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  • Das Saisoneröffnungskonzert macht seinem Anlass alle Ehre: Zubin Mehta dirigiert die Wiener Philharmoniker. Der indische Star-Dirigent leitet eines der besten Orchester der Welt und natürlich ist auch das Programm dementsprechend. Johannes Brahms, Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 Joseph Haydn, Sinfonia concertante B-Dur op. 84 *** Béla Bartók, Konzert für Orchester Foto: Marco Brescia/La Scala

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Fr 06.10.17
    19 Uhr
    Saisoneröffnungskonzert: Zubin Mehta & Wiener Philharmoniker
  • Rokokomusik des 18. Jahrhunderts bedarf verfeinerter Sinne: Wurde sie einst doch für ein hochgebildetes höfisches Publikum geschrieben, das auf höchstem Niveau unterhalten werden wollte. Die beiden bedeutendsten Komponisten dieser Epoche waren Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart - ihnen widmet sich dieses Konzert mit Isabelle Faust und Il Giardino Armonico. Faust ist eine Geigerin, der in den letzten Jahren vielleicht der spektakulärste Karriereschub gelang. Das italienische Barockensemble hat sich ganz und gar der Musik des 18. Jahrhunderts verschrieben. Foto: Josep Molina Programm: Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 47 G-Dur »Palindrome« Wolfang Amadeus Mozart, Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207 *** Joseph Haydn, Sinfonie Nr. 49 f-Moll »La Passione« Wolfgang Amadeus Mozart, Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Sa 21.10.17
    19 Uhr
    Isabelle Faust & Il Giardino Armonico - Mozarts Violinkonzerte
  • Matinee. Brahms-Tage »Frei aber einsam« - FAE, diese drei Töne versteckte Brahms in dem melancholischsten seiner drei Streichquartette. In diesem a-Moll-Werk wird nicht mehr so unbedingt gekämpft, wie im ersten Schwesterwerk, es herrscht aber auch noch keine gelöste Freude, wie im dritten. Brahms´ zweites Quartett schaut ganz nach Innen und ist dennoch zu einem der beliebtesten Werke des Komponisten geworden - wir lassen es von dem jungen Züricher Gringolts Quartett zu Gehör bringen. Neben Brahms a-Moll-Quartett erklingt auch das erste Streichquartett von Robert Schumann - es steht ebenfalls in a-Moll. Schumanns Quartette sind nicht vergleichbar mit den Werken Brahms´ oder Mendelssohns, sie stehen ganz für sich und zählen zu den originellsten Beiträgen des Genres. Foto: Tomasz Trzebiatowski Programm: Robert Schumann, Streichquartett a-Moll op. 41/1 Johannes Brahms, Streichquartett a-Moll Nr. 2 op. 51

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    So 22.10.17
    11 Uhr
    Gringolts Quartett
  • Es ist ein Witz von einiger Tiefe: dass der Geiger Leonidas Kavakos, der sich nur seiner Kunst hingibt und dem sonst üblichen Spiel aus Schein und Blendwerk aus dem Wege geht- dass also dieser scheue Künstler der beste Interpret des schmetterlingshaften Konzertes von Mendelssohn sei. Das nämlich findet der SPIEGEL, der Künstler und Werk in seiner Empfehlung »Die besten guten Klassik-CDs« heraushebt. Wir sind ebenfalls begeistert und stellen Ihnen den Ausnahmekünstler mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt vor - im Verbund mit Bruckners beliebtester Sinfonie, die wie Mendelssohns Konzert einst vom Gewandhausorchester uraufgeführt wurde. Beide Werke zählen zum Kernbestand des musikalischen Repertoires. Mendelssohns Violinkonzert ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Melodisches mit Virtuosem verbindet - das Werk wurde zum Vorbild für zahlreiche nachfolgende Violinkonzerte. Bruckners siebte ist neben der vierten die beliebteste Sinfonie des Komponisten. Ihr langsamer Satz reagiert auf den Tod des von Bruckner verehrten Richard Wagner. In ihrem Kopfsatz findet sich der vielleicht längste melodische Einfall der romantischen Sinfonik. Foto: Martin U.K. Lengemann

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Fr 27.10.17
    20 Uhr
    Herbert Blomstedt & Leonidas Kavakos - Gewandhausorchester Leipzig
  • Der englische Spätromantiker Edward Elgar ist seinem Landsmann, dem Star-Geiger und von Yehudi Menuhin sehr geschätzten Daniel Hope natürlich ein besonderes Anliegen. In Deutschland wurde dieser Komponist besonders für seine royalen Märsche berühmt - Stichwort »Hope and Glory«. Dabei hat er Sinfonien hinterlassen, die zu den bedeutendsten ihrer Art gehören. Auch sein Violinkonzert ist ein phänomenales Werk, vielleicht das letzte romantische Violinkonzert überhaupt. Das Werk ist voller magischer Momente -gegen Schluss des Konzertes etwa, zaubert der Komponist aus dem Orchester eine Windharfe, in der sich Erinnerungen an ein gelebtes Leben verfangen. Elgars Musik war besonders von Brahms und Beethoven beeinflusst. Von letzterem spielt das Sinfonieorchester Basel die dritte Sinfonie, »Eroica«. Diese Musik sollte ursprünglich Napoleon gewidmet werden - mit ihrem Trauermarsch und dem ungewöhnlichen Finale zählt die hoch originelle Sinfonie zu Beethovens bedeutendsten Werken. Foto: Bailey Davidson

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Sa 04.11.17
    18 Uhr
    Herbstfestspiele: Beethoven: Eroica mit Daniel Hope & Ivor Bolton
  • Nicht nur Barenboim hält Sokolov für den König des Klaviers - Kritik wie Zuhörer liegen diesem Pianisten zu Füßen, dessen unübertroffener Anschlag jeden Flügel verwandelt. Sokolov ist durch seine zahlreichen Zugaben berühmt geworden, die oft genug zum eigentlichen Höhepunkt des Abends werden - nach dem offiziellen Teil des Konzertes löst sich dieser Pianist von jeder Anspannung und beschenkt sein dankbares Publikum. In der ersten Hälfte spielt der Pianist zwei späte Sonaten von Beethoven. Die Sonate Nr. 27 deren Tonfall die Musik von Brahms vorwegzunehmen scheint - und die letzte, die Sonate Nr. 32, End- und Gipfelpunkt des Sonatenschaffens Beethovens. Foto: Klaus Rudolph/DG, »Grigory Sokolov - Live at the Berlin Philharmonie«

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    So 05.11.17
    19 Uhr
    Herbstfestspiele: Grigory Sokolov - Klavierabend
  • Zu einem der größten Opernkomponisten wurde Georg Friedrich Händel, weil er Charaktere schuf. Wenn eine Melodie einen Körper bekommt, wenn sie nicht bloß heldenhaft, sondern menschlich wird: All das wurde von Händel zwischen den Noten versteckt; dieses Dazwischen muss nun der Sänger in Klang verwandeln. Dann, wenn er die halsbrecherischen Schwierigkeiten aus dem Effeff beherrscht, wirkt diese Musik. Kaum einem gelingt diese Kunst so sehr, wie dem Countertenor Philippe Jaroussky - größter Star seines Fachs und langjähriger Freund des Festspielhauses, den wir heute zu einem Ausflug durch Händels Heldenrollen begrüßen. Foto: Simon Fowler / Virgin Classics

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Sa 11.11.17
    18 Uhr
    Herbstfestspiele: Philippe Jaroussky - Händels Gesang