6 Ergebnisse

  • Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Leitung: Antonio Pappano. Werke von Beethoven und Richard Strauss Das berühmteste aller Violinkonzerte trifft auf die berühmteste aller Geiger: Mehr Worte kann man sich sparen und das Ereignis als solches wirken lassen. Und doch: Beethovens Violinkonzert ist für alle eine Herausforderung, selbst für eine Anne-Sophie Mutter. Kein Werk ist in so vielen, auch historischen Aufnahmen vorhanden und lädt darum zu Vergleichen ein. Nirgendwo sind so viele Fragen offen: Sind die Paukenschläge zu Beginn volltaktig oder auftaktig gemeint - und überhaupt: warum Paukenschläge in einem Violinkonzert? Wie das Violinkonzert zählt auch Strauss´ »Heldenleben« zu den großen Klassikern des Repertoires. Mit »Held« meint der Komponist hier sich selbst und so vertont er seinen Werdeweg, porträtiert seine Frau und verreißt seine Kritiker. Dennoch ist diese Musik von Selbstbeweihräuchung weit entfernt - der Komponist geht hier so kritisch mit sich selbst um, wie in keiner seiner schriftlichen Äußerungen. Programm: Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 *** Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40 - Sinfonischer Dichtung für Orchester Mitwirkende: Anne-Sophie Mutter Violine Sir Antonio Pappano Dirigent Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia - Roma Foto: Monika Höfler

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Sa 27.01.18
    18 Uhr
    Anne-Sophie Mutter (Violine)
  • Matinee. Werke von Schubert, Vali und Franck Es war eine bleierne Zeit, als Franz Schubert lebte: Die Politik unterdrückte die Freiheiten der Bürger und so zog sich der Einzelne in Salons zurück und erkundete die Innenräume seiner Seele. Der beethovensche Kämpfer machte für Schuberts Antihelden Platz, dessen Herz, um es mit einem Märchen dieser Zeit zu sagen, stets zu erkalten droht. Und doch: Welch mächtige Inspirationsquelle selbst die Resignation sein kann, zeigt uns Schuberts »Arpeggione-Sonate«, die wie die »Unvollendete« beginnt - wir lassen das Werk von dem vielfach ausgezeichneten österreichisch-persischen Cellisten Kian Soltani vorstellen. Karten erhältlich von 9 EUR bis 40 EUR Programm: Franz Schubert »Arpeggione-Sonate« a-Moll Reza Vali Folk songs Cesar Franck Violoncellosonate A-Dur Mitwirkende: Kian Soltani Violoncello Aaron Pilsan Klavier Foto: Holger Hage/DG

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    So 28.01.18
    11 Uhr
    Kian Soltani (Cello) & Aaron Pilsan (Klavier)
  • Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Werke von Wagner und Debussy Wagner und Frankreich? Das Thema ist delikat. Das meiste dessen, was man heute als typische Pariser Dekadenz genießt, verdankt sich nämlich dem Einfluss des germanischsten aller Meister: Wagner, das war der Venusberg. Das waren die »Baldachine von Smaragd«, von denen Anja Harteros in den Wesendonck-Liedern singen wird -- mit ihrem Luxussopran, der so hervorragend zu diesen erotischen Verlockungen passt. Mit spanischer Sonne und frischer Meeresbrise wollte Debussy diesem Einfluss trotzen; um von Wagner loszukommen erfand er einen neuen Stil. Der alte Zwist ist längst ausgetragen. Es war ein Kampf der komponierenden Titanen, deren musikalische Erben wir alle heute sind. Zu Beginn erklingen zwei Werke von Wagner: Die Tannhäuser-Ouvertüre mit der Venusberg-Szene und die Wesendonck-Lieder. In beiden Fällen erschafft der Komponist Klassiker der erotischen Musik. Die Wesendonck-Lieder sind musikalische Vorarbeiten zu »Tristan und Isolde«. In der Tannhäuser- Ouvertüre mit ihren Chorälen kippt die Stimmung schnell ins Sinnliche: Diese Musik scheint die Zeit anzuhalten, der erotische Höhepunkt und das Ermatten danach wurden hier auskomponiert. Von solchen subjektiven Befindlichkeiten wollte sich Claude Debussy lösen. Deshalb porträtierte er mit Vorliebe die Natur. Wendete er sich doch den Menschen zu, dann mit Abstand und mit der Lupe - als betrachtete ein Insektenkundler die Objekte seines Interesses. Debussys »La Mer« stellt wie der Name schon sagt, das Meer selbst dar und ist eine der am besten instrumentierten Partituren des zwanzigsten Jahrhunderts. Das spanisch inspirierte »Iberia« macht die südliche Nacht zum Thema - mit einer Musik, die an eine unendlich verlangsamte Habanera erinnert. Foto: Markus Tedeskino

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    So 28.01.18
    19 Uhr
    Anja Harteros (Sopran)
  • Helmut Deutsch (Klavier). Italienisches Liederbuch von Hugo Wolf Das italienische Liederbuch ist etwas für Erwachsene. Der vielen kleinen Verweise wegen, frivoler Doppeldeutigkeiten und Flirts. Die beste aller Musen muss Hugo Wolf geküsst haben, dass er diese Musik schreiben durfte, die so leicht, großzügig, ironisch und frei ausschwingen darf - alles, was dem Schöpfer selbst nicht vergönnt war, der in Armut lebte. Heute huldigen ihm die Größten: Diana Damrau und Jonas Kaufmann als Sängerpaar, von Helmut Deutsch widersprochen, unterstützt, kommentiert - »begleitet« wäre bei dieser Koryphäe fehl am Platz. Programm: Hugo Wolf Italienisches Liederbuch - volkstümliche italienische Liebesgedichte in der Übertragung von Paul Heyse Mitwirkende: Diana Damrau Sopran Jonas Kaufmann Tenor Helmut Deutsch Klavier Fotos: Diana Damrau: Jiyang Chen; Jonas Kaufmann: Julian Hargreaves / Puccini Album - Sony

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Fr 02.02.18
    20 Uhr
    Diana Damrau (Sopran) & Jonas Kaufmann (Tenor)
  • Schaghajegh Nosrati (Klavier). Cappella Andrea Barca. Klavierkonzerte von Bach und Mozart

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Sa 03.02.18
    18 Uhr
    András Schiff (Klavier und Leitung)
  • Solisten. Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble. Leitung: Thomas Hengelbrock

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    So 04.02.18
    17 Uhr
    Joseph Haydn: „Die Schöpfung“