3 Ergebnisse

  • Die Letzten. Lesung unter Sternen Ich als Haus würde Ihnen Widerstand empfehlen! Es ist Herbst in einer Großstadt: Das letzte, unsanierte Haus in der Hebelstraße wird »leergewohnt. Karl Kramer, 55 Jahre alt, Hausmeister, Elisabeth Buttkies, 72, Deutschlehrerin a. D., und Jersey, 28 Jahre, Studentin in Teilzeit, sind noch übrig und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Welt vor der Tür meint es nicht immer gut mit ihnen, so glauben sie, aber drinnen pflegen sie ihre Wunden und streicheln die Narben. Bis der Brief des neuen Hauseigentümers kommt: Auszug. Kernsanierung. Endgültig. Der Kampf der Bewohner um ihr vermeintlich letztes Stückchen »Ich« beginnt. Man verbarrikadiert sich, Katzen werden vergiftet und Perücken abgefackelt fast ist es zu spät, doch dann schließen sich die Letzten zusammen. Am Ende blühen die Geranien wieder. Es ist Frühling. Drei sind glücklich. Und einer ist tot. Madeleine Prahs lebt in Leipzig. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in München und Sankt Petersburg. 2014 erschien ihr Debütroman Nachbarn. Für ihre Arbeit an dem Roman Die Letzten erhielt sie mehrere Stipendien, u.a. vom Literarischen Colloquium Berlin. Foto: Heike Bogenberger Bei Regen findet die Veranstaltung im josfritzcafé statt.

    Freiburg | Spechtpassage

    Fr 24.08.18
    21:30 Uhr
    Ticket
    Madeleine Prahs
  • Serverland. Lesung unter Sternen Das Internet ist seit Jahrzehnten abgeschaltet. Die letzten Zeitzeugen sind alt und schweigsam, die Statussymbole von früher gibt es für kleines Geld als Elektroschrott zu kaufen. Josefine Rieks hat einen rasanten wie klugen Roman geschrieben, der vor allem eines ist: ein sezierender Blick auf unsere Gegenwart. Reiner ist Mitte zwanzig und arbeitet bei der Deutschen Post. Er sammelt Laptops und wird damit nicht nur zu einem Experten einer lange vergangenen Zeit. Der schüchterne Computernerd wird auch zum Begründer einer Jugendbewegung, die sich auf Industriebrachen versammelt und das verklärt, was es früher wohl einmal gab die Freiheit einer Gesellschaft, die alles miteinander teilt. Mit Hilfe einer Autobatterie gelingt es Reiner, eine Verbindung zu lange stillgelegten Servern herzustellen. Die Jugendlichen sehen, was seit Jahrzehnten keiner mehr gesehen hat: das Internet. Serverland erzählt von einer Zukunft, die sich anfühlt wie die Vergangenheit. Ein Romandebüt, das man mit weit aufgerissenen Augen liest. Josefine Rieks lebt in Berlin. Sie schrieb das Drehbuch zum No-Budget-Film U3000 Tod einer Indieband. 2017 erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium. Serverland ist ihr erster Roman. Foto: Tim Brüning Bei Regen findet die Veranstaltung im josfritzcafé statt.

    Freiburg | Spechtpassage

    Sa 25.08.18
    21:30 Uhr
    Ticket
    Josefine Rieks
  • Jeden Tag das Universum begrüßen. Lesung unter Sternen »Wenn ein Buch kein Rätsel bleibt, ist es kein Buch. Schreiben ist wie den nächtlichen Sternenhimmel anschauen. Da kann man auch nichts planen. Da kann man nur staunen. Schreiben ist die Zusammenfassung von Zukunft und Vergangenheit. Ein Buch wird zur Verfügung gestellt, damit andere damit weiterarbeiten. So profitieren alle. Der Leser selbst, weil er sich mal lachend, mal schnaubend, mal zustimmend, mal schimpfend durch den Text bewegt. Der Autor, der mit dem Verkaufserlös ein Haus aus Schokolade bauen, sich langsam hindurchfressen, und dann die Versicherung anrufen und sagen kann: Es waren die Termiten!« *»Für alle, die so das Gefühl haben, dass es auch in unseren Zeiten mal wieder einen Lichtenberg braucht. Ganz ohne Attitüde. Mit aufmerksamem Blick für die Details, die jeden Tag sichtbar machen, wie seltsam wir uns eigentlich verhalten. Und das meistens nicht mal merken, wenn es uns keiner sagt.« (Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung) * Michael Stauffer schreibt Prosa, Theaterstücke, Lyrik und macht Hörspiele fürs Radio und Spoken-Word-Performances. Er unterrichtet am Schweizerischen Literaturinstitut der Hochschule der Künste Bern. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet., u.a. mit dem Open-Mike-Preis der Literaturwerkstatt Berlin, dem Förderpreis Komische Literatur zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor und dem Literaturpreis des Kanton Bern. Zuletzt erschien sein Roman »Pilgerreise«. »Dichterstauffer« lebt und arbeitet in der Schweiz und Europa. mehr Infos: http://www.dichterstauffer.ch Foto: Tobias Bohm Bei Regen findet die Veranstaltung im josfritzcafé statt.

    Freiburg | Spechtpassage

    Fr 31.08.18
    21:30 Uhr
    Ticket
    Michael Stauffer