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  • Maxim Vengerov (Violine). Leitung: Kazuki Yamada. Werke von Saint-Saens, Bruch und Beethoven Von der Côte d'Azur reist das Orchestre Philharmonique des weltweit zweitkleinsten Stadtstaates mit seinem japanischen Chefdirigenten an. Zu ihnen stösst ein prominenter russischer Geiger, der seit langem in Deutschland und England lebt und wirkt und in den Konzertsälen der Welt zuhause ist. Maxim Vengerov Violine 1974 in Nowosibirsk geboren, konnte der Frühreife seine Ausnahmebegabung in Moskau und dann vor allem bei dem legendären Lehrmeister Zakhar Bron in Lübeck entfalten. Mit eindrucksvollen Auftritten eroberte sich Vengerov die massgeblichen Konzertpodien der Alten und Neuen Welt. Das breite Repertoire des auf der Stradivari ex-Kreutzer konzertierenden Geigers findet sich auf den 19 CDs der Sammlung Maxim Vengerov. The Complete Recordings 1991-2007 umfassend dokumentiert. Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo Nur wenige Musiker waren es, die ab 1856 im mondänen Casino des Fürstentums Monaco aufspielten. Schon 1874 jedoch verfügte das in Konzert, Oper und Ballett eingebundene Orchester bereits über stattliche 70 Positionen. Durch fürstliche Erlasse erhielt der Klangkörper in den Jahren 1953 und 1980 dann Status und Titel von heute. Sein kultureller Auftrag ist damit dem Aufgabenbereich der grossen Orchester internationaler Musikzentren gleichgestellt. Kazuki Yamada Leitung Seit zwei Jahren hat Kazuki Yamada die Position des Künstlerischen Leiters des Philharmonischen Orchesters von Monte-Carlo inne. Zur Weltoffenheit des kunstsinnigen Fürstentums an der Côte d'Azur passt es, dass Yamada ergänzend dazu wichtige musikalische Aufgaben in Japan und England versieht. 1979 in der Präfektur Kanagawa unweit der japanischen Hauptstadt geboren, studierte er in Tokyo, liess dann aber noch aufbauende Studien am Mozarteum Salzburg folgen. Eine wichtige Stufe seiner Karriere bedeutete dann 2009 der Gewinn des renommierten Dirigentenwettbewerbes von Besançon. Zum Programm Saint-Saëns schrieb seine Introduction et Rondo capriccioso für den spanischen Geiger Pablo de Sarasate. Naheliegend also, dass dieser in der Geigenzunft überaus beliebte Konzertsatz mit langsamer Einleitung auf die Herkunft des Widmungsträgers anspielt und mit reizvollem spanischem Flair ausgestattet ist. Lodernde Emotionen und feuriges Temperament entladen sich in Bruchs Violinkonzert Nr. 1 g-Moll, dessen Beliebtheit bei Musikern wie Hörern nach wie vor ungebrochen scheint. Richard Wagner war es, der an Beethovens «Fünfter» das unaufhaltsame Fortschreiten von Leidenschaftlichkeit zu Trost, Erhebung und siegesbewusster Freude rühmte.

    Basel - Schweiz | Musical Theater

    Di 25.09.18
    19:30 Uhr
    Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo