Theater

Vorhang auf und Bühne frei für Südbadens reiche Theaterlandschaft! Renommierte städtische Bühnen und eine aktive freie Szene begeistern mit ihren Aufführungen, ob klassische Dramen oder modernes Performance-Theater. Sie erheitern, stimmen nachdenklich, verblüffen und provozieren. Und bieten ihrem Publikum beste Unterhaltung.


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  • © Richard Becker Schwerpunktthema Abitur 2018 - Pflichtlektüre. Nach dem Roman von Max Frisch. Theater für Jugendliche ab 14 Jahren. »Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt, mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen« - so beschreibt Walter Faber in einem klaren Satz sich und seine Welt. Und dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, begegnet er dem Unvorhersehbaren, das seine Welt, seine Gefühle und seinen Verstand verwirrt: Durch eine Kette von Zufällen begegnet er der jungen Sabeth. Ausgerechnet sie, die ihn an seine Jugendliebe Hanna erinnert, wird zu seinem Schicksal. Er verliebt sich und beginnt mit ihr eine Reise durch Europa. Er ahnt, was er nicht wissen will: dass sie seine Tochter ist. Doch dann stirbt Sabeth und ihr überraschender Tod erschüttert Fabers Weltbild. Er scheitert an der Unberechenbarkeit des Lebens, das ihn mit seiner Schuld und mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Die Theater-Lindenhof-Inszenierung hält sich dicht an den Originaltext und konzentriert sich auf die Innenwelt Fabers, in die der Zufall, das Unvorhergesehene eindringt. Rückblickend erzählt Walter Faber die Chronologie der Ereignisse. Durch die Stimmen der anderen Figuren, die ihn entlarven, sein verfehltes Leben aufdecken und ihn unbarmherzig durch die letzten Monate seines Lebens treiben, wird die Diskrepanz zwischen Fabers Selbstsicht und der Wirklichkeit dem Zuschauer vor Augen geführt. Diesem Erkenntnisprozess haften - aller Tragik zum Trotz - zuweilen auch sehr komische Züge an. Die inneren Stimmen lassen den Techniker schließlich verstummen und führen den Menschen Walter Faber zur Annahme seines Schicksals. Dauer: ca. 2 Std 20 Min.

    Offenburg | Reithalle im Kulturforum

    Di 23.01.18
    19 Uhr
    Ticket
    Homo Faber
  • Regie Tanya Beyeler & Pablo Gisbert. Auf Spanisch mit französischen Übertiteln Theater / Spanien La posibilidad que desaparece frente al paisaje Regie Tanya Beyeler & Pablo Gisbert El Conde de Torrefiel mi 24. Januar, 20:30 do 25. Januar, 20:30 fr 26. Januar, 20:30 Maillon-Wacken Auf Spanisch mit französischen Übertiteln Zehn Städte, zehn Geschichten - und ein umfassendes Panorama des heutigen Europa. El Conde de Torrefiel bietet eine visuelle Erfahrung, die sich dabei auf die Poesie eines Textes stützt. Die junge Compagnie aus Barcelona kartografiert auf einer Reise durch Europa das Denken und die Psyche des Menschen, sowie sein Verhältnis zu Kultur und Geschichte unserer Epoche. Zwischen shorts stories und szenischen Installationen lässt sie lebendige Bilder erstehen und zeigt darin die Zerbrechlichkeit von Landschaften, in denen sich mehrere Wirklichkeitsschichten übereinander lagern.

    Straßburg - Frankreich | Le Maillon (Messegelände Wacken)

    Mi 24.01.18
    20:30 Uhr
    La posibilidad que desaparece frente al paisaje
  • theater mimikri, Büdingen Foto © Jürgen Frisch Esel Erwin auf der Flucht. Die viel zu schweren Mehlsäcke hat er abgeworfen. Nur mit seiner Mandoline auf dem Rücken ist er davon getrabt. Gerade noch rechtzeitig. Der Müller hat schon den Metzger bestellt! Auch Harald Hahn, Hund Kuno und Katze Karla soll es an den Kragen gehen. Esel Erwin weiß Rat: In Bremen werden doch Stadtmusikanten gesucht! Und etwas Besseres als den Tod finden sie überall. In konfliktreichen turbulenten Proben rauft sich ein unschlagbares Notorchester zusammen. Es gelingt ihnen eine tierisch gute Musik. Auf nach Bremen!! Der Wegweiser zeigt in den dunklen Wald. Doch das Haus, das dort leuchtet, ist keine gemütliche Herberge: Es ist das Haus der wilden Räuber. Spannend, mit einfühlsamer Komik und viel Musik zeigt theater mimikri den Weg der vier tierischen Ausreißer in ein eigenes Leben. Mit Schauspiel und Maskenspiel, farbenprächtiger Kostümkunst und einem stimmungsvollen Bühnenbild wird das bekannte Märchen zu einem Augen- und Ohrenschmaus für Jung und Alt. theater mimikri wurde 2009 mit dem INTHEGA-Preis für künstlerisch wertvolles Kindertheater im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dauer: ca. 1 Std. 40 Min. (inklusive Pause)

