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  • »Sans Orchestre!«. Werke von Bartók, Liszt, Balakirev und Schumann PROGRAMM: BÉLA BARTÓK Rhapsodie op. 1 FRANZ LISZT Spinnerlied aus dem Fliegenden Holländer S. 440 Ballade aus dem Fliegenden Holländer S. 441 MILIJ BALAKIREV Reminiscences from Glinka’s Opera A Life for the Tsar - Pause - ROBERT SCHUMANN Klaviersonate “Concert sans orchestre” f-Moll op. 14 I. Allegro II. Scherzo III. Andantino IV. Finale ISTVÁN LAJKÓ Der ungarische Pianist István Lajkó ist ein erfahrener Interpret am Klavier und ausgezeichneter Künstler mit einer faszinierenden Persönlichkeit. Lajkó, geb. 1982, begann mit acht Jahren mit dem Klavierspielen. 2001 nahm er sein Studium an der Franz Liszt Academy in Budapest unter Profs. Falvai, Szokolay und Wagner auf (Abschluss 2007: mit Auszeichnung). Er studierte bei Prof. Raekallio an der HMT Hannover, und folgte diesem an die Juilliard School NY. Lajkó hat zahlreiche internationale Wettbewerbe und Preise gewonnen, u.a. die Liszt-Bartók Competition Budapest und ein Yamaha Stipendium. Er konzertierte in ganz Europa, China und den USA und hat eine CD, hoch gelobt von Kritikern, mit Werken von Ligeti und Schumann veröffentlicht. Zurzeit arbeitet er am Konzertexamen an der HM Liszt Weimar. »Weltklassik am Klavier - Sans Orchestre!!« Ein Klavierkonzert ganz ohne Orchester? Eigentlich ganz normal. Aber: Heute werden hier Orchesterwerke »Sans Orchestre« gespielt! Die Rhapsodie von Bartók ist ein Frühwerk, das an die Ungarischen Rhapsodien Liszts erinnert, zeigt aber Einflüsse von Richard Strauss. Das Stück hat auch eine Klavierkonzert-Fassung - jetzt wird aber alles solo auf dem Klavier gespielt. Die zwei Wagner-Liszt-Transkriptionen aus dem fliegenden Holländer sind die berühmtesten Teile dieser Oper, dann kommt eine mitreißende Balakirev-Operfantasie aus Glinkas Werk »Ein Leben für den Zaren«, alles ohne Orchester! Zum Schluss hören Sie die dritte Schumann-Sonate mit dem Untertitel »Concert sans Orchestre«, ein leidenschaftliches Werk über Liebesleid und Liebesfreud, in dem Clara Schumanns Thema im Mittelpunkt brilliert.

    Lahr | Haus zum Pflug

    Sa 04.03.17
    17 Uhr
    Ticket
    Weltklassik am Klavier: István Lajkó
  • Ein magisches Stück Theater für Junge Menschen ab 10 Jahren und Erwachsene von Edzard Schoppmann Petit Prinz erzählt von einem Kind, das in den Wirren eines Krieges aufwächst, das Kind zweier Eltern, die aus verfeindeten Nationen stammen. Siebzig Jahre nach Ende des Krieges begegnet das Kind, inzwischen ein alter Mann geworden, dem Petit Prinz, dem Kind, das der alte Mann einst war. Aus dieser Begegnung entwickelt sich ein Spiel zwischen Alt und Jung, zwischen Heute und Früher, ein Geflecht aus Erinnerungen, manchmal fröhlich, manchmal traurig. Das Projekt bringt Kindern auf poetische Weise die Welt eines heute 75/80-Jährigen näher, der im ähnlichen Alter wie die zuschauenden Kinder einen Krieg erlebt hat. Regie: Maxcime Pacaud Mit: Jean-Michel Räber, Félix Grüning Dauer: 1 Stunde

