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  • Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste Judith Schalansky ist eine Grenzgängerin zwischen Natur und Poesie, zwischen Wissenswelten und Fantasiereichen, zwischen Zählen und Erzählen, so die Jury des Wilhelm-Raabe-Preises, den die Autorin und Buchgestalterin 2018 erhielt. 2009 hat sie im Atlas der abgelegenen Inseln ein Kompendium wunderbar-alptraumhafter Fundstücke zusammengetragen. Mit dem Verzeichnis einiger Verluste (Suhrkamp, 2018) eröffnet sie erneut ein Panoptikum des Staunens. Man durchquert dieses Buch atemlos wie einen Zoo, in dem lauter ausgestorbene Lebewesen versammelt sind, findet die Süddeutsche Zeitung. Unter den Exponaten: das Skelett eines Einhorns, die Lieder der Sappho oder der Berliner Palast der Republik. Die Weltgeschichte ist voller Dinge, die verloren sind. In den Echoräumen der Leerstellen errichtet Schalansky ihr poetisches Archiv des Verschollenen und Verschwundenen. Ein Buch über das Suchen und das Finden, die Vollkommenheit des Fragments und die Kraft der Erzählung. --- Foto: © Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach Datum: 26.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 26.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Lesung und Gespräch mit Martin Bruch
  • Herkunft ist ein Buch über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und über alles, was danach kommt. Sasa Stanisic kam 1978 in Visegrad, damals Bosnien-Herzegowina, zur Welt, floh 1992 im Bürgerkrieg mit seiner Familie nach Deutschland, studierte in Heidelberg und am Literaturinstitut Leipzig. 2006 erschien sein erster Roman Wie der Soldat das Grammofon repariert, gefolgt von Vor dem Fest und dem Erzählband Fallensteller. In Herkunft (Luchterhand, 2019) versammelt er Geschichten und Essays über Abschied und Ankommen, über erinnerte und erfundene Heimat, über viele Sommer. Der Sommer, als sein Großvater seiner Großmutter beim Tanzen derart auf den Fuß trat, dass er beinahe nie geboren worden wäre. Der Sommer, als er fast ertrank. Der Sommer, in dem Angela Merkel die Grenzen öffnen ließ und der dem Sommer ähnelte, in dem er selbst über viele Grenzen floh. Erzählt im verschmitzt-verspielten Ton heiterer Melancholie, der die ganze Klaviatur des Lebens bespielt. --- Foto: © Katja Sämann Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz, in Kooperation mit Südwind Freiburg e.V. Datum: 28.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 28.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Sasa Stanisic: Herkunft - Lesung und Gespräch mit Katharina Knüppel
  • Offene Textwerkstatt Nichts kann im Schreiben zurückgeholt, aber alles erfahrbar werden. Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende einmal im Monat unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Für jede Ausgabe fertigt der Berliner Künstler und Literaturhaus-Gestalter Andreas Töpfer eine Zeichnung an. So entsteht ein Monat für Monat wachsender Bilderreigen, der von der Arbeit am Text erzählt. Die Moderation im März übernimmt Ralf Kiefer, die Ausgabe findet ausnahmsweise in den Büros des Literaturhauses statt. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 28.03.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Literaturhaus Werkstattgespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 28.03.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literarisches Werkstattgespräch
  • Peter-Huchel-Preis 2019: Lesung und Gespräch mit Michael Braun Ich glaube an die Dinge / die mich umgeben. / Ich glaube an die Strömung / hell hinter den Steinen im Bach. Thilo Krauses Dichtung bleibt mit wachem Auge im Gegenwärtigen, konstatiert die Jury des Peter-Huchel-Preises, die in diesem Jahr den jüngsten Band des 1977 geborenen Lyrikers auszeichnet: Was wir reden, wenn es gewittert (Edition Lyrik Kabinett, 2018). Dabei gerät die scheinbar vertraute, stets erstaunliche Welt im Austausch mit Erinnertem in Fluss, um sich in Perspektivwechseln immer wieder neu zu finden: Draußen fließen die Bäume ums Haus. / Drinnen jagen die Schatten. / Was ich dir sagen wollte, steht / auf die Wände geschrieben / flackert / erlischt. Am Vormittag des 3. April, an Huchels Geburtstag, findet in Staufen im Breisgau die Verleihung des vom Land Baden-Württemberg und dem SWR gestifteten Preises statt. Am Abend stellt Thilo Krause die herausragende Neuerscheinung des Jahres 2018 im Gespräch mit dem Literaturkritiker Michael Braun im Literaturhaus vor. --- Foto: © Yvonne Böhler Mitveranstalter: SWR Datum: 03.04.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Mi 03.04.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Thilo Krause: Was wir reden, wenn es gewittert