    Offenburg | Reithalle im Kulturforum

    Do 25.01.18
    10 Uhr
    Ticket
    Die Bremer Stadtmusikanten
  • theater mimikri, Büdingen Foto © Jürgen Frisch Esel Erwin auf der Flucht. Die viel zu schweren Mehlsäcke hat er abgeworfen. Nur mit seiner Mandoline auf dem Rücken ist er davon getrabt. Gerade noch rechtzeitig. Der Müller hat schon den Metzger bestellt! Auch Harald Hahn, Hund Kuno und Katze Karla soll es an den Kragen gehen. Esel Erwin weiß Rat: In Bremen werden doch Stadtmusikanten gesucht! Und etwas Besseres als den Tod finden sie überall. In konfliktreichen turbulenten Proben rauft sich ein unschlagbares Notorchester zusammen. Es gelingt ihnen eine tierisch gute Musik. Auf nach Bremen!! Der Wegweiser zeigt in den dunklen Wald. Doch das Haus, das dort leuchtet, ist keine gemütliche Herberge: Es ist das Haus der wilden Räuber. Spannend, mit einfühlsamer Komik und viel Musik zeigt theater mimikri den Weg der vier tierischen Ausreißer in ein eigenes Leben. Mit Schauspiel und Maskenspiel, farbenprächtiger Kostümkunst und einem stimmungsvollen Bühnenbild wird das bekannte Märchen zu einem Augen- und Ohrenschmaus für Jung und Alt. theater mimikri wurde 2009 mit dem INTHEGA-Preis für künstlerisch wertvolles Kindertheater im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Dauer: ca. 1 Std. 40 Min. (inklusive Pause)

    Offenburg | Reithalle im Kulturforum

    Do 25.01.18
    15 Uhr
    Ticket
    Die Bremer Stadtmusikanten
  • Regie Tanya Beyeler & Pablo Gisbert. Auf Spanisch mit französischen Übertiteln Theater / Spanien La posibilidad que desaparece frente al paisaje Regie Tanya Beyeler & Pablo Gisbert El Conde de Torrefiel mi 24. Januar, 20:30 do 25. Januar, 20:30 fr 26. Januar, 20:30 Maillon-Wacken Auf Spanisch mit französischen Übertiteln Zehn Städte, zehn Geschichten - und ein umfassendes Panorama des heutigen Europa. El Conde de Torrefiel bietet eine visuelle Erfahrung, die sich dabei auf die Poesie eines Textes stützt. Die junge Compagnie aus Barcelona kartografiert auf einer Reise durch Europa das Denken und die Psyche des Menschen, sowie sein Verhältnis zu Kultur und Geschichte unserer Epoche. Zwischen shorts stories und szenischen Installationen lässt sie lebendige Bilder erstehen und zeigt darin die Zerbrechlichkeit von Landschaften, in denen sich mehrere Wirklichkeitsschichten übereinander lagern.

    Straßburg - Frankreich | Le Maillon (Messegelände Wacken)

    Do 25.01.18
    20:30 Uhr
    La posibilidad que desaparece frente al paisaje
  • Musical

