Bühne: Alle Termine

  • Eine Geschichte von Flucht und Ankunft einer Iranerin. Performance mit Stefanie Mrachacz, Schauspielerin Mehrnousch wächst in den 70er Jahren in Isfahan im Iran auf. Ihre Familie feiert wie die meisten die Vertreibung des Schahs - nicht ahnend, dass der neue Machthaber sie in kürzester Zeit aller Freiheit berauben wird. Als ihr großer Bruder in Gefahr ist, in den Krieg geschickt zu werden, flieht die Familie nach Westdeutschland. Hier beginnt eine Odyssee durch viele Flüchtlingsheime, ein Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, bis die Familie endlich eine neue Heimat findet. Die Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani wurde 1974 in Isfahan im Iran geboren. 1985 verließ sie mit ihrer Familie die Heimat und kam über die Türkei und die ehemalige DDR nach Heidelberg. Sie studierte in Freiburg und begann ab 2012 mit dem Schreiben. Neben ihrer Autobiografie 33 BOGEN UND EIN TEEHAUS erschien der vielbeachtete Roman DAS MONDMÄDCHEN Künstlerische Leitung Daniel Wahl, Stefanie Mrachacz, Anne Kaiser, Sahar Amini Dramaturgie: Viola Hasselberg Outside: Eye Michael Kaiser Mit Stefanie Mrachacz (Mit) 3.- EUR, nur an der Abendkasse

    Freiburg | Pädagogische Hochschule

    Mo 18.06.18
    18 Uhr
    33 Bogen und ein Teehaus (10+)
  • Literaturkurs der Heimschule St. Landolin Liebe, Lüge, Neid und Meineid Literaturkurs der Heimschule St. Landolin führt Arthur Millers »Hexenjagd« auf. »Ich weiß, wie die politische Lage in einem Land ist, wenn mein Stück dort plötzlich zum Hit wird«, sagte Arthur Miller über The Crucible (dt.: die Feuerprobe). »Es ist dann entweder eine Warnung vor bevorstehender Tyrannei oder eine Erinnerung an gerade zurückliegende«. Ob sich diese Diagnose des Autors auch in Zeiten von Fake-News, Donald Trump und Social-Media-Wahnsinn bewahrheitet, hofft der Literaturkurs der Heimschule St. Landolin mit seiner diesjährigen Aufführung herauszufinden. Millers berühmtes Drama, das in Deutschland unter dem Titel Hexenjagd bekannt ist, ist eine Allegorie auf seine Entstehungszeit, die Fünfzigerjahre. Während der McCarthy-Ära sahen sich alle, die tatsächlich oder nur vermeintlich mit dem Kommunismus sympathisierten, massiver Verfolgung ausgesetzt - eine Erfahrung, die Miller in seinem Stück vor dem Hintergrund der Hexenprozesse der amerikanischen Kolonialzeit verarbeitet . Als die 17jährige Abigail und ihre Freundinnen in der streng puritanischen Siedlung Salem beim Tanzen im Wald erwischt werden, greifen sie auf die einzigen Mittel zurück, die sie vor Strafe schützen können: Lüge und Verleumdung. Getrieben von Angst, Gier und Missgunst nutzen die Machthabenden den um sich greifende Hexenwahn, um ihre eigenen Interessen gnadenlos durchzusetzen. Es folgt eine Anklage- und Hinrichtungswelle, vor der keiner der Dorfbewohner sicher ist. Nur der skeptische Farmer John Proctor und seine Freunde versuchen, dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten - doch sie haben die Rechnung ohne die Schauspielkunst der Mädchen gemacht. An drei Abenden führt der Literaturkurs seine Inszenierung von Hexenjagd auf und macht Millers Stück dabei zum allegorischen Dreiklang, indem er die auch heute noch aktuelle Geschichte von Salem im Look der Fünfziger präsentiert. Die Aufführungen finden am Montag, 18. Juni, Mittwoch, 20. Juni, und Donnerstag, 21. Juni, jeweils um 19 Uhr im Theaterraum der Heimschule St. Landolin statt. Der Eintritt kostet fünf Euro. Karten können per E-Mail reserviert werden (Hexenjagd.hsl@web.de).

    Ettenheim | Heimschule St. Landolin

    Mo 18.06.18
    19 Uhr
    Hexenjagd von Arthur Miller
  • Novelle von Luigi Pirandello. Theateraufführung und Klanginstallation von Maurizio Maiorana und Mattia Pirandello, Palermo. Schauspielerische Erzählung mit lyrischen Elementen und Passagen im sizilianischen 'Cuntu'-Stil. deutsche Übersetzung der Novelle in Auszügen.Lettura-racconto con messa in scena, elementi lirici ed installazione sonora della novella di Pirandello. In italiano.

    Freiburg | Weingut und Brennerei Dilger

    Mo 18.06.18
    19 Uhr
    Ciàula scopre la luna, italienisches Theater
  • Oper in drei Akten von Igor Strawinsky in englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

    Basel - Schweiz | Theater Basel, Große Bühne

    Mo 18.06.18
    19:30 Uhr
    The Rake's Progress
  • Eine ungeschichtliche historische Komödie von Friedrich Dürrenmatt

    Basel - Schweiz | Theater Basel (Schauspielhaus)

    Mo 18.06.18
    19:30 Uhr
    Romulus der Große
  • Oper von Peter Tschaikowsky

    Straßburg - Frankreich | Opéra national du Rhin

    Mo 18.06.18
    20 Uhr
    Eugen Onegin
  • Junges Haus

    Basel - Schweiz | Theater Basel, Kleine Bühne

    Mo 18.06.18
    20 Uhr
    Polly oder die Bataille am Bluewater Creek
  • Firma für Zwischenbereich (Basel)

    Birsfelden - Schweiz | Roxy Theater

    Mo 18.06.18
    20 Uhr
    Gästezimmer
  • Autor/Regisseur: Jan Sobrie Nachspielzeit von Jan Sobrie Uraufführung Regie Jan Sobrie / Bühne Leo de Nijs / Kostüme Bettina Weller / Choreographie/Co-Dramaturgie Fabienne Vegt Mit Nicolas Batthyany, Larissa Keat, Urs Bihler Krähen: Wir besitzen die gefährlichste Waffe, wir können in die Zukunft sehen. Aus »Remember me« Rebecca: Ich wusste nicht, dass so viele Tränen in einem Menschen sein können. Aus »Shut up« Titus: Wenn jetzt ein Fisch aus der Luft fällt, dann bin ich der glücklichste Mensch der Welt. Aus »Titus« Der Autor Jan Sobrie war beim Jungen Schauspielhaus in den vergangenen Spielzeiten mit verschiedenen Stücken vertreten, jeweils in der Regie von Enrico Beeler. In der neuen Spielzeit arbeitet er am Jungen Schauspielhaus sowohl als Autor als auch als Regisseur. Er schreibt ein Stück, das er selbst zur Uraufführung bringen wird. Sobrie greift in seinen Stücken brisante Fragen der Zeit auf, betrachtet sie aber immer aus überraschenden Perspektiven und bedient sich dabei oft fantastischer Elemente. Ein Markenzeichen seines Schreibens ist der Humor - ob bissig scharf oder feinfühlig zart. Er erwächst aus der Liebe des Autors zu seinen Figuren und gibt dem Publikum die Chance, nicht erdrückt zu werden von der Last seiner vieldimensionalen Geschichten.

    Zürich - Schweiz | Schiffbauhalle

    Mo 18.06.18
    20:30 Uhr
    Nachspielzeit

Badens beste Erlebnisse