  • Zweisprachige Lesung und Gespräch mit Tobias Scheffel Für seinen Roman Au revoir là-haut, auf Deutsch Wir sehen uns dort oben, erhielt der 1951 in Paris geborene Pierre Lemaitre den wichtigsten französischen Literaturpreis, den Prix Goncourt. Nun legt er mit Couleurs de lincendie Die Farben des Feuers (Klett-Cotta, 2019) die lang erwartete Fortsetzung vor. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs wird Paris von Habgier und Neid regiert, und so bahnt sich ein Komplott an, um das mächtige Bankimperium Péricourt zu Fall zu bringen. Doch Alleinerbin Madeleine, plötzlich an dessen Spitze in einer Epoche, in der es Frauen nicht einmal gestattet war, einen Scheck zu unterschreiben , weiß sich zu wehren. Der Freiburger Übersetzer Tobias Scheffel hat die packende Familiengeschichte im Schatten von Börsenskandal und politischen Wirrnissen ins Deutsche übertragen und kommt an diesem Abend mit dem Autor ins Gespräch. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Französisch statt. --- Foto: © Thierry Raji Mitveranstalter: Centre Culturel Français Freiburg, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg Datum: 12.04.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Fr 12.04.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Pierre Lemaitre: Die Farben des Feuers
  • Legte ein Ohr an die Außenseite des Tags. Schloss die Augen und sah. Tau. Straßen. Schillernde Lachen Benzin. Die Amsel holte zwitschernd alles nah. Die Rosen steckten die Köpfe durch den schmiedeeisernen Zaun. Sie schauten. Sie nickten nicht. Es war das Gras, das Antwort gab als ich zu sprechen begann. Ich bückte mich und strich ihm über das Haar. Thilo Krause: Schreiben Das Literarische Werkstattgespräch ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aus allen Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Diese Ausgabe moderiert Ralf Kiefer. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 25.04.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Literaturhaus Werkstattgespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 25.04.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literarisches Werkstattgespräch: Offene Textwerkstatt
  • Lesung und Gespräch mit Werner Witt Barbara Honigmann erweitert ihr preisgekröntes Werk als Chronistin des Alltags um ein weiteres Kapitel ihrer Familiengeschichte: Georg (Hanser, 2019) führt auf den Spuren ihres Vaters um die halbe Welt. Herkunft aus Frankfurt, dann Paris-London-Berlin, dazwischen Internierung in Kanada, nach der Emigration der Weg in die DDR. Doch überall bleibt Georg ein Fremder: ... so war er für die Engländer ein Deutscher geblieben, aber für die Deutschen ein Jude. Für die Genossen war er zu bürgerlich, nie über Hermann Hesse hinausgekommen. Für die richtigen Bürger war er zu bohèmehaft Wie schon in Ein Kapitel aus meinem Leben (2004) oder Chronik meiner Straße (2015) wählt Honigmann die kleine Form für ihre Erzählung, spürt im Wechsel der Tonarten den Widersprüchen der schillernden Figur Georgs nach: Kosmopolit aus freien Stücken und wider Willen, Bohemien, Exilant, Spion, Jude, Sozialist und Vater: Er hatte Orte, Adressen und Ehen aneinandergereiht und außer seinen beiden Töchtern und den Bata-Schuhen nichts besessen. --- Foto: © Peter-Andreas Hassiepen Mitveranstalter: Buchhandlung zum Wetzstein Datum: 08.05.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Mi 08.05.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Barbara Honigmann: Georg
  • Junge Literatur in WGs Wie könnte Widerstand heute aussehen? Enis Maci zieht eine Linie von Jeanne dArc über Sophie Scholl zu den albanischen Schwurjungfrauen. Sie entlarvt die medialen Strategien der Identitären als Travestie, befragt Muttersprache und Herkunft, reist nach Walhalla und blickt dort auf die Büste der in Auschwitz ermordeten Nonne Edith Stein. Sie verweilt in den sozialen Randzonen und zeigt ein dichtes Panorama europäischer Gegenwart. Das Außerordentliche überkreuzt sich in ihrem Essayband Eiscafé Europa (Suhrkamp, 2018) mit dem Alltäglichen, das Private mit dem Politischen. Enis Maci, geboren 1993 in Gelsenkirchen, hat in Leipzig und London studiert. Neben Essays schreibt sie Theatertexte und ist in der Spielzeit 18/19 Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Nach Freiburg kommt sie für einen Abend zur zwischen/miete. Die Reihe verwandelt WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender. --- Foto: © Max Zerrahn Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg Datum: 10.05.2019, 20:00 Uhr Ort: WG wird zeitnah hier bekannt gegeben Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse) Außer Haus zwischen/miete

