Bühne

Vater in Offenburg

Wann
Fr, 31. März 2017, 20:00 Uhr
Wo
Offenburg
Messe Offenburg-Ortenau
Vorverkauf
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Vorverkauf auch unter
Tel.: 0761 - 496 88 88 oder bei den
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Veranstalter
Kulturbüro Offenburg
Tragikomödie von Florian Zeller. Mit Ernst Wilhelm, Irene Christ, Sandrine Guiraud. Regie: Rüdiger Hentzschel. Euro-Studio Landgraf.

,,Irgendetwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher im Gedächtnis. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich, ich spüre es ...» André ist um die 80, lebt allein in seiner Pariser Wohnung, fühlt sich wohl, kommt gut zurecht. Bis diese kleinen Löcher entstehen. Wo eben noch eine Absicht war, ein Vorhaben, ist jetzt für Momente so ein Loch. Oder wo der Name zu einem Gesicht sein sollte, die Erinnerung an einen Buchtitel. Die Löcher sind winzig, sie kommen und gehen, aber manche bleiben, und es bleiben immer mehr. Vor seiner Tochter versucht André den Eindruck aufrecht zu erhalten, es sei alles in Ordnung. Aber sie merkt es trotzdem. Doch was tun?

Der Schauspieler und Synchron-Sprecher Ernst Wilhelm Lenik spielt den André, dessen Welt sich mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt, der verzweifelt versucht, Realität von fixer Idee zu trennen, sein Selbst zu bewahren - aber da sind die Löcher. Und sie zerfressen die Welt, in der sein Selbst verankert ist. Dem Top-Autor Florian Zeller (,,Die Wahrheit«) ist mit diesem Stück einmal mehr großes Theater gelungen. Sein Kniff: Er zeigt die Ereignisse aus der Perspektive von André. Striebeck lässt sein Publikum das Labyrinth, durch das er irrt, mit all seiner Tragik und Komik erleben, ein tief emotionales Stück, in dem Erschrecken und Gelächter zwei Betrachtungsweisen desselben Ereignisses sind.
Quelle: Veranstalter

Veröffentlicht am Di, 28. März 2017 um 09:42 Uhr

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