    Baden-Baden | Theater Baden-Baden

    Fr 26.01.18
    20 Uhr
    Fast Normal (Next to Normal)
  • 15 Year Anniversary Tour Eine der bekanntesten und erfolgreichen Vertreter des New Irish Folk. Cara sind international eine der bekanntesten und erfolgreichen Vertreter des New Irish Folk, und verweben moderne Einflüsse und eigenes Songwriting mit den traditionellen Wurzeln ihrer Musik. Cara bekamen 2010 den Best New Irish Artist und 2011 den Top Group Award bei den Irish Music Awards verliehen. Sieben Mal tourte die Band schon durch die USA, auch in Irland und Schottland ist die Band regelmäßig zu Gast. 2018 feiert die Band ihr 15-jähriges Bühnenjubiläum mit einer großen Tournee in Deutschland, Schottland und Australien. Das Programm enthält Stücke aus allen Schaffensphasen sowie brandneue Songs! Zur Tournee wird eine Live-CD veröffentlicht, die 2017 in ausgewählten Venues aufgenommen wurde. Cara steht für die gelungene Verbindung von Gesang gleich zweier herausragender Sängerinnen mit den rasanten irischen Instrumentalstücken auf allerhöchstem Niveau. Darüber hinaus haben sie durch ihre Eigenkompositionen und Arrangements einen eigenen Stil geschaffen. BBC Scotland Radio-Ikone Bruce MacGregor staunte: Cara sound like a whole festival wrapped into one band. Virtuose Soli auf dem irischen Dudelsack, rasante Geigenpassagen, ergreifende traditionelle Balladen, Singer-Songwriter, meisterhaftes Spiel auf Gitarre und Bodhrán die Liste könnte noch lange weitergehen. Abgerundet durch die charismatische Bühnenausstrahlung und die charmant-humorvolle Präsentation garantiert ein Abend mit Cara höchsten musikalischen Genuss und beste Unterhaltung.

    Offenburg | Reithalle im Kulturforum

    Fr 26.01.18
    20 Uhr
    Ticket
    Cara
  • Regie Tanya Beyeler & Pablo Gisbert. Auf Spanisch mit französischen Übertiteln Theater / Spanien La posibilidad que desaparece frente al paisaje Regie Tanya Beyeler & Pablo Gisbert El Conde de Torrefiel mi 24. Januar, 20:30 do 25. Januar, 20:30 fr 26. Januar, 20:30 Maillon-Wacken Auf Spanisch mit französischen Übertiteln Zehn Städte, zehn Geschichten - und ein umfassendes Panorama des heutigen Europa. El Conde de Torrefiel bietet eine visuelle Erfahrung, die sich dabei auf die Poesie eines Textes stützt. Die junge Compagnie aus Barcelona kartografiert auf einer Reise durch Europa das Denken und die Psyche des Menschen, sowie sein Verhältnis zu Kultur und Geschichte unserer Epoche. Zwischen shorts stories und szenischen Installationen lässt sie lebendige Bilder erstehen und zeigt darin die Zerbrechlichkeit von Landschaften, in denen sich mehrere Wirklichkeitsschichten übereinander lagern.

    Straßburg - Frankreich | Le Maillon (Messegelände Wacken)

    Fr 26.01.18
    20:30 Uhr
    La posibilidad que desaparece frente al paisaje
  • Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Leitung: Antonio Pappano. Werke von Beethoven und Richard Strauss Das berühmteste aller Violinkonzerte trifft auf die berühmteste aller Geiger: Mehr Worte kann man sich sparen und das Ereignis als solches wirken lassen. Und doch: Beethovens Violinkonzert ist für alle eine Herausforderung, selbst für eine Anne-Sophie Mutter. Kein Werk ist in so vielen, auch historischen Aufnahmen vorhanden und lädt darum zu Vergleichen ein. Nirgendwo sind so viele Fragen offen: Sind die Paukenschläge zu Beginn volltaktig oder auftaktig gemeint - und überhaupt: warum Paukenschläge in einem Violinkonzert? Wie das Violinkonzert zählt auch Strauss´ »Heldenleben« zu den großen Klassikern des Repertoires. Mit »Held« meint der Komponist hier sich selbst und so vertont er seinen Werdeweg, porträtiert seine Frau und verreißt seine Kritiker. Dennoch ist diese Musik von Selbstbeweihräuchung weit entfernt - der Komponist geht hier so kritisch mit sich selbst um, wie in keiner seiner schriftlichen Äußerungen. Programm: Ludwig van Beethoven Violinkonzert D-Dur op. 61 *** Richard Strauss Ein Heldenleben op. 40 - Sinfonischer Dichtung für Orchester Mitwirkende: Anne-Sophie Mutter Violine Sir Antonio Pappano Dirigent Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia - Roma Foto: Monika Höfler

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    Sa 27.01.18
    18 Uhr
    Anne-Sophie Mutter (Violine)
  • Von Johann Wolfgang Goethe. Einführung im Spiegelfoyer um 18.30 Uhr

    Baden-Baden | Theater Baden-Baden

    Sa 27.01.18
    19 Uhr
    Faust II (Der Tragödie Zweiter Teil)
  • Foto © Richard Kienberger Die Ortenauer Blues- und Rocklegende An diesem Tag feiert in der Reithalle Offenburgs Kultband Jimmys Soul Attack 20-jähriges Jubiläum! Bei diesem besonderen Konzert wird es natürlich ein Wiedersehen mit ehemaligen Musikern geben. Dazu die Lieblingshits der Band aus zwei Jahrzehnten. Außerdem verspricht die Band viele musikalische Überraschungen mit eingeladenen Gästen. Freuen Sie sich auf einen großartigen Abend und feiern Sie mit Jimmys Soul Attack ein unvergessenes Jubiläum!