    Freiburg | Literaturhaus

    Fr 10.05.19
    20 Uhr
    Ticket
    Zwischen/Miete: Enis Maci
  • Zweisprachige Lesung und Gespräch mit Bettina Schulte Mutig und persönlich lotet die 1953 in Tel Aviv geborene Schriftstellerin Lizzie Doron mit Sweet Occupation (dtv, 2017) das israelisch-palästinensische Verhältnis aus. Die Tochter von Holocaust-Überlebenden beschreibt, wie es ist, den Feind zu treffen, ihm zuzuhören, seine Beweggründe zu verstehen. Und: seine Geschichte zu erzählen. Ihre Protagonisten sind die ehemaligen palästinensischen Terroristen Muhammad, Suleiman und Jamil sowie die israelischen Refuseniks Chen und Amil, die den Dienst an der Waffe verweigerten. Fünf Männer, die im Gefängnis saßen und nach ihrer Freilassung eine Friedenskämpfer-Bewegung gründeten. Die Stärke des Buches besteht darin, dass Dorons eigene Geschichte dabei nicht verloren geht. Anders als viele Israeli derzeit ist sie aber bereit, sie jenseits eines staatlich verordneten Narrativs fortzuschreiben. (NZZ) 2018 erhielt die Autorin zusammen mit ihrer kürzlich verstorbenen Übersetzerin Mirjam Pressler den Friedenspreis der Geschwister Korn und Gerstenmann-Stiftung. Lesestimme: Sigrid Weber, Übersetzung: Maja Ueberle-Pfaff. --- Foto: © Heike Bogenberger Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz Datum: 16.05.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 16.05.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Lizzie Doron: Sweet Occupation
  • Das Frankfurter Modell mit Hauke Hückstädt Wie geht das: Literatur für alle? In Frankfurt haben acht Autor*innen Geschichten in Einfacher Sprache geschrieben. Das Einfache als Kunst. Offen und ohne Schranken. Klar und verständlich. Ausgedacht hat sich das faszinierende Inklusions-Projekt das Frankfurter Literaturhaus mit seinem Leiter Hauke Hückstädt. In Freiburg stellt er es vor und kommt ins Gespräch mit allen, die Geschichten mögen. Mit allen, die Experimente mögen. Mit allen, die Sprache mögen. Die Große Pause unser viermal im Jahr stattfindender Austausch richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern. --- Foto: © Hannes Windrath, Literaturhaus Frankfurt Anmeldung unter: guede@literaturhaus-freiburg.de Kooperationspartner: Kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Freiburg, Koordinationsstelle Inklusion im Dezernat III der Stadt Freiburg Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Datum: 21.05.2019, 16-17:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Junges Literaturhaus Große Pause