    Lahr | Zeit-Areal

    Mo 27.03.17
    19 Uhr
    Ticket
    Petit Prinz
  • Werke von Mendelssohn, Schumann und Mussorgsky PROGRAMM: FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY Sechs Lieder ohne Worte (2. Heft) op. 30 1. Andante espressivo op. 30 2. Allegro di molto op. 30 3. Adagio non troppo op. 30 4. Agitato e con fuoco op. 30 5. Andante grazioso op. 30 6. Allegretto tranquillo (Venezianisches Gondellied) op. 30 ROBERT SCHUMANN Kreisleriana op. 16 Nr. 1 Äußerst bewegt d-Moll Nr. 2 Sehr innig und nicht zu rasch B-Dur Nr. 3 Sehr aufgeregt g-Moll Nr. 4 Sehr langsam B-Dur Nr. 5 Sehr lebhaft g-Moll Nr. 6 Sehr langsam Es-Dur Nr. 7 Sehr rasch c-Moll Nr. 8 Schnell und spielend g-Moll - Pause - MODEST MUSSORGSKY Bilder Einer Ausstellung Promenade 02. Der Zwerg 03. Das alte Schloss 04. Tuileries (Streit der Kinder nach dem Spiel) 05. Bydlo 06. Ballett der Küken in ihren Eierschalen 07. Samuel Goldberg und Schmuÿle 08. Der Marktplatz von Limoges (Die große Neuigkeit) 09. Die Katakomben (Eine römische Totengruft) 10. Die Hütte auf Hühnerfüßen (Baba-Jaga) 11. Das Bogatyr-Tor (in der alten Hauptstadt Kiew) MZIA JAJANIDZE Die aus dem kaukasischem Georgien stammende und mehrfach preisgekrönte Pianistin Mzia Jajanidze hat ihren Kindheitstraum verwirklicht: im Land von Bach und Beethoven zu leben und zu spielen. In Deutschland hat sie ihre zweite Heimat gefunden und setzt hier nun als deutsche Pianistin ihre Laufbahn erfolgreich fort. Bereits mit acht Jahren ist sie mit einem Sinfonieorchester in Georgien aufgetreten. Während des Studiums an Musikhochschulen in Georgien und Deutschland wurde sie u.a. durch die Stiftung des georgischen Präsidenten sowie die Helene-Rosenberg-Stiftung gefördert. Mzia Jajanidze wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Klavierwettbewerben in Europa und Asien ausgezeichnet, so u.a. dem Bechstein Hochschulwettbewerb (mit einem „unangefochten erster Preis“, so die NMZ), dem Lepthien Klavierwettbewerb und dem Korea Art Festival. »Weltklassik am Klavier - Lieder ohne Worte - Bilder einer Ausstellung!« »Er ist der Mozart des 19. Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt« - lautete Schumanns Beschreibung von Mendelssohn. Zugleich setzte sich Mendelssohn für die Kunst Schumanns ein: wiederholt führte er Werke von ihm als Dirigent und als ausführender Musiker auf. Auf dem Programm stehen zwei herrliche Werke der beiden Meister: Die »Lieder ohne Worte« op. 30 von Mendelssohn-Bartholdy, die aufgrund ihrer Schönheit überhaupt keiner Sprache bedürfen und Schumanns »Kreisleriana«. Basierend auf E.T.A. Hoffmanns Erzählung um den Kapellmeister Kreisler, ist sie ein Schlüsselwerk der romantischen Klavierliteratur. In seiner Suite »Bilder einer Ausstellung« gestaltet Mussorgsky musikalisch zehn Skizzen seines Freundes Hartmann. Das viermal wiederkehrende Thema »Promenade« geleitet dabei die Zuhörer durch die Austellung. n Wunder, dass Bach zahllose Bewunderer und Nacheiferer hatte! So auch Cesar Franck, der mit seinem 1884 erschienen Prélude, Choral et Fugue auf Bach zurückgreift.

    Lahr | Haus zum Pflug

    Sa 08.04.17
    17 Uhr
    Ticket
    Weltklassik am Klavier: Mzia Jajanidze
  • Júlia Pusker & Slawomir Saranok »PROGRAMM: Joseph Joachim Romanze op. 2 Nr. 1 W. A. Mozart Sonate A-Dur für Klavier und Violine KV 526 Franz Schubert Rondo Brillante für Pianoforte und Violine * Pause * Cesar Franck Sonate A-Dur für Violine und Klavier A. Bazzini Tanz der Kobolde SLAWOMIR SARANOK & JÚLIA PUSKER Die gemeinsame Liebe zur Musik hat diese sehr virtuosen, aber sehr unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten zu einem Duo vereint. Die Geigerin Julia Pusker galt schon in frühen Studienjahren als aufgehender Stern der ungarischen Schule. Sie bekam mehrere Auszeichnungen bei Wettbewerben, u.a. beim János Koncz Nationalen Violinwettbewerb, Georg Philipp Telemann Internationalen Violinwettbewerb und Carl-Flesch-Violinwettbewerb. Sie hatte zahlreiche Auftritte mit verschiedenen Orchestern wie u.v.a. dem Budapester Streichorchester, dem Franz Liszt Kammerorchester. Ebenso interessant ist der künstlerische Werdegang von Slawomir Saranok. Dank seiner großen Begabung gestattete man ihm als erstem Studenten in der Geschichte des Weißrussischen Konservatoriums, das Studium in den Fächern Klavier und Komposition gleichzeitig aufzunehmen. Nach seinen Wettbewerbserfolgen führten Tourneen und Konzertverpflichtungen Slawomir Saranok nach Deutschland, Österreich, Schweiz, Holland, Rumänien, Russland, sowie mehrmals nach China. Er ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals. «Weltklassik für Geige und Klavier - Musikalische Auszeit für die Seele!» Für eine Klavierreihe ist es schon eine Besonderheit, Klavier und Geige zu Gehör zu bringen - doch dieser bezaubernde Kontrast lässt die Herzen höher schlagen, denn die Musik, welche das Duo präsentiert, spricht Bände. Das Programm beginnt mit einem sehr romantischem Stück: der Romanze von Joachim, eine leichte Einführung vor dem Kern der ersten Hälfte: der letzten Sonate von Mozart. Hier zeigt sich Genie und Leichtigkeit und Ernst, Tiefsinn gepaart mit kontrapunktischen Glanz und führen zum erstaunlichen Ergebnis: ein Meisterwerk! Einen schönen Kontrast bilden die massiven Orchesterklänge im Klavierpart des Schubertischen Rondo brillante. In der zweiten Hälfte des Konzerts können die Zuhörer einen absoluten Höhepunkt erleben: Franks Sonate ist musikalisches Denkmal der Gefühlswelten der Menschen. Zum Schluss ein kleines Feuerwerk - der Kobold-Tanz von Bazzini.

    Lahr | Haus zum Pflug

    Sa 06.05.17
    17 Uhr
    Ticket
    Lahr: „Weltklassik am Klavier - Musikalische Auszeit für die Seele!“