    Offenburg | Reithalle im Kulturforum

    Sa 27.01.18
    20 Uhr
    Ticket
    Jimmy´s Soul Attack
  • Matinee. Werke von Schubert, Vali und Franck Es war eine bleierne Zeit, als Franz Schubert lebte: Die Politik unterdrückte die Freiheiten der Bürger und so zog sich der Einzelne in Salons zurück und erkundete die Innenräume seiner Seele. Der beethovensche Kämpfer machte für Schuberts Antihelden Platz, dessen Herz, um es mit einem Märchen dieser Zeit zu sagen, stets zu erkalten droht. Und doch: Welch mächtige Inspirationsquelle selbst die Resignation sein kann, zeigt uns Schuberts »Arpeggione-Sonate«, die wie die »Unvollendete« beginnt - wir lassen das Werk von dem vielfach ausgezeichneten österreichisch-persischen Cellisten Kian Soltani vorstellen. Karten erhältlich von 9 EUR bis 40 EUR Programm: Franz Schubert »Arpeggione-Sonate« a-Moll Reza Vali Folk songs Cesar Franck Violoncellosonate A-Dur Mitwirkende: Kian Soltani Violoncello Aaron Pilsan Klavier Foto: Holger Hage/DG

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    So 28.01.18
    11 Uhr
    Kian Soltani (Cello) & Aaron Pilsan (Klavier)
  • Von Johann Wolfgang Goethe. Einführung im Spiegelfoyer um 18.30 Uhr

    Baden-Baden | Theater Baden-Baden

    So 28.01.18
    15 Uhr
    Faust II (Der Tragödie Zweiter Teil)
  • Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Werke von Wagner und Debussy Wagner und Frankreich? Das Thema ist delikat. Das meiste dessen, was man heute als typische Pariser Dekadenz genießt, verdankt sich nämlich dem Einfluss des germanischsten aller Meister: Wagner, das war der Venusberg. Das waren die »Baldachine von Smaragd«, von denen Anja Harteros in den Wesendonck-Liedern singen wird -- mit ihrem Luxussopran, der so hervorragend zu diesen erotischen Verlockungen passt. Mit spanischer Sonne und frischer Meeresbrise wollte Debussy diesem Einfluss trotzen; um von Wagner loszukommen erfand er einen neuen Stil. Der alte Zwist ist längst ausgetragen. Es war ein Kampf der komponierenden Titanen, deren musikalische Erben wir alle heute sind. Zu Beginn erklingen zwei Werke von Wagner: Die Tannhäuser-Ouvertüre mit der Venusberg-Szene und die Wesendonck-Lieder. In beiden Fällen erschafft der Komponist Klassiker der erotischen Musik. Die Wesendonck-Lieder sind musikalische Vorarbeiten zu »Tristan und Isolde«. In der Tannhäuser- Ouvertüre mit ihren Chorälen kippt die Stimmung schnell ins Sinnliche: Diese Musik scheint die Zeit anzuhalten, der erotische Höhepunkt und das Ermatten danach wurden hier auskomponiert. Von solchen subjektiven Befindlichkeiten wollte sich Claude Debussy lösen. Deshalb porträtierte er mit Vorliebe die Natur. Wendete er sich doch den Menschen zu, dann mit Abstand und mit der Lupe - als betrachtete ein Insektenkundler die Objekte seines Interesses. Debussys »La Mer« stellt wie der Name schon sagt, das Meer selbst dar und ist eine der am besten instrumentierten Partituren des zwanzigsten Jahrhunderts. Das spanisch inspirierte »Iberia« macht die südliche Nacht zum Thema - mit einer Musik, die an eine unendlich verlangsamte Habanera erinnert. Foto: Markus Tedeskino

    Baden-Baden | Festspielhaus Baden-Baden

    So 28.01.18
    19 Uhr
    Anja Harteros (Sopran)

Badens beste Erlebnisse