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 21.05.19
    16 - 17:30 Uhr
    Ticket
    Große Pause: Literatur in Einfacher Sprache
  • Lesung und Gespräch mit Kristof Magnusson und Hauke Hückstädt Aufbruch in eine andere Literatur: Unter dieser Überschrift hat das Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit der Stabsstelle Inklusion Frankfurt das Projekt Literatur in Einfacher Sprache ins Leben gerufen. Aus der Feder namhafter Autor*innen entstehen seit 2016 Texte mit einfachen Wörtern und einfachen Sätzen. Texte in einer Sprache, die einladend ist. Für alle, die Geschichten lieben, denen es aber schwerfällt zu lesen. Für alle, die an Sprache, an unserer Gegenwart, an unserem Miteinander interessiert sind. Unser Dogma ist einfach, sagt der Autor und Übersetzer Kristof Magnusson: Literatur darf zugänglich sein und muss trotzdem nicht auf literarische Mittel verzichten. Einfache Sprache als Kunstform! Heute Abend liest er seine Erzählung Das Hotel am See und spricht mit Hauke Hückstädt aus dem Literaturhaus Frankfurt. Die Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscher*innen übersetzt. --- Foto: © Gunnar Klack Kooperationspartner: Kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Freiburg, Koordinationsstelle Inklusion im Dezernat III der Stadt Freiburg Unterstützt von der Buchhandlung Rombach und dem Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V. Datum: 21.05.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 21.05.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literatur in Einfacher Sprache
  • Die eigentliche, schwierige Arbeit ist tatsächlich, das richtige Wort an die richtige Stelle zu setzen. Man muss jedes Wort auf die Goldwaage legen, und dann die Sätze, ihre Reihenfolge, ihren Rhythmus und ihre Musikalität. Barbara Honigmann Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet wegen Christi Himmelfahrt ausnahmsweise nicht am letzten, sondern am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Eberhard Bittcher. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 23.05.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Literaturhaus Werkstattgespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 23.05.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literarisches Werkstattgespräch: Offene Textwerkstatt
  • Eines Tages fällt Noels Mutter im Badezimmer um: ein Schlaganfall. Nach diesem Umfall (Avant- Verlag, 2018) ist nichts mehr, wie es war. Gerade noch hat er mit seiner Mamsie Marshmallows auf dem Balkon gegrillt, nun muss Noel umziehen in ein Dorf für Menschen mit geistiger Behinderung. Pummelig, kulleräugig, von unstillbarem Hunger auf Schönheit, Essen und Liebe beseelt, aber auch von Eifersucht und allzu menschlichen Begierden gebeutelt, erlebt er dort Tiefschläge und Höhenflüge. Der Zeichner und Autor Mikael Ross wagt nach zwei Jahren Recherche in der inklusiven Dorfgemeinschaft Neuerkerode einen Perspektivwechsel: Seine Graphic Novel erzählt aus der Sicht eines jungen Mannes mit geistiger Behinderung und überträgt seine Wahrnehmung in Bilder. Ein Geniestreich, lobt Andreas Platthaus (FAZ) und schwärmt von einem schwebenden Gefühl zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Ein Balanceakt, den der Comic wie kein anderes Medium beherrscht. --- Cover: © Avant Verlag Kooperationspartner: Kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Freiburg, Koordinationsstelle Inklusion im Dezernat III der Stadt Freiburg Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und der Freiburger Bürgerstiftung Datum: 24.05.2019, 19:00 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Comic

    Freiburg | Literaturhaus

    Fr 24.05.19
    19 Uhr
    Ticket
    Mikael Ross: Der Umfall - Comic-Lesung mit dem Freileser-Fahrrad
  • Wie sehen Menschen mit Demenz ihre Krankheit? Wenn der Kopf hinausgeht, ganz weit fort (Patmos, 2016) fragt nach der Perspektive von Betroffenen, hält Gedanken, Erlebnisse und Eindrücke fest, wo das Leben an Kontur verliert. Die Freiburgerinnen Kathrin Feldhaus und Margarethe Mehring-Fuchs haben über ein Jahr lang immer wieder Bewohner*innen von drei Pflegeheimen in Baden-Württemberg besucht. Sie haben mit ihnen geredet, Fotos gemacht, zugehört und diese Begegnungen in Buchform überführt (Herausgeberin: Veronika-Stiftung). Was bleibt, ist das Gefühl. Auch wenn manches sprachlich keinen Sinn ergibt, so funktioniert die Botschaft doch auf der Herzensebene, sagt Feldhaus. Gemeinsam mit dem Slam-Poeten Tobias Gralke und den Musikern Wolfgang Fernow und Michael Kiedaisch stellen die Autorinnen das bewegende Projekt im Literaturhaus vor. --- Cover: © Patmos Verlag Mitveranstalter: Der PARITÄTISCHE Freiburg Datum: 04.06.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Musikalische Lesung

