Klassik

SWR Symphonieorchester Abo 9A in Stuttgart

MESSIAEN MENDELSSOHN SKRJABIN

Wann
Do, 25. Juni 2020, 20:00 Uhr
Wo
Stuttgart
Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle
Vorverkauf
Ticket kaufen
Vorverkauf auch unter
Tel.: 0761 - 496 88 88 oder bei den
BZ-Geschäftsstellen
Veranstalter
SWR Media Services GmbH, SWR Service

UPDATE:
Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit die meisten Termine abgesagt. Eine Verordnung des Landes Baden-Württemberg untersagt Veranstaltungen und Versammlungen von mehr als fünf Personen außerhalb des öffentlichen Raums bis zum 5. Juni 2020 mit wenigen Ausnahmen. Im öffentlichen Raum gelten Kontaktbeschränkungen. Der Publikumsverkehr in Kultureinrichtungen jeglicher Art ist bis zum 24. Mai 2020 untersagt. Großveranstaltungen sind bundesweit bis zum 31. August 2020 verboten. In der Schweiz und im Elsass gelten ebenfalls Einschränkungen. Wir empfehlen Ihnen, sich direkt beim Veranstalter darüber zu informieren, ob die Veranstaltung stattfindet oder nicht.

LE POEME DE LEXTASE

OLIVIER MESSIAEN
Trois petites liturgies de la presence divine
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
»Wie der Hirsch schreit«, Psalm 42 für Sopran, Chor und Orchester op. 42
ALEXANDER SKRJABIN
Le poeme de lextase op. 54

Christina Landshamer, Sopran
Christoph Grund, Klavier
Christine Ott, Ondes Martenot
SWR Vokalensemble
WDR Rundfunkchor
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

Der Hauptgedanke ist der von der Anwesenheit Gottes, sagt Olivier Messiaen sinngemäß zu
seinen drei vokal-instrumentalen Meditationen, die während des Zweiten Weltkriegs entstanden.
Das ganze Programm lässt sich aus der Perspektive dieser presence divine betrachten,
wobei sich die Akzente bedeutsam verschieben. Psalm 42, den Felix Mendelsohn Bartholdy
1837 erstmals vorlegte, ist eine flehentliche Anrufung: Wie der Hirsch schreit nach frischem
Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. In gewisser Weise ist auch Alexander Skrjabin ein
Gottsucher. Den überlieferten Glauben lehnt er ab, aber unter dem Einfluss des esoterischen
Denkens der Jahrhundertwende schafft er sich eine eigene Kunstreligion. Im Paradies seiner
unerhörten Klänge erzeugt er einen Raum für die Einheit aller Sinne.
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Mi, 15. April 2020 um 10:47 Uhr


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