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  • Lauter leise Lesekonzerte: Zweiter Dreiklang Rike Scheffler: der rest ist resonanz Das Schriftbild als Klanggebilde gespickt mit Partituren, Regieanweisungen, parallel zu lesenden Tracks. Auf der Bühne wird daraus eine vielstimmige Performance zwischen Rufen und Flüstern, Summen und Singen. Für ihren ersten Gedichtband der rest ist resonanz (kookbooks, 2014) erhielt Rike Scheffler den Orphil-Debütpreis für Lyrik. In diesem Frühsommer erkundet sie als erste Stadtschreiberin Ludwigsburgs die Geburtsstadt Mörikes und reist von dort als moderne Sappho mit Gitarre und Loopmaschine (Michael Braun) ins Literaturhaus. José F. A. Oliver: wundgewähr Aus der Literaturhauptstadt des ländlichen Raumes schwingt sich der Dichter José F. A. Oliver herüber zu Freiburgs neuem lyrischen Landeplatz. Im Gepäck: seinen druckfrischen Band wundgewähr (Matthes & Seitz, 2018). Ein eindrucksvolles Fahrtenbuch zwischen den Sprachen und Landschaften, wort & welt im ohr. In Hausach, auf Alemannisch Huuse, wuchs Oliver als Sohn andalusischer Gastarbeiter mindestens zweisprachig auf. Auf das Debüt Auf-Bruch (1987) folgten mehr Bücher, als eine Reisebibliothek schafft. Doch auf jedes Abheben ob nach Ägypten, Peru oder in die Türkei gelang die Landung im Schwarzwald, wo Oliver jährlich zum Hausacher Leselenz lädt. Martina Hefter: Es könnte auch schön werden Seid ihr vielleicht die Schatten hinter den Bäumen, / seid ihr Tiere aus dem chinesischen Horoskop, fürchterlich / am Himmel, seid ihr das Geziehe und Gezerre an mir, / ausgerechnet euch soll ich erzählen, wie ich in einen Fluss stieg? Auf Wegen jenseits einer Welt, die wir kennen, erkundet Martina Hefter in ihrem neuen Band Es könnte auch schön werden (kookbooks, 2018) das Reservoir der Träume, die Leerstellen des Alterns und die Präsenz des Todes. Sie verwandelt die reale Situation der Unterbringung eines Familienmitglieds im Altenpflegeheim in Poesie. Ein Balanceakt zwischen Dur und Moll, den die vielfach ausgezeichnete Autorin und Performerin leichtfüßig meistert. --- Foto Rike Scheffler: © Valerie Schmidt Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg Datum: 23.06.2018, 14-16:30 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 10/5 Euro Literaturhaus Lyrikfestival

    Freiburg | Literaturhaus

    Sa 23.06.18
    14 Uhr
    Ticket
    Rike Scheffler, José F. A. Oliver &Martina Hefter
  • Raphael Urweider: Wildern Dass Grazie möglich ist in der modernen Poesie, bewies laut Lyriker und Kritiker Harald Hartung schon das Debüt von Raphael Urweider, Lichter in Menlopark (Dumont, 2000). Der vielseitige Berner Dichter und Musiker begeisterte mit zwei weiteren, preisgekrönten Bänden: Zeilen von großer Leichtigkeit, von stiller Heiterkeit (NZZ). Nach zehn Jahren Publikationspause lädt nun Wildern (Hanser, 2018) zu sprachmächtigen Expeditionen in das Dickicht der Städte und Wälder. Gegenwartskunde im Gedicht. Und die Grazie? Für die Urweidersche Fährtensuche noch immer ein Wort, das sitzt. Michael Fehr und Manuel Troller: Glanz und Schatten Songs und Stories Im Schriftbild Poem, in der Tragweite episch: Michael Fehr versammelt in Glanz und Schatten (Der gesunde Menschenversand, 2017) verdichtete Erzählungen von Menschen, Tieren, Dingen im Wandel. Wirbelnde Bilder, blitzschnelle Wenden, versteckter Witz und ein Hauch von Wahnsinn. Mit dem Gitarristen und Komponisten Manuel Troller verwandelt der Berner Erzähler seine Geschichten in Songs, den Klang der Texte in Musik. Mal gesungen, mal rezitiert, mal donnernd, mal fragil. Wer Fehrs Stimme auf dem Album Bruxelles des Pianisten Simon Ho einmal hört, der weiß um ihre rauchige Wucht. Jede Menge Glanz im Schatten. --- Foto Fehr/Troller: © Affolter/Savolainen Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg Datum: 23.06.2018, 17-19 Uhr Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17 Eintritt: 10/5 Euro Literaturhaus Lyrikfestival

    Freiburg | Literaturhaus

    Sa 23.06.18
    17 Uhr
    Ticket
    Raphael Urweider / Michael Fehr und Manuel Troller - Lauter leise Lesekonzerte: Helvetische Hymnen, eidgenössische Riffs