    Freiburg | Literaturhaus

    Di 04.06.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Wenn der Kopf hinausgeht, ganz weit fort - Musikalische Lesung
  • Inger-Maria Mahlke verbrachte ihre Schulferien stets auf der Insel des ewigen Frühlings. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft, einer Autorenwerkstatt mit Herta Müller und drei begeistert aufgenommenen Romanen kehrt sie mit Archipel (Rowohlt, 2018) zurück nach Teneriffa. Die mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Reise verläuft gegen die Zeit, stößt vor in die alten Schichten der Insel: Weil die Insel bereits viele Inseln war und eine in der anderen steckt. Zwischen Macht und Ohnmacht, Ordnung und Auflösung erzählt Mahlke über fünf Generationen hinweg von den Bernadotte-Bautes von 2015 bis 1919, der Geburt des Großvaters Julio. Es sind Geschichten des Scheiterns: Enkelin Rosa, die ihr Kunststudium geschmissen hat. Felipe, ihr Vater, der mit viel Brandy und wenig Ambition gegen seine Dämonen ankämpft. Ana, seine Frau, die als Lokalpolitikerin in einen Korruptionsskandal verwickelt ist. Eindrucksvoll zeigt die Autorin, dass Gegenwart sich allein durch die Vergangenheit begreifen lässt. --- Foto: © Dagmar Morath Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz Datum: 05.06.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 9/6 Euro Literaturhaus Lesung und Gespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Mi 05.06.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Inger-Maria Mahlke: Archipel - Lesung und Gespräch
  • Alte Texte muss man zerstäuben. Man muss sie Wort für Wort zerreiben. Und den Plot verschleißen, dann entsteht wieder etwas, was da mal war. PeterLicht (zerstäubt regelmäßig Molière) Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende einmal im Monat unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Reihe findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation der Juni-Ausgabe übernimmt Philipp Brotz. --- Zeichnung: © Andreas Töpfer Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de Datum: 27.06.2019, 19:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt frei Literaturhaus Werkstattgespräch

    Freiburg | Literaturhaus

    Do 27.06.19
    19:30 Uhr
    Ticket
    Literarisches Werkstattgespräch - Offene Textwerkstatt
  • Die Graphic Novel Drei Wege (Avant-Verlag, 2018) erzählt von drei Frauenleben, die ein ganzes Jahrhundert umspannen: 1918 arbeitet Ida als Dienstmädchen einer gutbürgerlichen Familie. 50 Jahre später verliebt sich Marlies in den revolutionär gesinnten Studenten Wolfgang. 2018 treibt die junge Selin ziellos durch die Stadt. Text und Zeichnungen stammen aus der Feder der 1985 geborenen Julia Zejn. Die minimalistischen Bleistiftzeichnungen ihres Debüts nehmen die Lebenswelt ihrer Figuren detailliert in den Blick. Im Wechsel der Epochen scheint das sich wandelnde Frauenbild der vergangenen 100 Jahre auf. Aus Leipzig kommt die Künstlerin zu Lesung, Live-Zeichnen und Gespräch in die Reihe zwischen/miete, organisiert und moderiert von einem Team Studierender. Diese Sommer-Ausgabe findet eine Stunde später statt als üblich, damit Julia Zejns Bilder im Schatten der Nacht an der Hauswand erstrahlen. --- Cover: © Avant Verlag Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg Datum: 28.06.2019, 21:00 Uhr Ort: WG wird zeitnah hier bekannt gegeben Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse) Außer Haus zwischen/miete

    Freiburg | Literaturhaus

    Fr 28.06.19
    21 Uhr
    Ticket
    zwischen/miete: Julia Zejn - Junge Literatur in WGs, Spätvorstellung
  • Das neue Literaturhaus-Programm wird am 1. September 2019 veröffentlicht. Sie finden es wie gewohnt als gedrucktes Programmheft (Sep.-Dez.) im Literaturhaus, in den Freiburger Buchhandlungen, an vielen weiteren Orten in der Stadt sowie online an dieser Stelle. Das 33. Freiburger Literaturgespräch findet vom 7. bis zum 10. November 2019 statt. Der Karten-Vorverkauf startet am 1. Oktober. Im Sommer ist unser Lese-Kiosk Freileser in Freibädern und in der Freiburger Innenstadt unterwegs. Im Gepäck Comics, Kinderbücher und jede Menge Ideen. Standort, Fotos und mehr: www.facebook.com/freileser --- Foto: © Alexandra Heneka Mit herzlichem Dank an den Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und die Freiburger Bürgerstiftung Zeitraum: Juni bis September 2018 Orte: Freibäder und Freiburger Innenstadt Eintritt frei Außer Haus Sommerfrische

    Freiburg | Literaturhaus

    So 01.09.19
    11 Uhr
    Ticket
    Freileser - Die literarische Badesaison ist eröffnet!