdammte Paradies geben! Neben den bekannten Vorverkaufsstellen in Gaggenau erhalten Sie Tickets auch online: www.reservix.de www.rantastic-kleinkunst.de Veranstaltungshinweise: Donnerstag, 22. März 2018 Beginn 20 Uhr / Einlass 18 Uhr Info-Tel. (07221) 398011 klag-Bühne Luisenstraße 17 76571 Gaggenau

    Gaggenau | Klag-Bühne

    Do 22.03.18
    20 Uhr
    Ticket
    Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie - Neues Programm